Behandlung von Problemen im Multiplayer-Modus in Microsoft-Spielen

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 819836 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
819836 How to troubleshoot multiplayer issues in Microsoft games
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen darüber, wie Sie Sicherheitseinstellungen herabsetzen oder Sicherheitsfunktionen auf einem Computer deaktivieren. Sie können diese Änderungen vornehmen, um ein bestimmtes Problem zu umgehen. Wir raten Ihnen jedoch, zunächst die Risiken dieser Umgehungslösung für Ihre Umgebung abzuschätzen, bevor Sie die genannten Änderungen vornehmen. Falls Sie diesen Workaround einsetzen, sollten Sie entsprechende Maßnahmen treffen, um Ihr System zu schützen.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt die Behandlung der meisten bekannten Multiplayer-Probleme (Probleme bei Spielen, an denen mehrere Spieler gleichzeitig teilnehmen), die in den Microsoft-Spielen auftreten können, die im Abschnitt "Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf" aufgelistet sind. Kann das Problem nicht durch die in diesem Artikel beschriebenen Verfahren behoben werden, ist Ihr Netzwerk eventuell nicht korrekt konfiguriert. Der Produktsupport für Microsoft-Spiele unterstützt nicht die Konfiguration Ihres persönlichen Netzwerks, Ihres Internetdienstanbieters, Ihrer Firewall oder Ihrer Router. Falls Sie den Verdacht haben, dass Ihr persönliches Netzwerk, Ihr Internetdienstanbieter, Ihre Firewall oder Ihr Router das Problem verursachen, wenden Sie sich an Ihren Hardware- oder Softwarehersteller für weitere Informationen.

Wenn Sie versuchen, die im Abschnitt "Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf" aufgelisteten Spiele zu starten oder zu spielen, können die folgenden Symptome auftreten:
  • Es kann keine Verbindung zu einer Online-Spielewebsite oder Onlinesitzung hergestellt werden.
  • Sie können sich einem Multiplayer-Spiel nicht anschließen.
  • Sie können nicht als Host für ein Multiplayer-Spiel fungieren.
  • Ihre Verbindung zu einer Multiplayer-Spielsitzung wird getrennt.
  • Wenn Sie versuchen, ein Multiplayer-Spiel zu spielen oder sich einer Multiplayer-Spielsitzung anzuschließen, wird eine Fehlermeldung angezeigt.
  • Ein Multiplayer-Spiel wird nur sehr langsam ausgeführt.

Weitere Informationen

Wichtig: Diese Schritte können zu einem erhöhten Sicherheitsrisiko führen. Diese Schritte können außerdem Ihren Computer oder Ihr Netzwerk anfälliger für Angriffe durch böswillige Benutzer oder gefährliche Software, wie etwa Viren, machen. Microsoft empfiehlt, den in diesem Artikel beschriebenen Prozess zu verwenden, um den vorgesehenen Betrieb von Programmen zu ermöglichen oder um spezielle Programmfunktionen einzusetzen. Wir raten Ihnen jedoch, zunächst die Risiken der Verwendung dieses Prozesses für Ihre Umgebung abzuschätzen, bevor Sie die genannten Änderungen vornehmen. Wenn Sie sich entscheiden, diesen Prozess anzuwenden, führen Sie alle entsprechenden zusätzlichen Schritte durch, um Ihr System zu schützen. Sie sollten diesen Prozess nur anwenden, wenn dies wirklich erforderlich ist.
Warnung: Durch diesen Workaround wird Ihr Computer oder Ihr Netzwerk möglicherweise anfälliger für Angriffe böswilliger Benutzer oder gefährlicher Software, wie etwa Viren. Dieser Workaround wird zwar nicht direkt von Microsoft empfohlen, er wird jedoch hier beschrieben, sodass Sie die Wahl haben, diese Option nach eigenem Ermessen anzuwenden. Verwenden Sie diesen Workaround auf eigene Verantwortung.
Hinweis: Eine Vielzahl von Faktoren hat Einfluss darauf, ob Spiele über das Internet zufriedenstellend ausgeführt werden. Dazu zählen die Leistung Ihres Computers oder lokalen Netzwerks, die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur Ihres Internetdienstanbieters und das jeweilige Volumen des Internetverkehrs.

Methode 1: Sicherstellen, dass alle Spieler die gleiche Spiele-Version verwenden

Damit Spieler eine Verbindung zueinander aufbauen können, müssen sie die gleiche Version des Spiels verwenden. Es wird empfohlen, dass alle Spieler die aktuellste Version des Spiels verwenden. Besuchen Sie hierzu die folgende Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/germany/games/default.mspx

Methode 2: Nach bekannten Problemen suchen

Für Hinweise zu bekannten Problemen in Ihrem Microsoft-Spiel besuchen Sie die folgende Website von Microsoft, und wählen Sie Ihr Spiel aus oder suchen Sie danach:
http://support.microsoft.com/games

Methode 3: Microsoft DirectX downloaden und installieren

Microsoft empfiehlt, dass alle teilnehmenden Spieler die gleiche DirectX-Version verwenden. Downloaden und installieren Sie die neueste Version von DirectX von der folgenden Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/directx/homeuser/downloads/default.asp
Falls auf Ihrem Computer die neueste Version von DirectX installiert sein sollte, installieren Sie DirectX nach einem sauberen Neustart des Computers neu. Weitere Informationen dazu, wie Sie einen sauberen Neustart Ihres Computers durchführen können, finden Sie im nachstehenden Abschnitt "Einen sauberen Neustart des Computers ausführen".

