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Eine Windows XP-Version dieses Artikels finden Sie unter 308041.
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Zusammenfassung

In diesem Artikel werden Vorgehensweisen zum Beheben von Startproblemen in Windows Server 2003 beschrieben.

Ein erfolgreicher Windows-Startvorgang umfasst die folgenden Phasen:
  • Anfangsphase
  • Startladephase
  • Kernelphase
  • Anmeldephase
Wenn während einer dieser Phasen ein Fehler auftritt, wird Windows möglicherweise nicht richtig gestartet, und es kann eines der folgenden Probleme auftreten:
  • Der Computer reagiert nicht mehr (das System "hängt").
  • Es wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Wenn nach dem Klicken auf Microsoft Windows Server 2003 im Bootlademenü oder beim Anzeigen der Meldung "Wählen Sie das zu startende Betriebssystem" ein Startproblem auftritt, sind für das Betriebssystem erforderliche Dateien möglicherweise nicht vorhanden oder beschädigt. Windows bietet mehrere Optionen zur Behebung dieses Problems, z. B. den abgesicherten Modus, die Wiederherstellungskonsole oder die automatische Systemwiederherstellung.

Starten des Computers mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration

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Wenn das Startproblem direkt nach einer Änderung am Computer auftreten (z. B. nach dem Installieren eines neuen Treibers), sollten Sie den Computer mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration starten.

Wenn Sie das Feature "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration" verwenden, wird der Computer mit den Einstellungen gestartet, die zuletzt funktionierten. Diese Funktion stellt Registrierungsinformationen und Treibereinstellungen wieder her, die beim letzten erfolgreichen Starten des Computers wirksam waren. Verwenden Sie diese Funktion, wenn Sie Windows nach einer Änderung am Computer nicht mehr starten können (z. B. nach dem Installieren oder Aktualisieren eines Gerätetreibers).

Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Computer mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration zu starten:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Beenden.
  2. Klicken Sie auf Neu starten und anschließend auf OK.
  3. Wenn die Meldung Wählen Sie das zu startende Betriebssystem angezeigt wird, drücken Sie die Taste [F8].
  4. Wählen Sie mit den Pfeiltasten die Option Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration aus, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Hinweis Damit Sie die Pfeiltasten auf der Zehnertastatur verwenden können, muss die Taste [NUM LOCK] deaktiviert sein.
  5. Wenn Sie weitere Betriebssysteme auf dem Computer ausführen, klicken Sie in der angezeigten Liste auf Microsoft Windows Server 2003, und drücken Sie die Eingabetaste.
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Hinweise
  • Durch Auswählen der Funktion "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration" können Sie Probleme beheben, die sich beispielsweise durch neu installierte Treiber ergeben, die nicht mit der Hardware des Computers kompatibel sind. Probleme, die durch fehlende oder beschädigte Treiber oder Dateien verursacht werden, lassen sich durch diese Funktion nicht beheben.
  • Wenn Sie die Option "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration" wählen, werden nur die Informationen aus dem folgenden Registrierungsschlüssel wiederhergestellt: An anderen Registrierungsschlüsseln vorgenommene Änderungen bleiben davon unberührt.
Wenn Sie den Computer mit der letzten als funktionierend bekannten Konfiguration starten können, ist wahrscheinlich die letzte Änderung am Computer (z. B. das Installieren eines Treibers) die Ursache für das fehlerhafte Startverhalten. Microsoft empfiehlt, entweder den Treiber bzw. das Programm zu entfernen oder zu aktualisieren und anschließend zu überprüfen, ob Windows ordnungsgemäß gestartet wird.
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Starten des Computers im abgesicherten Modus

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Wenn Sie den Computer im abgesicherten Modus starten, werden nur die unbedingt notwendigen Treiber und Computerdienste von Windows geladen. Verwenden Sie den abgesicherten Modus, wenn Sie Probleme identifizieren und beheben möchten, die durch fehlerhafte Treiber, Programme oder Dienste hervorgerufen werden, die automatisch gestartet werden.

Wenn der Computer zwar im abgesicherten, nicht aber im normalen Modus gestartet werden kann, besteht möglicherweise ein Konflikt mit den Hardwareeinstellungen oder den Ressourcen. Eventuell sind Programme, Dienste oder Treiber inkompatibel, oder die Registrierung ist beschädigt. Sie können im abgesicherten Modus Programme, Dienste oder Gerätetreiber deaktivieren oder entfernen, die einen normalen Start verhindern.

Führen Sie zum Beheben von Startproblemen im abgesicherten Modus die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Beenden.
  2. Klicken Sie auf Neu starten und anschließend auf OK.
  3. Wenn die Meldung Wählen Sie das zu startende Betriebssystem angezeigt wird, drücken Sie die Taste [F8].
  4. Wählen Sie im Menü Erweiterte Windows-Startoptionen mithilfe der Pfeiltasten die Option Abgesicherter Modus aus, und drücken Sie die Eingabetaste.

