SO WIRD'S GEMACHT: Konfigurieren des virtuellen SMTP-Servers für die Nachrichtenübermittlung

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Artikel-ID: 303734 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
303734 HOW TO: Configure the SMTP Virtual Server for Message Delivery
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Nachdem eine Verbindung geöffnet wurde und der empfangende Server bestätigt hat, dass er zum Empfang von Daten bereit ist, können Nachrichten übermittelt werden. Dieser Artikel enthält eine schrittweise Anleitung zum Übermitteln von Nachrichten.

Anzahl der Wiederholungsversuche und -intervalle konfigurieren

Kann eine Nachricht beim ersten Versuch nicht übermittelt werden, versendet der Microsoft-SMTP-Dienst (SMTP = Simple Mail Transport Protocol) diese nach einer bestimmten Zeitspanne erneut aus der Warteschlange. Sie können die Intervalle zwischen den Übermittlungsversuchen festlegen und außerdem auch bestimmen, wie oft versucht werden soll, eine Nachricht zu übermitteln. Wird die maximale Anzahl der Wiederholungsversuche erreicht, werden der Unzustellbarkeitsbericht (Non-Delivery Report/NDR) und die Nachrichten an das Badmail-Verzeichnis gesendet.

Sie können diese Einstellungen verwenden, um die Ausgabegeschwindigkeit Ihres Servers zu erhöhen. Sie wirken sich jedoch nur auf ausgehende Nachrichten aus und haben keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der andere Server eingehende Nachrichten verarbeiten. Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Einstellungen zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie in der Microsoft Management Console (MMC) auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie dann im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Übermittlung.
  3. Unter Erstes Wiederholungsintervall (min.) geben Sie bitte einen Wert für den Zeitraum ein, während dessen eine Übermittlung versucht werden soll, bevor die erste Benachrichtigung erfolgt. Der Standardwert ist 15 Minuten.
  4. Unter Zweites Wiederholungsintervall (min.) geben Sie bitte einen Wert für den Zeitraum ein, während dessen eine Übermittlung versucht werden soll, bevor die zweite Benachrichtigung erfolgt. Der Standardwert ist 30 Minuten, also 30 Minuten nach dem ersten Wiederholungsintervall.
  5. Unter Drittes Wiederholungsintervall (min.) geben Sie bitte einen Wert für den Zeitraum ein, während dessen eine Übermittlung versucht werden soll, bevor die dritte Benachrichtigung erfolgt. Der Standardwert ist 60 Minuten, also 60 Minuten nach dem zweiten Wiederholungsintervall.
  6. Unter Nachfolgende Wiederholungsintervalle (min.) geben Sie bitte einen Wert für den Zeitraum ein, während dessen eine Übermittlung versucht werden soll, bevor eine Benachrichtigung erfolgt. Der Standardwert ist 240 Minuten.

Anzahl der Hops für Nachrichten festlegen

Bei der Übermittlung einer Nachricht kann diese über diverse Server weitergeleitet werden, bevor sie ihren Bestimmungsort erreicht. Sie können die Anzahl der Server festlegen, die eine Nachricht bei der Übermittlung passieren darf. Dieser Wert wird als "Anzahl der Hops" bezeichnet. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Anzahl der Hops festzulegen:
  1. Klicken Sie in der MMC auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie danach im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übermittlung auf Erweitert, um das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen zu öffnen.
  3. In das Feld Maximale Anzahl der Hops geben Sie bitte einen Wert für die Anzahl der Hops ein, die eine Nachricht zwischen Quell- und Zielserver absolvieren darf. Der Standardwert ist 15 Hops.
Hinweis: Nachdem die maximale Anzahl der Hops festgelegt ist, zählt der SMTP-Server die Hops anhand der Anzahl der Felder Erhalten im Nachrichtenkopf. Überschreitet die Anzahl der Felder Erhalten die festgelegte maximale Anzahl der Hops, wird die Nachricht zusammen mit einem Unzustellbarkeitsbericht an den Absender zurückgesendet.

Maskeradendomäne einrichten

Die Maskeradendomäne ersetzt etwaige lokale Domänennamen, die in Zeilen des Typs Mail From (E-Mail von) im Protokoll verwendet werden. Diese Ersetzung erfolgt nur auf dem ersten Hop.
  1. Klicken Sie in der MMC auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie danach im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übermittlung auf Erweitert, um das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen zu öffnen.
  3. In das Feld Maskeradendomäne geben Sie bitte den Domänennamen ein, von dem Sie möchten, dass er in den Nachrichtenköpfen an der Stelle des tatsächlichen Domänennamens erscheint.
Hinweis: Alle Antworten auf derartige Nachrichten werden über den virtuellen SMTP-Server geleitet, der die Maskeradendomäne verwendet.

