Artikel-ID: 325930 - Geändert am: Montag, 26. November 2007 - Version: 4.1 Behandlung von Verbindungsproblemen durch Registrierungseinträge für RPC-ClientprotokolleDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 325930 (http://support.microsoft.com/kb/325930/EN-US/ ) How to troubleshoot connectivity issues that are caused by RPC client protocol registry entries Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteZusammenfassungGegenstand dieses Artikels sind die Registrierungsschlüssel für das RPC-Protokoll (RPC = Remote Procedure Call/Remoteprozeduraufruf) und deren mögliche Auswirkungen auf Microsoft Outlook-Verbindungen zu Microsoft Exchange Server. Außerdem werden in diesem Artikel grundlegende Verfahren zur Problembehandlung beschrieben.
Outlook verwendet RPCs für Aufrufe an das Netzwerk. Mithilfe von RPCs kann Outlook Aufrufe an viele verschiedene Protokollstapel senden. Welche Aufrufe verwendet werden, ist von dem Protokollstapel abhängig, der auf dem betreffenden Computer verfügbar ist. Das gebräuchlichste Protokoll ist TCP/IP. Weitere RPC-Protokolle sind NetBIOS, NetBIOS über TCP/IP und IPX/SPX. Wenn ein Clientcomputer entsprechende RPC-Protokollanforderungen sendet, müssen diese Protokolle auf dem Server verfügbar sein. Registrierungseinträge für RPC-ProtokolleDieser Abschnitt beschreibt die wichtigsten Registrierungseinträge, die das von Outlook verwendete RPC-Protokoll bestimmen.RPC_Binding_OrderDer Eintrag "RPC_Binding_Order" wird erstellt, wenn Sie den Outlook-Client oder Exchange Server installieren. Der Eintrag "RPC_Binding_Order" bestimmt die Protokollreihenfolge, die verwendet wird, wenn Outlook-RPC-Kommunikationsvorgänge initiiert werden.Hinweis: Der Eintrag "RPC_Binding_Order" wird in Microsoft Exchange Server 2003 und Microsoft Exchange 2000 Server nicht erstellt. Dieser Eintrag wird nur in Microsoft Exchange Server 5.5 und früheren Exchange-Versionen erstellt. Diesen Eintrag finden Sie in folgendem Registrierungsschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\Exchange Provider
Standardmäßig enthält "RPC_Binding_Order" die folgenden Werte: ncalrpc,ncacn_ip_tcp,ncacn_spx,ncacn_np,netbios,ncacn_vns_spp
Weitere Informationen zum Ändern oder Wiederherstellen der Bindungsreihenfolge finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
163576
(http://support.microsoft.com/kb/163576/DE/
)
Ändern der RPC-Bindungsreihenfolge RPC_Srv_Binding_OrderDer Registrierungseintrag "RPC_Svr_Binding_Order" wird erstellt, wenn Sie den Outlook-Client oder Exchange Server installieren. Verwechseln Sie diesen Eintrag nicht mit dem Registrierungseintrag "RPC_Binding_Order". Dieser Eintrag wird bei Outlook-RPC-Verbindungen nicht verwendet. Dieser Eintrag bestimmt die Protokollreihenfolge, die für bestimmte Server-zu-Server-Verbindungen verwendet wird. Sie können mithilfe des Dienstprogramms "RPC DUMP" ermitteln, welche Protokolle den Clients zur Verfügung stehen. Weitere Informationen zum Dienstprogramm "RPC DUMP" finden Sie im nachstehenden Abschnitt "Erkennen von RPC-Serverproblemen mit RPC Dump" in diesem Artikel.Sie finden den Eintrag "RPC_Svr_Binding_Order" im folgenden Unterschlüssel der Registrierung: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Exchange\Exchange Provider
Standardmäßig enthält "Rpc_Svr_Binding_Order" die folgenden Werte:
ncacn_ip_tcp,ncacn_spx,ncacn_vns_spp Hinweis: Es können noch weitere Werte vorhanden sein, wenn zusätzliche Protokolle installiert sind.
