Artikel-ID: 816042 - Geändert am: Donnerstag, 3. Dezember 2009 - Version: 7.6 Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows ServerAuf dieser SeiteEINFÜHRUNGWindows enthält W32Time, das Zeitdiensttool, das vom Kerberos-Authentifizierungsprotokoll benötigt wird. Der Zeitdienst stellt sicher, dass alle Computer in einer Organisation, die mit Microsoft Windows 2000 oder höher arbeiten, eine gemeinsame Zeit verwenden. Der Windows-Zeitdienst verwendet hierarchische Beziehungen zum Kontrollieren der Autorität und lässt keine Schleifen innerhalb der Hierarchie zu, um so die korrekte Verwendung der gemeinsamen Zeit sicherzustellen. Windows-Computer verwenden standardmäßig die folgende Hierarchie:
Konfigurieren des Windows-Zeitdiensts für die Verwendung einer internen HardwareuhrWichtig Dieser Abschnitt bzw. die Methoden- oder Aufgabenbeschreibung enthält Hinweise zum Bearbeiten der Registrierung. Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Daher ist es wichtig, bei der Ausführung der folgenden Schritte sorgfältig vorzugehen. Als Schutzmaßnahme sollten Sie vor der Bearbeitung der Registrierung eine Sicherungskopie erstellen. So ist gewährleistet, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen und Wiederherstellen einer Sicherungskopie der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:322756
(http://support.microsoft.com/kb/322756/
)
Sichern und Wiederherstellen der Registrierung in Windows XP Wenn Sie den PDC-Master ohne Verwendung einer externen Zeitquelle konfigurieren möchten, ändern Sie das Announce-Flag auf dem PDC-Master. Der PDC-Master ist der Server, der die Rolle des Gesamtstrukturstamm-PDC-Masters für die Domäne innehat. Diese Konfiguration veranlasst den PDC-Master, sich als zuverlässige Zeitquelle anzukündigen, und arbeitet mit der integrierten CMOS-Uhr (Complementary Metal Oxide Semiconductor). Wenn Sie den PDC-Master mit einer internen Hardwareuhr konfigurieren möchten, gehen Sie folgendermaßen vor:
http://www.rfc-editor.org/
(http://www.rfc-editor.org/)
Wenn der PDC-Master für die Synchronisierung mit sich selbst konfiguriert ist, werden folgende Ereignisse im Systemprotokoll verzeichnet:Ereignistyp: Information Ereignistyp: Warnung
Ereignistyp: Fehler
Zeitanbieter "NtpClient": Dieser Computer ist für die Verwendung der Domänenhierarchie zum Ermitteln der Zeitquelle konfiguriert. Er ist aber der PDC-Emulator der Domäne, der erste Computer in der Gesamtstruktur. Daher gibt es keinen Computer oberhalb der Domänenhierarchie, der als Zeitquelle verwendet werden kann. Es wird empfohlen, dass Sie entweder einen zuverlässigen Zeitdienst in der Stammdomäne konfigurieren oder den PDC manuell zur Synchronisierung der externen Zeitquelle konfigurieren. Anderenfalls arbeitet dieser Computer als verbindliche Zeitquelle in der Domänenhierarchie. Wenn keine externe Zeitquelle konfiguriert ist, bzw. von dem Computer nicht verwendet wird, kann der NtpClient deaktiviert werden. Dieser Text soll daran erinnern, dass eine externe Zeitquelle verwendet werden soll, und kann ignoriert werden.Konfigurieren des Windows-Zeitdiensts für die Verwendung einer externen ZeitquelleGehen Sie folgendermaßen vor, um einen internen Zeitserver für die Synchronisierung mit einer externen Zeitquelle zu konfigurieren:
ProblembehandlungDamit der Windows-Zeitdienst ordnungsgemäß funktioniert, muss die Netzwerkinfrastruktur richtig funktionieren. Zu den häufigsten Problemen, die sich auf den Windows-Zeitdienst auswirken, gehören die folgenden:
Eine vollständige Liste der Telefonnummern des Microsoft-Produktsupports sowie Informationen zu den Supportkosten finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;[LN];CNTACTMS
(http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;%5Bln%5D;cntactms)
Hinweis PLEASE DO NOT TRANSLATE. DOES NOT APPLY TO GERMAN. PLEASE DELETE THIS. PLEASE DO NOT TRANSLATE. DOES NOT APPLY TO GERMAN.Weitere InformationenNTP unterstützt unterschiedliche Pakettypen. In der Regel senden NTP-Clients und SNTP-Clients (Simple Network Time Protocol) Paketanforderungen im Clientmodus an den NTP-Server. Der NTP-Server gibt ein Paket im Servermodus zurück. Um den W32-Zeitdienst so zu konfigurieren, dass Pakete im "Symmetric Active Mode" statt im Clientmodus an den NTP-Server gesendet werden, geben Sie den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung ein: w32tm /config /manualpeerlist:<server>,0x4 /syncfromflags:MANUAL Hinweis Verwenden Sie das Flag "0x8", um zu erzwingen, dass W32Time statt der Pakete im "Symmetric Active Mode" normale Clientanfragen sendet. Der NTP-Server reagiert auf diese normalen Clientanfragen auf gewöhnliche Weise.Konfigurieren einer zuverlässigen ZeitquelleEin Computer, der als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert ist, wird als Stamm des Windows-Zeitdiensts identifiziert. Der Stamm des Windows-Zeitdiensts ist der autorisierende Server für die Domäne und in der Regel dafür konfiguriert, die Zeit von einem externen