Aktivieren und Konfigurieren des Remotedesktop für die Verwaltung in Windows Server 2003

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ZUSAMMENFASSUNG

Dieser Artikel beschreibt Schritt für Schritt, wie Sie Remotedesktop für die Verwaltung in Microsoft Windows Server 2003 aktivieren und konfigurieren können.

Zu Windows Server 2003-Terminaldiensten gehören die folgenden beiden Komponenten:
  • Remotedesktop für die Verwaltung

    Mit Remotedesktop für die Verwaltung können Administratoren Microsoft Windows 2000-Server und Windows Server 2003-Server von einem beliebigen Terminaldiensteclient remote verwalten. Zu Demonstrations- und Zusammenarbeitszwecken können zwei Administratoren eine Sitzung gemeinsam nutzen. Außerdem kann ein Administrator mit dem Befehl -console eine Remoteverbindung zur wirklichen Konsole eines Servers herstellen.

    Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    278845 Wie stellt eine Verbindung zu der Konsole-Sitzung mit Windows Server 2003 Terminal Services her, und Spiegeln zu der Konsole-Sitzung mit Windows Server 2003 Terminal Services
    Hinweise:
    • Sie müssen nicht über eine Terminalserver-Clientzugriffslizenz verfügen, um Remotedesktop für die Verwaltung zu verwenden. Nur Mitglieder der Gruppe "Administratoren" können jedoch Zugriff auf den Server erhalten.
    • Remotedesktop für die Verwaltung wird standardmäßig installiert, wenn Windows Server 2003 installiert wird. Remotedesktop für die Verwaltung ist jedoch aus Sicherheitsgründen deaktiviert.
  • Terminalserver

    Mithilfe von Terminalserver können mehrere Remoteclients auf Windows-Programme zugreifen, die auf dem Server ausgeführt werden. Dies ist die konventionelle Terminalserver-Bereitstellung.

    Wenn Sie den Terminalservermodus verwenden, akzeptiert der Server mehr als zwei gleichzeitige Verbindungen durch Nicht-Administratoren. Wenn Sie diesen Modus verwenden, können Sie den Terminaldienste-Lizenzierungsdienst auf jedem Mitgliedserver installieren. Sie müssen jedoch einen bevorzugten Lizenzserver auf allen Terminalservern konfigurieren, die mit Nicht-Domänencontroller-Lizenzservern kommunizieren müssen, die als Domänenlizenzserver konfiguriert sind. Unternehmens-Domänenlizenzserver, die auf Nicht-Domänencontrollern bereitgestellt sind, werden automatisch erkannt.

    Weitere Informationen dazu, wie Sie einen bevorzugten Lizenzserver konfigurieren können, finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    279561 Deaktivieren der Lizenzserversuche in den Windows Server 2003-Terminaldiensten
    301932 Dienstdiscovery für Terminal-Dienstlizenzierung
    239107 Einrichten eines bevorzugten Windows 2000-Terminaldienste-Lizenzservers
    Weitere Informationen zur Terminaldienstelizenzierung finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://www.microsoft.com/windowsserver2003/technologies/terminalservices/default.mspx
Machen Sie sich vor dem Aktivieren von Windows Server 2003-Terminaldiensten mit den folgenden Begriffen vertraut:
  • Server
    Der Server ist der Computer, auf dem sich die meisten Computerressourcen befinden. Der Server wird in der Terminaldienste-Netzwerkumgebung verwendet. Er empfängt und verarbeitet die auf dem Client stattfindenden Tastenanschläge und Mausbewegungen. Der Server zeigt den Desktop und die auf dem Server ausgeführten Programme in einem Fenster auf dem Client an.
  • Messaging
    Unter Messaging versteht man die Kommunikation, die über RDP (Remote Desktop Protocol) 5.2 zwischen dem Server und den Clients stattfindet. RDP ist ein Programmschichtprotokoll, das auf TCP/IP basiert.
  • Client
    Der auf dem Server ausgeführte Remotedesktop wird in einem Fenster auf dem Clientcomputer angezeigt. Wenn Sie Programme auf dem Clientcomputer starten, werden diese Programme auf dem Server ausgeführt. Remotedesktopverbindung wird in Windows 2000 als Terminaldiensteclient bezeichnet. Remotedesktopverbindung nutzt die aktuellsten Erneuerungen von RDP 5.2 und bietet damit entscheidende Verbesserungen gegenüber früheren Versionen. Remotedesktopverbindung kann verwendet werden, um die Verbindung zu früheren Versionen von Terminaldiensten herzustellen.