    Hinweis Damit Sie die Pfeiltasten auf der Zehnertastatur verwenden können, muss die Taste [NUM LOCK] deaktiviert sein.
  5. Wenn Sie weitere Betriebssysteme auf dem Computer ausführen, klicken Sie in der angezeigten Liste auf Microsoft Windows Server 2003, und drücken Sie die Eingabetaste.
  6. Wählen Sie eine der folgenden Vorgehensweisen:
    • Wenn der Computer im abgesicherten Modus nicht gestartet wird, versuchen Sie ihn mithilfe der Wiederherstellungskonsole zu starten. Wenn der Computer immer noch nicht gestartet werden kann, suchen Sie nach möglichen Hardwareproblemen wie defekten Geräten oder Installations-, Kabel- oder Verbindungsproblemen. Entfernen Sie neu hinzugefügte Hardware, und starten Sie den Computer neu, um zu überprüfen, ob das Problem behoben wurde.
    • Wenn der Computer im abgesicherten Modus gestartet wird, gehen Sie weiter zum nächsten Abschnitt, um die Startprobleme zu beheben.
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Verwenden der Ereignisanzeige zum Ermitteln der Ursache des Startproblems

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Zeigen Sie die Ereignisprotokolle in der Ereignisanzeige an, um Informationen zu erhalten, die Ihnen helfen können, die Ursache des Startproblems zu ermitteln und zu diagnostizieren. Gehen Sie folgendermaßen vor, um die in den Ereignisprotokollen aufgezeichneten Ereignisse anzuzeigen:
  1. Wählen Sie eine der folgenden Vorgehensweisen:
    • Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie auf Ereignisanzeige.
    • Starten Sie das Snap-In "Ereignisanzeige" in der Microsoft Management Console (MMC).
  2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur die Option Ereignisanzeige, und klicken Sie auf das Protokoll, das Sie anzeigen möchten. Klicken Sie zum Beispiel auf Systemprotokoll oder auf Anwendungsprotokoll.
  3. Doppelklicken Sie im Detailfenster auf das Ereignis, das Sie anzeigen möchten.

    Klicken Sie zum Kopieren der Details des Ereignisses auf Kopieren, öffnen Sie ein neues Dokument in dem Programm, in das Sie das Ereignis kopieren möchten (z. B. Microsoft Word), und klicken Sie dann im Menü Bearbeiten auf Einfügen.
  4. Drücken Sie zum Anzeigen der Beschreibung des vorhergehenden oder nachfolgenden Ereignisses die [NACH-OBEN-TASTE] bzw. die [NACH-UNTEN-TASTE].
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Verwenden der Systeminformationen zum Ermitteln der Ursache des Startproblems

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Mit dem Tool "Systeminformationen" können Sie eine zusammenfassende Ansicht der Computerhardware, der Systemkomponenten und der Softwareumgebung anzeigen. Verwenden Sie dieses Tool, um mögliche Problemgeräte und Gerätekonflikte zu identifizieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
  2. Geben Sie in das Feld Öffnen den Befehl msinfo32 ein, und klicken Sie auf OK.
  3. Suchen Sie nach Problemgeräten oder Gerätekonflikten. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Eintrag Komponenten, und klicken Sie auf Problemgeräte
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      Notieren Sie sich alle im rechten Fensterbereich angezeigten Geräte.
    2. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Eintrag Hardwareressourcen, und klicken Sie auf Konflikte/Gemeinsame Nutzung.

      Notieren Sie sich alle im rechten Fensterbereich angezeigten Ressourcenkonflikte.
    3. Wenn Sie ein Problemgerät entdecken, führen Sie die entsprechenden Schritte durch (z. B. Gerät entfernen, deaktivieren oder neu konfigurieren, oder Treiber aktualisieren), und starten Sie dann den Computer im normalen Modus neu.

      Sie können den Geräte-Manager verwenden, um bestimmte Geräte und deren Treiber zu entfernen bzw. deaktivieren. Weitere Informationen zum Geräte-Manager finden Sie im Abschnitt Verwenden des Geräte-Managers zum Ermitteln der Ursache von Startproblemen.

      Wenn der Computer ordnungsgemäß gestartet wird, ist das entsprechende Gerät möglicherweise die Ursache des Startproblems.

      Wenn Sie zum Beheben des Problems ein Gerät deaktiviert haben, sollten Sie sicherstellen, dass das Gerät in der Windows Server 2003-Hardwarekompatibilitätsliste (HCL) aufgelistet ist und richtig installiert wurde. Wenden Sie sich außerdem an den Hersteller, um das Verhalten zu melden und Informationen zu möglichen Updates zu erhalten, die das Problem eventuell beheben. Weitere Informationen dazu, wie Sie sich an die Hersteller Ihrer Computerhardware wenden können, finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
      65416 Kontaktdaten von Hardware- und Softwareherstellern, A-K

      60781 Kontaktdaten von Hardware- und Softwareherstellern, L-P

      60782 Kontaktdaten von Hardware- und Softwareherstellern, Q-Z
      Die Kontaktinformationen bezüglich der in diesem Artikel erwähnten Fremdanbieter sollen Ihnen helfen, den benötigten technischen Support zu finden. Diese Kontaktinformationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Sie werden von Microsoft ohne jede Gewähr weitergegeben.
  4. Wenn keine Problemgeräte oder Gerätekonflikte in den Systeminformationen angezeigt werden, überprüfen Sie die automatisch mit Windows gestarteten Programme. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Erweitern Sie in der Konsolenstruktur den Eintrag Softwareumgebung, und klicken Sie auf Autostart-Programme.

      Die automatisch mit Windows gestarteten Programme werden im rechten Fensterbereich aufgelistet.
    2. Deaktivieren Sie die Programme, und starten Sie den Computer neu.

      Weitere Informationen zum Deaktivieren eines bestimmten Programms erhalten Sie in der Programmdokumentation oder wenn Sie sich an den Hersteller wenden.
    3. Wenn Sie die Autostart-Programme deaktivieren und das Startproblem dadurch behoben wird, aktivieren Sie diese anschließend nacheinander.

