Vergleich von Basisspeicher und dynamischem Speicher in Windows XP

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Artikel-ID: 314343 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
314343 Basic Storage Versus Dynamic Storage in Windows XP
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Microsoft Windows XP unterstützt zwei Typen der Speicherung auf Datenträgern: Basisspeicherung und dynamische Speicherung.

Basisspeicherung

Bei der Basisspeicherung werden normale Partitionstabellen verwendet, die von MS-DOS, Microsoft Windows 95, Microsoft Windows 98, Microsoft Windows Millennium Edition (ME), Microsoft Windows NT, Microsoft Windows 2000 und Windows XP unterstützt werden. Ein für Basisspeicherung initialisierter Datenträger wird als Basisdatenträger bezeichnet. Ein Basisdatenträger enthält Basisvolumes, zum Beispiel primäre Partitionen, erweiterte Partitionen und logische Laufwerke.

Zu den Basisvolumes gehören außerdem mit Windows NT 4.0 oder früher erstellte Mehrfachdatenträger-Volumes, wie Volumesätze, Stripesets, Spiegelsätze und Stripesets mit Parität. Diese Mehrfachdatenträger-Basisvolumes werden von Windows XP nicht unterstützt. Alle Volumesätze, Stripesets, Spiegelsätze und Stripesets mit Parität müssen vor der Installation von Windows XP Professional gesichert und gelöscht oder in dynamische Datenträger konvertiert werden.

Dynamische Speicherung

Die dynamische Speicherung wird in Windows 2000 und Windows XP Professional unterstützt. Ein für dynamische Speicherung initialisierter Datenträger wird als dynamischer Datenträger bezeichnet. Ein dynamischer Datenträger enthält dynamische Volumes, zum Beispiel einfache Volumes, übergreifende Volumes, Stripesetvolumes, gespiegelte Volumes und RAID-5-Volumes.

Hinweis: Dynamische Datenträger werden auf tragbaren Computern und auf Windows XP Home Edition-basierten Computern nicht unterstützt.

Auf Windows XP Home Edition-, Windows XP Professional- oder Windows XP 64-Bit Edition-basierten Computern können keine gespiegelten Volumes oder RAID-5-Volumes erstellt werden. Sie können jedoch einen Windows XP Professional-basierten Computer dazu verwenden, ein gespiegeltes Volume oder RAID-5-Volume auf Remotecomputern zu erstellen, die mit Windows 2000 Server, Windows 2000 Advanced Server oder Windows 2000 Datacenter Server arbeiten. Dazu müssen Sie über Administratorrechte für den Remotecomputer verfügen.

Speichertypen sind nicht mit Dateisystemtypen verbunden. Ein Basisdatenträger oder dynamischer Datenträger kann jede beliebige Kombination von FAT16-, FAT32- oder NTFS-Partitionen oder -Volumes enthalten.

Ein Datenträgersystem kann jede beliebige Kombination von Speichertypen aufweisen. Für alle Volumes auf demselben Datenträger muss jedoch derselbe Speichertyp verwendet werden.

Konvertieren eines Basisdatenträgers in einen dynamischen Datenträger

Verwenden Sie das Datenträgerverwaltung-Snap-In in Windows XP, um einen Basisdatenträger in einen dynamischen Datenträger zu konvertieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Melden Sie sich als Administrator oder als Mitglied der Gruppe Administratoren an.
  2. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
  3. Klicken Sie auf Leistung und Wartung, klicken Sie auf Verwaltung, und klicken Sie anschließend auf Computerverwaltung.
  4. Klicken Sie im linken Fenster auf Datenträgerverwaltung.
  5. Klicken Sie im unteren rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf den Basisdatenträger, den Sie konvertieren möchten, und klicken Sie anschließend auf In dynamischem Datenträger konvertieren.

    Hinweis: Sie müssen mit der rechten Maustaste auf den grauen Bereich mit der Datenträgerbezeichnung klicken, den Sie links vom Fensterbereich "Details" sehen. Klicken Sie zum Beispiel mit der rechten Maustaste auf Datenträger 0.
  6. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben dem Datenträger, den Sie konvertieren möchten (falls es nicht bereits aktiviert ist), und klicken Sie dann auf OK.
  7. Klicken Sie auf Details, falls Sie sich die Liste der auf dem Datenträger vorhandenen Volumes ansehen möchten.
  8. Klicken Sie auf Konvertieren.
  9. Klicken Sie auf Ja, wenn Sie gefragt werden, ob die Konvertierung durchgeführt werden soll, und klicken Sie anschließend auf OK.
Achtung: Nach der Konvertierung eines Basisdatenträgers in einen dynamischen Datenträger ist der lokale Zugriff auf den dynamischen Datenträger nur noch mit Windows 2000 und Windows XP Professional möglich. Außerdem können die dynamischen Volumes nach der Konvertierung in einen dynamischen Datenträger nicht wieder in Partitionen umgewandelt werden. Sie müssen zunächst alle dynamischen Volumes auf dem Datenträger löschen und dann den dynamischen Datenträger wieder in einen Basisdatenträger konvertieren. Wenn Sie Ihre Daten behalten möchten, müssen Sie sie zunächst sichern oder auf ein anderes Volume verschieben.