ClientProtocolsDer Registrierungsunterschlüssel ClientProtocols wird erstellt, wenn Sie das Betriebssystem und das erste Netzwerkprotokoll installieren. Der Unterschlüssel ClientProtocols enthält Einträge, durch die festgelegt wird, welche Protokolle das Client-Betriebssystem für Verbindungen mit Exchange Server verwenden kann. Outlook kann das zu sendende RPC-Protokoll festlegen; dieser Registrierungsunterschlüssel bestimmt, ob das Betriebssystem dieses Protokoll unterstützt. Unter Microsoft Windows 2000 und Microsoft Windows XP finden Sie diesen Unterschlüssel im folgenden Registrierungsschlüssel:HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Rpc\ClientProtocols
Standardmäßig enthält der Unterschlüssel ClientProtocols die folgenden Registrierungseinträge für TCP/IP:
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Problembehandlung für RPC-RegistrierungseinträgeWenn RPC-Registrierungseinträge fehlen, kann Outlook eventuell keine Verbindung zu Exchange Server aufbauen. Wenn der Unterschlüssel ClientProtocols fehlt oder Datenwerte nicht vorhanden sind, kann der Outlook-Client eventuell nicht das erwartete Protokoll für Verbindungen verwenden. Damit Outlook das richtige RPC-Protokoll verwenden kann, müssen der Unterschlüssel ClientProtocols und die entsprechenden Datenwerte vorhanden und korrekt sein.Ist zum Beispiel auf dem Computer, auf dem Outlook ausgeführt wird, nur der RPC ClientProtocols-Registrierungseintrag "ncacn_np" (mit dem Wert "rpcrt4.dll" vorhanden), versucht Outlook, die Verbindung zu dem Exchange Server-Computer mit Named Pipes über TCP/IP und unter Verwendung des Standardports 139 aufzubauen. Falls bei der Verbindung eine Firewall überwunden werden muss, muss Port 139 geöffnet sein. Der fehlende Registrierungseintrag "ncacn_ip_tcp" (mit dem Wert "rpcrt4.dll") muss wiederhergestellt werden, damit eine TCP/IP-Verbindung zu dem Exchange Server-Computer über Port 135 oder Port 445 unterstützt wird. Wenn RPC-Registrierungseinträge auf dem Server fehlen, sind außerdem die Exchange-Dienste nicht so registriert, dass sie auf Clientanforderungen antworten können. Aus diesem Grund kann der Client keine Verbindung zu Exchange unter Verwendung des angeforderten Protokolls aufbauen. Fehlt auf dem Server zum Beispiel der RPC ClientProtocols-Registrierungseintrag "ncacn_ip_tcp", ist der Microsoft Exchange-Informationsspeicher nicht verfügbar, wenn Sie die Verbindung über TCP/IP aufbauen. Sie können das Dienstprogramm "RPC Dump" zur Behebung dieses Problems verwenden. Outlook-FehlermeldungenAuf dem Outlook-Client können die folgenden Fehlermeldungen angezeigt werden, wenn RPC-Registrierungseinträge fehlen oder beschädigt sind:
Erkennen von RPC-Problemen mit dem NetzwerkmonitorMit dem Netzwerkmonitor können Sie RPC-Probleme erkennen. Beispiel:
http://www.microsoft.com/exchange/techinfo/administration/2000/ClientNT.asp
(http://www.microsoft.com/exchange/techinfo/administration/2000/ClientNT.asp)
Erkennen von RPC-Serverproblemen mit "RPC Dump"Sie können das Dienstprogramm "RPC Dump" zur Behebung von RPC-Serverproblemen verwenden. Sie können mithilfe des Dienstprogramms "RPC DUMP" die RPC-Anwendungen auflisten lassen, die auf dem Server ausgeführt werden. Drei RPC-Komponenten müssen verfügbar sein, damit der Outlook-Client erfolgreich eine Verbindung aufbauen kann:
