Verwendung der Verwaltungsprogramme für die Remoteverwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt Optionen für die Verwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Microsoft Windows 2000. Er beschreibt außerdem, wie Sie die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme (Adminpak) herunterladen können. Darüber hinaus befasst sich der Artikel mit den diversen Kompatibilitätsproblemen, die bei der Remoteverwaltung von Windows 2000-Computern über Windows XP-Computer und umgekehrt auftreten.

Einführung

Die folgenden Themen werden behandelt:
  • Optionen für die Remoteverwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000
  • Downloadadressen für die Originalversion (RTM) sowie die Service Pack 1- und Service Pack 2-Versionen der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme
  • Spezielle Probleme bei der Verwaltung von 64-Bit-Versionen von Windows
  • Kompatibilitätsprobleme, die auftreten, wenn Windows 2000 Professional-Computer, auf denen die Windows 2000-Verwaltungsprogramme installiert sind, auf Windows XP aktualisiert werden
  • Kompatibilitätsprobleme, die auftreten, wenn Windows 2000-Domänencontroller auf Windows Server 2003-Domänencontroller aktualisiert werden
  • Bekannte Probleme, die auftreten können, wenn Sie die Originalversion (RTM), die Service Pack 1-Version und die Service Pack 2-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme zum Verwalten von Windows 2000-, Windows XP- und Windows Server 2003-Computern verwenden

Optionen für die Remoteverwaltung

Die Verwaltung funktioniert am reibungslosesten, wenn auf dem Computer, der für Verwaltungsaufgaben verwendet wird, dasselbe Betriebssystem ausgeführt wird, wie auf dem verwalteten Remotecomputer.

Windows Server 2003- und Windows 2000-Installationsmedien enthalten Befehlszeilenprogramme und grafische Verwaltungsprogramme, die mit einem hohen Grad an Interoperabilität für die lokale Verwaltung und in den meisten Fällen auch für die Remoteverwaltung von Betriebssystemen höherer und niedrigerer Versionen verwendet werden können.

Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um Computer mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000 zur Remoteverwaltung von Computern mit Windows 2000 oder Windows Server 2003 zu verwenden:
  • Installieren und verwenden Sie die grafischen Verwaltungsprogramme für die Remoteverwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000. Wenn Interoperabilitätsprobleme zwischen Betriebssystemen bestehen, führen Sie Verwaltungsaufgaben auf der Konsole des Zielcomputers oder auf einem Computer durch, der das gleiche Betriebssystem hat wie der verwaltete Remotecomputer.
  • Verwenden Sie die Terminaldienste zur Remoteverwaltung von Computern, auf denen Befehlszeilen-Verwaltungsprogramme und GUI-Verwaltungsprogramme (GUI = Graphical User Interface; grafische Benutzeroberfläche) lokal installiert sind. Sie können den Anwendungsservermodus verwenden, um eine Windows Server 2003- oder Windows 2000-Installation zu erstellen, auf der Terminalserver oder Terminaldienste ausgeführt werden, um die Beschränkung auf zwei Sitzungen zu vermeiden. Wenn Interoperabilitätsprobleme zwischen Betriebssystemen bestehen, führen Sie Verwaltungsaufgaben von einem Server aus durch, auf dem Terminalserver oder Terminaldienste aktiviert sind und der das gleiche Betriebssystem hat wie der verwaltete Remotecomputer.
  • Verwenden Sie Befehlszeilenprogramme und Skripts für die lokale Verwaltung und Remoteverwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000. Diese Programme und Skripts enthalten Active Directory Service Interfaces (ADSI), Windows Net.exe-Befehle und die Programme, die Teil des "Suptools.msi"-Pakets sind. Wenn Interoperabilitätsprobleme zwischen Betriebssystemen bestehen, führen Sie Verwaltungsaufgaben auf der Konsole des Zielcomputers oder auf einem Computer durch, der das gleiche Betriebssystem wie der verwaltete Remotecomputer hat. Beispielsweise kann man die Supporttools von Windows Server 2003 Service Pack 2 (SP2) auf einem Computer installieren, der mit Windows XP Professional arbeitet. Jedoch ist nicht gewährleistet, dass die Programme in diesem Szenario richtig funktionieren. Programme mit bekannten Problemen:
    • Dfsutil.exe
    • Netdiag.exe
    • Netcap.exe
    • Ntfrsutil.exe
    Wenn Sie diese Programme für einen Computer mit Windows Server 2003 SP2 ausführen möchten, sollten Sie dies von einem Computer aus tun, auf dem Windows Server 2003 SP2 installiert ist. Sie können das Remotedesktopfeature dazu verwenden, eine Verbindung zu einem Computer mit Windows Server 2003 SP2 herzustellen, auf dem die Supporttools ausgeführt werden.

Windows Server 2003- und Windows 2000 Server-Verwaltungsprogramme

Microsoft hat häufig verwendete grafische Verwaltungsprogramme in eine selbstextrahierende Datei namens "Adminpak.msi" (Adminpak) aufgenommen, um Ihnen die Remoteverwaltung Ihrer Server zu erleichtern.

Hinweis Auf 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 heißt diese Datei "Wadminpak.msi".

Die Windows 2000-Verwaltungsprogramme befinden sich im Ordner "I386" auf der Windows 2000 Server-CD und können auf Computern mit Windows 2000 installiert werden. Die meisten Windows 2000-Verwaltungsprogramme können für die Remoteverwaltung von Windows 2000 sowie der 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Windows XP Professional und der 32-Bit- und 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 verwendet werden.

Die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme befinden sich im Ordner "I386" der Windows Server 2003-CD und stehen unter "www.microsoft.com" als kostenloser Download zur Verfügung. Die folgende Tabelle fasst die Betriebssysteme zusammen, auf denen Sie die Verwaltungsprogramme aus Windows 2000, der Originalversion (RTM) von Windows Server 2003 oder aus Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) oder Windows Server 2003 Service Pack 2 installieren können. Zusätzlich führt die Tabelle die Betriebssysteme auf, für deren Remoteverwaltung die Verwaltungsprogramme aus diesen Quellen verwendet werden können.
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Windows 2000 Server AdminpackWindows Server 2003 Adminpack, Originalversion (RTM)Windows Server 2003 SP1 AdminpackWindows Server 2003 SP2-Verwaltungsprogramme (Adminpak)Remoteserver-Verwaltungstool (RSAT)
Kann auf folgenden Betriebssystemen installiert und ausgeführt werden
Windows Server 2003 32-Bit-ProduktfamilieNeinJaJaJa
Windows Server 2003 64-Bit-ProduktfamilieNeinNeinJaJa
Windows XP Professional mit Service Pack 2NeinJaJaJa
Windows XP Professional SP1 oder höhere VersionenNeinJaJaJa
Windows XP Professional 64-Bit EditionNeinNeinJaJa
Windows 2000 ProfessionalJaNeinNeinNein
Windows 2000 Server-ProduktfamilieJaNeinNeinNein
Windows VistaNeinNeinNeinNeinJa, RSAT für Windows Vista
Windows 7NeinNeinNeinNeinJa, RSAT für Windows 7
Windows Server 2008NeinNeinNeinNeinJa, RSAT für Windows Server 2008
Windows Server 2008 R2NeinNeinNeinNeinJa, RSAT für Windows Server 2008
Kann für Remoteverwaltung der folgenden Betriebssysteme verwendet werden
Windows Server 2003 32-Bit-ProduktfamilieJaJaJaJa
Windows Server 2003 64-Bit-ProduktfamilieJaJaJaJa
Windows 2000 Server-ProduktfamilieJaJaJaJa
Sie können die Installationsdatei "Adminpak" von der folgenden Microsoft-Website herunterladen:

