Artikel-ID: 814497 - Geändert am: Dienstag, 4. Juli 2006 - Version: 1.6 SO WIRD'S GEMACHT: Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (TEIL 1)ZusammenfassungDieser Artikel ist Teil 1 zum Thema Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet. Teil 1 beinhaltet die Einleitung zu diesem Thema. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende dieses Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Mit Highspeed ins Internet, das geht natürlich am besten mit T-DSL. Wenn Sie noch ein Analog-Modem benutzen oder über ISDN surfen und nun umstellen wollen, können Sie auch daran denken, Ihr kleines Netzwerk ins Internet zu bringen. Das Gute daran: eine einzige Verbindung genügt. Teilen Sie einfach den Zugang zwischen Ihren Rechnern auf. Die Internetverbindungsfreigabe macht's möglich. T-DSL ist eine von der Telekom angebotene Variante der Übertragungstechnik ADSL (Asymmetric Digital Subscriber Line). ADSL teilt eine herkömmliche Telefonleitung in unterschiedliche Bereiche für die Datenübermittlung und die Sprachübertragung und nutzt dabei einen Frequenzbereich, der zum Telefonieren nicht verwendet wird. So ist es möglich, einen analogen T-Net Anschluß oder einen ISDN Anschluß mit dem Breitband-Internetzugang zu kombinieren. Alles was Sie brauchen, ist etwas Hardware. Typisch für ADSL ist, dass Hin- und Rückkanal jeweils unterschiedlich große Datenmengen transportieren können.
Das ist ideal beim Surfen oder beim Herunterladen von Dateien, wo der Anwender stets große Datenmengen erhält, selbst aber nur wenige Daten (z.B. die Adressen von Webseiten) versenden muß. Und natürlich ist es auch sehr hilfreich, wenn Sie die Internetverbindungsfreigabe einsetzen möchten. Bild minimieren ![]() Upstream und Downstream beim T-DSL 1500 Festnetzanschluß Internetverbindungsfreigabe Haben Sie das Netzwerk aufgebaut und den T-DSL Anschluß konfiguriert, können Sie die Verbindung freigeben. Schon ist es möglich, dass Sie und andere Anwender gleichzeitig auf das Internet zugreifen. So können Sie z.B. E-Mails senden und empfangen, während ein Freund oder Kollege Dateien herunterlädt oder im Internet surft. Ein Rechner geht direkt ins Netz, die anderen hängen sich kostenlos an. Dafür wird die zur Verfügung stehende Bandbreite geteilt. Die Internetverbindungsfreigabe (ICS, Internet Connection Sharing), arbeitet nach dem Client/Server-Prinzip.
Bild minimieren ![]() Routing Ihr kleines Netzwerk und das Internet sind physikalisch getrennte Netze. Damit Ihre Rechner den Weg ins Internet finden, übernimmt der ICS-Server die Rolle des Vermittlers. Er gehört über die Netzwerkkarte zum LAN (Local Area Network) und über die T-DSL Leitung zum Internet. Mit Hilfe von NAT (Network Address Translation) ist er in der Lage, die Daten weiterzureichen. Er fungiert also als Software-Router oder, wie Windows es nennt, als Standard-Gateway. NAT (Network Address Translation) Die Rechner in Ihrem kleinen Netzwerk und die Rechner im Internet kommunizieren im Prinzip auf die gleiche Art und Weise. Sie verwenden IP-Adressen, um einander anzusprechen. Während Ihr LAN mit privaten Adressen arbeitet, die im Internet nicht vorkommen, z.B. 192.168.0.1 bis 192.168.0.254, brauchen Rechner im Internet öffentliche Adressen, damit sie gefunden werden können. Jedesmal also wenn Ihr ICS-Server eine Internetverbindung aufbaut, erhält er zusätzlich zu seiner privaten LAN-Adresse eine öffentliche Internet-Adresse, die ihm der Internetdienstanbieter (ISP, Internet Service Provider, in dieser Anleitung T-Online) zuteilt. Will nun ein Rechner aus dem lokalen Netzwerk eine Verbindung zu einem Internet-Server aufnehmen, landet seine Anfrage zunächst beim ICS-Server. Der ersetzt die private LAN-Adresse durch die öffentliche Adresse des ISP, bevor er die Daten an den eigentlichen Empfänger weiterleitet. Der angesprochene Internet-Server antwortet dann seinerseits dem ICS-Server, der wiederum die Adressen austauscht bevor er die Daten an den ursprünglichen Absender zurückschickt. Damit dabei nichts durcheinander kommt, führt der ICS-Server eine NAT-Tabelle, die neben den IP-Adressen der ICS-Clients auch die verwendeten Kommunikationskanäle (Ports) festhält. Bild minimieren ![]() Im Detail:
Bild minimieren ![]() NAT sorgt dafür, dass von außen nur der ICS-Server erkannt wird, der Rest Ihres kleinen Netzwerks bleibt für Außenstehende unsichtbar. So kann man vom Internet auch nicht direkt auf einen der Client-Rechner zugreifen, die gesamte Kommunikation läuft über den Server und damit über die IP-Adresse des ISP. So bietet NAT auch einen gewissen Schutz vor Angreifern. DNS Wenn Sie schon einmal eine Webseite mit Namen aufgerufen haben, dann haben Sie auch DNS (Domain Name System) benutzt. DNS übersetzt Computernamen in IP-Adressen. Das Ganze funktioniert wie ein Telefonbuch. Sie geben einen Namen ein, z.B. SUPPORT.MICROSOFT.COM, und DNS gibt Ihnen die richtige Nummer: 207.46.196.102. Auch auf dem ICS-Server läuft der DNS-Dienst, der entsprechende Anfragen zur Namensauflösung an die DNS-Server des Providers weiterleitet. DHCP Ist der ICS-Server gestartet, übermittelt der integrierte DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)-Server alle relevanten TCP/IP-Einstellungen an die ICS-Clients,
Bild minimieren ![]() Alle Dienste des ICS-Servers laufen im Hintergrund und werden bei der Installation der Internetverbindungsfreigabe automatisch eingerichtet. Sie müssen hier nichts weiter tun. Auch die Konfiguration der ICS-Clients ist denkbar einfach. Sie brauchen sich also keine Sorgen zu machen, weil die letzten Anmerkungen etwas technisch waren. InformationsquellenWeitere Kapitel zu diesem Thema TEIL 1: Einleitung: Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet
(814497) Einleitung: Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet TEIL 2 (http://support.microsoft.com/kb/814498/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814498) Die Hardwareausstattung TEIL 3 (http://support.microsoft.com/kb/814499/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814499) Die T-DSL Software installieren TEIL 4 (http://support.microsoft.com/kb/814500/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814500) Surfen mit DFÜ und T-Online TEIL 5 (http://support.microsoft.com/kb/814501/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814501) E-Mails und Newsgroups mit Outlook Express TEIL 6 (http://support.microsoft.com/kb/814502/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814502) Die Internetverbindungsfreigabe einrichten TEIL 7 (http://support.microsoft.com/kb/814503/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814503) Die Clients konfigurieren TEIL 8 (http://support.microsoft.com/kb/814504/DE/ ) : Mit T-DSL und Windows ME gemeinsam ins Internet (814504) Probleme beseitigen
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.
|
|






Zum Anfang
