Beschreibung des Dienstprogramms "DNSLint"

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Artikel-ID: 321045 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
321045 Description of the DNSLint utility
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Zusammenfassung

"DNSLint" ist ein Microsoft Windows-Dienstprogramm, das Sie bei der Diagnose häufig auftretender Probleme mit der DNS-Namensauflösung unterstützt.

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119591 So erhalten Sie Microsoft Support-Dateien im Internet
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Weitere Informationen

In "DNSLint" gibt es drei verschiedene Funktionen, die jeweils DNS-Datensätze (DNS = Domain Name System) überprüfen und einen entsprechenden HTML-Bericht generieren. Diese drei Funktionen sind:
  • dnslint /d: Diese Funktion diagnostiziert mögliche Ursachen einer langsamen Delegierung sowie weitere einschlägige DNS-Probleme.
  • dnslint /ql: Diese Funktion überprüft benutzerdefinierte DNS-Datensätze auf mehreren DNS-Servern.
  • dnslint /ad: Diese Funktion überprüft DNS-Datensätze, die speziell für die Active Directory-Replikation verwendet werden.
"DNSLint" ist ein Befehlszeilenprogramm. Die Syntax lautet:
dnslint /d Domänenname | /ad [LDAP_IP_Adresse] | /ql Input_Datei
[/c [smtp,pop,imap]] [/no_open] [/r Report_Name]
[/t] [/test_tcp] [/s DNS_IP_Adresse] [/v] [/y]
Bei der Ausführung von "DNSLint" müssen Sie eine der Befehlszeilenoptionen /d, /ad oder /ql verwenden. Weitere Befehlszeilenoptionen können bei Bedarf verwendet werden.

Mit der Befehlszeilenoption /d fordern Sie Domänennamentests an. Diese Befehlszeilenoption ist für die Behandlung von Problemen in Bezug auf eine langsame Delegierung nützlich.
  • Sie müssen den zu testenden Domänennamen angeben.
  • Sie können die Befehlszeilenoption /d nicht in Verbindung mit der Option /ad verwenden.
Mit der Befehlszeilenoption /ad rufen Sie einen Active Directory-Test auf.
  • Die Befehlszeilenoption /ad löst DNS-Datensätze auf, die für die Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verwendet werden.
  • Standardmäßig wird der LDAP-Dienst des lokalen Systems verwendet.
  • Sie können auch die IP-Adresse eines LDAP-Remoteservers angeben (optional).
  • Es werden nur gültige IP-Adressen akzeptiert. Namen werden nicht akzeptiert.

    In der Regel handelt es sich hierbei um einen Active Directory-Domänencontroller.
  • Sie müssen die Befehlszeilenoption /ad mit der Option /s verwenden, wobei /s die IP-Adresse eines DNS-Servers angibt, der für die _msdcs-Zone im Active Directory-Strukturstamm autorisierend ist.
  • Sie können die Befehlszeilenoption /ad nicht in Verbindung mit der Option /d oder /c verwenden.
Mit der Befehlszeilenoption /ql fordern Sie DNS-Abfragetests von einer Liste ab.
  • Die Befehlszeilenoption /ql versendet die DNS-Abfragen, die in einer Texteingabedatei angegeben wurden.
  • Sie müssen den Namen und den Pfad der Eingabedatei angeben.
  • Die Befehlszeilenoption /ql unterstützt A-, PTR-, CNAME-, SRV- und MX-Datensatzabfragen.
  • Sie können eine Beispieleingabedatei erstellen, indem Sie den folgenden Befehl ausführen:
    dnslint /ql autocreate
  • Sie können die Befehlszeilenoption /ql nicht in Verbindung mit der Option /d, /ad oder /c verwenden.
Hinweise:
  • Die Befehlszeilenoptionen /d, /ad und /ql können nicht kombiniert werden.
  • Sie können die Befehlszeilenoption /c nicht in Verbindung mit den Optionen /ad oder /ql verwenden.
  • Wenn Sie /ad verwenden, müssen Sie außerdem /s angeben.