Installation der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme und Kompatibilitätsübersicht

Beachten Sie die folgenden Installationshinweise, wenn Sie Windows Server 2003- oder Windows 2000-Mitgliedscomputer oder -Domänencontroller über Windows 2003 Server- oder Windows XP Professional-Clients mithilfe einer Remoteverbindung verwalten möchten:
  • Sie müssen frühere Betaversionen der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme entfernen, bevor Sie die freigegebene Version installieren.

    Hinweis In manchen Fällen müssen Server über Clients verwaltet werden, die dasselbe Betriebssystem haben. Beispielsweise können manche Remoteverwaltungsvorgänge für Windows 2000-Server nur über Windows 2000-Clients ausgeführt werden. Analog dazu können einige Verwaltungsvorgänge für Windows Server 2003-Computer nur über Windows Server 2003- oder Windows XP-Clients ausgeführt werden. Dieser Artikel dokumentiert diese Einschränkungen für alle Tools, die in den Verwaltungsprogrammen enthalten sind.
  • Wenn Sie frühere Versionen der Verwaltungsprogramme ("Adminpak.msi") nicht deinstallieren, bevor Sie eine Aktualisierung auf Windows Server 2003 Service Pack 2 durchführen, können Sie die Verwaltungsprogramme nach dem Upgrade nicht mehr deinstallieren. Wenn Sie versuchen, die Verwaltungsprogramme über die Option Software oder durch Ausführen von "Adminpak.msi" zu deinstallieren, werden die folgenden Fehlermeldungen angezeigt:
    Fehlermeldung 1
    Die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme können nur auf Windows XP Professional mit installiertem Hotfix Q329357, auf Windows XP Professional Service Pack 1 oder höher oder auf Computern, auf denen ein Windows Server 2003-Betriebssystem ausgeführt wird, installiert werden.
    Fehlermeldung 2
    Der Setup-Assistent für die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme konnte aufgrund eines Fehlers nicht abgeschlossen werden.
    Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    892409 Die Windows Server 2003-Version von Verwaltungsprogramm wird nicht nach Aktualisierung auf Windows Server 2003 mit Service Pack 1 deinstalliert
  • Sie können die Windows 2000-Datei "Adminpak.msi" nicht auf Windows Server 2003-Computern oder auf Windows XP-Clients installieren. Diese Tools funktionieren auf den genannten Betriebssystemen nicht mehr und werden auf diesen auch nicht unterstützt. Verwenden Sie auf Windows XP-Computern die Windows Server 2003-Version der Verwaltungsprogramme.
  • Die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme können auf Windows 2000-Computern nicht installiert oder ausgeführt werden. Wenn Sie versuchen, die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auf einem Windows 2000-Computer zu installieren, wird die folgende Fehlermeldung (sinngemäß) angezeigt:
    Die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme können nur auf Windows XP Professional mit installiertem Hotfix Q329357, auf Windows XP Professional Service Pack 1 oder höher oder auf Computern, auf denen ein Windows Server 2003-Betriebssystem ausgeführt wird, installiert werden.

    Fehlende Übereinstimmung bei der Service Pack-Ebene. Besorgen Sie sich die Verwaltungsprogramme, die der Service Pack-Ebene Ihres Betriebssystems entsprechen.
  • Ebenso können die Befehlszeilenprogramme in den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen nur auf Windows XP- und Windows Server 2003-Computer ausgeführt werden. Befehlszeilenprogramme in den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen funktionieren nicht, wenn DLLs nicht übereinstimmen oder ein Einstiegspunktfehler auftritt. Das kann vorkommen, wenn Sie die Programme auf einen Windows 2000-Computer kopieren. Wenn Sie versuchen, die Windows Server 2000-Verwaltungsprogramme auf einem Windows 2003-Computer zu installieren, wird die folgende Fehlermeldung (sinngemäß) angezeigt:
    Windows 2000-Verwaltungsprogramme sind mit Windows Server 2003-Betriebssystemen nicht kompatibel. Installieren Sie die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme.
  • Windows XP Professional enthält die Windows Server 2003-Datei "Adminpak.msi" nicht, da diese Programme Bestandteil von Windows Server 2003 sind und mit diesem Produkt ausgeliefert werden.
  • Wenn Sie Windows XP Professional mit Service Pack 2 und den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen verwenden, können Sie keine Clusterserver verwalten. Sie können jedoch Clusterserver verwalten, wenn Sie Windows XP Professional mit SP1 und die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme verwenden.
  • Die meisten Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme funktionieren genauso wie die entsprechenden Programme in Windows 2000. In manchen Fällen bieten die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme erweiterte Funktionalität gegenüber den entsprechenden Programmen in Windows 2000. Das neue Drag & Drop-Feature des Snap-Ins "Windows Server 2003-Benutzer und -Computer" ist z. B. voll funktionsfähig für Windows 2000-Domänencontroller. Erweiterte Funktionalität in den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen wird möglicherweise nicht aktiviert oder unterstützt, wenn Sie Windows 2000-Computer verwalten.

    Beispielsweise werden Features der Verwaltungsprogramme, die von Windows Server 2003-Funktionalitäten wie "Saved query for last logon time" (Gespeicherte Abfrage für letzte Anmeldezeit) abhängen, für Windows 2000 Server-Computer nicht unterstützt, da Server früherer Versionen nicht über die erforderlichen Attribute verfügen. In seltenen Fällen sind die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme mit Windows 2000 Server-Computern nicht kompatibel und werden von diesen nicht unterstützt. Entsprechend sind in seltenen Fällen auch die Windows 2000-Verwaltungsprogramme mit Windows Server 2003-Computern nicht kompatibel.

