SO WIRD'S GEMACHT: Verbessern der Leistung von Outlook Web Access

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Artikel-ID: 327675 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
327675 HOW TO: Increase Outlook Web Access Performance
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt verschiedene Methoden, mit denen Sie die Leistung und Reaktion von Microsoft Outlook Web Access (OWA) verbessern können, wenn Sie OWA mit Exchange 2000 verwenden.

Verwenden der Reach-Version von OWA

Es gibt zwei Versionen von OWA, die Rich-Version und die Reach-Version. Welche Version Sie verwenden, hängt davon ab, mit welchem Webbrowser Sie auf OWA zugreifen. Wenn Sie Microsoft Internet Explorer 5.0 oder höher verwenden, erhalten Sie die Rich-Version. Wenn Sie Microsoft Internet Explorer 4.02 oder früher verwenden, erhalten Sie die Reach-Version.

Die Rich-Version unterstützt erweiterte Funktionen, wie zum Beispiel DHTML (Dynamic HTML), das WebDAV-Protokoll (Web Distributed Authoring and Versioning), XML und XSL (Extensible Stylesheet Language). Die Internet Explorer-Versionen 5.0 und höher sind Rich-Browser, die manchmal auch als Uplevel-Browser bezeichnet werden.

Die Reach-Version bietet dieses erweiterte Funktionspaket nicht an, unterstützt jedoch Basisfunktionen wie HTML 3.2 und Skripts nach ECMA-Standard (European Computer Manufacturers Association). Die Internet Explorer-Versionen 4.02 und früher sind Reach-Browser, die manchmal auch als Downlevel-Browser bezeichnet werden.

Die Reach-Version verwendet eine einfachere Benutzeroberfläche als die Rich-Version. Da die Reach-Version für Browser ausgelegt ist, die keine Unterstützung für DHTML und XML bieten, sind einige der in der Rich-Version enthaltenen Funktionen nicht verfügbar, darunter die Folgenden:
  • Erweiterte Ansichtsoptionen, wie Vorschaufenster und Sortierung
  • Posteingangsbenachrichtigung
  • Suche
  • Kalender-Erinnerungen
  • Erweiterte Funktionen für Kalendersteuerung und -druck
  • Öffentliche Ordner
  • Drag & Drop-Bearbeitung
  • Strukturansicht
Wenn Sie die Rich-Version von OWA verwenden, können Sie die clientseitige Microsoft XML-Steuerung nutzen und benutzerdefinierte HTTP-DAV-Anfragen unter Verwendung von Verben wie SEARCH und PROPFIND an den Server richten.

Hinweis: Einige ältere Proxyserver unterstützen keine HTTP-DAV-Anfragen und blockieren diese, wodurch der Zugriff des Webbrowsers auf OWA verhindert wird. Der Reach-Client ist davon nicht betroffen, weil er nur Standard-HTTP-Verben wie GET und POST verwendet.

Der Server ermittelt die Version des Clientbrowsers anhand des HTTP-Headers "User-Agent", der mit jeder Browseranfrage gesendet wird. Basierend auf der Information im HTTP-Header "User-Agent" gibt der Server die entsprechende OWA-Version für den Clientbrowser zurück.

Aufgrund der einfacheren Benutzeroberfläche und des begrenzten Funktionsumfangs benötigt die Reach-Version von OWA weniger Bandbreite. Wenn Sie den Rich-Browser verwenden und die beobachtete OWA-Leistung inakzeptabel ist, lässt sich die Leistung möglicherweise durch Verwenden eines Reach-Browsers von OWA verbessern.

Segmentieren Ihrer OWA-Installation

Sie können die in Exchange 2000 Service Pack 2 (SP2) verfügbare OWA-Segmentierung verwenden, um die Funktionen des Rich-Clients von OWA, wie zum Beispiel Kalender, Kontakte, öffentliche Ordner, Kalender-Erinnerungen und Posteingangsbenachrichtigung, selektiv zu aktivieren. Die OWA-Segmentierung kann auch die serverseitige Steuerung der Rich-Version von OWA ermöglichen, indem die Verwendung der Reach-Version auch dann erzwungen wird, wenn der Client einen Rich-Browser verwendet.

Sie können die OWA-Segmentierung auch für einzelne Server und einzelne Benutzer konfigurieren. Einstellungen für einzelne Benutzer überschreiben Einstellungen, die für einzelne Server konfiguriert sind.