Optionale Befehlszeilenoptionen


Mit /c veranlassen Sie Konnektivitätstests auf E-Mail-Servern.
  • Die Befehlszeilenoption /c testet die SMTP-, POP- und IMAP-Ports auf den gefundenen E-Mail-Servern.
  • Es werden standardmäßig alle drei Ports (SMTP, POP und IMAP) getestet. Sie können nur einen Port oder eine Kombination aus mehreren Ports festlegen. Verwenden Sie hierzu eine kommagetrennte Liste wie die folgende: /c pop,imap,smtp.
Mit der Befehlszeilenoption /no_open verhindern Sie, dass Berichte automatisch geöffnet werden. Die Befehlszeilenoption /no_open ist besonders in Skripts nützlich.

Mit der Befehlszeilenoption /r können Sie den Namen der erzeugten Berichtsdatei festlegen.
  • Den Berichtsnamen wird automatisch die Dateinamenerweiterung ".htm" angehängt.
  • Der Bericht wird im HTML-Format erstellt. Der Standardname des Berichts lautet "Dnslint.htm".
  • Der Bericht wird standardmäßig im aktuellen Verzeichnis gespeichert.
Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /s, um einen InterNIC-WHOIS-Lookup zu umgehen.
  • Sie können hier IP-Adressen von DNS-Servern angeben, statt diese bei InterNIC abzufragen.
  • Die Befehlszeilenoption /s startet die Überprüfung von DNS-Datensätzen unter Verwendung der angegebenen IP-Adresse.
  • Es werden nur gültige IP-Adressen akzeptiert. Namen werden nicht akzeptiert.
  • Verwenden Sie diese Option zur Überprüfung von Domänennamen, die von InterNIC nicht unterstützt werden.
  • Wenn Sie /ad verwenden, müssen Sie die Option /s verwenden, um einen DNS-Server anzugeben, der für die _msdcs-Unterdomäne in der Stammdomäne der Active Directory-Struktur autorisierend ist.
  • Wenn Sie die Option /ad verwenden, können Sie den Befehl /s localhost ausführen, um festzustellen, ob das lokale System die Datensätze auflösen kann, die bei den Active Directory-Tests gefunden werden.
Verwenden Sie /t, um die Ausgabe in eine Textdatei anzufordern.
  • Die Textdatei hat denselben Namen wie der HTM-Bericht, der Textdatei wird jedoch die Dateinamenerweiterung ".txt" angehängt.
  • Die Textdatei wird in demselben Verzeichnis gespeichert wie die HTM-Berichtsdatei.
Verwenden Sie /test_tcp, um anzufordern, dass der TCP-Port 53 getestet wird.
  • Standardmäßig wird nur der UDP-Port 53 getestet.
  • Die Option /test_tcp überprüft, ob TCP-Port 53 auf Abfragen reagiert.
  • Die Option /test_tcp kann nicht in Verbindung mit der Option /ql verwendet werden.
Mit /v bewirken Sie eine ausführliche Ausgabe auf dem Bildschirm.

Verwenden Sie /y, um eine vorhandene Berichtsdatei zu überschreiben, ohne dass der Benutzer den Überschreibvorgang bestätigen muss. Die Befehlszeile /y ist besonders in Skripts nützlich.

Erforderliche Parameter


Um "DNSLint" auszuführen, müssen Sie einen der folgenden drei Parameter verwenden:
  1. Verwenden Sie /d zum Testen von Domänennamen.
  2. Verwenden Sie /ad, um die Active Directory-Replikation zu testen.
  3. Verwenden Sie /ql für Tests, die in einer Abfrageliste festgelegt sind.
Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /d (Domänennamentest) zum Testen eines bestimmten DNS-Domänennamens. Diese Option hilft bei der Diagnose möglicher Ursachen einer langsamen Delegierung sowie weiterer einschlägiger DNS-Probleme. Der Domänenname, den Sie testen, kann ein Name sein, der für die Verwendung im Internet registriert ist, oder es kann sich um einen Namen handeln, der in einem privaten Namespace verwendet wird. Wenn Sie Domänennamen in einem privaten Netzwerk oder im Internet registrierte Domänennamen mit einer Tiefe von mehr als zwei Ebenen testen, müssen Sie die Option /s verwenden.

