Artikel-ID: 302552 - Geändert am: Freitag, 6. Februar 2004 - Version: 3.0

SO WIRD'S GEMACHT: Erstellen und Konfigurieren von Protokollen der Ablaufverfolgung in Systemmonitor

Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D302552
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
302552  (http://support.microsoft.com/kb/302552/en-us/ ) HOW TO: Create and Configure Performance Monitor Trace Logs
WICHTIG: Dieser Beitrag enthält Informationen über das Bearbeiten der Registrierung. Stellen Sie vor dem Bearbeiten der Registrierung sicher, dass Sie über Kenntnisse zum Wiederherstellen der Registrierung verfügen, falls ein Problem auftritt. Informationen dazu finden Sie im Hilfethema "Wiederherstellen der Registrierung" in Regedit.exe oder dem Hilfethema "Wiederherstellen von Schlüsseln" in Regedt32.exe.

Auf dieser Seite

Alles erweitern | Alles schließen

Zusammenfassung

WARNUNG: Die nicht ordnungsgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors kann zu ernsten Problemen führen, die eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen können. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die durch die nicht ordnungsgemäße Verwendung des Registrierungs-Editors entstehen, behoben werden können. Sie verwenden den Registrierungs-Editor auf eigene Verantwortung.

Informationen über das Bearbeiten der Registrierung finden Sie im Hilfethema "Ändern von Schlüsseln und Werten" im Registrierungs-Editor (Regedit.exe) oder in den Hilfethemen "Hinzufügen und Löschen von Daten in der Registrierung" und "Bearbeiten der Registrierung" in Regedt32.exe. Beachten Sie, dass Sie vor der Bearbeitung eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen sollten. Wenn Sie Windows NT oder Windows 2000 ausführen, sollten Sie außerdem die Notfalldiskette aktualisieren.

Dieser schrittweise Beitrag beschreibt das Erstellen und Konfigurieren von Protokollen der Ablaufverfolgung.

So erstellen Sie ein Protokoll der Ablaufverfolgung

Zum Erstellen oder Ändern einer Protokollkonfiguration müssen Sie über die Berechtigung Vollzugriff für den folgenden Registrierungsschlüssel verfügen, der den Dienst Leistungsprotokolle und Warnungen steuert:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SysmonLog\Log Queries
So erstellen Sie ein Protokoll der Ablaufverfolgung:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme und dann auf Verwaltung, und klicken Sie anschließend auf Systemmonitor.
  2. Doppelklicken Sie auf Leistungsprotokolle und Warnungen, und klicken Sie dann auf Protokolle der Ablaufverfolgung.

    HINWEIS: Alle vorhandenen Protokolle werden im Detailbereich aufgelistet. Ein grünes Symbol kennzeichnet die aktuell ausgeführten Protokolle, ein rotes Symbol die angehaltenen Protokolle.
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen leeren Bereich im Detailbereich, und klicken Sie dann auf Neue Protokolleinstellungen.
  4. Geben Sie im Feld Name den Namen des zu erstellenden Protokolls der Ablaufverfolgung ein, und klicken Sie dann auf OK.

    HINWEIS: Standardmäßig wird die Protokolldatei im Ordner PerfLogs im Stammordner erstellt. Dem eingegebenen Dateinamen wird eine Sequenznummer angefügt sowie der sequenzielle Dateityp der Ablaufverfolgung mit der Dateierweiterung ETL. Verwenden Sie die Registerkarten Protokolldateien und Erweitert, um diese Parameter zu ändern oder weitere Parameter für das Protokoll zu definieren. Verwenden Sie die Registerkarte Allgemein, um die zu protokollierenden Anbieter und Ereignisse zu definieren. Verwenden Sie die Registerkarte Zeitplan, um festzulegen, wann die Protokollierung durchgeführt werden soll.

So konfigurieren Sie Protokolle der Ablaufverfolgung

Die Ablaufprotokollierung von Details zu Dateien und Seitenfehlern kann extrem große Datenmengen generieren. Aufgrund dieser Tatsache sollten Sie die Ablaufprotokollierung durch Einschränken der Optionen zu Datei-Detailinformationen und Seitenfehlern auf maximal zwei Stunden beschränken. Beachten Sie, dass immer nur eine Instanz eines Ablaufanbieters aktiv sein kann.

Definieren von Anbietern der Ablaufverfolgung und Ereignissen

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme und dann auf Verwaltung, und klicken Sie anschließend auf Systemmonitor.
  2. Doppelklicken Sie auf Leistungsprotokolle und Warnungen, und klicken Sie dann auf Protokolle der Ablaufverfolgung.
  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf das Protokoll.
  4. Zum Anzeigen einer Liste der installierten Anbieter und ihres Status (aktiviert oder nicht) klicken Sie auf Anbieterstatus. Standardmäßig ist die Option Nicht-Systemanbieter aktiviert, um den Mehraufwand für die Ablaufprotokollierung möglichst gering zu halten.
  5. Wenn Sie auf Vom Systemanbieter protokollierte Ereignisse klicken, wird ein Standardanbieter (der Ablaufanbieter des Windows-Systemkerns) verwendet, um Prozesse, Threads und weitere Aktivitäten zu überwachen. Aktivieren Sie die entsprechenden Kontrollkästchen, um Ereignisse für die Protokollierung zu definieren.
  6. Wenn Sie auf Nicht-Systemanbieter klicken, können Sie beliebige Datenanbieter auswählen, z. B. in dem Fall, dass Sie eigene Anbieter erstellt haben. Verwenden Sie gegebenenfalls die Schaltflächen Hinzufügen und Entfernen.

Definieren von Puffern für die Ablaufverfolgung

  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme und dann auf Verwaltung, und klicken Sie anschließend auf Systemmonitor.
  2. Doppelklicken Sie auf Leistungsprotokolle und Warnungen, und klicken Sie dann auf Protokolle der Ablaufverfolgung.
  3. Doppelklicken Sie im Detailbereich auf das Protokoll, und klicken Sie dann auf die Registerkarte Erweitert.
  4. Geben Sie im Feld Puffergröße die Größe (in KB) des Puffers an, den Sie für Daten der Ablaufverfolgung verwenden möchten.
  5. Geben Sie im Feld Minimum die kleinste Anzahl Puffer an, die Sie für Daten der Ablaufverfolgung verwenden möchten.
  6. Geben Sie im Feld Maximum die größte Anzahl Puffer an, die Sie für Daten der Ablaufverfolgung verwenden möchten.
  7. Wenn der Ablaufanbieter die Puffer in regelmäßigen Abständen leeren soll, aktivieren Sie das Kontrollkästchen Daten aus dem Puffer in die Protokolldatei übertragen, und geben Sie dann das Übertragungsintervall in Sekunden an.


Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
Keywords: 
kbhowtomaster kbtool KB302552
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.
 

SPRACHE AUSWÄHLEN