Richtiges Konfigurieren des Stagingbereich-Speicherplatzes für Replikatsätze

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Artikel-ID: 329491 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
329491 Configuring Correct Staging Area Space for Replica Sets
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt, wie groß der Speicherplatz für Replikatsätze im Stagingbereich sein muss. Der Dateireplikationsdienst (File Replication Service = FRS) erstellt Stagingdateien, um Daten für die Replikatsatzmitglieder zu replizieren. Es ist daher wichtig, dem Stagingbereich ausreichend Speicherplatz zuzuweisen. Bei zu wenig Speicherplatz im Stagingbereich können diverse Probleme auftreten.

Weitere Informationen

Im Stagingordner werden geänderte Dateien temporär gespeichert, bevor sie an die anderen Replikationspartner verteilt werden. Der Dateireplikationsdienst kapselt die Daten und Attribute ein, die einem replizierten Datei- oder Ordnerobjekt in einer Stagingdatei zugeordnet sind. Der Dateireplikationsdienst benötigt sowohl auf den Upstream-Computern als auch auf den Downstream-Computern ausreichend Speicherplatz im Stagingbereich, um die Dateien replizieren zu können.

Für Windows 2000 Service Pack 2 (SP2) und höher gilt, dass eine Stagingdatei, die auf dem Ursprungscomputer generiert wurde, durch den Dateireplikationsdienst komprimiert wird. Dadurch wird Speicherplatz in der Stagingdatei gespart und die Menge der zwischen den Mitgliedern zu replizierenden Daten verringert. Außerdem ist durch diese Vorgehensweise gewährleistet, dass die Dateidaten unabhängig davon an die Partner übermittelt werden können, welche Dateiaktivitäten den Zugriff auf die Originaldatei möglicherweise verhindern.

Für den Stagingbereich in Windows 2000 und Microsoft Windows Server 2003 gelten die folgenden Größenbeschränkungen:
Standardgröße: 660 Megabyte (MB)
Mindestgröße: 10 MB
Maximale Größe: 2 Terabyte
Weitere Informationen finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
221111 Beschreibung der FRS-Einträge in der Registrierung
264822 Dateireplikationsdienst wird bei vollem Stagingbereich angehalten
Wenn Sie mit Windows 2000 SP2 oder früher arbeiten, beachten Sie bitte, dass der Dateireplikationsdienst die Replikation stoppt, wenn der freie Speicherplatz im Stagingbereich erschöpft ist. Wenn ein Replikatsatzmitglied für längere Zeit offline geht, wird die Replikation auf einem Upstream-Mitglied nicht blockiert, weil der Stagingbereich gefüllt wird. Daher sollten Sie den Speicherplatz für den Stagingbereich großzügig bemessen.

Windows 2000 Service Pack 3 (SP3) und höher verwenden einen aktualisierten Algorithmus für die Verwaltung von Stagingdateien. Wenn bei diesem aktualisierten Algorithmus der Dateireplikationsdienst versucht, Speicherplatz für die Stagingdatei zuzuordnen und dieser Versuch nicht erfolgreich ist (weil nicht ausreichend Speicherplatz verfügbar oder bereits zu 90 Prozent erschöpft ist), beginnt der Dateireplikationsdienst mit dem Löschen von Stagingdateien. Jetzt werden Stagingdateien gelöscht (wobei die Reihenfolge auf der Zeitspanne basiert, die seit dem letzten Zugriff auf die jeweiligen Dateien verstrichen ist), bis der belegte Speicherplatz weniger als 60 Prozent des insgesamt verfügbaren Speichers im Stagingbereich beträgt. Aus diesem Grund muss der Stagingbereich zwar nicht so großzügig bemessen sein wie bei Systemen vor SP3, eine ausreichende Größe ist aber dennoch empfehlenswert. Dadurch wird die Inanspruchnahme von Datenträger- und CPU-Ressourcen durch ständiges Erstellen und Löschen von Stagingdateien reduziert.

Wenn der zugeordnete Speicherplatz für den Stagingbereich nicht ausreichend ist und der Dienst den Säuberungsvorgang startet, wenn 90 Prozent des zugewiesenen Speichers belegt sind, muss dass System die betreffenden Dateien zudem erneut generieren. Die Replikation kann verlangsamt oder gänzlich gestoppt werden, wenn viele oder sehr umfangreiche Dateien verschoben werden müssen.

Empfohlene Stagingbereichsgrößen für den Dateireplikationsdienst in Windows 2000 SP3 und höher

Der folgenden Tabelle können Sie die empfohlenen Werte für die Größe des Stagingbereichs entnehmen.
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
SzenarioMinimalDurchschnittsfallBestmögliche Leistung
Basis-Stagingbereich660 MB660 MB660 MB
VVJOIN (wenn Sie ein neues Mitglied hinzufügen)MAX [660 MB ((128 größte Dateien im Replikatsatz) * Anzahl der Downstream-Verbindungen) * 1.2]MAX [660 MB ((128 größte Dateien im Replikatsatz) * Anzahl der Downstream-Verbindungen) * 1.2]MAX [660 MB ((128 größte Dateien im Replikatsatz) * Anzahl der Downstream-Verbindungen) * 1.2]
Rückstand (eingeplante Vorgänge)0ZUSÄTZLICH: (Maximal erwartete Menge geänderter Dateien innerhalb von 7 Tagen) * 1.2ZUSÄTZLICH: (Zusätzlicher Speicherplatz gleich der erwarteten Größe des vollen Replikatsatzes) * 1.2
KonfigurationshinweiseKeineAnderes Laufwerk für den StagingbereichAnderes Laufwerk für den Stagingbereich
EmpfehlungNicht empfohlenEmpfohlenEmpfohlen für Konfigurationen, bei denen eine bestmögliche Leistung erforderlich ist
Hinweis: Betrachten Sie die Angaben in dieser Tabelle bitte als grundlegende Empfehlungen; passen Sie die Werte so an, dass sie Ihrer Konfiguration entsprechen.

Beachten Sie bitte, dass die Verarbeitung ausgehender Protokolle durch den Dateireplikationsdienst im nach Windows 2000 SP2 freigegebenen Hotfix sowie in SP3 geändert worden ist, um Änderungsaufträge auch nach ihrer Versendung an alle Downstream-Partner zu bewahren. Durch diese Änderung kann der Dateireplikationsdienst eine Synchronisierung mit einem Downstream-Partner auf der Basis des ausgehenden Protokolls durchführen und einen vollständigen IDTable-Scan vermeiden. Diese Änderung ist in Umgebungen hilfreich, in denen die Topologie häufig geändert wird. Nützlich ist diese Änderung auch bei einer Gesamtbereitstellung, wenn in Kürze neue Mitglieder online sein werden.

Die standardmäßige Zurückbehaltungsfrist für Änderungsaufträge beträgt 7 Tage. Der Speicherbedarf ist von der Systemauslastung und Ihrer IT-Umgebung abhängig. Es wurde ein Bereinigungsprogramm hinzugefügt, das gestartet wird, wenn 90 Prozent des zugewiesenen Speicherplatzes für den Stagingbereich belegt sind. Bei der Gleichung wurde ein Sicherheitsafaktor von 1,2 addiert.

Weitere Informationen zur Verwaltung des Stagingbereichs finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
321557 Improvements in the Post-S Release of Ntfrs.exe That Is Packaged with an Updated Ntfs.sys Driver

Eigenschaften

Artikel-ID: 329491 - Geändert am: Freitag, 25. April 2003 - Version: 5.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
Keywords: 
kbinfo KB329491
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