NTP-Server oder Hardwaregerät zu beziehen. Ein Zeitserver kann als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert werden, um die Übermittlung der Zeit durch die gesamte Domänenhierarchie hindurch zu optimieren. Wenn ein Domänencontroller als zuverlässige Zeitquelle konfiguriert ist, kündigt der Anmeldedienst diesen Domänencontroller bei der Anmeldung am Netzwerk als zuverlässige Zeitquelle an. Wenn andere Domänencontroller nach einer Zeitquelle für die Synchronisierung suchen, wählen sie zuerst eine zuverlässige Quelle, sofern verfügbar.Manuell konfigurierte SynchronisierungBei manuell konfigurierter Synchronisierung können Sie einen einzelnen Peer oder eine Liste von Peers festlegen, von denen ein Computer die Zeit bezieht. Wenn der Computer nicht Mitglied einer Domäne ist, muss er manuell für die Synchronisierung mit einer bestimmten Zeitquelle konfiguriert werden. Standardmäßig wird ein Computer, der Mitglied einer Domäne ist, für die Synchronisierung über die Domänenhierarchie konfiguriert. Die manuell konfigurierte Synchronisierung ist in erster Linie sinnvoll für den Gesamtstrukturstamm der Domäne oder für Computer, die nicht Mitglied einer Domäne sind. Wenn Sie für einen externen NTP-Server manuell festlegen, dass dieser mit dem autorisierenden Computer für Ihre Domäne synchronisiert wird, ermöglichen Sie zuverlässige Zeitdaten. Um eine hohe Genauigkeit und Sicherheit für Ihre Domäne zu gewährleisten, empfiehlt es sich jedoch, den autorisierenden Computer für Ihre Domäne für die Synchronisierung mit einer Hardwareuhr zu konfigurieren.Ohne Hardwarezeitquelle wird W32Time jedoch als ein NTP-Typ konfiguriert. Sie müssen die Registrierungseinträge "MaxPosPhaseCorrection" und "MaxNegPhaseCorrection" neu konfigurieren. Der empfohlene Wert beträgt 15 Minuten oder noch weniger, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen und den Sicherheitsanforderungen. Diese Anforderung gilt auch für jegliche zuverlässige Zeitquelle, die im Subnetz für die Zeitsynchronisierung als Gesamtstrukturstamm-Zeitquelle konfiguriert ist. Weitere Informationen zu diesen Registrierungseinträgen finden Sie im Abschnitt "Registrierungseinträge für den Windows-Zeitdienst" in diesem Artikel. HinweisManuell angegebene Zeitquellen werden nicht authentifiziert (es sei denn, ein spezieller Zeitanbieter wird für sie geschrieben) und sind deshalb anfällig für Angriffe. Außerdem kann es vorkommen, dass zwei Computer nicht mehr synchron sind, wenn ein Computer sich nicht mit dem Domänencontroller synchronisiert, der die Authentifizierung durchführt, sondern mit einer manuell angegebenen Zeitquelle. Dieses Szenario hat zur Folge, dass die Kerberos-Authentifizierung fehlschlägt, und könnte das Scheitern weiterer Vorgänge zur Folge haben, die die Netzwerkauthentifizierung benötigen, z. B. Drucken oder Dateifreigabe. Wenn nur der Gesamtstrukturstamm für die Synchronisierung mit einer externen Zeitquelle konfiguriert ist, bleiben alle anderen Computer innerhalb der Gesamtstruktur synchron. Diese Konfiguration erschwert Replay-Angriffe. Alle verfügbaren SynchronisierungsmechanismenDie Option "alle verfügbaren Synchronisierungsmechanismen" ist das nützlichste Synchronisierungsverfahren für Benutzer in einem Netzwerk. Dieses Verfahren ermöglicht die Synchronisierung mit der Domänenhierarchie und kann je nach Konfiguration eine alternative Zeitquelle bereitstellen, wenn die Domänenhierarchie nicht verfügbar ist. Wenn der Client die Zeit nicht mit der Domänenhierarchie synchronisieren kann, wird automatisch auf die Zeitquelle zurückgegriffen, die durch die Einstellung NtpServer vorgegeben ist. Dieses Synchronisierungsverfahren liefert den Clients mit hoher Wahrscheinlichkeit eine genaue Zeit.Registrierungseinträge des Windows-ZeitdienstsDie folgenden Registrierungseinträge sind unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\W32Time\ zu finden::Tabelle minimieren
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Informationsquellen
Weitere Informationen zum Windows-Zeitdienst finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
816043
(http://support.microsoft.com/kb/816043/
)
Aktivieren der Debugprotokollierung im Windows-Zeitdienst 884776
(http://support.microsoft.com/kb/884776/
)
Konfigurieren des Windows-Zeitdienstes zum Verhindern eines großen Zeitoffsets 321708
(http://support.microsoft.com/kb/321708/
)
Verwendung des Netzwerkdiagnosetools (Netdiag.exe) in Windows 2000
314054
(http://support.microsoft.com/kb/314054/
)
Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows XP
216734
(http://support.microsoft.com/kb/216734/
)
Konfigurieren eines autorisierenden Zeitservers in Windows 2000
Weitere Informationen zum Windows-Zeitdienst auf einer Windows Server 2003-Gesamtstruktur finden Sie auf folgender Microsoft-Website:http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc773061.aspx
(http://technet.microsoft.com/en-us/library/cc773061.aspx)
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