Beziehen von Debugsymboldateien über den Microsoft-Symbolserver

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Artikel-ID: 311503 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
311503 Use the Microsoft Symbol Server to obtain debug symbol files
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

In diesem Artikel wird beschrieben, wie Sie auf den Microsoft-Symbolserver verweisen können, um Debugsymboldateien zu beziehen.

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299321 Beschreibung und Verfügbarkeit von Windows Media Player 7.1
Für das Debuggen von Anwendungen mit diversen Microsoft-Tools benötigen Sie Symbolinformationen. Symboldateien bieten einen Überblick über die Funktionen, die in ausführbaren Dateien und Dynamic-Link Libraries (DLLs) enthalten sind. Außerdem zeigen Symboldateien den Verlauf der Funktionsaufrufe, die zu dem Fehler geführt haben. Sie benötigen zum Beispiel Symbole, wenn Sie in einem Debugger Aufruflisten sichern. In diesem Artikel wird erläutert, wie Sie den Microsoft-Symbolserver verwenden, indem Sie für diverse Debugtools den folgenden URL angeben:
http://msdl.microsoft.com/download/symbols
Hinweis: Die Website http://msdl.microsoft.com/download/symbols kann nicht angezeigt werden. Sie dient nur dem Zugriff durch den Debugger.

Weitere Informationen

Verwendung der Symbolserver-Technologie

Der Microsoft-Symbolserver basiert auf der SymSrv-Technologie (SymSrv.dll), die im Paket mit den Debugtools für Windows bereitgestellt wird. "SymSrv" erstellt einen lokalen Symbolcache für eine schnelle, automatische Symbolauflösung.

Die Verwendung des Symbolservers ist ebenso einfach wie die Verwendung der richtigen Syntax in Ihrem Symbolpfad. Die Syntax weist in der Regel das folgende Format auf:
SRV*Ihr lokaler Symbolordner*http://msdl.microsoft.com/download/symbols
Dabei steht Ihr lokaler Symbolordner für ein Laufwerk oder eine Freigabe, das/die als Zielspeicherort für die Symboldateien verwendet wird.

Geben Sie zum Beispiel den folgenden Befehl in das Befehlsfenster des Debuggers ein, um den Symbolpfad im Debugger "WinDbg" festzulegen:
.sympath SRV*f:\localsymbols*http://msdl.microsoft.com/download/symbols
Um die neueste SymSrv-Funktionalität zu erhalten, müssen Sie das neueste Debugpaket installieren. Die neueste Version des Pakets mit den Debugtools für Windows erhalten Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
Microsoft-Debugtools
http://www.microsoft.com/whdc/devtools/ddk/default.mspx
Weitere Informationen zu der Symbolserver-Technologie finden Sie in der Hilfedatei "Debuggers.chm", die im Paket mit den Debugtools für Windows enthalten ist.

Festlegen der Umgebungsvariable "_NT_SYMBOL_PATH"

Die gängigen Microsoft-Debugtools verwenden die SymSrv-Technologie, wenn Sie in der Umgebungsvariable "_NT_SYMBOL_PATH" die korrekte symsrv-Syntax verwenden. Diese Tools enthalten automatisch das, was Sie in der Variablen als Symbolpfad angeben.

Diese Variable kann entweder eine System- oder Benutzerumgebungsvariable sein. Um diese Variable vom Desktop aus festzulegen, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften. Klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert auf Umgebungsvariablen.

Sie können diese Variable auch temporär über eine Eingabeaufforderung festlegen. Bei dieser Vorgehensweise übernehmen alle Anwendungen, die Sie über die Eingabeaufforderung starten, diese Einstellung. Beispiel:
Set _NT_SYMBOL_PATH = symsrv*symsrv.dll*f:\localsymbols*http://msdl.microsoft.com/download/symbols

Verwendung des Microsoft-Symbolservers in Verbindung mit "WinDbg"

Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Symbolserver-Website von "WinDbg" aus zu verwenden:
  1. Starten Sie den Windows-Debugger (WinDbg.exe).
  2. Klicken Sie im Menü Datei auf Symboldateipfad (Symbol File Path).
  3. Geben Sie folgenden Befehl in das Feld Symbolpfad (Symbol path) ein:
    SRV*Ihr lokaler Symbolordner*http://msdl.microsoft.com/download/symbols
    Dabei steht Ihr lokaler Symbolordner für den Ordner, in den Sie Ihren lokalen Symbolcache kopieren. Die Debugsymbole werden an diesen Speicherort heruntergeladen.