Aktualisierung von Windows 2000-Computern auf Windows Server 2003 oder Windows XP

Wenn ein Windows 2000-Computer, auf dem die Windows 2000-Datei "Adminpak.msi" installiert ist, auf Windows Server 2003 oder Windows XP aktualisiert wird, meldet das Fenster Systemkompatibilität, das während des Aktualisierungsvorgangs angezeigt wird, dass Windows 2000-Verwaltungsprogramme nicht mit Windows Server 2003 oder Windows XP kompatibel sind. Wenn Sie auf Details klicken, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Setup hat Windows 2000-Verwaltungsprogramme auf Ihrem Computer gefunden. Windows 2000-Verwaltungsprogramme sind mit Windows Server 2003-Betriebssystemen nicht kompatibel. Wenden Sie eine der folgenden Methoden an:
  • Brechen Sie diese Aktualisierung ab, entfernen Sie die Windows 2000-Verwaltungsprogramme, und starten Sie die Aktualisierung neu.
  • Schließen Sie diese Aktualisierung ab, und führen Sie unmittelbar danach die Windows Installer-Paketdatei "Adminpak.msi" aus, um die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme zu installieren. Die Datei "Adminpak.msi" befindet sich im Ordner "\i386" auf der Windows Server 2003-CD-ROM.
Hinweis Wenn die Windows 2000-Verwaltungsprogramme an ihrem ursprünglichen Platz belassen wurden, als der Windows 2000-Computer auf Windows Server 2003 aktualisiert wurde, entfernen Sie nicht das Symbol für die Windows 2000-Verwaltungsprogramme, das im Systemsteuerungselement Software angezeigt wird.

Wenn Sie versuchen, die Windows 2000-Verwaltungsprogramme mit dem Systemsteuerungsprogramm "Software" zu entfernen, wird möglicherweise die folgende Fehlermeldung angezeigt:
Anwendungshilfedialog wurde abgebrochen, so dass die Anwendung nicht gestartet wird.
Ignorieren Sie diese Fehlermeldung. Wenn Sie die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme installieren, wird das Symbol für die Windows 2000-Verwaltungsprogramme durch das Symbol für die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme ersetzt.

Herunterladen und Installieren der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auf Windows XP (32-Bit und 64-Bit) und Windows Server 2003 (32-Bit und 64-Bit)

Sie können die Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auf Computern installieren, auf denen die folgenden Betriebssysteme ausgeführt werden:
  • Windows XP Professional mit Service Pack 2
  • Windows XP Professional mit Service Pack 1
  • Windows Server 2003, 32-Bit-Versionen
Die Originalversion der Windows Server 2003-Datei "Adminpak.msi" steht seit der Freigabe von Windows Server 2003 neu gepackt auf der Microsoft-Website als "Adminpak.exe" zur Verfügung.

Sie können die Service Pack 1-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auf Computern installieren, auf denen die folgenden Betriebssysteme ausgeführt werden:
  • Windows XP Professional mit Service Pack 2
  • Windows XP Professional 64-Bit Edition
  • Windows Server 2003, 32-Bit-Versionen
  • Windows Server 2003, 64-Bit-Versionen
Die neueste Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme ist die Version in Windows Server 2003 Service Pack 2. Sie können die Service Pack 2-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auf Computern installieren, auf denen die folgenden Betriebssysteme ausgeführt werden:
  • Windows XP Professional 64 Edition
  • Windows Server 2003, alle Editions (32-Bit x86)
  • Windows Server 2003 Itanium-basierte Edition
  • Windows Server 2003 x64-Editions
  • Windows Server 2003 R2-Editions
  • Windows Server 2003 Storage Server R2 Edition
  • Windows Server 2003 Compute Cluster Edition
  • Windows Server 2003 für Small Business Server R2 Edition


Hinweis Die Adminpak-Version, die im Ordner "I386" der Installationsmedien für die 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 enthalten ist, heißt "Wadminpak.msi". Die Datei "Wadminpak.msi" ist identisch mit der Datei "Adminpak.msi", die unter "www.microsoft.com" heruntergeladen werden kann und in den 32-Bit-Versionen von Windows Server 2003 Service Pack 2 enthalten ist. Die Dateien sind austauschbar. Zur Vereinfachung der Installation können Sie die Windows Server 2003 SP2-Datei "Adminpak.msi" auf 32-Bit- oder 64-Bit-Versionen von Windows XP Professional oder auf 32-Bit- oder 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 installieren. Ebenso können Sie die Datei "Wadminpak.msi" auf 32-Bit- oder 64-Bit-Versionen von Windows XP Professional oder auf 32-Bit- oder 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 installieren.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme zu installieren:
  1. Laden Sie die Service Pack 2-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme herunter. Besuchen Sie hierzu die folgende Website von Microsoft:
    http://www.microsoft.com/downloads/Search.aspx?displaylang=en

    Führen Sie eine Schlüsselwortsuche nach "adminpak" für das Betriebssystem "Windows XP" oder "Windows Server" durch.

    Sie können die Service Pack 2-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme auch direkt herunterladen. Rufen Sie hierzu die folgenden Websites von Microsoft auf:

    Für x64-Editions: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=514bd06e-f3bc-4054-8429-c49f51e2190b
    Für x86-Editions: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=86b71a4f-4122-44af-be79-3f101e533d95

    Die SP1-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme steht weiterhin zur Verfügung. Besuchen Sie die folgende Website von Microsoft, um ie SP1-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme herunterzuladen:
    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=E487F885-F0C7-436A-A392-25793A25BAD7


    Die Originalversion (RTM) der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme steht weiterhin zur Verfügung. Besuchen Sie die folgende Website von Microsoft, um die RTM-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme herunterzuladen:

    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c16ae515-c8f4-47ef-a1e4-a8dcbacff8e3
  2. Melden Sie sich mit Administrator-Anmeldeinformationen beim lokalen Computer an.
  3. Entfernen Sie frühere Versionen der Verwaltungsprogramme.

    Sie müssen ältere Versionen der Verwaltungsprogramme entfernen, bevor Sie eine neuere Version installieren können. Das gilt auch für die freigegebene Version.

    Wenn Sie das Dienstprogramm "Software" in der Systemsteuerung nicht dazu verwenden können, Vorgängerversionen der Verwaltungsprogramme zu entfernen, können Sie das Programm "MSIZap" aus dem Paket "Support\Tools\Suptools.msi" dazu nutzen, das ältere zwischengespeicherte Paket zu entfernen.

    Wenn die Beta 3-Version der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme installiert ist, führen Sie folgende Schritte durch:
    1. Speichern Sie den folgenden Text als Datei namens "Rrasreg.cmd":
      rem  rem RAS-Benutzer-Snap-In-Erweiterung - Bereinigung der Registrierung, Beta 3 auf RC1  rem Nur Aktualisierungen.  rem  rem Löschen Sie mithilfe von Reg.exe den alten Schlüssel, der von der Beta 3 erstellt worden war  rem RAS-Benutzererweiterungs-Snap-In  rem  reg delete HKEY_CLASSES_ROOT\RasDialin.UserAdminExt    /f  reg delete HKEY_CLASSES_ROOT\RasDialin.UserAdminExt.1  /f  reg delete HKLM\SOFTWARE\Microsoft\MMC\NodeTypes\{19195a5b-6da0-11d0-afd3-00c04fd930c9}\Extensions\NameSpace /f
    2. Führen Sie "Rrasreg.cmd" an einer Eingabeaufforderung aus.
  4. Installieren Sie die Verwaltungsprogramme.