Verwenden Sie die Befehlszeilenoption /ad (Active Directory-Test), um die DNS-Datensätze zu testen, die für die Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verantwortlich sind. Nach der Befehlszeilenoption /ad müssen Sie die IP-Adresse des LDAP-Servers angeben, der für diesen Test verwendet wird. In der Regel handelt es sich hierbei um einen Active Directory-Domänencontroller. Falls "DNSLint" auf einem Domänencontroller ausgeführt wird, ist keine IP-Adresse erforderlich, weil der Standardwert für diese Befehlszeilenoption 127.0.0.1 lautet.

Mit der Befehlszeilenoption /ql (Abfragelistentest) können Sie die DNS-Datensätze testen, die in einer Texteingabedatei angegeben sind. Unmittelbar nach der Befehlszeilenoption müssen Sie den vollständigen Pfad und den Namen der Texteingabedatei angeben. Führen Sie dnslint /ql autocreate aus, um eine Beispiel-Texteingabedatei mit dem Namen "In-dnslint.txt" zu erstellen. Diese Datei enthält Erläuterungen zu dem erforderlichen Format. Diese Datei können Sie bei der Erstellung anderer Eingabedateien als Vorlage verwenden.

Weitere optionale Befehlszeilenoptionen



Die Befehlszeilenoption /v ("verbose" = ausführlich) aktiviert den ausführlichen Modus. Bei dieser Option zeigt das Dienstprogramm "DNSLint" auf dem Bildschirm an, welche Schritte es ausführt, um Daten zu sammeln. Sie können diese Ausgabe in einer Datei speichern, zum Beispiel dnslint /v /d msn.com..
Der Name des durch "DNSLint" erstellten Berichts lautet standardmäßig "Dnslint.htm". Mit der Befehlszeilenoption /r (Bericht) können Sie den Namen und den Speicherort für die von "DNSLint" erstellte Berichtsdatei festlegen. Der Name der Berichtsdatei kann mit dem Domänennamen oder dem Namen des getesteten DNS-Servers identisch sein. Da der Bericht im HTML-Format erstellt wird, wird dem Berichtsnamen automatisch die Dateinamenerweiterung ".htm" angehängt.

Standardmäßig versucht "DNSLint", die Berichtsdatei nach deren Erstellung automatisch zu öffnen, und verwendet dabei das Programm, das der HTM-Datei der Berichtsdatei zugeordnet ist. In der Regel ist Microsoft Internet Explorer der .htm-Erweiterung zugeordnet. Es ist nicht möglich, bei Verwendung von "DNSLint" ein anderes Berichtsformat als das HTML-Format zu wählen.

Geben Sie den vollständigen Pfad und den Namen für die Berichtsdatei an, um den Speicherort zu definieren, an den die Berichtsdatei geschrieben wird. "DNSLint" unterstützt sowohl lokale Laufwerke als auch UNC-Pfade (UNC = Universal Naming Convention). Der Befehl dnslint /d msn.com /r c:\reports\reskit erstellt beispielsweise einen Bericht mit dem Namen "Reskit.htm" im Ordner "C:\Reports". Der Befehl dnslint /d mydom.local /r \\server1\reports\mydom erstellt auf dem Remotesystem mit dem Namen "server1" einen Bericht in der Freigabe "Reports". Der Name des Berichts lautet "Mydom.htm".


Wenn Sie die Befehlszeilenoption /t (Text) angeben, erzeugt "DNSLint" einen Textbericht und einen HTML-Bericht. Der Textbericht verwendet denselben Namen wie der HTML-Bericht, bis auf die Dateinamenerweiterung (".txt" statt ".htm"). Die Textdatei wird in demselben Ordner erstellt wie die HTML-Datei. Der Befehl dnslint /d msn.com /r c:\reports\reskit /t erstellt beispielsweise zwei Berichte im Ordner "C:\Reports". Der Name des einen Berichts lautet "Reskit.htm" und der des anderen Berichts "Reskit.txt".

