Artikel-ID: 296264 - Geändert am: Montag, 3. Dezember 2007 - Version: 9.3 Konfigurieren von opportunistischem Sperren in WindowsDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 296264 (http://support.microsoft.com/kb/296264/EN-US/ ) Configuring opportunistic locking in Windows Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 256986
(http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/
)
Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. ZusammenfassungStandardmäßig ist für SMB-Clients (SMB = Server Message Block), die auf einem der in diesem Artikel aufgeführten Windows-Betriebssystemen basieren, opportunistisches Sperren (Opportunistic Locking) aktiviert. Mit opportunistischem Sperren können Clients Dateien sperren und Informationen lokal zwischenspeichern, ohne dass andere Benutzer die Datei verändern. Dies verbessert die Leistung vieler Dateioperationen, kann aber die Leistung anderer Dateioperationen verschlechtern, da der Server, der die opportunistische Sperrung zulässt, auch ihre Auflösung verwalten muss, wenn ein anderer Benutzer auf die Datei zugreifen möchte. Hinweise für Windows Vista
Weitere InformationenAchtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungs-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Verantwortung. Der Registrierungseintrag für opportunistisches Sperren wird nicht mehr an der gleichen Stelle abgelegt wie unter Microsoft Windows NT. In neueren Versionen von Windows können Sie opportunistisches Sperren deaktivieren, indem Sie den folgenden Registrierungseintrag auf "1" setzen: HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\MRXSmb\Parameters\ OplocksDisabled REG_DWORD 0 oder 1 Hinweis: Der Eintrag "OplocksDisabled" bestimmt, ob Windows-Clients für eine Remotedatei opportunistisches Sperren anfordern oder nicht.Standard: 0 (nicht deaktiviert) Sie können auch die Genehmigung von opportunistischem Sperren verhindern, indem Sie den folgenden Registrierungswert auf "0" setzen: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters EnableOplocks REG_DWORD 0 oder 1 Hinweis: Durch den Eintrag "EnableOplocks" werden Windows-Server so konfiguriert, dass auf ihnen opportunistisches Sperren bei lokalen Dateien zugelassen oder abgelehnt werden kann. Diese Server enthalten Arbeitsstationen, die Dateien freigeben.Standard: 1 (aktiviert) Außerdem können die folgenden Werte verwendet werden, um das opportunistische Sperren auf Windows-Computern anzupassen, die für das Erteilen entsprechender Genehmigungen konfiguriert sind. Der folgende Wert legt die minimal erlaubte Verbindungsgeschwindigkeit fest, bei der direkte Ein-/Ausgabe und opportunistisches Sperren noch nicht für diese Verbindung vom Server deaktiviert werden: MinLinkThroughput REG_DWORD 0 bis unendlich (Byte pro Sekunde) Der folgende Wert legt die maximal erlaubte Verbindungsverzögerung fest. Wenn die Verzögerung diesen Wert überschreitet, deaktiviert der Server die direkte Ein-/Ausgabe und opportunistisches Sperren für diese Verbindung.Standardwert: 0 MaxLinkDelay REG_DWORD 0 bis 100.000 Sekunden Der folgende Wert legt die Zeit fest, die der Server auf eine Clientantwort wartet, nachdem die Auflösung einer opportunistischen Sperrung angefordert wurde. Kleinere Werte erlauben ein schnelleres Erkennen nicht mehr reagierender Clients, bergen aber die Gefahr des Verlusts zwischengespeicherter Daten. Standardwert: 60 OplockBreakWait REG_DWORD 10 bis 180 Sekunden Hinweis: Sie müssen den Computer neu starten, damit diese Registrierungsänderungen wirksam werden.Standardwert: 35 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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