    "Adminpak.exe" ist eine selbstextrahierende Datei, die die Dateien "Adminpak-readme.txt" und "Adminpak.msi" in einem Ordner erstellt, den Sie bei der Installation der Datei angeben. Zum Installieren der Verwaltungsprogramme klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die .msi-Datei und dann auf Installieren, oder doppelklicken Sie auf die .msi-Datei. Alternativ können Sie durch Verwendung der Gruppenrichtlinie Active Directory dazu verwenden, die Datei auf Windows XP oder Windows Server 2003-Computern remote zu installieren bzw. zu veröffentlichen, wenn sich ein Benutzer am Computer anmeldet. Weitere Informationen zur Remoteinstallation der Verwaltungsprogramme finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
    816102 Verwenden von Gruppenrichtlinien für die Remoteinstallation von Software in Windows Server 2003
    314934 SO WIRD'S GEMACHT: Verwenden von Gruppenrichtlinien für die Remoteinstallation von Software in Windows 2000
    Hinweis Wenn Sie einen Windows 2000-Server auf Windows Server 2003 aktualisieren, erkennt die Systemkompatibilitätsprüfung in der Windows Server 2003-Datei "Winnt32.exe" oder im Winnt32-Prozess "/checkupgradeonly" eventuell fälschlicherweise, dass die Verwaltungsprogramme bereits auf Ihrem Windows 2000-Domänencontroller installiert wurden. Dieses Problem tritt auf, weil der Active Directory-Installations-Assistent ("Dcpromo.exe") in Windows 2000 ein Feature in der Windows 2000-Datei "Adminpak" verwendet, um Kontextmenüelemente für die Domänenverwaltungsprogramme zu erstellen. Sie können die betreffende Meldung unbesorgt ignorieren und die Aktualisierung von Windows 2000 auf Windows Server 2003 fortsetzen.

Was Sie von der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme erwarten können

  • Informieren Sie sich über die in diesem Artikel beschriebenen bekannten Kompatibilitätsprobleme, und beachten Sie das Veröffentlichungsdatum der Lösung, bevor Sie sich an Microsoft Customer Service and Support (CSS) wenden.
  • Sie müssen ältere Versionen der Datei "Adminpak.msi" (Beta 3, RC1, RC2) entfernen, bevor Sie Windows XP SP1 auf Ihrem Windows XP-Computer installieren. Falls Sie Windows XP SP1 auf einem Windows XP-Computer installiert haben, auf dem die Beta 3-Version der Verwaltungsprogramme bereits installiert ist, können Sie das Dienstprogramm "Software" in der Systemsteuerung nicht dazu verwenden, frühere Versionen der Verwaltungsprogramme zu entfernen.
  • Computer mit Windows XP Home Edition können keiner Microsoft Windows NT 4.0-, Windows 2000- oder Windows Server 2003-Domäne beitreten. Installationen der Verwaltungsprogramme werden für das Betriebssystem "Windows XP Home Edition" nicht unterstützt.

Vorgehensweise bei Auftreten von Problemen in der Remoteverwaltung

  1. Vergewissern Sie sich, dass Sie die neueste unterstützte Version der "Adminpak.msi"-Snap-Ins und der DLL-Dateien verwenden, die auf der Microsoft-Website zur Verfügung stehen. Sie können das Skript "APVer.vbs" einsetzen, das in der Originalversion des Adminpak-Webdownload-Pakets enthalten ist, um zu ermitteln, welche Version der Verwaltungsprogramme auf Ihrem Computer installiert ist. Wechseln Sie hierzu in den Ordner, in den Sie die Datei "Adminpak.exe" extrahiert haben, und geben Sie apver /? ein, um eine Liste der Optionen für dieses Diagnoseskript anzuzeigen.
  2. Bekannte Kompatibilitätsprobleme finden Sie im entsprechenden Abschnitt in diesem Artikel.
  3. Informieren Sie den Microsoft-Kundensupport Services oder Ihren Supportanbieter.

Weitere Informationen

Bekannte Probleme der Originalversion von "Adminpak.msi" für Windows Server 2003

Installations- und Aktualisierungsprobleme

Die Windows Server 2003-Datei "Winnt32.exe" und der Winnt32-Prozess "/checkupgradeonly" auf Windows 2000-Domänencontrollern melden eventuell, dass "Adminpak.msi" installiert ist, obwohl es nie installiert oder bereits wieder entfernt wurde.

Dieses Problem tritt auf, weil der Active Directory-Installations-Assistent ("Dcpromo.exe") in Windows 2000 ein Feature in der Windows 2000-Datei "Adminpak.msi" verwendet, um Menüverknüpfungen auf Domänencontrollern zu erstellen. Sie können diese Warnung in "Winnt32.exe" ignorieren und den Aktualisierungsprozess fortsetzen. Nachdem die Aktualisierung abgeschlossen ist, installieren Sie die Windows Server 2003-Version der Datei "Adminpak.msi" aus dem Ordner "I386" des Installationsdatenträgers, um sicherzustellen, dass Sie über die neueste Version der Domänenverwaltungsprogramme verfügen.

Active Directory-Domänen und -Vertrauensstellungen

  • In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme wird die LDAP-Signierung eingeführt. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss entweder Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
    325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme
  • Wenn Sie einen Windows 2000-Computer zur Verwaltung von Windows Server 2003-Domänen verwenden, sehen Sie keine erweiterten Benutzeroberflächen-Features, die von Windows Server 2003-Domänen unterstützt werden. Beispielsweise sehen Sie keine Domänen- und Gesamtstrukturfunktionalität oder erweiterte Vertrauensstellungen.

Active Directory-Schema

  • In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme wird die LDAP-Signierung eingeführt. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
    325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme
  • Das Kontrollkästchen Schema kann auf diesem Domänencontroller geändert werden wurde aus dem Dialogfeld Schemamaster ändern entfernt. Standardmäßig sind Schemaaktualisierungen auf einem Windows Server 2003-Domänencontroller aktiviert. Aktivieren Sie Schemaaktualisierungen auf Windows 2000-Domänencontrollern, indem Sie die Registrierung entsprechend der Beschreibung im folgenden Microsoft Knowledge Base-Artikel ändern:
    285172 Schemaaktualisierungen erfordern Schreibzugriff auf Schema in Active Directory

Active Directory-Standorte und -Dienste

  • In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme ist die LDAP-Signierung enthalten. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
    325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme
  • Die Bearbeitung von Zertifikatvorlagen wird nicht unterstützt.
  • Wenn Sie im Menü Ansicht auf die Option Dienstknoten anzeigen klicken, wird der Befehl Dienstknoten aktiviert bei Windows XP-Clients entfernt.
  • Wenn die Service Pack 1-Version der Active Directory-Standorte und -Dienste auf 64-Bit-Systemen gestartet wird, wird eventuell die Gruppenrichtlinie nicht bearbeitet. Außerdem wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
    'gpedit.msc' konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen korrekt eingegeben haben und wiederholen Sie den Vorgang. Klicken Sie auf "Start" und anschließend auf "Suchen", um eine Datei zu suchen.
    Ändern Sie die Syntax Ihrer Befehlszeile oder Verknüpfung auf folgende Angabe:
    %windir%\syswow64\mmc.exe %systemroot%\system32\dssite.msc -32
  • Es sind keine Probleme mit der Verwaltung von Windows 2000-Gesamtstrukturen über Windows Server 2003- und Windows XP Professional-Clients bekannt.

