Artikel-ID: 311272 - Geändert am: Donnerstag, 5. Januar 2006 - Version: 5.0 Befehlszeilendienstprogramm "DevCon" als Alternative zum Geräte-ManagerDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 311272 (http://support.microsoft.com/kb/311272/EN-US/ ) The DevCon command-line utility functions as an alternative to Device Manager Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung Das Dienstprogramm "DevCon" wird von der Eingabeaufforderung aus bedient und ist eine Alternative zum Geräte-Manager. Mit DevCon können Sie einzelne Geräte oder Gruppen von Geräten aktivieren, deaktivieren, neu starten, aktualisieren, entfernen und befragen. DevCon zeigt auch Informationen an, die für Entwickler interessant sind und die der Geräte-Manager nicht zur Verfügung stellt. Sie können DevCon zusammen mit Microsoft Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 verwenden. Mit Windows 95, Windows 98 und Windows Millennium Edition arbeitet DevCon nicht zusammen. Weitere Informationen DevCon darf nicht weitergegeben werden. Es wird als Hilfsprogramm für das Debuggen und Entwickeln von Software zur Verfügung gestellt. Für die private Nutzung kann DevCon beliebig verändert werden. Das Beispiel veranschaulicht, wie die SetupAPI-Funktion zusammen mit der CfgMgr32-Funktion zum Aufzählen der vorhandenen Geräte und für andere gerätebezogene Vorgänge verwendet wird. Die folgende Datei steht im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung: Bild minimieren ![]() Weitere Informationen zum Download von Microsoft Support-Dateien finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base: 119591
(http://support.microsoft.com/kb/119591/
)
So erhalten Sie Microsoft Support-Dateien im Internet Microsoft hat diese Datei auf Viren überprüft. Microsoft hat dazu die neueste Software zur Virenerkennung verwendet, die zum Zeitpunkt der Bereitstellung verfügbar war. Die Datei befindet sich auf Servern mit verstärkter Sicherheit, wodurch nicht autorisierte Änderungen an der Datei weitestgehend verhindert werden.
Die Datei "DevCon.exe" enthält die folgenden Dateien: Tabelle minimieren
Hinweis: Der Quellcode von DevCon ist auch als Teil des Windows DDK erhältlich. Sie finden ihn unter "DDK-Stammverzeichnis\Src\Setup\Devcon". Das Windows DDK finden Sie auf der Website http://www.microsoft.com/whdc/devtools/ddk/default.mspx (http://www.microsoft.com/whdc/devtools/ddk/default.mspx) . Verwenden von DevConDevCon ist ein Befehlszeilendienstprogramm mit integrierter Dokumentation. Beim Ausführen des Befehls devcon help wird die folgende Liste verfügbarer Befehle mit Beschreibungen angezeigt. Sie erhalten mit dem Befehl devcon help auch genauere Informationen zu den einzelnen Befehlen. Bei einigen dieser Befehle können Sie einen Remotecomputer als Ziel angeben. Diese Befehle funktionieren auch, wenn Sie die 32-Bit-Version mit WOW64 verwenden.
Device Console Help: (Hilfe zu DevCon)
devcon.exe [-r] [-m:\\<machine>] <command> [<arg>...]