Falls die folgende Fehlermeldung während der Installation angezeigt wird:
Die zu installierende Software hat den Windows-Logo-Test nicht bestanden, der die Kompatibilität mit dieser Windows-Version überprüft. (Warum ist dieser Test wichtig?)
Weitere Informationen hierzu finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
822798 Einige Updates oder Programme können nicht installiert werden

Methode 4: Sauberen Neustart durchführen

Wenn Sie Microsoft Windows starten, werden mit dem Betriebssystem möglicherweise noch weitere Programme gestartet. Diese Programme, zum Beispiel Antiviren- und System-Dienstprogramme, können sich negativ auf das Spiel auswirken. Aus diesem Grund werden Sie eventuell wieder auf Ihren Desktop geleitet, Ihnen kann während einer Multiplayer-Sitzung eine Fehlermeldung angezeigt werden, oder das Spiel reagiert nicht mehr (hängt). Wenn Sie einen sauberen Neustart durchführen, bevor Sie das Setupprogramm starten, verhindern Sie damit, dass diese Programme automatisch hochgefahren werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um unter Windows XP einen sauberen Neustart durchzuführen.

Hinweis: Sie müssen als Administrator oder als Mitglied der Gruppe "Administratoren" angemeldet sein, um das folgende Verfahren anwenden zu können. Wenn Ihr Computer mit einem Netzwerk verbunden ist, verhindern Netzwerkrichtlinieneinstellungen möglicherweise die Durchführung dieser Prozedur.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Dateinamen msconfig ein, und klicken Sie auf OK. Das Systemkonfigurationsprogramm wird gestartet.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein und anschließend auf Benutzerdefinierter Systemstart.
  3. Deaktivieren Sie unter Benutzerdefinierter Systemstart die folgenden Kontrollkästchen:
    • Datei SYSTEM.INI verarbeiten
    • Datei WIN.INI verarbeiten
    • Systemstartelemente laden
  4. Aktivieren Sie auf der Registerkarte Dienste das Kontrollkästchen Alle Microsoft-Dienste ausblenden, und klicken Sie dann auf Alle deaktivieren.
  5. Klicken Sie auf OK und danach auf Neu starten.

    Starten Sie das Spiel, das Sie spielen möchten. Nachdem Sie das Spiel beendet haben, stellen Sie die ursprüngliche Startkonfiguration Ihres Computers wieder her. Starten Sie dazu das Systemkonfigurationsprogramm folgendermaßen:
    1. Klicken Sie auf die Registerkarte Allgemein.
    2. Klicken Sie auf Normaler Systemstart - Alle Gerätetreiber und Dienste laden.
    3. Klicken Sie auf OK und danach auf Neu starten.
Klicken Sie auf die Wiedergabe-Schaltfläche, um diese Streaming-Demonstration anzuzeigen.
Klicken Sie auf die Wiedergabe-Schaltfläche, um die Streaming-Demonstration für die Wiederherstellung eines normalen Systemstarts anzuzeigen.
Weitere Informationen dazu, wie Sie einen sauberen Neustart durchführen können, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
331796 Spiele: Wie Sie einen sauberen Neustart durchführen, damit Spiele nicht durch Hintergrundprogramme gestört werden

Methode 5: Sicherstellen, dass DirectX korrekt installiert ist

Gehen Sie folgendermaßen vor, um sicherzustellen, dass DirectX korrekt installiert ist und dass alle DirectX-Dateien in der richtigen Version vorliegen:
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, und geben Sie dxdiag im Feld Öffnen ein. Klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie im DirectX-Diagnoseprogramm auf die Registerkarte DirectX-Dateien.
  3. Vergewissern Sie sich, dass im Fensterbereich Anmerkungen die Meldung "Es wurden keine Probleme gefunden" angezeigt wird.

    Hinweis: Wenn Probleme gefunden werden, installieren Sie DirectX nochmals.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Netzwerk.
  5. Überprüfen Sie, dass keine Symptome für eine fehlerhafte Installation vorliegen.