Active Directory-Benutzer und -Computer

  • In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme ist die LDAP-Signierung enthalten. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
    325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme
  • Die Registerkarte Einwählen zur Konfiguration von Routing- und RAS-Einwahl oder VPN-Zugangs- und Rückrufeinstellungen wird entfernt, wenn die Originalversion der Verwaltungsprogramme auf Windows XP-Clients installiert wird.

    Updates oder Umgehungsmöglichkeiten für dieses Problem:
    • Installieren Sie Q837490 auf Windows XP-Clients mit einem Stand vor Service Pack 2. Durch diesen Hotfix wird die Registerkarte RAS-Einwahl zu Windows XP-Clients mit einem Stand vor Service Pack 2 hinzugefügt, auf denen die Originalversion des Snap-Ins "Active Directory-Benutzer und -Computer" ("Dsa.msc") für Windows Server 2003 ausgeführt wird. Das Snap-In wird von der Originalversion der Datei "Adminpak.msi" von Windows Server 2003 installiert. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
      837490 Wenn Sie das Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" verwenden, um die Eigenschaften für einen Domänenbenutzer auf einem Computer mit Windows XP anzuzeigen, wird die Registerkarte "Einwählen" nicht angezeigt
    • Installieren Sie die Adminpak-Version von Windows Server 2003 Service Pack 2 auf Computern mit Windows XP, auf denen Windows XP Service Pack 2 oder eine höhere Version installiert ist.
    • Verwenden Sie die RAS-Richtlinie.
    • Starten Sie das Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" von einem Windows Server 2003- oder Windows 2000-Computer aus, auf den über die Terminaldienste oder Remotedesktop zugegriffen werden kann.
    • Starten Sie das Snap-In Active Directory-Benutzer und -Computer von der Konsole eines Windows Server 2003- oder Windows 2000-Computers.
    Um DFÜ-Eigenschaften für das Benutzerkonto zu verwalten, nutzen Sie das RAS-Richtlinien-Verwaltungsmodell. Dieses Modell wurde in Windows 2000 eingeführt, um die Beschränkungen des früheren Berechtigungsmodells für Einwählkonten aufzuheben. Das RAS-Richtlinien-Verwaltungsmodell nutzt Windows-Gruppen zur Verwaltung von RAS-Berechtigungen.

    Kunden, die dieses empfohlene Verwaltungsmodell verwenden, können zur Verwaltung von RAS-Berechtigungen für Benutzer in Active Directory die Windows XP-Verwaltungsprogramme nutzen. Die Einstellungen auf der Registerkarte Einwählen werden normalerweise nicht für VPN oder drahtlose Verbindungen genutzt. Es gibt jedoch mehrere Ausnahmen. Beispielsweise können Administratoren, die DFÜ-Netzwerke bereitstellen, eine Rückrufnummer verwenden. Nutzen Sie in diesem Fall Terminaldienste oder Remotedesktop, um auf einen Windows Server 2003- oder Windows 2000-Computer zuzugreifen; oder melden Sie sich an der Konsole eines Windows Server 2003- oder Windows 2000-Computers an, um die Registerkarte Einwählen zu verwalten.

    Das RAS-Richtlinien-Verwaltungsmodell hat folgende Vorteile:
    • Detaillierte Verwaltung

      Administratoren müssen vollständigen Zugang zu dem Benutzerkonto haben, wenn sie Einwählrechte verwalten. Das Benutzerkonto hat viele weitere Sicherheitseigenschaften. Im Richtlinien-Verwaltungsmodell kann eine eigene Gruppe zum Erteilen von Einwählrechten erstellt werden, und Rechte zur Verwaltung des Zugriffs auf diese Gruppe können einem anderen Administrator erteilt werden.
    • Gruppen für Zugriffssteuerung

      Die meisten Microsoft Windows-Programme nutzen Gruppen für die Zugriffssteuerung. Gruppen ersparen den zusätzlichen Aufwand für die Verwaltung von separaten Netzzugriffsrechten. Dieselben Gruppen können zur Steuerung des Zugriffs auf DFÜ-Ordner, VPN-Ordner, drahtlose Netzwerke oder Dateifreigaben verwendet werden.
    • Präzise verbindungsspezifische Zugriffssteuerung

      Der gleichzeitige Einsatz mehrerer Zugriffstechnologien ist mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Die Berechtigungen und Einstellungen für DFÜ-, VPN- und drahtlose Technologien können unterschiedlich sein. Vertragspartner können beispielsweise auf drahtlose Netzwerke zugreifen, können jedoch von zu Hause aus keine Verbindung über ein VPN herstellen. Drahtlose Verbindungen erfordern unter Umständen andere Sicherheitseinstellungen als VPN- und DFÜ-Verbindungen. Rückrufeinstellungen können bei Ortsgesprächen sinnvoll sein, aber eventuell sollten Sie diese Einstellungen deaktivieren, wenn der Benutzer aus dem Ausland anruft.
    Sie können das RAS-Richtlinien-Verwaltungsmodell im Knoten RAS-Richtlinien des Snap-Ins "Routing und RAS" konfigurieren, wenn die Domäne im einheitlichen Modus von Windows 2000 oder höher konfiguriert ist. Greifen Sie über Terminaldienste oder Remotedesktop auf einen Windows 2000- oder Windows Server 2003-Computer zu, um die Registerkarte RAS-Einwahl in "Active Directory-Benutzer und -Computer" oder "Internetauthentifizierungsserver (IAS)" von einem Windows XP-Computer aus remote zu verwalten. Sie können sich auch an der Konsole eines Windows Server 2003- oder Windows 2000-Computers anmelden, um diese Einstellungen direkt zu konfigurieren.
  • Windows XP-Computer, die Domänen mit Windows 2000-Domänencontrollern hinzugefügt werden, unterstützen nicht die erweiterte Funktionalität zur Auswahl mehrerer Benutzer und zur Massenbearbeitung von Attributen wie dem Basisordner oder Profilpfad. Die Funktionalität für die Mehrfachauswahl wird in Gesamtstrukturen mit der Schemaversion 15 oder einer höheren Version unterstützt. Beispielsweise würde die Ausführung von Windows Server 2003 ADDPREP /ForestPrep und /DomainPrep in einer Windows 2000-Gesamtstruktur und -Domäne die Unterstützung der Mehrfachauswahl für Systeme ermöglichen, auf denen das Windows Server 2003-Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" installiert ist.
  • Wird die Service Pack 1-Version von "Active Directory-Benutzer und -Computer" auf 64-Bit-Systemen gestartet, wird die Gruppenrichtlinie eventuell nicht immer bearbeitet. Außerdem wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
    'gpedit.msc' konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen korrekt eingegeben haben, und wiederholen Sie den Vorgang. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Suchen, um eine Datei zu suchen.
    Ändern Sie die Syntax Ihrer Befehlszeile oder Verknüpfung auf folgende Angabe:
    %windir%\syswow64\mmc.exe %systemroot%\system32\dsa.msc -32 Zurück

Autorisierungs-Manager

Die Berechtigungsverwaltung wurde ab der RC1-Version zu den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen hinzugefügt.