-r if specified will reboot machine after command is complete, if needed. (Nach Ausführen des Befehls neu starten)
<machine> is name of target machine. (<machine> = Name des Zielcomputers)
<command> is command to perform (see below). (<command> = auszuführender Befehl)
<arg>... is one or more arguments if required by command. (<arg> = Befehlsargumente)
For help on a specific command, type: (Für Hilfe zu einem bestimmten Befehl Folgendes eingeben) devcon.exe help <command>
classfilter Allows modification of class filters. (zum Ändern der Klassenfilter)
classes List all device setup classes. (Anzeigen aller Setupklassen)
disable Disable devices that match the specific hardware or
instance ID. (Deaktivieren der Geräte mit entsprechender Hardware- oder Instanz-ID)
driverfiles List driver files installed for devices. (Anzeigen der für Geräte installierten Treiberdateien)
drivernodes Lists all the driver nodes of devices. (Anzeigen aller Treiberknoten der Geräte)
enable Enable devices that match the specific hardware or
instance ID. (Aktivieren der Geräte mit entsprechender Hardware- oder Instanz-ID)
find Find devices that match the specific hardware or
instance ID. (Suchen von Geräten mit entsprechender Hardware- oder Instanz-ID)
findall Find devices including those that are not present. (Suchen aller Geräte)
help Display this information. (Anzeigen dieser Informationen)
hwids Lists hardware ID's of devices. (Anzeigen der Hardware-IDs)
install Manually install a device. (Gerät manuell installieren)
listclass List all devices for a setup class. (Anzeigen aller Geräte einer Setupklasse)
reboot Reboot local machine. (Neustart)
remove Remove devices that match the specific hardware or
instance ID. (Entfernen der Geräte mit entsprechender Hardware- oder Instanz-ID)
rescan Scan for new hardware. (Nach neuen Geräten suchen)
resources Lists hardware resources of devices. (Anzeigen der Hardwareressourcen)
restart Restart devices that match the specific hardware or
instance ID. (Neustarten der Geräte mit entsprechender Hardware- oder Instanz-ID)
stack Lists expected driver stack of devices. (Anzeigen des Treiberstapels)
status List running status of devices. (Anzeigen des aktuellen Gerätestatus)
update Manually update a device. (Manuelles Aktualisieren eines Geräts)
UpdateNI Manually update a device without user prompt (Manuelles Aktualisieren eines Geräts ohne Benutzerinteraktion)
SetHwID Adds, deletes, and changes the order of hardware IDs of root-enumerated devices. (Hinzufügen, Löschen und Ändern der Reihenfolge von Hardware-IDs)
DevCon-Beispielbefehledevcon -m:\\test find pci\*Anzeigen aller bekannten PCI-Geräte auf dem Computer test. (Mit der Option -m können Sie einen Zielcomputer angeben. Der Zugriff auf den Computer muss über IPC (Inter Process Communication, prozessübergreifende Kommunikation) erfolgen.) devcon -r install %WINDIR%\Inf\Netloop.inf *MSLOOP Installieren einer neuen Instanz des Microsoft Loopbackadapters. Erstellt einen Geräteknoten auf der Stammebene, in dem ein "virtuelles Gerät" installiert werden kann, z. B. der Loopbackadapter. Mit diesem Befehl wird außerdem der Computer ohne weitere Benachrichtigung neu gestartet, sofern dies erforderlich ist. devcon classes Anzeigen aller bekannten Setupklassen. Die Ausgabe enthält die nicht lokalisierte Kurzbezeichnung (z. B. "USB") und die längere Bezeichnung (z. B. "USB-Controller"). devcon classfilter upper !filter1 !filter2 Löschen der beiden angegebenen Filter. devcon classfilter lower !filter_alt +filter_neu Ersetzen des Filters "filter_alt" durch den Filter "filter_neu". devcon driverfiles =ports Anzeigen von Dateien, die jeweils mit den in der Setupklasse ports (Anschlüsse) enthaltenen Geräten verknüpft sind. devcon disable *MSLOOP Deaktivieren aller Geräte, deren Hardware-ID auf "MSLOOP" endet (einschließlich "*MSLOOP"). devcon drivernodes @ROOT\PCI_HAL\PNP0A03 Anzeigen aller kompatiblen Treiber für das Gerät ROOT\PCI_HAL\PNP0A03. Mit diesem Befehl lässt sich feststellen, warum eine in Windows enthaltene Datei mit Geräteinformationen (".inf") verwendet wurde, und keine Geräteinformationsdatei eines Drittanbieters. devcon enable '*MSLOOP Aktivieren aller Geräte