Artikel-ID: 309508 - Geändert am: Samstag, 21. Januar 2006 - Version: 6.3 IIS-Lockdown- und URLscan-Konfigurationen in einer Exchange-Umgebung
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 309508 (http://support.microsoft.com/kb/309508/EN-US/ ) IIS lockdown and URLscan configurations in an Exchange environment Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteProblembeschreibungHinweis: Dieser Artikel behandelt Probleme, die mit Exchange 2000 und Exchange Server 5.5 beim Anwenden des IIS Lockdown-Tools (Version 1.0) auftreten können. Microsoft empfiehlt, dass Sie die neueste Version des IIS Lockdown Tools herunterladen: http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=43955
(http://www.microsoft.com/downloads/release.asp?ReleaseID=43955)
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 309677
(http://support.microsoft.com/kb/309677/DE/
)
XADM: Bekannte Probleme und feine Optimierung, wenn Sie den II-Lockdown-Assistenten für ein Exchange 2000 Environment verwenden Die IIS-Sicherheitstools (IIS = Internet Information Services) IISlockD und URLscan müssen entsprechend für Exchange konfiguriert werden. Dieser Artikel beschreibt die Konfiguration, die in Exchange 2000 Server- und Exchange Server 5.5-Umgebungen für diese Tools erforderlich ist. Typische Symptome für inkorrekte IISlockD- und URLscan-Konfigurationen sind:
Ursache Dieses Problem kann auftreten, weil die Standardkonfiguration der Sicherheitstools IISlockD und URLScan davon ausgeht, dass der Server nur statischen Inhalt zur Verfügung stellt. Exchange 2000-Komponenten verwenden Web Distributed Authoring and Versioning (WebDAV) und andere HTTP-Verben (HTTP = Hypertext Transfer Protocol), die von der Standardkonfiguration nicht zugelassen sind. Exchange Server 5.5-Komponenten benutzen Active Server Pages (ASP), die standardmäßig deaktiviert sind. Lösung Überprüfen Sie diese Einstellungen gründlich, bevor Sie sie auf Ihren Server anwenden. Sie sind auf optimale Funktionalität von Exchange 2000 Server und Exchange Server 5.5 ausgelegt, können jedoch unerwartete Nebeneffekte haben. Die nachfolgend aufgeführten URLscan INI-Einstellungen haben zum Beispiel eine Auswirkung auf IIS. Wenn Sie sich den Abschnitt "DenyExtensions" der INI-Einstellungen unten ansehen, werden Sie feststellen, dass diese Einstellungen die meisten Formen von Inhalten außer statischen .HTM- oder .HTML-Seiten verhindern. IIS Lockdown auf Exchange 2000-ServernIn Exchange 2000-Umgebungen unterstützt das Lockdown-Tool keine IFS-Laufwerke (IFS = Installable File System, üblicherweise als Laufwerk M bezeichnet). Gehen Sie folgendermaßen vor, um das Lockdown-Tool auf Exchange 2000-Servern einzusetzen:
IIS Lockdown auf Exchange Server 5.5-ComputernGehen Sie folgendermaßen vor, um das Lockdown Tool auf Computern mit Exchange Server 5.5 einzusetzen:
URLscan auf Exchange 2000-ServernWeitere Informationen zur Verwendung von URLScan und Exchange 2003 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:823175
(http://support.microsoft.com/kb/823175/DE/
)
Fein einstellende und bekannt Probleme, wenn Sie das Dienstprogramm Urlscan in einer Exchange 2003-Umgebung verwenden
Dieser Abschnitt enthält URLscan-Konfigurationsdateien für die folgenden Komponenten:
Sind mehrere Dienste auf einem einzigen Server installiert, so müssen Sie die Konfigurationsdateien zusammenführen, um sicherzustellen, dass alle Komponenten weiterhin funktionieren. Öffnen Sie die Datei "Urlscan.ini" an folgendem Speicherort: windir\System32\Inetsrv\Urlscan Ändern Sie die Datei "Urlscan.ini" basierend auf der Rolle des Exchange-Computers ab.Falls bei aktiviertem URLScan weiterhin Probleme mit HTTP-Anforderungen auftreten, so sehen Sie in der Protokolldatei "Urlscan.log" nach, welche Anforderungen abgelehnt wurden. Die Datei "Urlscan.log" befindet sich standardmäßig an folgendem Ort: windir\System32\Inetsrv\Urlscan OWADie URLscan-Konfigurationsdatei für OWA sieht folgendermaßen aus (wird die Funktionalität "Kennwort ändern" benötigt, so müssen Sie die Dateierweiterung ".htr" aus dem Abschnitt "Deny Extensions" löschen):[Options] UseAllowVerbs=1 