Artikel-ID: 309190 - Geändert am: Dienstag, 4. Dezember 2007 - Version: 3.2

Problembehandlung unter Windows 2000, wenn das Office XP Setup scheinbar nicht mehr reagiert (hängt)

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
309190  (http://support.microsoft.com/kb/309190/EN-US/ ) How to troubleshoot an Office XP installation on Windows 2000 that appears to stop
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986  (http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/ ) Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt, wie Sie zur Problembehandlung vorgehen sollen, wenn Sie Microsoft Office-Programme auf einem Computer mit Microsoft Windows 2000 installieren und Setup ohne offensichtliche Fehler scheinbar nicht mehr reagiert (hängt).

Weitere Informationen

Sicherstellen, dass Setup tatsächlich nicht mehr reagiert

Setup scheint zu hängen, wird jedoch tatsächlich langsam fortgesetzt. Warten Sie einen längeren Zeitraum (ungefähr 20 Minuten), bevor Sie Setup beenden. Bevor Sie zu dem Schluss kommen, dass Setup nicht mehr reagiert, sollten Sie die Kontrollleuchten des CD-ROM-Laufwerks und der Festplatte auf Aktivität überprüfen. Drücken Sie außerdem [STRG]+[ALT]+[ENTF], um den Windows Task-Manager zu öffnen. Überprüfen Sie im Dialogfeld Windows Task-Manager auf der Registerkarte Anwendungen, ob das Office-Setupprogramm in der Spalte Status mit "Reagiert nicht" aufgeführt ist.

Drücken Sie erneut [STRG]+[ALT]+[ENTF], um über den Windows Task-Manager festzustellen, ob der Windows Installer-Dienst nicht mehr reagiert. Klicken Sie auf die Registerkarte Prozesse, und überprüfen Sie, ob zumindest einer der Einträge unter "Msiexec.exe" einen relativ niedrigen Wert ungleich Null für "CPU" aufweist. Wenn ein Prozess 90 bis 100 Prozent anzeigt, ist Setup noch aktiv.

Sicherstellen, dass die CD sauber und nicht verkratzt ist

Wenn das Problem während der Installation von CD auftritt, stellen Sie sicher, dass die verwendete CD sauber ist. Sie können die CD mit einem weichen, flusenfreien Tuch abwischen. Stellen Sie ebenfalls sicher, dass die CD keine größeren Kratzer aufweist. Wenn die CD beschädigt oder nicht lesbar ist, können während der Installation Fehlermeldungen auftreten.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
266700  (http://support.microsoft.com/kb/266700/DE/ ) OFFXP: Problembehandlung der Installation von einer CD

Betaversion von Office XP deinstallieren

Wenn vorher eine Betaversion von Office XP installiert war, müssen Sie diese deinstallieren, bevor Sie die Endversion von Office XP installieren. Obwohl Sie von Office XP Setup dazu aufgefordert werden, eine eventuelle Betaversion zu deinstallieren, kann es vorkommen, dass diese Version nicht richtig deinstalliert wird. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Betaversion von Office XP zu deinstallieren:
  1. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf Software.
  2. Wählen Sie im Dialogfeld Software den Eintrag für Office XP aus (beispielsweise Microsoft Office XP Professional).
  3. Klicken Sie auf Ändern/Entfernen.
  4. Folgen Sie den Anweisungen in den Setup-Dialogfeldern.
Nachdem die Betaversion deinstalliert ist, führen Sie das Setupprogramm für Office XP aus.

Berechtigungen überprüfen

Stellen Sie sicher, dass die richtigen Berechtigungen für Ihr Konto gesetzt sind. Melden Sie sich als Administrator am Computer an, um festzustellen, ob Sie über die richtigen Berechtigungen zum Installieren, Ausführen und Verwenden des Office-Programms verfügen, das die Probleme verursacht. Wenn Sie sich in Windows als Administrator anmelden, haben Sie vollen Lese-/Schreibzugriff auf alle Ordner und Dateien auf dem Computer und auch auf die Registrierung. Treten die Probleme nicht auf, wenn Sie als Administrator angemeldet sind, sollten Sie die Berechtigungen Ihres Benutzerkontos überprüfen.

