Es wird ein Nachrichtendienstfenster mit einer Internet-Werbemitteilung angezeigt

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Artikel-ID: 330904 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
330904 Messenger Service window that contains an Internet advertisement appears
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Es wird ein Nachrichtendienstfenster mit einer Internet-Werbemitteilung angezeigt. Der Text in der Werbemitteilung lautet in etwa wie folgt:
Nachrichtendienst
Nachricht von Quelle an Ihr Computername.ISP-Name am Datum/Uhrzeit
Nachrichtentext
Diese Nachrichten werden auch als "Nachrichtendienst-Spam" bezeichnet.

Ursache

Dieses Problem kann auftreten, wenn Sie von jemandem, der den Windows-Nachrichtendienst nutzt, eine net send-Nachricht empfangen. Der Nachrichtendienst ist ein Windows-Dienst, der net send- und Warndienstnachrichten zwischen Clientcomputern und Servern überträgt. Er kann zum Beispiel von Netzwerkadministratoren genutzt werden, um administrative Warnungen an Netzwerkbenutzer zu senden. Der Nachrichtendienst kann auch von Windows und anderen Softwareprogrammen verwendet werden. Der Nachrichtendienst informiert Sie beispielsweise, wenn ein Druckauftrag abgeschlossen ist oder die Stromversorgung zu Ihrem Computer gestört ist und Ihr Computer auf die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) umgeschaltet wird. Ihr Antivirusprogramm kann den Nachrichtendienst nutzen, um Ihnen Benachrichtigungen zu schicken. Es besteht kein Zusammenhang zwischen dem Nachrichtendienst und Ihrem Webbrowser, E-Mail-Programm, Windows Messenger oder MSN Messenger. Dieses Problem kann auftreten, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
  • Der Nachrichtendienst wurde gestartet.
  • Der RPC-Dienst (RPC = Remote Procedure Call) wurde gestartet.
  • Eingehender NetBIOS-Verkehr (NetBIOS über TCP/IP) und UDP-Broadcastverkehr sind für Ihre Internetverbindung aktiviert.

Lösung

Installieren oder aktivieren Sie eine Firewall, die eingehenden NetBIOS- und UDP-Broadcastverkehr blockiert, um dieses Problem zu beheben. Die verwendete Methode zum Beheben dieses Problems ist abhängig vom Betriebssystem und von der Art Ihrer Internetverbindung. In den folgenden Abschnitten finden Sie Beispiele für verschiedene Konfigurationen und mögliche Lösungsmethoden.

Sie stellen eine direkte Verbindung zum Internet her

Wenn Sie einen einzelnen Computer nutzen, der sich direkt ins Internet einwählt (z. B. über ein Kabelmodem, DSL-Modem oder DFÜ-Modem), installieren Sie eine Firewall, und blockieren Sie den eingehenden NetBIOS- und UDP-Broadcastverkehr auf Ihrem Computer.

Sie verwenden Windows XP

Wenn Sie Windows XP verwenden und sich direkt ins Internet einwählen (z. B. über Kabelmodem, DSL-Modem oder DFÜ-Modem), installieren Sie Windows XP Service Pack 1 (SP1), und aktivieren Sie die Internetverbindungsfirewall (Internet Connection Firewall, ICF). Die Installation von Windows XP SP1 ermöglicht es ICF standardmäßig, den gesamten eingehenden Verkehr (Unicast, Multicast und Broadcast) zu blockieren. Wenn Sie Windows XP Service Pack 2 (SP2) installiert haben, ist die Windows Firewall (WF) standardmäßig aktiviert.

Weitere Informationen zu diesem neuen ICF-Blockierverhalten in Windows XP SP1 finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
329928 ICF in Windows XP SP1 und Windows Server 2003 blockiert nicht angeforderten eingehenden Unicast-, Multicast- und Broadcast-Verkehr
Weitere Informationen dazu, wie Sie Windows XP SP1 erhalten, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
322389 Wie Sie das neueste Service Pack für Windows XP erhalten
Weitere Informationen zum Aktivieren der Internetverbindungsfirewall (ICF) finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
283673 SO WIRD'S GEMACHT: Internetverbindungsfirewall in Windows XP aktivieren oder deaktivieren

