Artikel-ID: 304408 - Geändert am: Freitag, 23. November 2007 - Version: 7.1 Remote-Herunterfahren einer benutzerdefinierten Access-AnwendungDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 304408 (http://support.microsoft.com/kb/304408/EN-US/ ) How to shut down a custom Access application remotely Fortgeschritten: Erfordert umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Programmieren, Interoperabilität und Mehrbenutzeranwendungen. Dieser Artikel bezieht sich ausschließlich auf eine Microsoft Access-Datenbank (.mdb oder .accdb). Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung Zuweilen werden Sie Wartungsarbeiten an einer Microsoft AccessDatenbank durchführen müssen, zum Beispiel komprimieren oder reparieren, Sicherungskopien erstellen oder Entwurfsänderungen vornehmen. Bei vielen dieser Vorgänge müssen sich alle Benutzer bei der Datenbank abmelden. Es gibt jedoch keine im Programm verankerte Möglichkeit, alle Benutzer dazu zu zwingen Microsoft Access zu beenden. Es ist auch keine gute Idee, einfach den Zugang aller Benutzer zu Netzwerklösungen zu unterbrechen. Eine solche Vorgehensweise kann Beschädigungen der Datenbank zur Folge haben. Dieser Artikel beschreibt eine Möglichkeit zum ordnungsgemäßen Herunterfahren einer Front-End-Access-Datenbankanwendung. Viele dieser Konzepte können Sie auch anwenden, um eine Datenbank zu komprimieren oder zu reparieren, Sicherungskopien zu erstellen und so weiter. Die Verwendung der hier aufgeführten Informationen, Makro- oder Programmcodes geschieht auf Ihre eigene Verantwortung. Microsoft stellt Ihnen diese Informationen sowie Makro- und Programmlistings ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Funktionalität sowie ohne Anspruch auf Support zur Verfügung. In diesem Artikel wird vorausgesetzt, dass Sie mit der in den Beispielen verwendeten Programmiersprache und mit den zum Erstellen und Debuggen von Prozeduren verwendeten Tools vertraut sind. Die Spezialisten von Microsoft Support Services können bei der Erläuterung der Funktionalität bestimmter Prozeduren helfen, jedoch werden sie diese Beispiele nicht in Bezug auf eine erweiterte Funktionalität verändern, noch werden sie Prozeduren entwickeln, die auf Ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind. Weitere InformationenFunktionsweise der LösungDiese Lösung funktioniert wie folgt: Auf einem Server befindet sich in einem Ordner eine bestimmte Datei. Diese Datei kann einen beliebigen Namen haben. Bei dieser Lösung wird eine Datei mit dem Namen chkfile.ozx verwendet. Wenn diese Datei umbenannt oder gelöscht wird, wird die Front-End-Access-Anwendung darüber informiert, dass sie geschlossen werden muss.Es wird ein Formular erstellt, das geöffnet wird, wenn Benutzer die Front-End-Datenbankanwendung starten. Dieses Formular überprüft in festgelegten Zeitabständen, ob die Datei auf dem Server vorhanden ist. Hierzu verwendet es die Eigenschaft Zeitgeberintervall und das Ereignis "BeiZeitgeber". Falls die Datei gefunden wird, geschieht nichts. Wird die Datei nicht gefunden, zeigt das Formular ein weiteres Formular an, um den Benutzer davor zu warnen, dass die Datenbank innerhalb einer festgelegten Zeitspanne automatisch geschlossen wird. Hinweis: Diese Lösung verwendet nicht die Funktion MsgBox, um den Benutzer zu warnen. Die Funktion MsgBox wartet auf eine Eingabe des Benutzers, bevor sie irgendwelchen Code ausführt. Dies würde dem Zweck dieser Lösung zuwider laufen. Um Clientsitzungen ordnungsgemäß zu schließen, benennt diese Lösung die zu überprüfende Datei um. Wenn alle vorgesehenen Aufgaben ausgeführt wurden, gibt diese Lösung der besagten Datei wieder ihren ursprünglichen Namen. Dadurch werden die Benutzer darüber informiert, dass sie die Front-End-Datenbank wieder starten können. Dieser Prozess kann auch automatisiert werden, um eine unbeaufsichtigte Funktionsweise zu ermöglichen, bei der ein geplanter Dienst auf dem Server verwendet wird, der die Datei chkfile.ozx zu bestimmten Zeiten umbenennt. Anleitung zum Erstellen eines BeispielszenariosSie benötigen Folgendes um demonstrieren zu können, wie diese Lösung funktioniert:
Zeitplan für Ereignisse der LösungHinweis: Alle folgenden Zeitangaben sind Näherungswerte gerechnet ab dem Umbenennen der Datei "chkfile.ozx".
Informationsquellen Weitere Informationen finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
287655
(http://support.microsoft.com/kb/287655/DE/
)
ACC2002: Anmeldung von Benutzern zur Laufzeit mit Connection-Steuerelement verhindern 230575
(http://support.microsoft.com/kb/230575/DE/
)
ACC2000: Starten von Zugriff wie unter Verwendung des Windows NT-Zeitplan-Diensts 303528
(http://support.microsoft.com/kb/303528/DE/
)
Optimale Pflege einer Jet 4.0-Datenbank Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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