      Starten Sie den Computer nach jedem aktivierten Programm neu, und überprüfen Sie, ob das Startproblem auftritt. Wenn das Problem wieder auftritt, liegt die Ursache dafür möglicherweise bei dem zuletzt aktivierten Programm.
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Anzeigen der Startprotokolldatei für den abgesicherten Modus

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Öffnen Sie zum Beheben von Startproblemen die Startprotokolldatei "Ntbtlog.txt", und notieren Sie sich die Treiber und Dienste, die beim Start des Computers im abgesicherten Modus nicht geladen wurden.





Sie finden die Datei "Ntbtlog.txt" im Ordner "%SystemRoot%" (dies ist standardmäßig der Ordner "Windows"). In der Protokolldatei sind die beim Starten des Computers im abgesicherten Modus geladenen (und nicht geladenen) Geräte und Dienste aufgelistet. Sie können die Protokolldatei mit einem Texteditor, wie z. B. Microsoft Editor, öffnen und anzeigen.


Ermitteln Sie anhand der Liste der Treiber und Dienste, die beim Start nicht geladen werden konnten, die mögliche Ursache des Startproblems.

Hinweis Einige Startprobleme treten in einer frühen Phase des Startvorgangs auf. In diesem Fall speichert Windows die Startprotokolldatei möglicherweise nicht auf der Festplatte.
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Verwenden des Geräte-Managers zum Ermitteln der Ursache des Startproblems

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Im Geräte-Manager wird eine grafische Übersicht der auf dem Computer installierten Hardware angezeigt. Mit diesem Tool können Sie Gerätekonflikte oder inkompatible Geräte ermitteln, die das Startproblem verursachen können.

Gehen Sie zum Starten des Geräte-Managers wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie auf Verwalten.
  2. Erweitern Sie Systemprogramme, und klicken Sie auf Geräte-Manager.

    Die auf dem Computer installierten Geräte werden im rechten Fensterbereich aufgelistet. Wenn neben einem Gerät ein Symbol angezeigt wird, liegt möglicherweise ein Problem mit dem Gerät vor. Ein schwarzes Ausrufezeichen (!) in einem gelben Feld kennzeichnet z. B. ein Gerät, bei dem ein Problem besteht.

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    Hinweis Zum Deaktivieren eines Geräts im Geräte-Manager klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Gerät, und klicken Sie auf Deaktivieren.
  3. Suchen Sie nach möglichen Gerätekonflikten. Hierzu doppelklicken Sie im rechten Fensterbereich auf das Gerät, und klicken Sie dann auf Ressourcen.

    Wenn ein Gerätekonflikt besteht, wird er in der Liste Gerätekonflikt angezeigt.

    Beachten Sie das Kontrollkästchen Automatisch konfigurieren. Dieses Kontrollkästchen ist aktiviert, wenn Windows ein Gerät erkennt und dieses ordnungsgemäß funktioniert. Wenn die Ressourceneinstellungen jedoch der Basiskonfiguration n entsprechen (wobei n eine Zahl zwischen 0 und 9 ist), müssen Sie eventuell die Konfiguration ändern. Klicken Sie dazu auf eine andere Basiskonfiguration in der Liste, oder ändern Sie die Ressourceneinstellungen manuell. WARNUNG Bei diesem Vorgehen müssen Sie möglicherweise die CMOS-Einstellungen (Complementary Metal Oxide Semiconductor) und die BIOS-Einstellungen (Basic Input/Output System) des Computers ändern. Unkorrekte Änderungen am BIOS (Basic Input/Output System) des Computers können zu schwerwiegenden Problemen führen. Das Ändern der CMOS-Einstellungen des Computers geschieht auf eigene Verantwortung.

    Wenn Windows einen Ressourcenkonflikt nicht beheben kann, stellen Sie sicher, dass der Computer so konfiguriert wurde, dass Windows die Geräte im Computer erkennen kann. Aktivieren Sie dazu die Einstellung Plug and Play OS (Plug & Play-Betriebssystem) im Setupprogramm für das BIOS des Computers. Informieren Sie sich über das Ändern der BIOS-Einstellungen des Computers in der Computerdokumentation, oder wenden Sie sich an den Computerhersteller.
  4. Wenn Sie ein Problemgerät finden, deaktivieren Sie es, und starten Sie den Computer dann im normalen Modus neu.

    Wenn der Computer ordnungsgemäß gestartet wird, ist das deaktivierte Gerät möglicherweise die Ursache des Startproblems.

    Überprüfen Sie, ob das Gerät in der Windows Server 2003-Hardwarekompatibilitätsliste (HCL) aufgeführt ist und ordnungsgemäß installiert wurde. Wenden Sie sich außerdem an den Hersteller, um das Verhalten zu melden und Informationen zu möglichen Updates zu erhalten, die das Problem eventuell beheben.
Weitere Informationen zum Konfigurieren von Geräten im Geräte-Manager finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
323423 SO WIRD'S GEMACHT: In Windows Server 2003 Geräte mithilfe des Geräte-Managers konfigurieren
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Verwenden des Systemkonfigurationsprogramms

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Das Systemkonfigurationsprogramm (Msconfig.exe) automatisiert die routinemäßigen Problembehandlungsschritte, die von den Microsoft Support-Technikern ausgeführt werden, um Probleme mit der Windows-Konfiguration zu diagnostizieren. Sie können dieses Tool einsetzen, um die Systemkonfiguration zu modifizieren und das Problem durch die schrittweise Eliminierung möglicher Ursachen zu beheben.

Sie müssen als Administrator oder als Mitglied der Gruppe "Administratoren" bei dem Computer angemeldet sein, um das Systemkonfigurationsprogramm einsetzen zu können. Wenn der Computer mit einem Netzwerk verbunden ist, können Sie durch bestimmte Einstellungen der Netzwerkrichtlinien daran gehindert werden, dieses Programm zu verwenden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Betracht ziehen, zur Durchführung dieser Verfahren den Befehl Ausführen als zu verwenden.

