Artikel-ID: 314054 - Geändert am: Dienstag, 13. Oktober 2009 - Version: 6.5 Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows XPDieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D314054
Eine Microsoft Windows 2000-Version dieses Artikels finden Sie unter 216734
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Auf dieser SeiteZusammenfassungDieser Artikel beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie den Windows-Zeitdienst in Windows XP für die Verwendung einer internen Hardware-Uhr und für die Verwendung einer externen Zeitquelle konfigurieren. Der Artikel beschreibt auch die Konfiguration einer zuverlässigen Zeitquelle, die manuell konfigurierte Synchronisierung, alle verfügbaren Synchronisierungsmechanismen und einige der wichtigsten Registrierungseinträge des Windows-Zeitdiensts, beispielsweise die Registrierungseinträge MaxNegPhaseCorrection und MaxPosPhaseCorrection. EINFÜHRUNGDieser Artikel beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie den Windows-Zeitdienst in Windows XP für die Verwendung einer internen Hardware-Uhr und für die Verwendung einer externen Zeitquelle konfigurieren. Microsoft empfiehlt dringend, den autorisierenden Zeitserver darauf zu konfigurieren, die Uhrzeit von einer Hardwarequelle zu beziehen. Wenn Sie den autorisierenden Zeitserver für die Synchronisierung mit einer Internetzeitquelle konfigurieren, findet keine Authentifizierung statt. Sie sollten außerdem niedrigere Zeitkorrektureinstellungen für Ihre Server und eigenständigen Clients wählen. Diese Empfehlungen ermöglichen eine höhere Genauigkeit und Sicherheit für Ihre Domäne. Dieser Artikel enthält Tipps zur Behandlung der häufigsten Probleme und beschreibt die Konfiguration einer zuverlässigen Zeitquelle, die manuell konfigurierte Synchronisierung, die verfügbaren Synchronisierungsmechanismen sowie die Registrierungseinträge MaxNegPhaseCorrection und MaxPosPhaseCorrection. Konfigurieren des Windows-Zeitdiensts für die Verwendung einer internen HardwareuhrSie können das Announce-Flag auf dem autorisierenden Zeitserver ändern, um den Windows-Zeitdienst für die Verwendung einer internen Hardwareuhr zu konfigurieren. Das Ändern des Announce-Flags veranlasst den Computer dazu, sich selbst als zuverlässige Zeitquelle anzukündigen und die integrierte CMOS-Uhr (CMOS = Complementary Metal Oxide Semiconductor) zu verwenden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Windows-Zeitdienst für die Verwendung einer internen Hardware-Uhr zu konfigurieren.Warnung: Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
Der Zeitanbieter "NtpClient" empfängt momentan ungültige Zeitdaten von 192.168.1.1 (ntp.m|0x0|192.168.1.1:123->192.168.1.1:123) bzw. kann das Ziel nicht erreichen. Von dem manuell konfigurierten Peer 192.168.1.1 wurde nach 8 Kontaktversuchen keine gültige Antwort empfangen. Dieser Peer wird als Zeitquelle verworfen. NtpClient versucht, einen neuen Peer mit diesem DNS-Namen zu ermitteln. Der Zeitanbieter "NtpClient" wurde für die Zeiterfassung von mehreren Zeitquellen konfiguriert. Es ist jedoch keine der Quellen verfügbar. Innerhalb der nächsten 960 Minuten wird kein Versuch unternommen, eine Verbindung mit der Quelle herzustellen. Der NtpClient verfügt über keine Quelle mit genauer Zeit. Wenn der Zeitserver eine interne Zeitquelle verwendet, wird folgendes Ereignis im Anwendungsprotokoll verzeichnet:Zeitanbieter "NtpClient": Dieser Computer ist für die Verwendung der Domänenhierarchie zum Ermitteln der Zeitquelle konfiguriert. Er ist aber der PDC-Emulator der Domäne, der erste Computer in der Gesamtstruktur. Daher gibt es keinen Computer oberhalb der Domänenhierarchie, der als Zeitquelle verwendet werden kann. Es wird empfohlen, dass Sie entweder einen zuverlässigen Zeitdienst in der Stammdomäne konfigurieren oder den PDC manuell zur Synchronisierung der externen Zeitquelle konfigurieren. Andernfalls arbeitet dieser Computer als verbindliche Zeitquelle in der Domänenhierarchie. Wenn keine externe Zeitquelle konfiguriert ist, bzw. von dem Computer nicht verwendet wird, kann der NtpClient deaktiviert werden. Diese Meldung informiert Sie darüber, dass der Zeitserver nicht für die Verwendung einer externen Zeitquelle konfiguriert ist und ignoriert werden kann.Weitere Informationen über den Befehl w32tm finden Sie, indem Sie folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung eingeben: w32tm /? Konfigurieren des Windows-Zeitdiensts für die Verwendung einer externen ZeitquelleGehen Sie folgendermaßen vor, um den Windows-Zeitdienst für die Verwendung einer externen Zeitquelle zu konfigurieren:
