Artikel-ID: 313190 - Geändert am: Montag, 24. Januar 2005 - Version: 2.1 So verwenden Sie IPSec-IP-Filterlisten in Windows 2000Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D313190 Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 313190 (http://support.microsoft.com/kb/313190/EN-US/ ) How To Use IPSec IP Filter Lists in Windows 2000 Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung
Mit IPSec (Internet Protocol Security) können Sie die Netzwerkkommunikation auf Windows 2000-Computern sichern. IPSec wird für Kommunikationsvorgänge eingesetzt, die den IPSec-Richtlinien unterliegen. Die IPSec-Richtlinien können Sie dabei unterstützen, zu ermitteln, wann Sie die sichere IPSec-Kommunikation zwischen Computern einsetzen sollten. Außerdem können Sie mit IPSec-Richtlinien steuern, welche ein- oder ausgehenden Pakete die Netzwerkschnittstelle eines Computers passieren dürfen.
IPSec-Richtlinien basieren auf zwei Elementen:
Gibt es für ein bei der Computerschnittstelle ankommendes Paket einen passenden Eintrag in der Filterliste, führt der IPSec-Richtlinien-Agent die Filteraktion aus, die Sie der Filterliste zugewiesen haben. Sie könnten der vorstehend genannten Filterliste zum Beispiel eine Blockier-Filteraktion zuweisen. Wenn Sie dies tun, werden alle Pakete blockiert, die für TCP-Port 80, TCP-Port 25 oder UDP-Port 53 bestimmt sind. Wenn Sie dieser Filterliste jedoch die Filteraktion "Zulassen" zuweisen, können die Pakete passieren, die für TCP-Port 80, TCP-Port 25 oder UDP-Port 53 bestimmt sind. Die Verwendung von IPSec-Filterlisten und -Filteraktionen ist eine effektive Methode der Zugriffssteuerung auf allen Schnittstellen. Beachten Sie , dass IPSec-Richtlinien auf alle Schnittstellen eines mehrfach vernetzten Computers angewendet werden. Es gibt kein Verfahren, IPSec-Richtlinien nur auf bestimmte Schnittstellen anwenden zu lassen. Windows 2000 enthält die beiden folgenden standardmäßigen IP-Filterlisten:
Erstellen einer IPSec-FilterlisteGehen Sie folgendermaßen vor, um eine IPSec-Filterliste zu erstellen, die auf eingehenden Verkehr bei den TCP-Ports 80 und 25 angewendet wird:
Erstellen einer IPSec-Richtlinie auf der Basis der FilterlisteGehen Sie folgendermaßen vor, um eine IPSec-Richtlinie zu erstellen, die auf der Filterliste basiert:
Hinweis: Wenn Sie diese Richtlinie anwenden, ist jeglicher Netzwerkverkehr zulässig, weil es keine "Verweigerungsregel" gibt, die sonstigen Verkehr unterbindet. Wenn Sie nur den Netzwerkverkehr zulassen möchten, den Sie in der vorstehenden Richtlinie definiert haben, müssen Sie eine "Verweigerungsregel" erstellen, die sonstigen Netzwerkverkehr unterbindet. Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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