Hinweis: Das lokale Administratorkonto ist nicht mit einem Benutzerkonto mit Administratorrechten gleichzusetzen. Bei dem lokalen Administratorkonto handelt es sich um ein Systemkonto, das zum Einrichten des Betriebssystems verwendet wird.

Benutzerprofile testen

Es kann manchmal vorkommen, dass Informationen eines bestimmten Benutzers fehlerhaft sind, bei anderen Benutzern auf demselben Computer jedoch keine Probleme auftreten. Melden Sie sich mit einem anderen Benutzernamen an, oder erstellen Sie ein neues Benutzerkonto und führen Sie anschließend einen Test durch, um dies auszuschließen.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
296834  (http://support.microsoft.com/kb/296834/DE/ ) Nachdem Sie neues Windows 2000 Installation ausführen, kann Benutzerprofil beschädigt werden

Protokolldateien von Setup verwenden

Bei der Installation von Office XP werden von Setup automatisch Protokolldateien in Ihrem TEMP-Ordner angelegt. Die Protokolldateien heißen in etwa wie folgt:
   Protokolldatei für     Name der Protokolldatei
   ---------------------------------------------------------------------

   Setup.exe              Office XP <Edition> Setup(####).txt

   Windows Installer      Office XP <Edition> Setup(####)_Task(0001).txt
				

Dabei steht <Edition> in der vorstehenden Tabelle für die Version von Office XP, die Sie installieren. Hierbei kann es sich zum Beispiel um folgende Dateien handeln:
Office XP Professional Setup(0001).txt
Office XP Professional Setup(0001)_Task(0001).txt
Die Zeichen (####) im Namen der Protokolldateien stehen für Nummern, die mit 0001 beginnen. Sie werden bei jedem Ausführen des Setup-Programms um jeweils 1 erhöht. Daher handelt es sich bei der Protokolldatei mit der höchsten Nummer um die neueste Protokolldatei.

Standardmäßig werden in Office XP ausführliche Protokolldateien erstellt. Aus diesem Grund enthalten die Protokolldateien des Windows Installers viele Informationen zu den während der Installation auftretenden Ereignissen. Diese Datei wird unter Umständen verlangt, wenn Sie sich an den Technischen Support von Microsoft wenden, um weitere Hilfe bei der Problembehandlung zu erhalten.

Weitere Informationen zum Erstellen und Lesen von Office-Setup-Protokollen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
296603  (http://support.microsoft.com/kb/296603/DE/ ) SO WIRD'S GEMACHT: Beheben von Setupproblemen in Office XP mit einer Office XP-Setupprotokolldatei
Weitere Informationen zum benutzerspezifischen Anpassen von Office-Setup-Protokollen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
296604  (http://support.microsoft.com/kb/296604/DE/ ) Welcher VERFAHRENSWEISE: AN: Sie passen Office-Setup-Protokollierungsoptionen an

Nicht erforderliche speicherresidente Programme schließen

Programme, die im Hintergrund im Speicher ausgeführt werden, werden als speicherresident bezeichnet. Bei diesen Programmen kann es sich beispielsweise um Antivirenprogramme, Dienstprogramme, Druckmanager oder Bildschirmschoner handeln. Gehen Sie folgendermaßen vor, um festzustellen, ob ein speicherresidentes Programm ausgeführt wird:
  1. Drücken Sie [STRG]+[ALT]+[ENTF], um den Windows Task-Manager zu öffnen.
  2. Schließen Sie alle unbekannten oder unnötigen Programme. Klicken Sie auf der Registerkarte Anwendungen des Windows Task-Managers auf das betreffende Programm und anschließend auf Task beenden.
  3. Wenn Sie ein Programm beendet haben und ein weiteres beenden wollen, drücken Sie auf [STRG]+[ALT]+[ENTF], um den Windows Task-Manager erneut zu öffnen. Wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, bis alle unbekannten oder überflüssigen Programme beendet sind.
Einige speicherresidente Programme werden in den Speicher geladen, obwohl sie nicht in der Liste der Tasks aufgeführt sind. Diese speicherresidenten Programme werden über die Windows-Registrierung geladen.

