Artikel-ID: 323594 - Geändert am: Freitag, 16. Juni 2006 - Version: 3.0 Grundlegende Informationen zu USB-Gerätetreiberentwicklung
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 323594 (http://support.microsoft.com/kb/323594/EN-US/ ) The basics about universal serial bus (USB) device driver development Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassung
Mit der wachsenden Beliebtheit von USB (Universal Serial Bus) müssen viele Hardwarelieferanten eine USB-Schnittstelle für Geräte anbieten, die momentan nur serielle oder parallele Schnittstellen unterstützen. Dieser Artikel behandelt die folgenden Themen:
Weitere InformationenKomplexitätIm Vergleich zu seriellen oder parallelen Anschlüssen handelt es sich bei USB um einen komplexen Bustyp. So erhält jedes Gerät, das an diesen Bus angeschlossen ist, eine Adresse, und es werden Datenpakete zwischen dem Host-Computer und dem adressierten Gerät ausgetauscht. Außerdem können die Geräte Übertragungen bei verschiedenen Geschwindigkeiten durchführen, und die Verbindung zu dem Bus kann vorübergehend unterbrochen werden, falls die Geräte keine Hochgeschwindigkeitsübertragung unterstützen. Im Allgemeinen ist die Datenübertragung über USB sehr viel komplexer und erfordert ein genau definiertes Protokoll, das in gewisser Hinsicht einem Netzwerkprotokoll auf niedriger Ebene ähnelt.Daher verfügen USB-Geräte über eine gewisse "Intelligenz" und können Datenpakete, die über USB ausgetauscht werden, korrekt verarbeiten. Eine USB-Schnittstelle kann im Allgemeinen nicht durch Verwendung diskreter Elektronikbauteile oder kleinerer/mittelgroßer integrierter Schaltungen implementiert werden, wie dies bei seriellen und parallelen Schnittstellen der Fall ist. Vielmehr wird zur Abwicklung der Kommunikation über USB normalerweise ein Microprozessor im Gerät verwendet. Da ein USB-Gerät sehr komplex ist, kann es von einer Anwendung im Benutzermodus aus nicht einfach geöffnet werden und es kann auch nicht einfach darauf zugegriffen werden. Auf Hardware-Ebene bietet ein USB-Gerät verschiedene Endpunkte. Der Host kann eine Pipe-Verbindung herstellen, die den einzelnen Endpunkten verbunden ist, und so mit dem Gerät kommunizieren. Dieser Vorgang muss im Kernel-Modus durchgeführt werden. Ein USB-Gerät muss daher über einen zugehörigen Treiber verfügen. Die Plug & Play-Architektur erfordert ebenfalls einen Treiber, da das System sofort versucht, einen passenden Treiber zu finden, sobald Sie das Gerät angeschlossen haben. BeispieltreiberDer Beispieltreiber BulkUSB (DDKdir\src\wdm\usb\bulkusb) aus dem Windows DDK ermöglicht einer Anwendung im Benutzermodus Ursprungsdaten direkt im Endpunkt des USB-Geräts zu lesen und zu schreiben. Die grundlegende Aufgabe des Beispieltreibers ist das Kopieren von Daten aus und in die Anwendung und den Endpunkt. Sie können diesen Beispieltreiber an fast alle USB-Geräte ohne Probleme anschließen. Jedoch muss bei professionellen Geräten folgendes beachtet werden:
ÜbertragbarkeitEin USB-Gerätetreiber, der für Windows XP und Windows 2000 entwickelt wurde und lediglich WDM (Windows Driver Model)-Funktionen verwendet, ist auf Windows Millennium Edition und Windows 98 übertragbar, wobei im Allgemeinen gar keine oder nur geringe Änderungen erforderlich sind. Weitere Informationen zur Übertragung von WDM-Treibern von Windows XP oder Windows 2000 auf Windows Millennium Edition oder Windows 98, finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen" (siehe Anhang A in dem Buch von Walter Oney).Fremdanbieter-RessourcenEinige Fremdanbieter stellen vorgefertigte Chipsets zur Verfügung, die zur Implementierung der USB-Schnittstelle verwendet werden können. Viele Hersteller bieten auch Hardware-Entwicklungskits an, mit denen Sie Prototypen zu den Chipsets herstellen können. Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen" (Kapitel 11 im Buch von Walter Oney).Einige Fremdanbieter stellen generische USB-Treiber zur Verfügung, die mithilfe von Datendateien anpasst werden können, ohne dass dabei eine Programmierung im Kernel-Modus erforderlich ist. Einige Unternehmen bieten für den Zugriff auf ihre Treiber von OLE-Automatisierungsclients, beispielsweise Microsoft Visual Basic, auch ActiveX-Komponenten (z. B. OCX) an. Informationsquellen
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