Vollständig qualifizierten Domänennamen festlegen

Beim Start wird der auf der Registerkarte Netzwerkidentifikation des Dialogfeldes Systemeigenschaften angegebene Name automatisch als vollständig qualifizierter Domänenname (Fully Qualified Domain Name = FQDN) verwendet. Wenn Sie diesen Namen ändern (entweder manuell oder indem Sie sich einer Microsoft Windows 2000-Domäne anschließen), wird der neue Name beim nächsten Start des Computers automatisch als FQDN verwendet. Sie müssen also selbst keine Maßnahmen ergreifen, um den FQDN für den virtuellen Server zu ändern.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die automatische Verwendung der Computer- und Domänennamen außer Kraft zu setzen, die auf der Registerkarte Netzwerkidentifikation angegeben sind: Ändern Sie den FQDN im Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen auf der Registerkarte Übermittlung. Der Microsoft-SMTP-Dienst kann dann den von Ihnen festgelegten Namen statt des Namens verwenden, der auf der Registerkarte Netzwerkidentifikation angegeben ist. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den FQDN festzulegen:
  1. Klicken Sie in der MMC auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie danach im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übermittlung auf Erweitert, um das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen zu öffnen.
  3. In das Feld Vollständig qualifizierter Domänenname geben Sie bitte den FQDN ein.


Smarthost konfigurieren

Sie können alle ausgehenden Nachrichten für Remotedomänen über einen Smarthost leiten, statt sie direkt an die betreffende Domäne zu senden. Dadurch eröffnet sich Ihnen die Möglichkeit, Nachrichten über eine Verbindung zu leiten, die direkter oder kostengünstiger ist als andere Verbindungen. Ein Smarthost ähnelt in seiner Funktion der Option "Routingdomäne" für Remotedomänen. Der Unterschied besteht darin, dass nach der Einrichtung eines Smarthost alle ausgehenden Nachrichten an diesen Server geleitet werden. Bei einer Routingdomäne werden nur Nachrichten für die Remotedomäne zu einem bestimmten Server geleitet.

Wenn Sie einen Smarthost einrichten, können Sie trotzdem noch eine andere Route für eine Remotedomäne festlegen. Die Einstellung für die Routingdomäne überschreibt die Einstellung für den Smarthost. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen Smarthost einzurichten:
  1. Klicken Sie in der MMC auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie danach im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übermittlung auf Erweitert, um das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen zu öffnen.
  3. In das Feld Smarthost geben Sie den Namen für den Smarthost-Server ein. Sie können entweder eine Zeichenfolge als Namen oder eine IP-Adresse eingeben.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Direkte Übermittlung versuchen, bevor zum Smarthost gesendet wird, wenn der Microsoft SMTP-Dienst zunächst versuchen soll, Remotenachrichten direkt zu übermitteln, bevor er sie an den Smarthost sendet. Standardmäßig wird keine direkte Übermittlung versucht, sondern es werden alle Remotenachrichten an den Smarthost gesendet.
Hinweis: Sie können den Smarthost mithilfe des FQDN oder anhand der IP-Adresse identifizieren. Beachten Sie bitte, dass Sie bei einer Änderung der IP-Adresse diese auch auf allen virtuellen Servern ändern müssen. Wenn Sie eine IP-Adresse verwenden, fügen Sie diese bitte in eckige Klammern ([]) ein, um die Systemleistung zu erhöhen. Der Microsoft SMTP-Dienst sucht zunächst nach einem Servernamen und anschließend nach einer IP-Adresse. Da die eckigen Klammern den Wert als IP-Adresse identifizieren, wird die DNS-Suche umgangen.

Reverse-DNS-Lookup aktivieren

Wenn Sie sich für diese Option entscheiden, versucht der Microsoft-SMTP-Dienst zu überprüfen, ob die IP-Adresse des Clients zu den Hosts oder Domänen passt, die durch den Client in den Befehlen EHLO oder HELO übermittelt werden.

Hinweis: Da bei diesem Feature die Adressen für alle eingehenden Nachrichten überprüft werden, kann seine Verwendung negative Auswirkungen auf die Leistung des Microsoft-SMTP-Dienstes haben. Deaktivieren Sie das Kontrollkästchen, um dieses Feature zu deaktivieren.

Sollte der Reverse-DNS-Lookup erfolgreich sein, bleibt der Nachrichtenkopf "Received" (Erhalten) intakt. Bei einem negativen Ergebnis der Überprüfung wird hinter dem Nachrichtenkopf "Received" der Eintrag "Unverified" (unbestätigt) angezeigt. Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Feature Reverse-DNS-Lookup zu aktivieren:
  1. Klicken Sie in der MMC auf den virtuellen SMTP-Server, um ihn auszuwählen, und klicken Sie danach im Menü Aktion auf Eigenschaften.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Übermittlung auf Erweitert, um das Dialogfeld Erweiterte Übermittlungsoptionen zu öffnen.
  3. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Reverse-DNS-Lookup an eingehenden Nachrichten durchführen.

Eigenschaften

Artikel-ID: 303734 - Geändert am: Montag, 3. Dezember 2007 - Version: 2.2
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  • Microsoft Internet Information Services 6.0
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