Zertifizierungsstelle

Aufgrund umfangreicher Schemaänderungen können Sie Windows XP Professional-Clients nicht für die Verwaltung von Windows 2000-Computern verwenden. Außerdem können über Windows 2000-Clients keine Windows Server 2003-Computer verwaltet werden. Verwalten Sie Windows Server 2003-Computer mithilfe der Konsole (über eine Remoteverbindung) oder einer Terminaldienstesitzung auf dem Zielcomputer. Alternativ können Sie Windows 2000-Clients zur Verwaltung von Windows 2000 Server-Computern sowie Windows XP- und Windows Server 2003-Clients verwenden.

Clusterverwaltung

Wenn Sie Windows XP Professional mit Service Pack 2 und den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen verwenden, können Sie keine Clusterserver verwalten. Sie können jedoch Clusterserver verwalten, wenn Sie Windows XP Professional mit SP1 und den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen verwenden.

Verbindungs-Manager-Verwaltungskit

Wir empfehlen keine versionsübergreifende Verwaltung von Windows 2000 auf Windows Server 2003, da auf diese Weise keine Windows XP-Profile erzeugt werden.

Assistent zum Erstellen von Delegierungen

Es sind keine Probleme bekannt.

DHCP

  • Windows 2000-Programme können aufgrund von Codeänderungen keine Speicherabbilddatei von Windows Server 2003-DHCP-Konfigurationen erzeugen.
  • Es sind keine neuen Probleme in Windows Server 2003 Service Pack 2 bekannt.

Verteiltes Dateisystem (DFS)

  • Fügt Unterstützung für Ring-, Hub- und Spoke- sowie benutzerdefinierte Topologie für FRS-Replikation von DFS-Stämmen und -Verknüpfungen hinzu.
  • Konfiguriert die Verbindungspriorität in der Q321557- und SP3-Version der Windows 2000-Datei "Ntfrs.exe". Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    321557 Verbesserungen im freigegebenen Release (nach SP2) von "Ntfrs.exe" mit aktualisiertem Ntfs.sys-Treiber
  • Auf einem Windows XP-Client müssen Sie für die Verwaltung von Windows Server 2003-DFS das Windows XP SP1-Update verwenden.
  • Die Verwaltungsprogramme enthalten jetzt die Windows Server 2003-Hilfedatei zum DFS-Server.

DNS

Wenn Sie über eine IP-Adresse auf einen DNS-Server zugreifen, sind einige der zurückgegebenen Informationen, z. B. Weiterleitungsinformationen, fehlerhaft. Um dieses Problem zu beheben, greifen Sie über einen Hostnamen auf den DNS-Server zu, und nicht über eine IP-Adresse. Dieses Problem betrifft die Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme.

Verzeichnisdienst-Befehlszeilenprogramme

In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme ist die LDAP-Signierung enthalten. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme

Drag & Drop-Funktionalität von Active Directory-Snap-Ins

In der Originalversion der Windows Server 2003-Datei "Adminpak.msi" wurden die folgenden Snap-Ins um Drag & Drop-Funktionalität ergänzt:
  • Active Directory-Benutzer und -Computer
  • Active Directory-Standorte und -Dienste
Achten Sie darauf, nicht versehentlich oder unwissentlich Organisationseinheiten unter andere übergeordnete Organisationseinheiten zu verschieben. Dies kann zu folgenden Ergebnissen führen:
  • Benutzer- und Computerkonten übernehmen die Gruppenrichtlinie nicht erwartungsgemäß. Insbesondere gelten Gruppenrichtlinienobjekte, die auf Benutzer- und Computerkonten angewendet werden, eventuell wegen einer anderen Hierarchie der Organisationseinheiten nicht mehr, oder weil jetzt eventuell neue Gruppenrichtlinienobjekte gelten, da sich das Objekt an einem anderen Ort befindet. Die Anwendung oder Nichtwendung der Gruppenrichtlinie kann sich auf das Verhalten des Betriebssystems auswirken. Beispielsweise kann der Zugriff auf Betriebssystemfunktionen und freigegebene Ressourcen auf dem Netzwerk beeinträchtigt sein.
  • Programme, die so konfiguriert sind, dass sie Pfade mit fest kodierten, definierten Namen verwenden, finden möglicherweise die benötigten Objekte nicht immer.
Geändertes Drag & Drop-Verhalten in der Windows Server 2003 SP2-Version der Datei "Adminpak.msi"
In der Windows Server 2003 SP2-Version der Datei "Adminpak.msi" stehen zwei neue Optionen zur Verfügung, um das Drag & Drop-Verhalten in den Snap-Ins "Active Directory-Benutzer und -Computer" und "Active Directory-Standorte und -Dienste" zu steuern:
  • Standardmäßig wird ein Dialogfeld mit einer Warnmeldung angezeigt, wenn Sie versuchen, einen Drag & Drop-Vorgang auszuführen. Sie können die Warnmeldung für die Sitzung ignorieren. Jedoch erscheint dieses Dialogfeld erneut, wenn Sie das Snap-In das nächste Mal starten.
  • Sie können die Drag & Drop-Funktionalität deaktivieren, indem Sie den ersten Teil des Attributs DisplaySpecifiers im Namenskontext der Konfiguration in Active Directory auf 0 (Null) setzen. Da es sich um eine Einstellung handelt, die für die komplette Gesamtstruktur gilt, wird die Drag & Drop-Funktionalität für jede Domäne in der Gesamtstruktur deaktiviert. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Drag & Drop-Funktionalität zu deaktivieren:

    Hinweis Sie müssen das Programm "ADSI Edit" (Active Directory Service Interfaces) installiert haben, um diese Schritte durchführen zu können. ADSI Edit ist Bestandteil der Supporttools in Windows Server 2003 SP2. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    892777 Supporttools in Windows Server 2003 Service Pack 1
    1. Wenn Sie das Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer" oder "Active Directory-Standorte und -Dienste" geöffnet haben, schließen Sie diese Snap-Ins.
    2. Klicken Sie auf Start, auf Ausführen, geben Sie adsiedit.msc im Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
    3. Erweitern Sie Konfiguration.
    4. Erweitern Sie CN=Configuration,DC=Gesamtstruktur-Stammname.
    5. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf CN=DisplaySpecifiers. Klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
    6. Doppelklicken Sie in der Liste der Attribute auf Flags.
    7. Geben Sie im Dialogfeld Integer Attribute Editor im Feld Value den Wert 1 ein.
    8. Klicken Sie zweimal auf OK.
    9. Schließen Sie ADSI Edit.