Wenn "DNSLint" im Zielordner eine bereits existierende Berichtsdatei entdeckt, deren Name dem der Datei entspricht, die gerade erstellt werden soll, fragt "DNSLint" Sie standardmäßig, ob diese Datei überschrieben werden soll. Mit der Befehlszeilenoption /y wird eine vorhandene Berichtsdatei durch "DNSLint" überschrieben, ohne dass Sie den Überschreibvorgang bestätigen müssen. Bei Verwendung dieser Option werden Dateien mit den Dateinamenerweiterungen ".htm" und ".txt" gleichermaßen überschrieben.

Der Befehl dnslint /y /d msn.com /r c:\reports\reskit /t erstellt zwei Berichte im Ordner "C:\Reports". Der Name des einen Berichts lautet "Reskit.htm" und der des anderen Berichts "Reskit.txt". Vorhandene Berichtsdateien werden ohne Aufforderung zur Bestätigung des Überschreibvorgangs überschrieben.

Die Befehlszeilenoption /no_open hindert "DNSLint" daran, den Bericht nach der Erstellung automatisch zu öffnen. Diese Option ist nützlich, wenn Sie "DNSLint" in Skripts verwenden und die Berichte nicht unverzüglich überprüfen oder aber von dem System aus einsehen möchten, von dem aus "DNSLint" ausgeführt wurde. Der Befehl dnslint /y /d msn.com /no_open erzeugt beispielsweise einen Bericht mit dem Namen "Dnslint.htm", der einen bereits vorhandenen Bericht mit demselben Namen überschreibt, ohne dass der Benutzer das Überschreiben bestätigen muss. "DNSLint" öffnet den Bericht nach dessen Fertigstellung nicht automatisch.

Verwenden Sie die Option /test_tcp (TCP-Port 53 testen), um anzufordern, dass der TCP-Port 53 getestet wird, wenn die Option /d verwendet wird. Viele DNS-Server im Internet akzeptieren heutzutage keine DNS-Abfragen auf TCP-Port 53, um mögliche Angriffe über diesen Port zu verhindern. Standardmäßig wird bei der Ausführung von "DNSLint" nur der UDP-Port 53 getestet. Durch Eingabe der Option /test_tcp wird "DNSLint" veranlasst, eine einzelne DNS-Abfrage mithilfe von TCP zu versenden und dann zu berichten, ob eine Antwort auf diese Abfrage eingegangen ist.

Sie können die Befehlszeilenoption /test_tcp in Verbindung mit der Option /d und /ad verwenden. Sie können jedoch die Option /test_tcp nicht in Verbindung mit den Optionen /ql oder /ad /s localhost verwenden. Mit der Befehlszeilenoption /ql kann der TCP-Port 53 direkt aus der Eingabedatei heraus getestet werden. Die Option /ad /s localhost testet, ob die lokal konfigurierten DNS-Server DNS-Datensätze für die Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur auflösen können. Sie können die Konnektivität für TCP-Port 53 testen, indem Sie stattdessen /ad /s ip_addr verwenden, wobei ip_addr die IP-Adresse eines DNS-Servers angibt, der für die _msdcs-Zone im Stamm der Active Directory-Domäne autorisierend ist.

Beispiel:
dnslint /d microsoft.com /v /test_tcp
Die Befehlszeilenoption /c (Konnektivitätstest) fordert "DNSLint" auf, bekannte E-Mail-Ports auf allen gefundenen E-Mail-Servern zu testen und auf DNS-Servern nach dem angegebenen Domänennamen zu suchen. Unterstützt werden das Simple Mail Transfer Protocol (SMTP), das Post Office Protocol (POP, Version 3) und das Internet Message Access Protocol (IMAP, Version 4). Bei der Verwendung der Befehlszeilenoption /c versucht "DNSLint" standardmäßig, auf jedem gefundenen E-Mail-Server Verbindungen zu allen drei Ports herzustellen. D. h., zu TCP-Port 25 für SMTP, zu TCP-Port 110 für POP und zu TCP-Port 143 für IMAP.