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Hinweis Wir raten dringend davon ab, ohne Anleitung durch einen Microsoft Support-Experten das Systemkonfigurationsprogramm zu verwenden, um die Datei "Boot.ini" auf Ihrem Computer zu ändern.
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Herstellen einer "sauberen" Systemumgebung für die Problembehandlung

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Gehen Sie wie folgt vor, um eine saubere Systemumgebung für die Problembehandlung herzustellen:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK. (Wenn Sie den Befehl Ausführen als verwenden möchten, geben Sie runas /user:administrator Pfad\msconfig.exe in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.)
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein, auf Diagnosesystemstart - Nur grundlegende Geräte und Dienste laden, auf OK und schließlich auf Neustart, um den Computer neu zu starten.
  3. Nachdem Windows gestartet wurde, überprüfen Sie, ob das Problem immer noch auftritt.
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Isolieren von Problemen mithilfe der Systemstartoptionen

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Gehen Sie wie folgt vor, um Probleme mithilfe der Systemstartoptionen zu isolieren:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und anschließend auf Benutzerdefinierter Systemstart.
  3. Deaktivieren Sie die folgenden Kontrollkästchen:
    Datei SYSTEM.INI verarbeiten
    Datei "WIN.INI" verarbeiten
    Systemdienste laden
    Das Kontrollkästchen Ursprüngliche BOOT.INI verwenden lässt sich nicht deaktivieren.
  4. Stellen Sie sicher, dass das Kontrollkästchen Systemstartelemente laden aktiviert ist, und klicken Sie auf OK, um den Software-Ladevorgang zu testen.
  5. Starten Sie den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.
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Isolieren von Problemen durch Optionen für den benutzerdefinierten Systemstart

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Gehen Sie wie folgt vor, um Probleme mithilfe der Optionen für den benutzerdefinierten Systemstart zu isolieren.
  1. Klicken Sie auf Start und danach auf Ausführen. Geben Sie in das Feld Öffnen den Befehl msconfig ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und anschließend auf Benutzerdefinierter Systemstart.
  3. Deaktivieren Sie all Kontrollkästchen unter Benutzerdefinierter Systemstart. Das Kontrollkästchen Ursprüngliche BOOT.INI verwenden lässt sich nicht deaktivieren.
  4. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Datei SYSTEM.INI verarbeiten, klicken Sie auf OK, und starten Sie den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

    Wiederholen Sie diesen Vorgang, und aktivieren Sie dabei einzeln die weiteren Kontrollkästchen. Starten Sie den Computer nach jedem Aktivieren eines Kontrollkästchens neu. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis das Problem wieder auftritt.
  5. Sollte das Problem auftreten, klicken Sie auf die Registerkarte der ausgewählten Datei. Wenn das Problem beispielsweise auftritt, nachdem Sie die Datei "Win.ini" aktiviert haben, klicken Sie im Systemkonfigurationsprogramm auf die Registerkarte WIN.INI.
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Isolieren von Problemen mithilfe der Registerkarte "Start

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Auf der Registerkarte Start werden Komponenten aufgelistet, die beim Start aus der Autostart-Gruppe, aus "Win.ini load=", "Win.ini run=" und der Registrierung geladen werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Problemen mithilfe der Registerkarte "Systemstart" zu isolieren.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Systemstart.
  3. Deaktivieren Sie alle Kontrollkästchen.
  4. Um mit der Problembehandlung zu beginnen, aktivieren Sie das erste Kontrollkästchen, klicken Sie auf OK, und starten Sie dann den Computer neu, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

    Wiederholen Sie diesen Vorgang, und aktivieren Sie dabei einzeln die weiteren Kontrollkästchen. Starten Sie den Computer nach jedem Aktivieren eines Kontrollkästchens neu. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis das Problem wieder auftritt.
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Problembehandlung von Systemdiensten

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Zur Problembehandlung von Systemdiensten gehen Sie wie folgt vor.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Dienste.
  3. Notieren Sie alle Dienste, die nicht ausgewählt sind.

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    WICHTIG Lassen Sie diesen Schritt nicht aus. Die hier gesammelten Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.
  4. Klicken Sie auf Alle deaktivieren und anschließend auf OK, und starten Sie den Computer neu.
  5. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte Dienste.
  7. Zum Aktivieren eines Diensts aktivieren Sie das entsprechende Kontrollkästchen, und klicken Sie dann auf OK.
  8. Starten Sie den Computer neu, und überprüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt.
  9. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 8 für jeden einzelnen Dienst, bis das Problem auftritt. Tritt das Problem auf, wissen Sie, dass es durch den zuletzt aktivierten Dienst verursacht wird. Notieren Sie diesen Dienst, und fahren Sie dann mit Schritt 10 fort.
  10. Klicken Sie auf Alle aktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für den fehlerhaften Dienst sowie für die Dienste, die Sie sich in Schritt 3 notiert haben, klicken Sie auf OK, und starten Sie den Computer neu.

    Als vorläufige Abhilfemaßnahme können Sie den fehlerhaften Dienst deaktiviert lassen. Weitere Informationen erhalten Sie vom Hersteller des fehlerhaften Dienstes.