w32tm /? Hinweis SNTP verwendet den UDP-Port 123 (User Datagram Protocol). Wenn dieser Port nicht zum Internet geöffnet ist, können Sie Ihren Server nicht mit Internet-SNTP-Servern synchronisieren. Weitere InformationenKonfigurieren einer zuverlässigen ZeitquelleEin Computer, der als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert ist, wird als Stamm des Zeitdiensts identifiziert. Der Stamm des Zeitdiensts ist der autorisierende Server für die Domäne. Normalerweise wird der autorisierende Server darauf konfiguriert, die Zeit von einem externen NTP-Server oder von einem Hardwaregerät zu beziehen. Ein Zeitserver kann als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert werden, um die Übermittlung der Zeit durch die gesamte Domänenhierarchie hindurch zu optimieren. Wenn ein Domänencontroller als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert wird, kündigt der Anmeldedienst diesen Domänencontroller bei der Anmeldung an dem Netzwerk als zuverlässige Zeitquelle an. Wenn andere Domänencontroller nach einer Zeitquelle für die Synchronisierung suchen, wählen sie zuerst eine zuverlässige Quelle (sofern verfügbar).Manuell konfigurierte SynchronisierungBei der manuell konfigurierten Synchronisierung können Sie einen einzelnen Peer oder eine Liste von Peers festlegen, von dem bzw. von denen der Computer die Zeit bezieht. Wenn der Computer nicht Mitglied einer Domäne ist, muss er manuell für die Synchronisierung mit einer bestimmten Zeitquelle konfiguriert werden. Standardmäßig wird ein Computer, der Mitglied einer Domäne ist, für die Synchronisierung über die Domänenhierarchie konfiguriert. Die manuell konfigurierte Synchronisierung ist in erster Linie sinnvoll für den Gesamtstrukturstamm der Domäne oder für Computer, die nicht Mitglied einer Domäne sind. Die manuelle Konfiguration eines externen NTP-Servers für die Synchronisierung mit dem autorisierenden Computer für Ihre Domäne bietet eine zuverlässige Zeit. Das Konfigurieren des autorisierenden Computers für Ihre Domäne für die Synchronisierung mit einer Hardware-Uhr stellt jedoch eine bessere Lösung dar, um eine hohe Genauigkeit und Sicherheit für Ihre Domäne sicherzustellen.Ohne Hardware-Zeitquelle wird W32time jedoch als ein NTP-Typ konfiguriert. Sie müssen die Registrierungseinträge MaxPosPhaseCorrection und MaxNegPhaseCorrection neu konfigurieren. Der empfohlene Wert sollte 15 Minuten oder weniger betragen, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen und den Sicherheitsanforderungen. Dies gilt auch für jede zuverlässige Zeitquelle, die im Subnetz für die Zeitsynchronisierung als Gesamtstrukturstamm-Zeitquelle konfiguriert ist. Weitere Informationen über diese Registrierungseinträge finden Sie im Abschnitt "Registrierungseinträge des Windows-Zeitdiensts" in diesem Artikel. Hinweis Manuell konfigurierte Zeitquellen werden nur authentifiziert, wenn ein spezieller Zeitanbieter für sie geschrieben wurde, daher sind sie anfällig für Angriffe. Wenn ein Computer mit einer manuell konfigurierten Zeitquelle anstelle mit seinem authentifizierenden Domänencontroller synchronisiert wird, sind die beiden Computer möglicherweise nicht synchronisiert, und die Kerberos-Authentifizierung würde daher fehlschlagen. Andere Vorgänge, die eine Netzwerk-Authentifizierung erfordern, beispielsweise Druck oder Dateifreigabe, könnten ebenfalls fehlschlagen. Wenn nur der Strukturstamm für die Synchronisierung mit einer externen Quelle konfiguriert ist, bleiben alle anderen Computer in der Struktur miteinander synchronisiert, wodurch Angriffe erschwert werden. Alle verfügbaren SynchronisierungsmechanismenDie Option "alle verfügbaren Synchronisierungsmechanismen" ist das nützlichste Synchronisierungsverfahren für Benutzer in einem Netzwerk. Dieses Verfahren ermöglicht die Synchronisierung mit der Domänenhierarchie und kann je nach Konfiguration eine alternative Zeitquelle bereitstellen, wenn die Domänenhierarchie nicht verfügbar ist. Wenn der Client die Zeit nicht mit der Domänenhierarchie synchronisieren kann, wird automatisch auf die Zeitquelle zurückgegriffen, die durch die Einstellung NtpServer vorgegeben ist. Dieses Synchronisierungsverfahren liefert den Clients mit hoher Wahrscheinlichkeit eine genaue Zeit.Registrierungseinträge des Windows-ZeitdienstsDie folgenden Registrierungseinträge sind unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\ zu finden:Tabelle minimieren
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Informationsquellen
Weitere Informationen zum Windows-Zeitdienst finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
884776
(http://support.microsoft.com/kb/884776/
)
Konfigurieren des Windows-Zeitdienstes zum Verhindern eines großen Zeitoffsets 816042
(http://support.microsoft.com/kb/816042/
)
Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows Server 2003 216734
(http://support.microsoft.com/kb/216734/
)
Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows 2000
Weitere Informationen zum Windows-Zeitdienst auf einer Windows Server 2003-Gesamtstruktur finden Sie auf folgender Website: http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc773013(WS.10).aspx
(http://technet.microsoft.com/de-de/library/cc773013(WS.10).aspx)
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