Warnung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung.


Gehen Sie folgendermaßen vor, um festzustellen, welche Programme über die Registrierung geladen werden:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen. Geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen regedit ein, und klicken Sie auf OK. Markieren Sie folgenden Schlüssel in der Registrierung:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    Dieser Schlüssel listet alle Programme auf, die beim Starten von Windows gestartet werden. Programme, die automatisch gestartet werden, können Probleme beim Setup von Office verursachen und sollten daher deaktiviert werden. Klicken Sie im Windows Task-Manager für jedes Programm, das in diesem Registrierungsschlüssel aufgelistet ist, auf Task beenden.

  2. Markieren Sie folgenden Schlüssel in der Registrierung:
    HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
    Einträge in diesem Schlüssel werden einmalig beim Neustarten des Computers ausgeführt und anschließend vom System gelöscht. Dieser Schlüssel sollte leer sein, weil diese Programme Probleme beim Setup von Office verursachen können und daher deaktiviert werden sollten. Klicken Sie im Windows Task-Manager für jedes Programm, das in diesem Registrierungsschlüssel aufgelistet ist, auf Task beenden.

  3. Markieren Sie folgenden Schlüssel in der Registrierung:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run
    Dieser Schlüssel listet alle Programme auf, die beim Laden von Windows gestartet werden. Als einziges Programm wird hiervon "System Tray" (Systray.exe) benötigt. Andere Programme, die geladen werden, können Probleme beim Setup von Office verursachen und sollten daher deaktiviert werden. Klicken Sie im Windows Task-Manager für jedes Programm, das in diesem Registrierungsschlüssel aufgelistet ist, auf Task beenden.

  4. Markieren Sie folgenden Schlüssel in der Registrierung:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\RunOnce
    Einträge in diesem Schlüssel werden einmalig beim Neustarten des Computers ausgeführt und anschließend vom System gelöscht. Dieser Schlüssel sollte leer sein, weil diese Programme Probleme beim Setup von Office verursachen können und daher deaktiviert werden sollten. Klicken Sie im Windows Task-Manager für jedes Programm, das in diesem Registrierungsschlüssel aufgelistet ist, auf Task beenden.

TEMP-Ordner überprüfen

Eine ungültige TEMP-Umgebungsvariable kann Fehler beim Setupprogramm von Office hervorrufen. Stellen Sie sicher, dass Ihre temporären Ordner korrekt eingerichtet sind. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie auf Systemsteuerung.
  2. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf System. Wenn das Dialogfeld Systemeigenschaften angezeigt wird, klicken Sie auf die Registerkarte Umgebung.
Auf dieser Registerkarte sind die aktuellen System- und Benutzervariablen aufgelistet. Suchen Sie unter Benutzervariablen nach den Einstellungen für die TEMP-Umgebungsvariable. Stellen Sie sicher, dass die Ordner, auf die diese Variablen verweisen, vorhanden sind und gültige Ordnernamen haben. Stellen Sie außerdem sicher, dass die Festplatte, auf der sich die Ordner befinden, mindestens 50 MB freien Speicherplatz aufweist, und dass Sie über Lese-/Schreibberechtigungen für diese Ordner verfügen.

Temporäre Dateien sollten in regelmäßigen Abständen gelöscht werden. Zuerst müssen Sie den Speicherort Ihres Windows TEMP-Ordners feststellen und die Gültigkeit Ihrer TEMP-Umgebungsvariablen überprüfen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie auf Systemsteuerung.
  2. Doppelklicken Sie in der Systemsteuerung auf System.
  3. Wenn das Dialogfeld Systemeigenschaften angezeigt wird, klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert und anschließend auf Umgebungsvariablen.

    Beachten Sie das Feld mit dem Namen Benutzervariablen für Benutzername mit den Spalten Variable und Wert. Hierbei handelt es sich um die Umgebungseinstellungen für TMP und TEMP.