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    Hinweis Eventuell können Sie den das Problem verursachenden Dienst schneller ermitteln, wenn Sie die Dienste in Gruppen testen. Unterteilen Sie die Dienste in zwei Gruppen, indem Sie die Kontrollkästchen für die erste Gruppe aktivieren und die Kontrollkästchen für die zweite Gruppe deaktivieren. Starten Sie den Computer neu, und prüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt. Wenn das Problem auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der ersten Gruppe. Wenn das Problem nicht auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der zweiten Gruppe. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Gruppe mit dem fehlerhaften Dienst, bis Sie ermittelt haben, welcher Dienst aus der Gruppe fehlerhaft ist.
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Problembehandlung für die Datei "System.ini"

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Gehen Sie folgendermaßen vor, um Probleme mit der Datei "System.ini" zu behandeln.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte SYSTEM.INI.
  3. Notieren Sie alle Elemente, die nicht ausgewählt sind. Sie müssen möglicherweise einige Komponenten erweitern, z. B. [drivers] (Treiber), um ermitteln zu können, ob eventuell deaktivierte Unterkomponenten vorhanden sind.

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    WICHTIG Lassen Sie diesen Schritt nicht aus. Die hier gesammelten Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.
  4. Klicken Sie auf Alle deaktivieren und anschließend auf OK, und starten Sie den Computer neu.
  5. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte SYSTEM.INI.
  7. Erweitern Sie alle Komponenten in der Liste, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für eine Komponente, und klicken Sie auf OK.
  8. Starten Sie den Computer neu, und überprüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt.
  9. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 8 für jede einzelne Komponente, bis das Problem auftritt.

    Tritt das Problem auf, wissen Sie, dass es durch den zuletzt aktivierten Dienst verursacht wird. Notieren Sie dieses Element, und fahren Sie mit Schritt 10 fort.
  10. Klicken Sie auf Alle aktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für den fehlerhaften Dienst sowie für die Dienste, die Sie sich in Schritt 3 notiert haben, klicken Sie auf OK, und starten Sie den Computer neu.

    Als vorläufige Abhilfemaßnahme können Sie die fehlerhafte Komponente deaktiviert lassen. Falls möglich, wenden Sie sich an den Hersteller der fehlerhaften Komponente, um weitere Hilfestellung zu erhalten.

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    Hinweis Eventuell können Sie die das Problem verursachende "System.ini"-Komponente schneller ermitteln, wenn Sie die Komponenten in Gruppen testen. Unterteilen Sie die Komponenten in zwei Gruppen, indem Sie die Kontrollkästchen für die erste Gruppe aktivieren und die Kontrollkästchen für die zweite Gruppe deaktivieren. Starten Sie den Computer neu, und prüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt. Wenn das Problem auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der ersten Gruppe. Wenn das Problem nicht auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der zweiten Gruppe. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Gruppe mit der fehlerhaften Komponente, bis Sie ermittelt haben, welche "System.ini"-Komponente fehlerhaft ist.
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Problembehandlung für die Datei "Win.ini"

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Gehen Sie folgendermaßen vor, um Probleme mit der Datei "Win.ini" zu behandeln.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte WIN.INI.
  3. Notieren Sie alle Elemente, die nicht ausgewählt sind. Sie müssen möglicherweise einige Komponenten erweitern, z. B. [OLFax Ports], um ermitteln zu können, ob eventuell deaktivierte Unterkomponenten vorhanden sind.

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    WICHTIG Lassen Sie diesen Schritt nicht aus. Die hier gesammelten Informationen werden zu einem späteren Zeitpunkt benötigt.
  4. Klicken Sie auf Alle deaktivieren und anschließend auf OK, und starten Sie den Computer neu.
  5. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  6. Klicken Sie auf die Registerkarte WIN.INI.
  7. Erweitern Sie alle Komponenten in der Liste, aktivieren Sie das Kontrollkästchen für eine Komponente, und klicken Sie auf OK.
  8. Starten Sie den Computer neu, und überprüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt.
  9. Wiederholen Sie die Schritte 5 bis 8 für jede einzelne Komponente, bis das Problem auftritt.

    Tritt das Problem auf, wissen Sie, dass es durch den zuletzt aktivierten Dienst verursacht wird. Notieren Sie dieses Element, und fahren Sie mit Schritt 10 fort.
  10. Klicken Sie auf Alle aktivieren, deaktivieren Sie das Kontrollkästchen für die fehlerhafte Komponente sowie für die Komponenten, die Sie sich bei der Ausführung von Schritt 3 notiert haben, klicken Sie auf OK und starten Sie dann Ihren Computer neu.

    Als vorläufige Abhilfemaßnahme können Sie die fehlerhafte Komponente deaktiviert lassen. Falls möglich, wenden Sie sich an den Hersteller der fehlerhaften Komponente, um weitere Hilfestellung zu erhalten.

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    2683283
    Hinweis Eventuell können Sie die das Problem verursachende "Win.ini-Komponente" schneller ermitteln, wenn Sie die Komponenten in Gruppen testen. Unterteilen Sie die Komponenten in zwei Gruppen, indem Sie die Kontrollkästchen für die erste Gruppe aktivieren und die Kontrollkästchen für die zweite Gruppe deaktivieren. Starten Sie den Computer neu, und prüfen Sie, ob das Problem wieder auftritt. Wenn das Problem auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der ersten Gruppe. Wenn das Problem nicht auftritt, befindet sich der fehlerhafte Dienst in der zweiten Gruppe. Wiederholen Sie diesen Vorgang für die Gruppe mit der fehlerhaften Komponente, bis Sie ermittelt haben, welche "Win.ini"-Komponente fehlerhaft ist.
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Problembehandlung für die Datei "Boot.ini

Nur Systemadministratoren und fortgeschrittene Benutzer sollten versuchen, die Datei "Boot.ini" zu ändern. Schritte zur Behandlung von Problemen mit der Datei "Boot.ini" sind nicht Bestandteil dieses Artikels.

Weitere Informationen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base. Besuchen Sie hierzu die Microsoft Support-Website.