Weitere Informationen

Begriffe im Zusammenhang mit dynamischer Speicherung:
  • Ein Volume ist eine Speichereinheit, die aus dem freien Speicherplatz auf einem oder mehreren Datenträgern gebildet wird. Sie können ein Volume mit einem bestimmten Dateisystem formatieren und ihm einen Laufwerkbuchstaben zuweisen. Volumes auf dynamischen Datenträgern können die folgenden Layouts aufweisen: einfach, übergreifend, Stripeset oder RAID-5.
  • Ein einfaches Volume verwendet freien Speicherplatz von einem einzigen Datenträger. Es kann sich dabei um einen einzelnen Speicherbereich auf einem Datenträger oder um mehrere miteinander verkettete Bereiche handeln. Ein einfaches Volume kann innerhalb desselben Datenträgers oder auf weitere Datenträger erweitert werden. Erweitert man ein einfaches Volume auf mehrere Datenträger, wird es zu einem übergreifenden Volume.
  • Ein übergreifendes Volume wird aus miteinander verknüpftem freiem Speicherplatz von mehreren Datenträgern gebildet. Ein übergreifendes Volume kann auf maximal 32 Datenträger erweitert werden. Ein übergreifendes Volume kann nicht gespiegelt werden und ist nicht fehlertolerant.
  • Ein Stripeset-Volume ist ein Volume, dessen Daten auf zwei oder mehr physische Datenträger verteilt werden. Die Daten auf diesem Volumetyp werden abwechselnd und zu gleichen Teilen auf die physischen Datenträger verteilt. Ein Stripeset-Volume kann nicht gespiegelt oder erweitert werden und ist nicht fehlertolerant. Striping wird auch als RAID-0 bezeichnet.
  • Ein gespiegeltes Volume ist ein fehlertolerantes Volume, dessen Daten auf zwei physische Datenträger dupliziert werden. Alle Daten auf einem Volume werden auf einen anderen Datenträger kopiert, um Datenredundanz zu gewährleisten. Wird ein Datenträger beschädigt, sind die Daten immer noch auf dem anderen Datenträger verfügbar. Ein gespiegeltes Volume kann nicht erweitert werden. Spiegelung wird auch als RAID-1 bezeichnet.
  • Ein RAID-5-Volume ist ein fehlertolerantes Volume, dessen Daten auf eine Anordnung von mindestens drei Datenträgern verteilt werden. Die Parität (ein berechneter Wert, der nach einem Fehler zur Wiederherstellung von Daten verwendet werden kann) wird ebenfalls über diese Datenträgeranordnung verteilt. Wenn auf einem physischen Datenträger ein Fehler auftritt, kann der Teil des RAID-5-Volumes, der sich auf dem fehlerhaften Datenträger befindet, aus den verbleibenden Daten und der Parität wiederhergestellt werden. Ein RAID-5-Volume kann nicht gespiegelt oder erweitert werden.
  • Das Systemvolume beherbergt die hardwarespezifischen Dateien (zum Beispiel Ntldr, Boot.ini und Ntdetect.com), die zum Laden von Windows benötigt werden. Das Systemvolume kann, muss jedoch nicht, auch das Startvolume sein.
  • Das Startvolume beherbergt die Dateien für das Windows-Betriebssystem, die sich in den Ordnern %Systemroot% und %Systemroot%\System32 befinden. Das Startvolume kann, muss jedoch nicht, mit dem Systemvolume identisch sein.
Weitere Informationen zum Konvertieren von Basisdatenträgern und dynamischen Datenträgern finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
309044 Konvertieren von Basisdatenträgern in dynamische Datenträger und umgekehrt in Windows XP Professional
Weitere Informationen zum Konfigurieren von Basisdatenträgern finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
309000 SO WIRD'S GEMACHT: Verwenden der Datenträgerverwaltung für die Konfiguration von Basisdatenträgern in Windows XP
Weitere Informationen zum Konfigurieren von dynamischen Datenträgern finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
308424 Verwenden der Datenträgerverwaltung für die Konfiguration dynamischer Datenträger in Windows XP
Weitere Informationen zum Erstellen eines gespiegelten Volumes finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
307880 Erstellen eines gespiegelten Volumes in Windows XP
Weitere Informationen zum Erstellen eines gespiegelten Volumes finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
309043 SO WIRD´S GEMACHT: Mithilfe von Windows XP einen RAID-5-Datenträger auf einem Windows 2000-Remotecomputer erstellen

Eigenschaften

Artikel-ID: 314343 - Geändert am: Samstag, 1. Dezember 2007 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
Keywords: 
kbinfo kbenv kbsetup KB314343
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