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Weiterleitung mit Bedingungen in Windows Server 2003Artikel-ID: 304491 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 304491
(http://support.microsoft.com/kb/304491/EN-US/
)
Conditional Forwarding in Windows Server 2003Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung Dieser Artikel beschreibt das in Windows Server 2003 enthaltene Feature "Weiterleitung mit Bedingungen". Ein DNS-Server auf Windows Server 2003-Basis kann die Weiterleitung mit Bedingungen einsetzen, um Abfragen auf der Grundlage der darin enthaltenen DNS-Domänennamen an andere DNS-Server weiterzuleiten. Mit der Weiterleitung mit Bedingungen könnte ein DNS-Server auf Windows Server 2003-Basis beispielsweise darauf konfiguriert werden, alle bei ihm eingehenden Abfragen nach Namen, die auf "sales.microsoft.com" enden, an die IP-Adresse eines bestimmten DNS-Servers oder an die IP-Adressen mehrerer DNS-Server weiterzuleiten. Nur Server auf Windows Server 2003-Basis können auf diese Art der Weiterleitung konfiguriert werden. Auf den DNS-Servern, die diese weitergeleiteten Abfragen erhalten, kann jedoch eine beliebige DNS-Version ausgeführt werden.
Weitere InformationenIntranet-NamensauflösungZusätzlich zu den Vorteilen normaler Weiterleitungen, ermöglicht die Weiterleitung mit Bedingungen eine detailliertere Namensauflösung für externe und interne Domänen. Durch die Weiterleitung mit Bedingungen kann die interne Namensauflösung verbessert werden, indem man DNS-Server mit spezifischen Weiterleitungen für interne Domänennamen konfiguriert. Alle Namensserver in der Domäne "microsoft.com" könnten zum Beispiel darauf konfiguriert werden, Abfragen nach Namen, die auf "marketing.microsoft.com" enden, an den autorisierenden Server für "marketing.microsoft.com" weiterzuleiten. Dadurch entfällt der Schritt, die internen Stammserver von "microsoft.com" (falls vorhanden) abzufragen oder es entfällt der Schritt, die DNS-Server in der Zone "microsoft.com" mit sekundären Zonen für "marketing.microsoft.com" zu konfigurieren.Internet-NamensauflösungDNS-Server können Weiterleitungen als Mittel zur Auflösung von Abfragen zwischen den Domänennamen von Unternehmen verwenden, die Informationen untereinander austauschen. Beispiel: Zwei Unternehmen (Unternehmen1 und Unternehmen2) gestatten es Clients von Unternehmen1, die Namen der DNS-Clients von Unternehmen2 aufzulösen. Die Administratoren von Unternehmen2 informieren die Administratoren von Unternehmen1 über diejenigen der DNS-Server im Netzwerk von Unternehmen2, an die DNS-Server von Unternehmen1 Abfragen für die Domäne "Unternehmen2.com" senden können. Die DNS-Server im Netzwerk von Unternehmen1 sind darauf konfiguriert, alle Abfragen nach Namen, die auf "Unternehmen2.com" enden, an die dafür vorgesehenen Server in Unternehmen2 weiterzuleiten. Daraus folgt, dass die DNS-Server im Netzwerk von Unternehmen1 ihre internen Stammserver oder die Internet-Stammserver nicht abfragen müssen, um Namen aufzulösen, die auf "Unternehmen2.com" enden.Verwendung der Weiterleitung mit BedingungenStatt einen DNS-Server alle Abfragen, die er nicht auflösen kann, an Weiterleitungsserver weiterleiten zu lassen, kann der DNS-Server Abfragen nach unterschiedlichen Domänennamen auf der Grundlage der spezifischen Domänennamen, die in den Abfragen enthalten sind, an verschiedene DNS-Server weiterleiten. Eine Weiterleitung auf der Basis dieser Domänennamen-Bedingungen verbessert die konventionelle Weiterleitung durch das Hinzufügen einer zweiten Bedingung für den Weiterleitungsprozess.Eine Einstellung für eine Weiterleitung mit Bedingungen besteht aus einem Domänennamen und der IP-Adresse eines oder mehrerer DNS-Server(s). Um einen DNS-Server für eine Weiterleitung mit Bedingungen zu konfigurieren, wird auf dem Windows Server 2003-DNS-Server eine Liste mit Domänennamen zusammen mit der IP-Adresse des DNS-Servers angelegt. Wenn ein DNS-Client oder -Server einen Abfragevorgang bei einem DNS-Server auf Windows Server 2003-Basis durchführt, der auf eine Weiterleitung konfiguriert ist, versucht der DNS-Server, die Abfrage unter Verwendung seiner eigenen Zonendaten oder der in seinem Zwischenspeicher gespeicherten Zonendaten aufzulösen. Danach, sofern der DNS-Server auf eine Weiterleitung für den in der Abfrage angegebenen Domänennamen (eine Übereinstimmung) konfiguriert ist, wird die Abfrage an die IP-Adresse eines DNS-Servers weitergeleitet, der dem Domänennamen zugeordnet ist. Falls auf dem DNS-Server kein Domänenname für den in der Abfrage angegebenen Namen gelistet ist, versucht der DNS-Server, die Abfrage mithilfe der Standardrekursion aufzulösen. WeiterleitungsreihenfolgeEin DNS-Server, der auf eine Weiterleitung konfiguriert ist, verwendet Weiterleitungen, nachdem er festgestellt hat, dass er die Abfrage nicht mithilfe seiner autorisierenden Daten (primäre oder sekundäre Zonendaten) oder zwischengespeicherten Daten auflösen kann. Falls der Server eine Abfrage nicht unter Verwendung von Weiterleitungen auflösen kann, könnte er eine Rekursion versuchen.Die IP-Adressen werden in der Reihenfolge verwendet, in der sie aufgeführt sind. Nachdem der DNS-Server die Abfrage an den Weiterleitungsserver mit der ersten IP-Adresse, die dem Domänennamen zugeordnet ist, weitergeleitet hat, wartet er für eine kurze Zeitspanne (entsprechend der Zeitüberschreitungseinstellung des DNS-Servers) auf eine Antwort vom Weiterleitungsserver, bevor er den Weiterleitungsvorgang mit der nächsten IP-Adresse fortsetzt, die dem Domänennamen zugeordnet ist. Er setzt dann diesen Prozess fort, bis er eine positive Antwort von einem Weiterleitungsserver erhält. Im Gegensatz zur konventionellen Auflösung, wo jedem Server eine Roundtrip Time (RTT) zugeordnet ist, werden die IP-Adressen in der Liste des Weiterleitungsservers nicht auf der Basis der Roundtrip Time geordnet und müssen manuell neu geordnet werden, um die jeweiligen Prioritäten festzulegen. Hinweise
EigenschaftenArtikel-ID: 304491 - Geändert am: Freitag, 8. Februar 2008 - Version: 6.4 Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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