Zurücksetzen des Systemkonfigurationsprogramms auf normalen Systemstart

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Gehen Sie wie folgt vor, um das Systemkonfigurationsprogramm auf "Normaler Systemstart" zurückzusetzen.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie msconfig in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein auf Normaler Systemstart - Alle Gerätetreiber und Dienste laden, und klicken Sie auf OK.
  3. Starten Sie den Computer neu.
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Verwenden der Windows-Wiederherstellungskonsole

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Die Wiederherstellungskonsole ist ein Befehlszeilenprogramm, mit dem Sie Windows reparieren können, wenn der Computer nicht richtig gestartet wird. Sie können die Wiederherstellungskonsole von der Windows Server 2003-CD oder, wenn die Wiederherstellungskonsole zuvor auf dem Computer installiert wurde, beim Start laden. Verwenden Sie die Wiederherstellungskonsole, wenn Sie die Startoption "Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration" bereits ohne Erfolg ausprobiert haben und den Computer nicht im abgesicherten Modus starten können. Diese Methode wird nur fortgeschrittenen Benutzern empfohlen, die mit grundlegenden Befehlen zum Identifizieren und Auffinden von problematischen Treibern und Dateien vertraut sind.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Wiederherstellungskonsole einzusetzen:
  1. Legen Sie die Installations-CD für Windows Server 2003 in das CD- oder DVD-Laufwerk ein, und starten Sie den Computer neu.
  2. Wenn Sie während des Textmodus-Abschnitts der Installation dazu aufgefordert werden, drücken Sie die Taste [R], um die Wiederherstellungskonsole zu starten.
Sie können die Wiederherstellungskonsole für Folgendes verwenden:
  • Für den Zugriff auf die Laufwerke auf Ihrem Computer.
  • Zum Aktivieren und Deaktivieren von Gerätetreibern und Diensten.
  • Zum Kopieren von Dateien von der Windows Server 2003-Installations-CD oder von anderen Wechselmedien. So können Sie zum Beispiel eine benötigte Datei kopieren, die gelöscht wurde.
  • Zum Erstellen eines neuen Bootsektors und eines neuen Master Boot Record (MBR). Dies müssen Sie eventuell tun, wenn es Probleme mit dem Starten aus dem vorhandenen Bootsektor gibt.
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Überprüfen der Festplatte bzw. des Dateisystems auf Beschädigungen

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Gehen Sie folgendermaßen vor, um sicherzustellen, dass Festplatte und Dateisystem unbeschädigt sind: Starten Sie den Computer von der Windows Server 2003-CD, starten Sie die Wiederherstellungskonsole, und führen Sie das Befehlszeilenprogramm Chkdsk aus. Dadurch lässt sich das Problem möglicherweise beheben.

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WICHTIG Die Verwendung der Wiederherstellungskonsole wird nur fortgeschrittenen Benutzern oder Administratoren empfohlen. Sie benötigen das Kennwort für das Administratorkonto, um die Wiederherstellungskonsole einsetzen zu können.

Weitere Informationen zum Testen und Reparieren einer beschädigten Festplatte mithilfe von Chkdsk finden Sie in den Abschnitten "Verwenden der Wiederherstellungskonsole" und "Verwenden der Eingabeaufforderung der Wiederherstellungskonsole" im folgenden Artikel:
307654 Installieren und Verwenden der Wiederherstellungskonsole in Windows XP
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Hinweis Wenn Chkdsk meldet, dass ein Zugriff auf Ihre Festplatte nicht möglich ist, liegt möglicherweise ein Hardwarefehler vor. Überprüfen Sie alle Kabelverbindungen und eventuelle Jumper-Einstellungen an Ihrer Festplatte. Wenden Sie sich an einen Computertechniker oder den Hardwarehersteller, um weitere Hilfe zu erhalten.

Falls Chkdsk meldet, dass nicht alle Festplattenprobleme behoben werden konnten, sind entweder Ihr Dateisystem oder Ihr MBR beschädigt oder es kann nicht mehr darauf zugegriffen werden. Versuchen Sie in diesem Fall, die entsprechenden Befehle in der Wiederherstellungskonsole zu verwenden, wie zum Beispiel Fixmbr und Fixboot, wenden Sie sich an einen Datenrettungsdienst, oder partitionieren und formatieren Sie die Festplatte neu.

WARNUNG: Beim Neupartitionieren bzw. Neuformatieren der Festplatte gehen sämtliche darauf gespeicherten Daten verloren.

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WICHTIG Wenden Sie sich an den Computerhersteller oder einen Microsoft Support-Mitarbeiter, um weitere Unterstützung zu erhalten. Reparaturen sollten ausschließlich von Fachpersonal durchgeführt werden. Bei einer Reparatur durch nicht dafür qualifizierte Personen riskieren Sie den Verlust Ihrer Garantieansprüche für Ihren Computer. Weitere Informationen zum Verwenden der Wiederherstellungskonsole finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
326215 SO WIRD'S GEMACHT: Ausführen der Wiederherstellungskonsole auf einem Microsoft Windows Server 2003-Computer, der nicht gestartet werden kann
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Verwenden der automatischen Systemwiederherstellung