Das Dienstprogramm "RPC Dump" wird in der Regel in Verbindung mit dem Netzwerkmonitor verwendet. Kann der Outlook-Client beispielsweise einen Namen nicht erfolgreich überprüfen, können Sie das Dienstprogramm "RPC Dump" auf dem Server ausführen, der die NSPI bereitstellt. Hinweis: Fehlt der Wert f5cc5a18-4264-101a-8c59-08002b2f8426 auf einem globalen Katalogserver für TCP/IP (ncacn_ip_tcp), können die Outlook-Clients keine Verbindung zu der NSPI über TCP/IP herstellen. Sie können das Dienstprogramm "RPC Dump" außerdem verwenden, wenn Outlook-Clients Namen zwar erfolgreich überprüfen, sich jedoch nicht bei dem Postfach anmelden können. Durch das Ausführen des Dienstprogramms "RPC Dump" können Sie ermitteln, ob der Speicher (a4f1db00-ca47-1067-b31e-00dd010662da) für Remoteprozeduraufrufe mit TCP/IP (ncacn_ip_tcp), Named Pipes (ncacn_np) oder anderen Protokollen registriert ist. Dieses Problem wird in der Regel durch fehlende Registrierungseinträge des Typs ClientProtocols auf dem Server verursacht. Dieses Problem kann auch dann auftreten, wenn sowohl die NSPI als auch der Speicher demselben Port statisch zugeordnet sind. Weitere Informationen zu statischen Portzuordnungen für Exchange Server 2003 und Exchange 2000 Server finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 270836
(http://support.microsoft.com/kb/270836/DE/
)
Statische Anschlusszuordnungen in Exchange Server Hinweis: Das Dienstprogramm "RPC Dump" listet die Endpunktzuordnung nicht auf. Weitere Informationen zum Beziehen des Dienstprogramms "RPC Dump" finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&familyid=9d467a69-57ff-4ae7-96ee-b18c4790cffd
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=en&familyid=9d467a69-57ff-4ae7-96ee-b18c4790cffd)
Wiederherstellen fehlender RPC-RegistrierungswerteGehen Sie folgendermaßen vor, um RPC-Registrierungswerte auf dem Client oder Server wiederherzustellen.Warnung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungseditors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungseditors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungseditor auf eigene Verantwortung. Schritt 1: Registrierungseinträge überprüfen
Schritt 2: Version der DLL-Datei überprüfenFalls alle Registrierungseinträge vorhanden sind, überprüfen Sie die auf dem Computer installierte Version der RPC-DLL. Die Version der RPC-DLL muss mit der Version und der Buildnummer des auf dem Computer installierten Windows-Betriebssystems übereinstimmen.Hinweis: In der Liste der Registrierungsschlüssel in diesem Artikel sind die Namen der DLL-Dateien aufgelistet, die von den jeweiligen RPCs verwendet werden. "Rpc4rt4.dll" ist beispielsweise die DLL-Datei, die von TCP/IP unter Windows 2000 und Windows XP verwendet wird. Gehen Sie folgendermaßen vor, um Version und Buildnummer des Windows-Betriebssystems auf dem Computer zu ermitteln:
Schritt 3: TCP/IP entfernen und neu installierenWichtig: Dieser Schritt muss nur auf dem/den Clientcomputer(n) durchgeführt werden.Falls Sie die Exchange Server-Konnektivität mithilfe der Schritte 1 und 2 nicht wiederherstellen konnten, entfernen Sie TCP/IP auf dem Outlook-Clientcomputer, und installieren Sie es danach neu. Microsoft empfiehlt, das TCP/IP-Protokoll nicht vom Server zu entfernen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um TCP/IP auf dem Clientcomputer zu entfernen und danach neu zu installieren:
Informationsquellen
Weitere Informationen zur Behebung von Verbindungsproblemen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
255843
(http://support.microsoft.com/kb/255843/DE/
)
XCLN: Anmeldung bei Exchange Server von einem Windows 2000- oder Windows XP-Client nicht möglich 321652
(http://support.microsoft.com/kb/321652/DE/
)
OL: Wiederholte Aufforderungen, Anmeldeinformationen für NT-Domäne einzugeben 319517
(http://support.microsoft.com/kb/319517/DE/
)
Wenn Sie Outlook 2002 für Windows 2000-Terminal-Dienst verwenden, wird eine Fehlermeldung Ihnen angezeigt 326036
(http://support.microsoft.com/kb/326036/DE/
)
XADM: Anmeldung zu Exchange 2000 Server Computer kann nicht, indem Anmeldung zu Exchange 2000 Server Computer die richtigen An-Meldeinformation verwendet 319572
(http://support.microsoft.com/kb/319572/DE/
)
XADM: Exchange 2000 Server kann Outlook neue E-mail-Benachrichtigungen nicht registrieren Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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