    Ein Beispiel für eine gültige Einstellung würde wie folgt aussehen:
    TEMP = C:\WINNT\TEMP
    -oder-
    TMP = C:\WINNT\TEMP
    Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn es keinen Eintrag für TEMP (oder TMP) gibt:

    1. Klicken Sie auf Neu, und geben Sie TEMP in das Feld Name der Variablen ein.
    2. Gehen Sie mit der Tabulatortaste zum Feld Wert der Variablen, und geben Sie C:\WINNT\Temp (oder einen beliebigen anderen gültigen Pfad und Ordnernamen) ein.
    3. Klicken Sie auf Einstellen oder OK, um diesen Wert zum Feld Benutzervariablen für Benutzername hinzuzufügen.
  4. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Umgebungsvariablen zu schließen, klicken Sie erneut auf OK, um das Dialogfeld Systemeigenschaften zu schließen, und schließen Sie anschließend die Systemsteuerung.
  5. Starten Sie Windows Explorer, und suchen Sie nach einem Ordner mit demselben Namen und Speicherort, die im Feld Benutzervariablen für Benutzername aufgeführt sind. Erstellen Sie den Ordner, falls er nicht vorhanden ist. Eine ungültige TEMP-Einstellung kann ernsthafte Auswirkungen auf Microsoft Windows und das Office-Setupprogramm haben. Sollte der in der Umgebungsvariablen angegebene Ordner nicht existieren, öffnen Sie entweder Windows Explorer und erstellen Sie einen neuen TEMP-Ordner an diesem Ort, oder wiederholen Sie die Schritte 1 bis 3, um die TEMP-Umgebungsvariable auf einen gültigen Speicherort zu aktualisieren.
  6. Stellen Sie sicher, dass auf dem Laufwerk, das den TEMP-Ordner enthält, genügend freier Speicherplatz vorhanden ist. Im Allgemeinen sollte das Laufwerk, das den TEMP-Ordner enthält, über mindestens 50 MB freien Speicherplatz verfügen.
  7. Überprüfen Sie, ob der TEMP-Ordner leer ist. Sind Dateien vorhanden, löschen Sie alle *.tmp-Dateien, die gegenwärtig nicht benutzt werden. Üblicherweise weisen diese Dateien ein Änderungsdatum auf, das vor der aktuellen Windows-Sitzung liegt. Es wird empfohlen, dass Sie zum Löschen der nicht verwendeten temporären Dateien das Dienstprogramm "Datenträgerbereinigung" benutzen (siehe "Dienstprogramm Datenträgerbereinigung" weiter unten).

    Hinweis: Vor dem Löschen von *.tmp-Dateien sollten Sie alle Windows-Programme beenden, da laufende Programme temporäre Dateien erstellen und verwenden.

Dienstprogramm "Datenträgerbereinigung"

Viele der nicht verwendeten oder temporären Dateien können in Windows mit der Datenträgerbereinigung gelöscht werden. Die Datenträgerbereinigung sucht die Festplatte Ihres Computers ab und zeigt temporäre Dateien, Internet-Cache-Dateien und überflüssige Programmdateien an, die Sie ruhigen Gewissens löschen können. Sie können die Datenträgerbereinigung anweisen, nur einige oder alle dieser Dateien zu löschen. Um die Datenträgerbereinigung zu starten, klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Zubehör, zeigen Sie auf Systemprogramme, und klicken Sie auf Datenträgerbereinigung.

Festplatte auf Datenträgerfehler und Fragmentierung überprüfen

Verwenden Sie das Programm "Defragmentierung", um die Festplatte auf verlorengegangene Cluster und andere MFT-Fehler (MFT = Master File Tables) zu überprüfen. Sie können damit auch die Integrität der Festplatte hinsichtlich des Lesens und Schreibens von Daten überprüfen und anschließend die meisten Fehler beheben. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Defragmentierung auszuführen:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Zubehör, zeigen Sie auf Systemprogramme, und klicken Sie auf Datenträgerbereinigung.
  2. Klicken Sie auf das Laufwerk, das Sie auf Fehler überprüfen wollen, und klicken Sie auf Überprüfen.
  3. Nachdem dieser Vorgang abgeschlossen ist, klicken Sie auf Defragmentieren.