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Gehen Sie folgendermaßen vor, um nach einem Systemausfall eine automatische Systemwiederherstellung (Automated System Recovery, ASR) durchzuführen.
  1. Bevor Sie mit der Wiederherstellung beginnen, müssen Sie die folgenden Komponenten zur Hand haben:
    • Den zuvor erstellten ASR-Datenträger.
    • Die zuvor erstellten Sicherungsmedien.
    • Die Originalinstallations-CD für Ihr Betriebssystem.
    • Wenn Sie einen Massenspeichercontroller besitzen, für den der Hersteller eine separate Treiberdatei (die sich von den Treiberdateien auf der Setup-CD unterscheidet) bereitstellt, müssen Sie eine Kopie dieser Datei auf einem Datenträger bereit haben, bevor Sie mit diesem Verfahren beginnen.
  2. Legen Sie die Originalinstallations-CD für Ihr Betriebssystem in das CD- oder DVD-Laufwerk ein.
  3. Starten Sie den Computer neu. Wenn Sie vom Computer aufgefordert werden von der CD aus zu starten, drücken Sie die entsprechende Taste.
  4. Falls Sie wie in Schritt 1 beschrieben über eine separate Treiberdatei verfügen, drücken Sie die Taste [F6], um den Treiber bei entsprechender Aufforderung im Rahmen der Installation zu verwenden.
  5. Drücken Sie [F2], wenn Sie zu Beginn des im Textmodus ablaufenden Teils des Setupprogramms dazu aufgefordert werden.

    Sie werden nun aufgefordert, den zuvor erstellten ASR-Datenträger einzulegen.
  6. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
  7. Falls Sie wie in Schritt 1 beschrieben über eine separate Treiberdatei verfügen, drücken Sie (erneut) die Taste [F6], wenn Sie nach dem Neustart des Systems dazu aufgefordert werden.
  8. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm.
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Hinweise
  • Bei einer automatischen Systemwiederherstellung werden Ihre Datendateien nicht wiederhergestellt. Weitere Informationen zur Sicherung und Wiederherstellung Ihrer Datendateien finden Sie in der Windows-Hilfe.
  • Wenn Sie einen Servercluster wiederherstellen möchten, auf dem alle Knoten versagt haben, und Sie den Quorum-Datenträger nicht von einer Sicherungskopie wiederherstellen können, führen Sie die automatische Systemwiederherstellung auf allen Knoten des Clusters aus, um die Datenträgersignaturen und das Partitionslayout der Clusterdatenträger (Quorum- und Nicht-Quorum-Datenträger) wiederherzustellen. Weitere Informationen zur Sicherung und Wiederherstellung von Serverclustern finden Sie in der Windows-Hilfe.
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Erstellen eines ASR-Datenträgersatzes mit dem Sicherungsprogramm

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Sie benötigen einen ASR-Datenträgersatz, um eine automatische Systemwiederherstellung durchführen zu können. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen solchen Datenträgersatz zu erstellen:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Zubehör, zeigen Sie auf Systemprogramme, und klicken Sie auf Sicherung.

    Standardmäßig wird jetzt der Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistent gestartet (sofern er nicht deaktiviert ist). Sie können mithilfe des Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistenten einen ASR-Datenträgersatz erstellen, indem Sie die Option Alle Informationen auf diesem Computer wählen, wenn Sie gefragt werden, von welchen Komponenten Sie Sicherungskopien erstellen möchten. Andernfalls können Sie zum nächsten Schritt weitergehen, um einen ASR-Datenträgersatz im Erweiterten Modus zu erstellen.
  2. Klicken Sie im Sicherungs- oder Wiederherstellungs-Assistenten auf den Link Erweiterter Modus.
  3. Klicken Sie im Menü Extras auf Assistent für die automatische Systemwiederherstellung.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm.
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Hinweise
  • Sie benötigen eine leere 1,44-MB-Diskette, um Ihre Systemeinstellungen darauf zu speichern, sowie weitere Speichermedien für Ihre Sicherungsdateien. Falls Ihr Computer kein Diskettenlaufwerk hat, führen Sie auf dem Computer eine ASR-Sicherung ohne Diskettenlaufwerk durch. Kopieren Sie die Dateien "Asr.sif" und "Asrpnp.sif" aus dem Ordner "%SystemRoot%\Repair" auf einen anderen Computer, der ein Diskettenlaufwerk hat, und kopieren Sie die Dateien dort auf eine Diskette.
  • Sie müssen Mitglied der Gruppe "Administratoren" oder "Sicherungsoperatoren" für den lokalen Computer sein (oder über die entsprechenden Berechtigungen verfügen), um dieses Verfahren anwenden zu können. Falls der Computer einer Domäne angehört, können eventuell auch Mitglieder der Gruppe "Domänen-Admins" dieses Verfahren anwenden. Aus Sicherheitsgründen sollten Sie in Erwägung ziehen, bei der Durchführung dieses Verfahrens den Befehl Ausführen als zu verwenden.
  • Bei diesem Verfahren werden nur von den Dateien Sicherungskopien erstellt, die zum Starten des Systems unbedingt benötigt werden. Sicherungskopien Ihrer Datendateien müssen Sie separat erstellen.
  • Nachdem Sie den ASR-Datenträgersatz erstellt haben, beschriften Sie die entsprechende Diskette und Ihre Sicherungsmedien sorgfältig, und bewahren Sie Diskette und Sicherungsmedien zusammen auf. Sie benötigen die zusammen mit den Sicherungsmedien erstellte Diskette, um diese Sicherungsmedien nutzen zu können. Sie können keine Diskette verwenden, die Sie zu einem anderen Zeitpunkt oder mit einem anderen Satz von Sicherungsmedien erstellt haben. Außerdem müssen Sie Ihre Setup-CD bereithalten, um eine automatische Systemwiederherstellung durchführen zu können.
  • Bewahren Sie den ASR-Datenträgersatz an einem sicheren Ort auf. Er enthält Informationen zu Ihrer Systemkonfiguration, die von böswilligen Angreifern benutzt werden könnten, um Ihr System zu beschädigen.
  • Wenn Sie eine Sicherungskopie eines Serverclusters erstellen, führen Sie den Assistenten für die automatische Systemwiederherstellung für alle Knoten des Clusters aus, und stellen Sie sicher, dass der Clusterdienst ausgeführt wird, wenn Sie jede einzelne ASR-Sicherung starten. Stellen Sie sicher, dass einer der Knoten, auf denen Sie den Assistenten für die Vorbereitung der automatischen Systemwiederherstellung ausführen, als Besitzer der Quorumressource aufgelistet ist, während der Assistent ausgeführt wird.
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Reparieren Ihrer Windows-Installation

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Sie können eine beschädigte Windows Server 2003-Installation möglicherweise wiederherstellen, indem Sie Windows Setup von der Windows-CD ausführen.