Sie verwenden Windows 2000

Wenn Sie Windows 2000 verwenden und sich direkt ins Internet einwählen (z. B. über Kabelmodem, DSL-Modem oder DFÜ-Modem), beziehen und installieren Sie die Firewall eines Fremdanbieters, die eingehenden NetBIOS- und UDP-Broadcastverkehr blockiert. Weitere Informationen zu Firewalls finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/germany/consumer/sicherheit/viren/firewall.mspx

Sie stellen die Internetverbindung über ein kleines, selbstverwaltetes Netzwerk her

Falls Ihr Netzwerk die Internetverbindungsfreigabe (ICS, Internet Connection Sharing) nutzt, um mehreren Computern den Zugang zum Internet zu ermöglichen, installieren oder aktivieren Sie die Firewall nur für die gemeinsam genutzte Internetverbindung.

Sie verwenden Windows XP mit Internetverbindungsfreigabe

Falls Sie ICS unter Windows XP nutzen, um mehreren Computern den Zugang zum Internet zu ermöglichen, installieren Sie Windows XP SP1 auf dem ICS-Hostcomputer, und aktivieren Sie ICF nur auf dem ICS-Hostcomputer.

Sie verwenden Hardware zur gemeinsamen Internetnutzung unter Windows

Wenn Sie einen Router oder andere Hardware verwenden, um mehreren Computern den Zugang zum Internet zu ermöglichen, konfigurieren Sie das Hardwaregerät so, dass es eingehenden NetBIOS- und UDP-Broadcastverkehr blockiert. Setzen Sie sich mit dem Hersteller Ihres Hardwaregeräts zur gemeinsamen Internetnutzung in Verbindung, um zusätzliche Informationen zu erhalten.

Sie stellen die Internetverbindung über ein nicht selbstverwaltetes Netzwerk her

Wenn Sie die Verbindung zum Internet über ein Unternehmensnetzwerk herstellen oder Ihr Internetdienstanbieter eine Firewall einsetzt, bitten Sie den Netzwerkadministrator, die Firewall so zu konfigurieren, dass eingehender NetBIOS- und UDP-Verkehr blockiert wird. Weitere Informationen erhalten Sie von Ihrem Netzwerkadministrator oder Internetdienstanbieter.

Abhilfe

Deaktivieren Sie den Nachrichtendienst, um dieses Problem zu umgehen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung (oder zeigen Sie auf Einstellungen, und klicken Sie auf Systemsteuerung).
  2. Doppelklicken Sie auf Verwaltung.
  3. Doppelklicken Sie auf Dienste.
  4. Doppelklicken Sie auf Nachrichtendienst.
  5. Klicken Sie in der Liste Starttyp auf Deaktiviert.
  6. Klicken Sie auf Beenden und anschließend auf OK.
Hinweis: Wenn der Nachrichtendienst beendet wird, werden Nachrichten vom Warndienst (z. B. Nachrichten von Ihrer Antivirussoftware) nicht gesendet. Wenn der Nachrichtendienst deaktiviert wird, werden alle von ihm abhängigen Dienste nicht gestartet, und im Ereignisprotokoll des Systems erscheint eine Fehlermeldung. Aus diesem Grund empfiehlt Microsoft, eine Firewall zu installieren und mit dieser den NetBIOS- und RPC-Verkehr zu blockieren, statt den Nachrichtendienst zu deaktivieren.

Weitere Informationen

Der Nachrichtendienst verwendet die UDP-Ports 135, 137 und 138, die TCP-Ports 135, 139 und 445 und eine (kurzfristige) Ephemeral-Portnummer über 1024.

Firewalls können net send-Nachrichten blockieren und schützen Ihren Computer vor anderen böswilligen Angriffen aus dem Internet. Mit diesen Angriffen können folgende Ziele verfolgt werden:
  • Zugriff auf Ihre privaten Informationen
  • Illegale Verteilung von Software durch Aneignung von Speicherplatz auf Ihrer Festplatte
Weitere Informationen zu diesem Problem finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/windowsxp/using/security/learnmore/stopspamv45.mspx

Eigenschaften

Artikel-ID: 330904 - Geändert am: Samstag, 1. Dezember 2007 - Version: 8.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Home Edition
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows Messenger 4.6
  • Microsoft Windows Messenger 4.7
  • MSN Messenger 5.0
  • Microsoft Windows XP Home Edition Service Pack 2 (SP2)
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition Service Pack 2 (SP2)
  • Microsoft Windows XP Professional Service Pack 2 (SP2)
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition 2005
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