"DNSLint" zeigt für jeden Port den jeweiligen Status an: "Listening" (Horcht), "Not Listening" (Horcht nicht) oder "No Response" (Keine Antwort) Stellt "DNSLint" fest, dass der Port horcht, meldet es auch eine etwaige Antwort des Ports. Wenn zum Beispiel ein SMTP-Port horcht, gibt er typischerweise eine Antwort zurück, die der SMTP-Protokollspezifikation entspricht, wie zum Beispiel:

220 mailsrv.reskit.com Microsoft ESMTP MAIL Service, Version: 5.0.2195.3705 ready at Mon, 13 May 2002 17:08:36 -0700

Wird für einen Port gemeldet, dass er nicht horcht, ist dies ein Hinweis darauf, dass der abgefragte E-Mail-Server mit einem TCP-Paket geantwortet hat, für welches das Flag "Reset" gesetzt ist. Das deutet darauf hin, dass kein Dienst oder Programm auf den Port horcht.

"No Response" (Keine Antwort) wird gemeldet, falls der Ziel-E-Mail-Server auf den Verbindungsversuch nicht reagiert. Von der Annahme ausgehend, dass der Zielserver funktionsfähig ist und ausgeführt wird, deutet "Keine Antwort" darauf hin, dass für den Port auf dem Zielserver oder zwischen dem Client, der "DNSLint" ausführt, und dem Zielserver ein Filter aktiv ist.

Der Befehl dnslint /y /v /c /d msn.com erzeugt beispielsweise einen Bericht mit dem Namen "Dnslint.htm", der einen bereits vorhandenen Bericht mit demselben Namen überschreibt, ohne dass der Benutzer das Überschreiben bestätigen muss. Da die Option /c angegeben wurde, wird an das Ende des DNSLint-Standardberichts ein zusätzlicher Abschnitt angehängt:
Network Connectivity Tests
E-mail server: smtp-gw-4.msn.com
IP address: 207.46.181.13

SMTP response:
220 cpimssmtpa18.msn.com Microsoft ESMTP MAIL Service, Version:
5.0.2195.4905 ready at Tue, 14 May 2002 09:26:06 -0700

POP response: NO RESPONSE (possibly filtered)

IMAP response: NO RESPONSE (possibly filtered)
Hinweise:

Ein oder mehrere POP-Server hat bzw. haben nicht geantwortet.
Ein oder mehrere IMAP-Server hat bzw. haben nicht geantwortet.

Wenn ein Ziel-E-Mail-Server auf einen Verbindungsversuch über einen seiner E-Mail-Ports nicht reagiert, versucht "DNSLint" drei Mal, die Verbindung herzustellen. Dies ist das Standardverhalten für einen TCP-Client. Da "DNSLint" dreimal für separate TCP-Verbindungsversuche eine Zeitüberschreitung abwartet, bevor die Meldung "Keine Antwort" generiert wird, kann dieser Prozess die Fertigstellung des Berichts verzögern. Um die Ausführung von "DNSLint" zu optimieren, können Sie festlegen, welche E-Mail-Ports geprüft werden sollen, statt immer alle drei Ports überprüfen zu lassen.

Bei Verwendung der Befehlszeilenoption /c werden standardmäßig alle drei TCP-Port (25, 110, 143) überprüft. Nach der Option /c können Sie jedoch festlegen, welche Ports überprüft werden sollen. Fügen Sie hier unmittelbar hinter der Option /c eine entsprechende kommagetrennte Liste ein. Geben Sie nur gültige Ports an: smtp,pop,imap. Jede beliebige Kombination dieser drei Ports kann verwendet werden. Durch den Befehl dnslint /d reskit.com /c smtp wird zum Beispiel festgelegt, dass nur der SMTP-Port (TCP-Port 25) überprüft werden soll.