Gehen Sie wie folgt vor, um Ihre Windows-Installation zu reparieren:
  1. Legen Sie die Windows Server 2003-CD in das CD- oder DVD-Laufwerk ein.
  2. Falls das Menü Wie möchten Sie vorgehen? angezeigt wird, klicken Sie auf Beenden.
  3. Schalten Sie den Computer für 10 Sekunden aus und dann wieder ein.
  4. Starten Sie Ihren Computer von der CD, wenn Sie dazu aufgefordert werden.

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    Hinweis Sie müssen in der Lage sein, Ihren Computer von der Windows Server 2003-CD zu starten, um Windows Setup ausführen zu können. Ihr CD- oder DVD-Laufwerk muss entsprechend konfiguriert sein. Weitere Informationen dazu, wie Sie Ihren Computer auf den Start vom CD- oder DVD-Laufwerk konfigurieren, finden Sie in der Dokumentation zu Ihrem Computer. Wenden Sie sich ggf. an den Hersteller.
  5. Drücken Sie nach dem Start von Setup die Eingabetaste, um den Setupvorgang fortzusetzen.
  6. Drücken Sie die [EINGABETASTE], um die Option Drücken Sie die Eingabetaste, um Windows zu installieren auszuwählen. Wählen Sie nicht die Option Wiederherstellungskonsole aus.
  7. Drücken Sie die Taste [F8], um die Lizenzvereinbarung zu akzeptieren.

    Setup sucht jetzt nach früheren Installationen von Windows.
    • Falls Setup keine frühere Installation von Windows Server 2003 finden kann, liegt möglicherweise eine Beschädigung der Hardware vor.

      Hardwarefehler können im Rahmen dieses Artikels nicht behandelt werden. Wenden Sie sich an einen Computerspezialisten, um weitere Hilfe zu erhalten, oder verwenden Sie die Hardware-Problembehandlung. Weitere Informationen zur Hardware-Problembehandlung finden Sie unter dem Thema "Problembehandlung" in der Windows Server 2003-Hilfe.
    • Wenn Setup eine frühere Installation von Windows Server 2003 findet, wird eventuell die folgende Meldung angezeigt (sinngemäß): Falls eine der folgenden Windows Server 2003-Installationen beschädigt ist, kann Setup versuchen, sie zu reparieren. Verwenden Sie die NACH-OBEN- oder die NACH-UNTEN-TASTE, um eine Installation zu wählen. Um die ausgewählte Installation zu reparieren, drücken Sie die Taste [R]. Um ohne Reparatur fortzufahren, drücken Sie [ESC]. Wählen Sie die entsprechende Installation des Windows Server 2003-Betriebssystems aus, und drücken Sie die Taste [R], um die Installation reparieren zu lassen.
    • Befolgen Sie die Anweisungen auf dem Bildschirm, um die Installation zu reparieren.

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      Hinweise
      • Sie müssen eventuell die Startlaufwerkreihenfolge in den BIOS-Einstellungen ändern, um Ihren Computer von der Windows Server 2003-CD starten zu können. Lesen Sie in der Computerdokumentation nach, oder wenden Sie sich an den Hersteller, um weitere Informationen hierzu zu erhalten.
      • Wenn Sie den Computer nicht von der Windows Server 2003-CD aus starten können, liegt eventuell ein Fehler bei Ihrem CD- oder DVD-Laufwerk oder ein sonstiger Hardwarefehler vor.

        Hardwarefehler können im Rahmen dieses Artikels nicht behandelt werden. Wenden Sie sich an einen Computerspezialisten, um weitere Hilfe zu erhalten, oder verwenden Sie die Hardware-Problembehandlung. Weitere Informationen zur Hardware-Problembehandlung finden Sie unter dem Thema "Problembehandlung" in der Windows Server 2003-Hilfe.
      • Nachdem Sie Ihre Installation von Windows Server 2003 repariert haben, müssen Sie das Produkt eventuell neu aktivieren.
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Verwenden der Microsoft Support-Website, um eine Lösung zu finden

Falls Sie das Problem nicht mit den Problembehandlungsschritten aus diesem Artikel beheben können, finden Sie möglicherweise auf der Microsoft Support-Website eine Lösung für Ihr Problem. In der folgenden Liste sind einige der Dienste beschrieben, die auf der Microsoft Support-Website bereitgestellt werden:
  • Knowledge Base Suche - Hier finden Sie technische Supportinformationen und Selbsthilfe-Tools für Microsoft-Produkte.
  • Häufig gestellte Fragen - Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu bestimmten Produkten oder können sich über Support-Highlights informieren.
  • Software und Updates ? Hier können Sie nach Software und entsprechenden Updates im Downloadcenter suchen.
  • Sonstige Supportoptionen ? Hier können Sie eine Supportanfrage über das Internet stellen oder den Microsoft Support anrufen.

Eigenschaften

Artikel-ID: 325375 - Geändert am: Freitag, 12. Juli 2013 - Version: 3.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Standard Edition
  • Microsoft Windows Small Business Server 2003 Premium Edition
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