Microsoft Exchange

  • Die SMTP- und NNTP-DLL-Dateien von Microsoft Exchange wurden zu "Adminpak.msi" hinzugefügt (SMTP = Simple Mail Transfer Protocol; NNTP = Network News Transfer Protocol). Die zusätzlichen Dateien "Staxmem.dll", "Smtpapi.dll", "Smtpadm.dll", "Smtpsnap.hlp" und "Nntpsnap.hlp" wurden ebenfalls zu "Adminpak.msi" hinzugefügt, um 32-Bit-Windows XP Professional-Clients die Verwaltung der Exchange-Version nach Microsoft Exchange 2000 zu ermöglichen.
  • Die Verwaltung von Exchange-Servern (Versionen nach Exchange 2000) über 64-Bit-Clients wird nicht unterstützt.

Hilfe

  • Die Hilfedatei "Ntcmds.chm" wurde hinzugefügt, um die Befehlszeilenverwaltung zu unterstützen.
  • Die Windows XP Professional-Hilfedateien werden neu installiert, wenn die Verwaltungsprogramme entfernt werden. Die Windows XP Professional-Versionen der Dateien "Ntart.chm" und "Ntcmds.chm" werden während der Installation der Verwaltungsprogramme gesichert und beim Entfernen wiederhergestellt.

IIS-Befehlszeilenprogramme (Internet Information Services)

Dieser Abschnitt bezieht sich auf folgende Programme:
  • IisApp.vbs
  • Iisback.vbs
  • IisCnfg.vbs
  • IisFtp.vbs
  • IisFtpdr.vbs
  • Iisvdir.vbs
  • Iisweb.vbs
Folgende Probleme wurden gemeldet:
  • Alle Skripts sind nur mit Microsoft Internet Information Services (IIS) 6.0 kompatibel.
  • IISCnfg: Wenn Sie den Befehl iiscnfg /export verwenden, wird die Zieldatei (die Datei, die Sie nach der Option /f angeben) auf dem Remotecomputer (dem Windows Server-Computer) erstellt. Führen Sie zum Exportieren der Metabasis beispielsweise den folgenden Befehl aus:
    iiscnfg /s Remoteserver /u Benutzername /p Benutzerkennwort /export /f d:\Config.xml /sp /LM/W3SVC/1
    Wenn Sie diesen Befehl ausführen, wird "D:\Config.xml" auf dem Remoteserver erstellt. Geben Sie zum Importieren der Metabasis den folgenden Befehl ein:
    iiscnfg /s Remoteserver /u Benutzername /p Benutzerkennwort /import /f d:\Config.xml /sp /LM/W3SVC/1 /dp /LM/W3SVC/2
    HinweisDiese Befehle sind einzeilig. Sie wurden umgebrochen, um die Lesbarkeit zu verbessern.

    IISCnfg überprüft, ob die Datei "D:\Config.xml" (die Datei, die Sie nach der Option /f angeben) auf dem lokalen Computer und auf dem Remotecomputer (Remoteserver) vorhanden ist. Für den eigentlichen Import wird jedoch nur die Datei auf dem Remoteserver verwendet. Wenn Sie die Datei "Config.xml" vom Remoteserver importieren oder kopieren, verwenden Sie denselben Pfad auf dem lokalen Computer.

Internetauthentifizierungsdienst

Das Snap-In "Internetauthentifizierungsdienst (IAS)" wurde aus den Verwaltungsprogrammen entfernt.

Netsh

  • Die Ausgabe des Befehls netsh dhcp server ip dump wird abgeschnitten. Die Ausgabe dieses Befehls von einem Windows Server 2003-Computer für einen Windows Server 2003-DHCP-Server sieht folgendermaßen aus:
    Dhcp Server 157.59.136.135 Add Optiondef 100 "Byte Array" BYTE 1 comment="" 4 3 2 1 0 Dhcp Server 157.59.136.135 Add Optiondef 101 "String Array" STRING 1 comment="" "hello" "cathy" "jim" "bob" Dhcp Server 157.59.136.135 Add Optiondef 102 "IP Array" IPADDRESS 1 comment="" 4.4.4.4 3.3.3.3 2.2.2.2 1.1.1.1
    Derselbe Befehl von einem Windows XP-Client ist wie folgt unvollständig:
    Dhcp Server 220.0.80.23 Add Optiondef 100 "Byte Array" BYTE 1 comment="" 4 Dhcp Server 220.0.80.23 Add Optiondef 101 "String Array" STRING 1 comment="" hello Dhcp Server 220.0.80.23 Add Optiondef 102 "IP Array" IPADDRESS 1 comment="" 4.4.4.4
  • Standardmäßig kann der Befehl netsh dhcp server nicht von Windows XP-Clients aus ausgeführt werden. Der folgende Befehl kann z. B. von einem Windows Server 2003-Computer, nicht jedoch von einem Windows XP-Client ausgeführt werden:
    Dhcp Server 157.59.136.135 Add Optiondef 101 "String Array" STRING 1 comment="" "hello" "cathy" "jim" "bob"
    Wenn Sie diesen Befehl von einem Windows XP-Client ausführen, wird sinngemäß folgende Fehlermeldung angezeigt:
    DHCP-Server: "Add OptionDef" ist fehlgeschlagen.

    Die angegebenen Parameter sind unvollständig oder ungültig.
    Zur Remoteverwaltung eines DHCP-Servers von einem Windows XP-Client aus müssen Sie die Verwaltungstools installieren und dann folgende Befehlszeile eingeben:
    netsh add helper dhcpmon.dll

Netzwerklastenausgleich-Manager

  • In der endgültige Produktversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme sind keine Probleme bekannt.
  • Die Service Pack 2-Verwaltungsprogramme installieren einen 32-Bit-Netzwerklastenausgleich-Manager, der auf 64-Bit-Versionen von Windows keine Bindung durchführt. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    892782 Um ein NLB-Cluster auf einer 64-Bitversion von Windows Server 2003 zu erstellen, können Sie Nlbmgr.exe nicht verwenden

Ntdsutil.exe

Der Befehl zur autorisierenden Wiederherstellung in "Ntdsutil" benötigt die Datei "Ntdsbsrv.dll". Diese Datei ist nicht in Windows XP Professional oder den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen enthalten. Führen Sie autorisierende Wiederherstellungen von der Konsole Active Directory-basierter Domänencontroller aus. Kopieren Sie die Datei "Ntdsbsrv.dll" von einer freigegebenen Version einer Windows Server 2003-Installation, wenn Sie diesen Befehl auf Windows XP-Clients verwenden müssen.