Computer auf Virenbefall überprüfen

Wenn ein Virus auf Ihrem Computer vorhanden ist und einige Dateien beschädigt hat, können beim Ausführen von Setup Probleme auftreten. Überprüfen Sie Festplatte und Disketten mit einem Antivirenprogramm, das erst kürzlich aktualisiert wurde. Wenn ein Virus auf Ihrem Computer entdeckt wird, entfernen Sie den Virus, bevor Sie Office-Setup erneut ausführen.

Hinweis: Führen Sie keine speicherresidenten Antivirenprogramme aus, während Sie das Setup-Programm von Office ausführen. Führen Sie diese Programme vor dem Ausführen von Office-Setup aus, und deaktivieren Sie sie, bis Setup abgeschlossen ist.

Setup von der Festplatte ausführen

Erstellen Sie eine Kopie des Inhalts der Office XP-CD 1 auf der Festplatte, falls genügend Speicherplatz auf der Festplatte verfügbar ist. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Erstellen Sie einen neuen Ordner im Stammverzeichnis der Festplatte und nennen Sie ihn "Flatfile", zum Beispiel "C:\Flatfile".
  2. Kopieren Sie den gesamten Inhalt der Office XP-CD 1 in den Ordner "Flatfile". Klicken Sie in Windows Explorer auf das CD-Symbol, und klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Alles markieren. Ziehen Sie die auf der rechten Seite des Explorer-Fensters markierten Elemente in den Ordner "C:\Flatfile" auf der linken Seite, um alle Dateien in den neuen Ordner einzufügen.
Wenn beim Kopiervorgang Fehler auftreten, kann dies auf eine verschmutzte CD, ein verschmutztes CD-ROM-Laufwerk oder ein Problem mit der Festplatte hinweisen.

Weitere Informationen zu den Festplattenanforderungen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
285342  (http://support.microsoft.com/kb/285342/DE/ ) Systemvoraussetzungen für Microsoft Office XP
Sie können dieses Flatfile zum Installieren von Office im abgesicherten Modus von Windows verwenden (siehe nachfolgender Abschnitt "Windows im abgesichertes Modus starten" dieses Artikels). Wenn Setup mit der Kopie fehlschlägt, kann immer noch ein Problem mit der CD vorliegen, da eine beschädigte Datei kopiert werden kann, ohne dass eine Fehlermeldung erzeugt wird. Die Installation von der Kopie im abgesicherten Modus ist erforderlich, um feststellen zu können, ob beim Start geladene Elemente oder Dienste in Konflikt mit dem Setupprogramm stehen.

Windows im abgesicherten Modus starten

Warnung: Das Starten eines Computers im abgesicherten Modus deaktiviert die Dateischutzfunktion für die jeweilige Sitzung im abgesicherten Modus. Nach der Installation von Office im abgesicherten Modus sollten Sie Windows neu starten, um sicherzustellen, dass Sie sich bei der weiteren Benutzung Ihres Computers im normalen Modus befinden.

Windows verfügt über einen integrierten Problembehandlungsmodus, der als abgesicherter Modus bezeichnet wird. Bei diesem Modus werden Startdateien umgangen und nur die wichtigsten Systemtreiber, einschließlich der wichtigsten Netzwerk- und Systemdienste, geladen. Wenn Sie Windows im abgesicherten Modus starten, verwendet Windows nur die Maus, die Tastatur und Standard-VGA-Gerätetreiber sowie die Systemdienste, die für den Start benötigt werden. Aus diesem Grund eignet sich der abgesicherte Modus zum Isolieren und Beheben von Fehlerzuständen, die durch Systemstartprogramme, Dienste und Windows-basierte Treiber verursacht werden. Windows verfügt ebenfalls über Problembehandlungsfunktionen, die die Identifizierung des Problems erleichtern.

Gehen Sie folgendermaßen vor (abhängig von Ihrer Systemkonfiguration), um Windows im abgesicherten Modus zu starten und die zusätzlichen Problembehandlungsfunktionen verfügbar zu machen:
  1. Drücken Sie [F8], während der Computer neu gestartet wird.