UseAllowExtensions=0 NormalizeUrlBeforeScan=1 VerifyNormalization=1 AllowHighBitCharacters=1 AllowDotInPath=1 RemoveServerHeader=0 EnableLogging=1 PerProcessLogging=0 AllowLateScanning=0 [AllowVerbs] GET POST SEARCH POLL PROPFIND BMOVE BCOPY SUBSCRIBE MOVE PROPPATCH BPROPPATCH DELETE BDELETE MKCOL [DenyVerbs] [DenyHeaders] If: Lock-Token: [DenyExtensions] .asp .cer .cdx .asa .exe .bat .cmd .com .htw .ida .idq .htr .idc .shtm .shtml .stm .printer .ini .log .pol .dat [DenyUrlSequences] .. ./ \ % & Exchange System-Manager für die Verwaltung von öffentlichen OrdnernDie URLscan-Konfigurationsdatei für die Verwaltung von öffentlichen Ordnern mit Exchange System-Manager sieht folgendermaßen aus:[Options] Hinweis: Sie können ".com" zu der Liste "DENYEXTENSIONS" hinzufügen, wenn Ihr internes DNS kein ".com" enthält. UseAllowVerbs=1 UseAllowExtensions=0 NormalizeUrlBeforeScan=1 VerifyNormalization=1 AllowHighBitCharacters=1 AllowDotInPath=1 RemoveServerHeader=0 EnableLogging=1 PerProcessLogging=0 AllowLateScanning=0 [AllowVerbs] PROPFIND SEARCH PROPPATCH DELETE MKCOL MOVE COPY OPTIONS [DenyVerbs] [DenyHeaders] If: Lock-Token: [DenyExtensions] .asp .cer .cdx .asa .exe .bat .cmd .htw .ida .idq .htr .idc .shtm .shtml .stm .printer .ini .log .pol .dat
[DenyUrlSequences] .. ./ \ % & Instant MessagingDie URLscan-Konfigurationsdatei für Instant Messaging sieht folgendermaßen aus:[Options] UseAllowVerbs=1 UseAllowExtensions=0 NormalizeUrlBeforeScan=1 VerifyNormalization=1 AllowHighBitCharacters=1 AllowDotInPath=1 RemoveServerHeader=0 EnableLogging=1 PerProcessLogging=0 AllowLateScanning=0 [AllowVerbs] SUBSCRIBE UNSUBSCRIBE SUBSCRIPTIONS NOTIFY POLL PROPFIND PROPPATCH ACL [DenyVerbs] [DenyHeaders] If: Lock-Token: [DenyExtensions] .asp .cer .cdx .asa .exe .bat .cmd .com .htw .ida .idq .htr .idc .shtm .shtml .stm .printer .ini .log .pol .dat [DenyUrlSequences] .. ./ \ % & WebordnerDie URLscan-Konfigurationsdatei für Webordner sieht folgendermaßen aus:[Options] UseAllowVerbs=1 UseAllowExtensions=0 NormalizeUrlBeforeScan=1 VerifyNormalization=1 AllowHighBitCharacters=1 AllowDotInPath=1 RemoveServerHeader=0 EnableLogging=1 PerProcessLogging=0 AllowLateScanning=0 [AllowVerbs] GET PROPFIND MOVE BCOPY DELETE BDELETE MKCOL OPTIONS LOCK UNLOCK PUT [DenyVerbs] [DenyHeaders] Translate: If: Lock-Token: [DenyExtensions] .asp .cer .cdx .asa .exe .bat .cmd .com .htw .ida .idq .htr .idc .shtm .shtml .stm .printer .ini .log .pol .dat [DenyUrlSequences] .. : ./ \ % & Benutzerspezifische WebDAV-ProgrammeBenutzerspezifische Programme, die auf dem Exchange 2000-Speicher entwickelt wurden, müssen auf die Liste der verwendeten DAV-Verben hin überprüft werden. Nehmen Sie diese Verben im Abschnitt "AllowVerbs" der URLscan-Konfigurationsdatei auf, und spielen Sie die Datei auf den Servern ein, auf denen das Programm zur Verfügung gestellt wird.URLscan auf Exchange Server 5.5-ComputernBitte beachten Sie, dass Sie nach Hinzufügen des Abschnitts "DenyUrlSequences" in der Datei "URLScan.ini" Mails möglicherweise nicht mehr über Outlook Web Access (OWA) öffnen können, falls sich diese Sonderzeichen im Betreff der Mailnachricht befinden. Administratoren sollten die URLscan-Protokolldatei im Ordner "%windir%\system32\inetsrv\urslscan" überprüfen, um weitere Informationen zu diesen Problemen zu erhalten.Die URLscan-Konfigurationsdatei für OWA sieht folgendermaßen aus (wird die Funktionalität "Kennwort ändern" benötigt, so müssen Sie die Dateierweiterung ".htr" aus dem Abschnitt "Deny Extensions" löschen): [Options] UseAllowVerbs=1 UseAllowExtensions=0 NormalizeUrlBeforeScan=1 VerifyNormalization=1 AllowHighBitCharacters=1 AllowDotInPath=0 RemoveServerHeader=0 EnableLogging=1 PerProcessLogging=0 AllowLateScanning=0 AlternateServerName= [AllowVerbs] GET HEAD POST [DenyVerbs] PROPFIND PROPPATCH MKCOL DELETE PUT COPY MOVE LOCK UNLOCK [DenyHeaders] Translate: If: Lock-Token: [DenyExtensions] .exe .bat .cmd .com .htw .ida .idq .idc .shtm .shtml .stm .printer .ini .log .pol .dat .htr [DenyUrlSequences] .. ./ \ : % & Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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