Der Befehl dnslint /d reskit.com /c pop,smtp legt fest, dass nur der IMAP-Port (TCP-Port 143) und der POP-Port (TCP-Port 110) überprüft werden sollen.

Der Befehl dnslint /d reskit.com /c imap,pop legt fest, dass nur der IMAP-Port (TCP-Port 143) und der POP-Port (TCP-Port 110) überprüft werden sollen.


Sie können die Befehlszeilenoption /s (Server) mit den Optionen /d und /ad verwenden. Die Befehlszeilenoption /s dient mehreren Zwecken, sammelt jedoch nur einen einzigen Typ von Daten: Gültige IP-Adressen von DNS-Servern (mit einer Ausnahme).

Wenn Sie die Option /d verwenden, umgeht die Option /s den InterNIC-WHOIS-Lookup, den "DNSLint" standardmäßig ausführt. Dies hat zur Folge, dass "DNSLint" Tests in privaten Netzwerken und für Domänennamen mit einer Tiefe von mehr als zwei Ebenen im Internet durchführen kann. "DNSLint" kann auch Domänennamen testen, die von InterNIC nicht unterstützt werden. Zu dem Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wurde, unterstützte InterNIC WHOIS-Lookups für die folgenden Domänen: .biz, .com, .coop, .edu, .info, .int, .museum, .net, and .org.

Bei Verwendung der Befehlszeilenoption /ad dient die Option /s dazu, die IP-Adresse eines DNS-Servers anzugeben, der für die untergeordnete Domäne autorisierend ist, in der die DNS-Datensätze registriert sind, die für die Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verwendet werden. In der Regel ist dies die untergeordnete Domäne "_msdcs" unter dem Stamm der Active Directory-Gesamtstruktur. Trägt der Stamm der Active Directory-Gesamtstruktur beispielsweise den Namen "myad.reskit.com", kann der DNS-Server, der als Host dieser Domäne fungiert, auch für die Zone "_msdcs.myad.reskit.com" autorisierend sein, in der die Datensätze registriert sind, die für die Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verwendet werden. Alternativ kann die Zone "_msdcs.myad.reskit.com" auch an einen anderen DNS-Server delegiert werden. Unabhängig vom Design der DNS-Infrastruktur wird die Option /s verwendet, um einen DNS-Server anzugeben, der für die Zone "_msdcs.myad.reskit.com" autorisierend ist.

Die Option /s muss eine gültige IP-Adresse angeben. Die folgende Kombination ist die einzige Ausnahme von dieser Regel:
dnslint /ad /s localhost
"localhost" ist keine gültige IP-Adresse. Bei der Festlegung dieses Parameters mit der Kombination /ad /s testet "DNSLint" die Fähigkeit des lokalen Systems (des Systems, auf dem "DNSLint" ausgeführt wird), die DNS-Datensätze aufzulösen, die bei der Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verwendet werden. Rekursive DNS-Abfragen werden an den/die für das lokale System konfigurierten DNS-Server gesendet, um zu bestätigen, dass das lokale System die DNS-Datensätze auflösen kann, die bei der Replikation der Active Directory-Gesamtstruktur verwendet werden. Dies kann bei der Behandlung von Active Directory-Replikationsproblemen auf einem bestimmten Domänencontroller hilfreich sein.

Typischerweise werden bei diesem Prozess nicht alle für das lokale System konfigurierten DNS-Server abgefragt. Es wird das Auflösungsverhalten des standardmäßigen DNS-Clients beobachtet, damit für den Fall, dass der erste DNS-Server aus der DNS-Serverliste des lokalen Systems nicht reagiert, der nächste Server abgefragt werden kann.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
261968 Erläuterung der Server-List-Verwaltungsfunktion in dem Domäne-Namensauflösungsclient

Eigenschaften

Artikel-ID: 321045 - Geändert am: Montag, 3. Dezember 2007 - Version: 11.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, 64-Bit Datacenter Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Premium Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Standard Edition
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