Automatische Updates 2.2-Client erkennt genehmigte Updates von "Software Update Services" nicht

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Artikel-ID: 323184 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
323184 Automatic Updates 2.2 Client Does Not Detect Approved Updates from Software Update Services
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Obwohl neue Updates auf einem Server genehmigt wurden, auf dem das Programm "Software Update Services" ausgeführt wird, erkennt der Automatische Updates-Client der Version 2.2 diese Updates eventuell nicht.

Ursache

Es gibt diverse mögliche Ursachen für dieses Problem. Möglich ist beispielsweise, dass der Client den Namen des Servers, auf dem das Programm "Software Update Services" ausgeführt wird, nicht auflösen kann, oder dass der Client die Richtlinieneinstellungen nicht empfängt.

Lösung

Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um dieses Problem zu lösen:

Methode 1

Überprüfen Sie bitte die Datei "%SystemRoot%\Windows Update.log", um festzustellen, ob der Client einen Erkennungsvorgang für den Server durchführt, auf dem "Software Update Services" ausgeführt wird. Suchen Sie nach einem Eintrag, der dem folgenden ähnelt:
2002/05/02 17:38:42 22:38:42 Success IUENGINE Querying Software Update Catalog from http://servername/auotupdate/getmanifest.asp
Dieser Eintrag zeigt die Überprüfung des Katalogs mit genehmigten Updates auf dem Server, auf dem "Software Update Services" ausgeführt wird, durch den Automatische Updates-Client. Vergewissern Sie sich bitte, dass nach der Genehmigung neuer Updates eine Erkennung stattgefunden hat. Wenn die Erkennung erfolgt ist, bevor die Updates genehmigt wurden, können Sie eine weitere Erkennung durch den Automatische Updates-Client erzwingen, indem Sie die Schritte ausführen, die im Microsoft Knowledge Base-Artikel 326693 beschrieben werden. Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
326693 So erzwingen Sie einen Erkennungszyklus in Automatische Updates 2.2

Methode 2

Überprüfen Sie die Datei "Windows Update.log" auf etwaige Fehlercodes. Wenn ein Fehler auftritt, wird er in der Regel im Hexadezimalformat protokolliert. Falls der hexadezimale Fehlercode mit dem Präfix "0x8019" beginnt, können Sie die letzten drei Ziffern dieses Fehlercodes in das Dezimalformat konvertieren, um den HTTP-Statuscode zu erhalten, der während des Erkennungsvorgangs an den Client übermittelt wurde.

Sie können zum Beispiel den hexadezimalen Fehlercode 0x80190194 in den HTTP-Statuscode 404 ("File Not Found"/"Datei nicht gefunden") umwandeln, indem Sie die letzten drei Ziffern des Fehlercodes (in diesem Beispiel 194), in den HTTP-Statuscode 404 konvertieren.

Ein weiterer Fehlercode, der häufig in der Datei "Windows Update.log" protokolliert wird, ist der Fehlercode 0x80072EE7. Dieser Fehlercode ist ein Hinweis auf ein Namensauflösungsproblem, bei dem der Client den Software Update Services-Server nicht finden kann. In dieser Situation können Sie den Fehler umgehen, indem Sie bei der Konfiguration Ihrer Richtlinieneinstellungen entweder die IP-Adresse oder den vollständigen DNS-Namen Ihres Software Update Services-Servers verwenden.

Methode 3

Falls der Client durch ein manuelles Bearbeiten der Registrierung konfiguriert wurde, verwenden Sie bitte die Datei "Gpedit.msc", um den Client zu konfigurieren. Dadurch ist gewährleistet, dass die Registrierungseinträge an der richtigen Position innerhalb der Registrierung und mit den korrekten Werttypen und Werten erstellt werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Client mithilfe der Datei "Gpedit.msc" zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie gpedit.msc ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie unter Computerkonfiguration auf Administrative Vorlagen.
  3. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Vorlagen hinzufügen/entfernen.
  4. Klicken Sie auf Hinzufügen.
  5. Klicken Sie auf die Datei Wuau.adm im Ordner "%SystemRoot%\Inf", und klicken Sie anschließend auf Öffnen.
  6. Vergewissern Sie sich, dass die Datei Wuau.adm im Dialogfeld Vorlagen hinzufügen/entfernen aufgeführt ist, und klicken Sie dann auf Schließen.
  7. Im Gruppenrichtlinieneditor expandieren Sie bitte die Optionen Computerkonfiguration, Administrative Vorlagen, Windows-Komponenten und Windows-Update.
  8. Konfigurieren Sie die Richtlinieneinstellungen Ihren Wünschen entsprechend, und beenden Sie danach den Gruppenrichtlinieneditor.
  9. Starten Sie den Clientcomputer neu.

Methode 4

Wenn der Client mithilfe der Datei "Gpedit.msc" konfiguriert wurde, aber trotzdem keinen Erkennungsvorgang für den Software Update Services-Server durchführt, verwenden Sie bitte das Dienstprogramm "Gpresult.exe" aus dem Microsoft Windows 2000 Resource Kit, um zu ermitteln, ob der Clientcomputer die Richtlinieneinstellungen empfängt. Weitere Informationen zur Verwendung des Dienstprogramms "Gpresult.exe" finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
321709 HOW TO: Use the Group Policy Results Tool in Windows 2000
Wenn die Richtlinieneinstellungen nicht an den Clientcomputer übermittelt werden, nutzen Sie bei der Problembehandlung für die Gruppenrichtlinie bitte die Informationen aus den folgenden Artikeln in der Microsoft Knowledge Base:

Für Microsoft Windows 2000-Clients:
259398 Fehler "SceCli" mit Ereignis-ID 1001 und Fehler "UserEnv" mit Ereignis-ID 1000 bei Deaktivierung des DFS-Client
Für Microsoft Windows XP-Clients:
314494 Gruppenrichtlinien werden nicht wie erwartet angewendet

Weitere Informationen

Der Client der Version 2.2 von "Automatische Updates" führt alle 17 bis 22 Stunden einen Erkennungszyklus aus.

Eigenschaften

Artikel-ID: 323184 - Geändert am: Montag, 1. September 2003 - Version: 3.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Software Update Services
Keywords: 
kbenv kbprb KB323184
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