Aktivieren von Remotedesktop für die Verwaltung

Standardmäßig ist Remotedesktop für die Verwaltung deaktiviert. Gehen Sie folgendermaßen vor, um es zu aktivieren:
  1. Klicken Sie auf Start, auf Systemsteuerung und dann auf System.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Remote, und aktivieren Sie das Kontrollkästchen Benutzern erlauben, eine Remotedesktopverbindung herzustellen, und klicken Sie anschließend auf OK.

    Hinweis Sie brauchen keine Terminalserver-Clientzugriffslizenz für Remotedesktop für die Verwaltung. Auf einem Terminalserver werden automatisch maximal zwei gleichzeitige Verbindungen zugelassen, wenn Remotedesktop für die Verwaltung aktiviert ist.

Ändern der Sitzungsverschlüsselungsstufe

Die Verschlüsselungsstufe für Terminaldienstesitzungen ist standardmäßig auf "Client-kompatibel" festgelegt, um die höchste vom Client unterstützte Verschlüsselungsstufe zu bieten. Weitere verfügbare Einstellungen:
  • Hoch - Diese Einstellung bietet bidirektionale Sicherheit mithilfe einer 128-Bit-Verschlüsselung.
  • Niedrig - Diese Einstellung verwendet eine 56-Bit-Verschlüsselung.
  • FIPS-konform - Alle Daten werden mithilfe von Methoden verschlüsselt, die anhand des Federal Information Processing Standard (FIPS) 140-1 validiert wurden.
Alle Stufen verwenden die Standard-RSA-RC4-Verschlüsselung.

Gehen Sie wie folgt vor, um die Verschlüsselungsstufe zu ändern:
  1. Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Programme, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie anschließend auf Terminaldienstekonfiguration.
  2. Klicken Sie im linken Bereich auf Verbindungen.
  3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich mit der rechten Maustaste auf RDP-tcp. Klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein, klicken Sie in der Liste Verschlüsselung auf die gewünschte Verschlüsselungsstufe, und klicken Sie anschließend auf OK.


Problembehandlung

Wenn die Terminaldienste nicht wie erwartet ausgeführt werden, überprüfen Sie die IP-Adresse. Es können Probleme auftreten, wenn Sie eine IP-Adresse bereitstellen, die nicht gültig ist. Wenn ein Programm nicht wie erwartet ausgeführt wird, ziehen Sie Folgendes in Betracht:
  • Programme, die Dateien oder DLL-Dateien sperren, werden möglicherweise nicht ordnungsgemäß ausgeführt. Dieses Problem kann auftreten, wenn mehr als ein Benutzer gleichzeitig versucht, dasselbe Programm zu verwenden.
  • Programme, die zur Identifizierung einen Computernamen oder eine IP-Adresse verwenden, werden möglicherweise nicht korrekt ausgeführt. Dieses Problem kann auftreten, wenn mehr als ein Benutzer gleichzeitig das Programm unter Verwendung desselben Computernamens oder derselben IP-Adresse ausführt.

INFORMATIONSQUELLEN

Weitere Informationen über Windows Server 2003-Terminaldienste erhalten Sie, wenn Sie im Hilfe- und Supportcenter nach "Terminaldienste" suchen.

Hinweis Dies ist ein Artikel, der im Schnellverfahren direkt von der Microsoft-Supportorganisation erstellt wurde. Die hierin enthaltenen Informationen werden als Reaktion auf neue Probleme wie besehen bereitgestellt. Da dieser Artikel im Schnellverfahren erstellt wurde, kann er Tippfehler enthalten und zu einem späteren Zeitpunkt ohne vorherige Ankündigung überarbeitet werden. Weitere zu berücksichtigende Informationen finden Sie in den Nutzungsbedingungen.

Eigenschaften

Artikel-ID: 814590 - Geändert am: Dienstag, 2. Juli 2013 - Version: 1.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
Keywords: 
kbhowtomaster kbinfo KB814590
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