    Hinweis: Sie können auf jeden lokalen Pfad oder jede Freigabe verweisen, auf den/die von Ihrem Computer aus zugegriffen werden kann; es muss sich nicht um einen Speicherort auf der Festplatte des Computers handeln.
Alternativ können Sie auch den Befehl .sympath in einer Eingabeaufforderung verwenden, um den Symbolpfad festzulegen.

Sie können die symsrv-Syntax mit weiteren Symbolpfaden kombinieren. Verwenden Sie zum Beispiel die folgende Syntax, um zwei oder mehr Symbolpfade anzugeben:
f:\BusObjSymbols;SRV*f:\localsymbols*http://msdl.microsoft.com/download/symbols
Bei dieser Syntax werden die Symbolpfade durch ein Semikolon getrennt.

Wenn Sie mit dem Debuggen einer Speicherabbilddatei für eine Anwendung beginnen, überprüft der Windows-Debugger, ob sich die Symbolinformationen für ein von ihm geladenes Modul im lokalen Ordner befinden. Wenn die Symbolinformationen für das Modul nicht im lokalen Ordner gespeichert sind, versucht "WinDbg", die entsprechende(n) Symboldatei(en) vom Symbolserver herunterzuladen.

Wenn Sie beim Debuggen einer Anwendung auf einem Computer mit verschiedenen Dateiversionen denselben lokalen Cache verwenden, werden Symbole für die verschiedenen Versionen heruntergeladen und mit den ersten Symbolen gespeichert. Das SymStore-Format speichert Dateien nach ihrem Zeitstempel und der Größe des Abbilds (oder der Prüfsumme). Daher können Symbole aus unterschiedlichen Produktversionen parallel verwendet werden. ("SymStore.exe" ist ein Dienstprogramm aus dem Paket "Debugging Tools für Windows", das einen Symbolserver erstellt. Weitere Informationen finden Sie in der Produktdokumentation.)

Da das Herunterladen von Symboldateien eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann, könnten Sie beim ersten Debuggen einer Anwendung den Eindruck haben, dass der Debugger nicht mehr reagiert (hängt). Dies liegt daran, dass die meisten Symboldateien für System-DLLs (wie "Ntdll.dll", "Kernel32.dll" usw.) heruntergeladen werden müssen.

Verwenden des Dienstprogramms "SymChk.exe" zum Herunterladen von Symbolen

Mit dem Dienstprogramm "SymChk.exe" können Sie Symbole überprüfen und auf einfache Weise einen lokalen Symbolcache erstellen, ohne in das System einzugreifen. Das Dienstprogramm "SymChk.exe" ist im Paket "Debugging Tools für Windows" enthalten. Bei "SymChk.exe" handelt es sich um ein Befehlszeilenprogramm. Eventuell möchten Sie den Ordner, in dem das Paket mit den Debugtools für Windows gespeichert ist, der Umgebungsvariable "PATH" auf Ihrem System hinzufügen, damit Sie von jeder Eingabeaufforderung aus auf dieses Tool zugreifen können.

Verwenden Sie in der Befehlszeile den folgenden Befehl, um mit dem Dienstprogramm "SymChk.exe" Symboldateien für alle Komponenten aus dem Ordner "Windows\System32" herunterzuladen:
symchk /r c:\windows\system32 /s SRV*c:\symbols\*http://msdl.microsoft.com/download/symbols
In diesem Beispiel:
  • Findet /r c:\windows\system32 alle Symbole für Dateien im Ordner "System32" und dessen Unterordnern.
  • Gibt /s SRV*c:\symbols*http://msdl.microsoft.com/download/symbols den Symbolpfad an, der für die Symbolauflösung verwendet wird. In diesem Fall bezeichnet c:\symbols den lokalen Ordner, in den die Symbole vom Symbolserver kopiert werden.
Geben Sie in einer Eingabeaufforderung den Befehl symchk /? ein, um weitere Informationen zu den Befehlszeilenoptionen für "SymChk.exe" zu erhalten. Zu den weiteren verfügbaren Optionen gehört die Möglichkeit, den Namen oder die Prozess-ID (PID) einer EXE-Datei hinzuzufügen, die zu dem Zeitpunkt ausgeführt wird.

Eigenschaften

Artikel-ID: 311503 - Geändert am: Sonntag, 15. Mai 2011 - Version: 3.0
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  • Microsoft Visual Studio .NET 2003 Enterprise Architect
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