mit der Hardware-ID "*MSLOOP". Die Anführungszeichen bedeuten, dass die Hardware-ID wörtlich angegeben wird, d. h. bei "*" handelt es sich wirklich um dieses Zeichen, und nicht um ein Platzhalterzeichen. devcon find * Anzeigen der Geräteinstanzen aller Geräte , die auf dem lokalen Computer vorhanden sind. devcon find pci\* Anzeigen aller bekannten PCI-Geräte (Peripheral Component Interconnect), die auf dem lokalen Computer vorhanden sind (dieser Befehl behandelt standardmäßig alle Geräte als PCI-Geräte, deren Hardware-ID mit "PCI\" beginnt). devcon find =ports *pnp* Anzeigen aller vorhandenen Geräte, die zur Setupklasse ports (Anschlüsse) gehören und deren Hardware-ID die Zeichenfolge "PNP" enthält. devcon find =ports @root\* Anzeigen aller vorhandenen Geräte, die zur Setupklasse ports (Anschlüsse) gehören und der Stammebene im Aufzählungsbaum zugeordnet sind (d. h. deren Instanz-ID mit der Zeichenfolge "root\" beginnt). Beachten Sie, dass Sie beim Programmieren keine Annahmen darüber machen sollten, wie eine Instanz-ID formatiert ist. Zum Ermitteln von Geräten in der Stammebene können Sie die Gerätestatusbits verwenden. Dieses Feature ist in DevCon enthalten, um Ihnen beim Debuggen zu helfen. devcon findall =ports Anzeigen aller "nicht vorhandenen" Geräte und vorhandenen Geräte der Klasse ports (Anschlüsse). Dies schließt auch Geräte ein, die entfernt wurden, Geräte die von einem Steckplatz zu einem anderen Steckplatz versetzt wurden, und möglicherweise auch Geräte, die aufgrund einer BIOS-Änderung anders aufgezählt wurden. devcon listclass usb 1394 Anzeigen aller vorhandenen Geräte aller angegebenen Klassen (in diesem Fall der Klassen "USB" und "1394"). devcon remove @usb\* Entfernen aller USB-Geräte. Entfernte Geräte werden zusammen mit dem Status der Entfernung angezeigt. devcon rescan Erkennen neuer PnP-Geräte. devcon resources =ports Anzeigen der Ressourcen, die von den Geräten der Setupklasse ports (Anschlüsse) verwendet werden. devcon restart =net @'ROOT\*MSLOOP\0000 Neustarten des Loopbackadapters ROOT\ROOT\*MSLOOP\0000. Die im Befehl verwendeten einfachen Anführungszeichen bedeuten, dass die Instanz-ID wörtlich angegeben wird. devcon hwids=mouse Anzeigen aller Hardware-IDs von Geräten der Klasse "Maus" im System. devcon sethwid @ROOT\LEGACY_BEEP\0000 := beep Zuweisen der Hardware-ID "beep" zum Legacygerät zum Ausgeben von Signaltönen. devcon stack =ports Anzeigen des erwarteten Treiberstapels für das Gerät. Dies schließt Geräte- und Klassenfilter ("upper/lower") ein, sowie den Dienst, der das Gerät steuert. devcon status @pci\* Anzeigen des Status für jedes vorhandene Gerät, dessen Instanz-ID mit "pci\" beginnt. devcon status @ACPI\PNP0501\1 Anzeigen des Status einer bestimmten Geräteinstanz, in diesem Fall des über ACPI (Advanced Configuration and Power Interface) aufgezählten Kommunikationsanschlusses (der seriellen Schnittstelle). devcon status @root\rdp_mou\0000 Anzeigen des Status des Maustreibers von Microsoft Terminal Server bzw. der Terminaldienste. devcon status *PNP05* Anzeigen des Status aller Kommunikationsanschlüsse (COM). devcon update mydev.inf *pnp0501 Aktualisieren aller Geräte, die genau der Hardware-ID *pnp0501 entsprechen, so dass der geeignetste mit der Hardware-ID *pnp0501 verknüpfte Treiber in "Meinger.inf" verwendet wird. Hinweis: Durch diese Aktualisierung wird erzwungen, dass die Geräte den Treiber in "Meinger.inf" verwenden, auch wenn auf dem System ein geeigneterer Treiber vorhanden ist. Dies kann von Nutzen sein, wenn Sie während der Entwicklung eine neue Treiberversion installieren möchten, bevor eine Signatur für den Treiber verfügbar ist. Die Aktualisierung betrifft nur die Geräte, die der angegebenen Hardware-ID entsprechen. Untergeordnete Geräte sind nicht betroffen. Falls die angegebene INF-Datei nicht signiert ist, zeigt Windows möglicherweise ein Dialogfeld an, das Sie zur Bestätigung der Treiberinstallation auffordert. Falls ein Neustart erforderlich ist, wird dies angezeigt, und DevCon liefert den Fehlerstatus "1" zurück. Wenn die Option -r angegeben wurde, erfolgt der Neustart automatisch, sofern erforderlich. Hinweise
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