Objektauswahl

In der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme wird die LDAP-Signierung eingeführt. Auf Windows 2000-Domänencontrollern, für die eine Remoteverwaltung durch Windows 2000-Computer mit Service Pack 4 (SP4), Windows XP-Computer oder Windows Server 2003-Computer mit NTLM-Authentifizierung durchgeführt wird, muss Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) installiert sein, oder auf diesen Clients muss die Registrierungsänderung vorgenommen werden, die im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
325465 Windows 2000-Domänencontroller benötigen SP3 oder höher bei Verwendung der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme

RAS-Benutzererweiterungen

Die RAS-Benutzererweiterungen wurden aus der Originalversion der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme entfernt. Die RAS-Benutzererweiterungen sind verfügbar, wenn Sie "Adminpak.msi" aus dem Windows Server 2003 Service Pack 2 (SP2) auf Ihrem Windows XP Professional-Computer installieren. Wenn Sie die RTM- oder SP1-Version der Datei "Adminpak.msi" installiert haben, müssen Sie sie entfernen und anschließend die Windows Server 2003 SP2-Version installieren. Weitere Informationen zum Beziehen des aktuellsten Service Packs für Windows Server 2003 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
889100 So erhalten Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003

Remotedesktop

Der Modus "Verbindung mit Konsole herstellen" wird nur für Windows Server 2003- und Windows XP-Computer unterstützt. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
309375 MMC-Snap-In für Remotedesktops aus der Microsoft Windows Server 2003-Verwaltung

Remotespeicher

  • Die versionsübergreifende Verwaltung wird nicht unterstützt. Die Remotespeicherverwaltung von Windows 2000-Computern aus wird für Windows Server 2003- und Windows XP-Computer nicht unterstützt. Verwenden Sie die Konsole des Zielcomputers oder eine Terminaldienstesitzung für die Remoteverwaltung über einen Windows 2000-Computer.
  • Die versionsübergreifende Verwaltung wird nicht unterstützt. Windows Server 2003- und Windows XP-Versionen mit den Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen können Windows 2000-Computer nicht verwalten. Verwenden Sie die Konsole des Zielcomputers oder eine Terminaldienstesitzung für die Remoteverwaltung über einen Windows Server 2003- oder Windows XP-Computer.

RIS-Erweiterung (RIS = Remote Installation Services, Remoteinstallationsdienste) für die Benutzeroberflächenverwaltung

Es sind keine Probleme bekannt.

Routing und RAS

Routing und RAS wurde aus den Verwaltungsprogrammen entfernt.

Telefonie

Telefonieadministratoren können Remoteleitungen auf einem Windows 2000 Server-Computer nicht über einen Windows XP Professional-Computer verwalten. Insbesondere ist die Option Benutzer bearbeiten nicht verfügbar.

Terminaldienstelizenzierung

Es sind keine Probleme bekannt.

UDDI

Es sind keine Probleme bekannt.

Probleme mit Windows Server 2003-Verwaltungsprogrammen bei x64-Versionen von Windows Server 2003

Wenn Sie versuchen, in einer x64-Version von Windows Server 2003 aus dem Snap-In "Active Directory-Benutzer und -Computer", "Active Directory-Standorte und -Dienste" oder "Gruppenrichtlinienverwaltung" eine Gruppenrichtlinie zu ändern, wird die folgende Fehlermeldung angezeigt:
'gpedit.msc' konnte nicht gefunden werden. Stellen Sie sicher, dass Sie den Namen korrekt eingegeben haben und wiederholen Sie den Vorgang.
Klicken Sie auf die Schaltfläche "Start" und anschließend auf "Suchen", um eine Datei zu suchen.
Wenn Sie versuchen, aus einem der zuvor genannten Snap-Ins ein Gruppenrichtlinienobjekt zu ändern, findet ein Aufruf zum Starten der Datei "Gpedit.msc" statt. Derzeit sind die Snap-Ins, die die Datei "Gpedit.msc" aufrufen, 32-Bit-Programme. In x64-Versionen von Windows Server 2003 ist "Gpedit.msc" jedoch ein 64-Bit-Snap-In. Dieses Problem wird in einer zukünftigen Version eines 64-Bit-"Adminpak.msi"-Pakets behoben. Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um dieses Problem zu umgehen:
Methode eins
Ändern Sie die Gruppenrichtlinienobjekte von einem Computer aus, auf dem eine 32-Bit-Version von Windows Server 2003, eine 32-Bit-Version von Windows XP oder eine Version von Windows 2000 installiert ist.
Methode zwei
Starten Sie die Snap-Ins mit den folgenden Befehlen, und ändern Sie anschließend die Gruppenrichtlinienobjekte:
  • Starten des Snap-Ins "Active Directory-Benutzer und -Computer":
    %windir%\syswow64\mmc.exe %windir%\system32\dsa.msc -32
  • Starten des Snap-Ins "Active Directory-Standorte und -Dienste":
    %windir%\syswow64\mmc.exe %windir%\system32\dssite.msc -32

Kompatibilität der Out-of-band-Version (OOB, Out-of-band) der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole von Microsoft mit 64-Bit-Versionen von Windows XP, Windows Server 2003 und Windows Server R2

Die OOB-Version der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole muss auf 32-Bit-Plattformen ausgeführt werden. Diese Version der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole wird auf 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows nicht unterstützt. Eine Unterstützung der OOB-Version der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole auf 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows für Windows Server 2003 oder Windows XP Service Pack 2 (SP2) ist nicht vorgesehen. Auf 64-Bit-Versionen von Windows Vista und Windows Server 2008 wird die 64-Bit-Version der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole unterstützt. Die Gruppenrichtlinienverwaltungs-Berichterstellung kann jedoch nicht auf allen 64-Bit-Versionen von Microsoft Windows installiert werden. Diese Version der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole ist in den aktuellen Adminpacks nicht enthalten.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=0A6D4C24-8CBD-4B35-9272-DD3CBFC81887
Wenn Sie versuchen, die Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole zu öffnen, wird eventuell die folgende Fehlermeldung angezeigt:
'gpedit.msc' konnte nicht gefunden werden.
Dieses Problem tritt auch dann auf, wenn Sie den folgenden Befehl zum Öffnen der Gruppenrichtlinien-Verwaltungskonsole verwenden:
%windir%\syswow64\mmc.exe %windir%\system32\gpmc.msc -32
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
304718 Verwendung der Verwaltungsprogramme für die Remoteverwaltung von Computern mit Windows Server 2003, Windows XP oder Windows 2000

WINS

Die Änderung an der WINS-RPC-API zwischen Windows 2003, Windows XP Professional, Windows 2000 und Windows NT 4.0 verhindert die Remoteverwaltung von Windows NT 4.0-WINS-Servern über die Windows 2000- und Windows Server 2003-Versionen des WINS-MMC-Snap-Ins. Es handelt sich dabei nicht um eine Regression, da bei Windows 2000 dieselbe Einschränkung besteht.

Eigenschaften

Artikel-ID: 304718 - Geändert am: Freitag, 26. März 2010 - Version: 32.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Standard Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Premium Edition
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Windows Server 2008 Datacenter without Hyper-V
  • Windows Server 2008 Enterprise without Hyper-V
  • Windows Server 2008 for Itanium-Based Systems
  • Windows Server 2008 Standard without Hyper-V
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Standard
  • Windows Web Server 2008
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