Weitere Informationen zum Schreiben eines Add-Ins für die OWA-Segmentierung auf einem virtuellen HTTP-Server finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
310594 HOWTO: Hard Code the Reach Client for Internet Explorer 5.0 and Later
Weitere Informationen zum Segmentieren von OWA auf einem Server oder für einen einzelnen Benutzer finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
311154 XCCC: Outlook Web Access Segmentation

Aktualisieren auf OWA 2000

Die in Exchange 2000 enthaltene Version OWA 2000 wurde neu entwickelt und bietet nun einen besser skalierbaren und leistungsorientierteren Client. Weitere Informationen zu OWA 2000 finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
Exchange 2000 Outlook Web Access
Weitere Informationen zur Aktualisierung auf Exchange 2000 finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
295922 XADM: Considerations When You Upgrade to Exchange 2000 Server

Überlegungen zur Front-End- und Back-End-Planung

Sie können Exchange 2000-Serveraufgaben zwischen Front-End- und Back-End-Servern aufteilen, um die Auslastung gleichmäßig zu verteilen und verfügbare Netzwerkressourcen, wie die Bandbreite, optimal zu nutzen. Ein Front-End-Server antwortet auf Anfragen eines OWA-Clients und arbeitet dann mit Exchange 2000-Back-End-Servern und Microsoft Active Directory-Verzeichnisdienst-Servern zusammen, um die von dem Client angeforderten Informationen abzurufen. Wenn der OWA-Client über eine schnelle Verbindung zum Front-End-Server verfügt, kann der Client Webinhalte vom Front-End-Server herunterladen, während der Front-End-Server per Proxy Anfragen an den korrekten Back-End-Server sendet.

Sie können den Front-End-Server auch darauf konfigurieren, Benutzer zu authentifizieren. Microsoft empfiehlt, einen Domänencontroller in der Nähe des Front-End-Servers in Ihren Netzwerkplan zu integrieren, um den Authentifizierungsprozess zu beschleunigen.

Hinweis: Auf dem Front-End-Server muss Exchange 2000 Enterprise Edition verwendet werden.

Weitere Informationen zum Konfigurieren von Front-End-Servern mit Exchange 2000 finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
326268 XADM: White Paper - Microsoft Exchange 2000 Front-End Server and SMTP Gateway Hardware Scalability Guide
326276 XADM: White Paper - Using Microsoft Exchange 2000 Front-End Servers Overview

Verwenden von SSL

Die Verwendung von Secure Sockets Layer (SSL) zum Verschlüsseln von OWA-Daten während der Übertragung hat geringfügige Auswirkungen auf die Leistung des OWA-Servers. Für die Verschlüsselung und Entschlüsselung der Daten wird sowohl auf dem Server als auch auf dem Client zusätzliche Prozessorleistung benötigt.

Hinweis: Wenn Ihre Benutzer über eine DFÜ-Verbindung auf OWA zugreifen, ist die vom Benutzer beobachtete Leistung niedriger, weil die bei den meisten Modemmodellen verwendete Hardwarekomprimierung keinen SSL-Datenverkehr komprimieren kann.

Ein Teil der Prozessorlast kann verringert werden, wenn Sie den Front-End-Server zwischen den Clients und den Exchange 2000-Back-End-Servern platzieren. In dieser Konfiguration übernimmt der Front-End-Server die gesamte Verarbeitung der SSL-Verschlüsselung und -Entschlüsselung.

Eine Verbesserung der OWA-Leistung lässt sich auch durch Hinzufügen eines SSL-Beschleunigers zu Ihrer Front-End- und Back-End-Topologie erzielen. SSL-Beschleuniger sind gewöhnlich in zwei Ausführungen erhältlich:
  • Beschleunigerkarten: Beschleunigerkarten werden typischerweise auf dem Front-End-Server verwendet und dienen zur Verringerung der Auslastung durch Datenverschlüsselung und -entschlüsselung. Dies erhöht den Durchsatz der einzelnen Verbindungen und verringert den Arbeitsaufwand der Software auf dem Server.
  • Externe Beschleunigergeräte: Externe Beschleunigergeräte werden zwischen den Clients und den Front-End-Servern platziert. Der vom Client kommende Datenverkehr wird auf dem Beschleunigergerät entschlüsselt und anschließend unverschlüsselt an den Front-End-Server gesendet. Entsprechend wird Datenverkehr vom Front-End-Server unverschlüsselt an das Beschleunigergerät gesendet und anschließend für die Übertragung an den Client verschlüsselt.
Hinweis: Stellen Sie sicher, dass auf dem Front-End-Server der Microsoft Windows 2000-Lizenzprotokollierdienst ausgeführt wird. Microsoft Internet Information Services (IIS) lässt nur 10 gleichzeitige SSL-Verbindungen zu, wenn dieser Dienst nicht ausgeführt wird.

Verweise

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
311342 XCCC: Exchange 2000 Server SP2 Server-Side OWA Registry Keys

Eigenschaften

Artikel-ID: 327675 - Geändert am: Freitag, 19. September 2003 - Version: 1.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Exchange 2000 Enterprise Server
  • Microsoft Exchange 2000 Server Standard Edition
Keywords: 
kbhowto kbhowtomaster KB327675
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