    Multiboot-Systeme:

    Wenn Ihr Windows 2000-Computer für das Starten mit mehreren Betriebssystemen konfiguriert ist, hält der Startvorgang bei einem Menü mit dem Titel Wählen Sie das zu startende Betriebssystem an. Drücken Sie hier die Taste [F8].

    Keine Multiboot-Systeme:

    Wenn Ihr Windows 2000-Computer nicht für das Starten mit mehreren Betriebssystemen konfiguriert ist, drücken Sie [F8], wenn der Fortschrittsbalken Windows wird gestartet am unteren Bildschirmrand angezeigt wird.

    Hinweis: Sie müssen schnell reagieren, da Sie nur ein paar Sekunden Zeit haben, um [F8] zu drücken.
  2. Wählen Sie den Abgesicherten Modus.

    Der abgesicherte Modus ist standardmäßig markiert. Drücken Sie die [EINGABETASTE]. Die Wörter "Abgesicherter Modus" werden in den vier Ecken des Bildschirms angezeigt.
  3. Führen Sie Office Setup aus.

    Nachdem Windows 2000 im abgesicherten Modus gestartet ist, führen Sie das Office-Setupprogramm aus.

Weitere Informationen zum Starten von Windows 2000 im abgesicherten Modus finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
202485  (http://support.microsoft.com/kb/202485/DE/ ) Der abgesicherte Startmodus in Windows

Verfügbarkeit von Software-Updates prüfen

Veraltete oder inkompatible Software kann ebenfalls zu Setup-Problemen führen. Wenden Sie sich an den Computerhersteller, um zu erfahren, ob Software-Updates (zum Beispiel BIOS-Updates, OEM-Windows-Updates) und Hardwaretreiber-Updates (zum Beispiel CD-ROM-, Grafikkarten- und Druckertreiber) verfügbar sind. Sie sollten auch das neueste Service Pack für Windows 2000 beziehen.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
260910  (http://support.microsoft.com/kb/260910/DE/ ) Wie Sie das neueste Service Pack für Windows 2000 erhalten

Windows in einem neuen Ordner neu installieren

Führen Sie diesen Schritt nur durch, wenn alle anderen Schritte zur Problembehandlung in diesem Artikel fehlgeschlagen sind. Zu Testzwecken können Sie Windows in einem anderen Ordner als dem ursprünglichen Windows-Installationsordner installieren und anschließend Office in dieser Umgebung installieren. Dies wird als "parallele" Kopie bezeichnet, da die Originalinstallation von Windows dadurch nicht vollständig entfernt wird. Stattdessen wird diese Kopie zusätzlich zur ursprünglichen Version installiert.

Wenn Sie Office auf diese Weise erfolgreich installieren können und Sie die neue Installation von Windows behalten möchten, müssen Sie alle Windows-Programme unter der neuen Windows-Installation neu installieren.

Weitere Informationen zum Installieren einer parallelen Kopie von Windows finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
266465  (http://support.microsoft.com/kb/266465/DE/ ) SO WIRD'S GEMACHT: Eine parallele Installation von Windows 2000 erstellen

Hardware überprüfen

Wenn Sie alle anderen Schritte zur Problembehandlung ausgeschöpft haben und immer noch Fehlermeldungen angezeigt werden, sind möglicherweise eine oder mehrere Hardwarekomponenten nicht mit Windows kompatibel oder beschädigt. Wenden Sie sich an Ihren Computerhändler, um Probleme mit der Computerhardware zu identifizieren.

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Standard Edition
  • Microsoft Office XP Professional Edition
  • Microsoft Office XP Small Business Edition
  • Microsoft Office XP Standard Edition
  • Microsoft Office XP Standard Edition für Schüler, Studierende und Lehrkräfte
  • Microsoft Office XP Developer Edition
  • Microsoft Access 2002 Standard Edition
  • Microsoft Excel 2002 Standard Edition
  • Microsoft FrontPage 2002 Standard Edition
  • Microsoft Outlook 2002 Standard Edition
  • Microsoft PowerPoint 2002 Standard Edition
  • Microsoft Word 2002 Standard Edition
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