    Zu diesen Symptomen zählt Folgendes:
    • Der Begriff "Fehler" erscheint im Fensterbereich "registrierte DirectPlay-Dienstanbieter".
    • Die Schaltfläche DirectPlay testen ist nicht verfügbar (abgeblendet).
    • Die folgende Fehlermeldung erscheint im Fensterbereich Anmerkungen:
      Die Registrierungsinformationen für den Dienstanbieter "DirectXPlay8 TCP/IP" fehlen oder sind beschädigt.
      Hinweis: Wenn diese Symptome auftreten, beenden Sie das DirectX-Diagnoseprogramm, und führen Sie dann die folgenden Schritte aus:
      1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, und geben Sie anschließend regsvr32 dpnet.dll ein.
      2. Klicken Sie auf OK. Es wird folgende Meldung angezeigt: "DllRegisterServer in dpnet.dll erfolgreich durchgeführt."
      3. Klicken Sie auf OK.
    Wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte, um zu prüfen, ob die Symptome für eine fehlerhafte DirectPlay-Installation immer noch auftreten. Wenn dies der Fall ist, beenden Sie das DirectX-Diagnoseprogramm, und installieren Sie DirectX erneut.
Klicken Sie auf die Wiedergabe-Schaltfläche, um diese Streaming-Demonstration anzuzeigen.

Methode 6: TCP/IP-Installation überprüfen

Pingen Sie die Loopbackadresse des Computers an, um sicherzustellen, dass TCP/IP auf dem lokalen Computer installiert und korrekt konfiguriert ist. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Unter Microsoft Windows XP oder Microsoft Windows 2000 geben Sie im Feld Öffnen den Befehl cmd ein, und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].

    Unter Microsoft Windows 98 oder Microsoft Windows Millennium Edition (Me) geben Sie im Feld Öffnen den Befehl command ein. Drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].
  2. Geben Sie ping 127.0.0.1 an der Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].

    Die Ausgabe dieses Befehls müsste etwa so aussehen:
    Ping wird ausgeführt für 127.0.0.1 mit 32 Bytes Daten: Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128 Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128 Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128 Antwort von 127.0.0.1: Bytes=32 Zeit<1ms TTL=128Ping-Statistik für 127.0.0.1: Pakete: Gesendet = 4, Empfangen = 4, Verloren = 0 (0% Verlust), Ungefähre Zeitangaben in Millisekunden: Minimum = 0ms, Maximum = 0ms, Mittelwert = 0ms
    Wenn der Loopbacktest fehlschlägt, antwortet der IP-Stapel nicht. Eine Antwort des IP-Stapels kann ausbleiben, wenn die TCP-Treiber beschädigt sind, der Netzwerkadapter nicht funktioniert oder ein anderer Dienst mit IP in Konflikt steht.
Weitere Informationen zur Behandlung von TCP/IP-Problemen in Microsoft Windows finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
314067 Problembehandlung bei TCP/IP-Verbindungen in Windows XP
169790 NT 4.0: Problembehandlung bei grundlegenden TCP/IP-Problemen

Methode 7: Netzwerkverbindung testen

  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, und geben Sie dxdiag im Feld Öffnen ein. Klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie im DirectX-Diagnoseprogramm auf die Registerkarte Netzwerk, und klicken Sie anschließend auf DirectPlay testen.
  3. Geben Sie im Feld Benutzername des Dialogfelds DirectPlay testen Ihren Namen ein.
  4. Klicken Sie auf DirectPlay-TCP/IP-Dienstanbieter.
  5. Geben Sie im Feld TCP/IP-Port die Portnummer ein.
  6. Klicken Sie auf Neue Sitzung erstellen und danach auf OK.

    Der DxDiag DirectPlay-Chat wird angezeigt.
  7. Klicken Sie auf Bestehender Sitzung beitreten, um einen weiteren Spieler zu fragen, ob er sich Ihrer Sitzung anschließen möchte.

    Hinweis: Wenn Sie den DirectPlay-Test über das Internet ausführen, muss der Hostspieler dem Spieler oder den Spielern, die sich der Sitzung anschließen, seine aktuelle IP-Adresse senden.
  8. Führen Sie den Test erneut durch, dieses Mal jedoch als der Spieler, der sich der Sitzung anschließt (bitten Sie den anderen Spieler, als Host zu fungieren).
Klicken Sie auf die Wiedergabe-Schaltfläche, um diese Streaming-Demonstration anzuzeigen.

Methode 8: Verbindungsgeschwindigkeit testen

Besuchen Sie die folgende MSN-Website, um Ihre Verbindungsgeschwindigkeit zu testen:
http://tech.msn.com/products/speedtest.aspx
Wenn die angezeigte Verbindungsgeschwindigkeit unter Ihren Erwartungen liegt, wenden Sie sich an Ihren Internetdienstanbieter, um weitere Informationen zu erhalten.

Methode 9: Breitbandverbindung testen

Es gibt drei grundlegende Typen von Breitbandverbindungen: Direkte Verbindungen, Verbindungen über Router und die gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (Internet Connection Sharing/ICS) in Windows. Typischerweise ist/sind an derartigen Verbindungen ein oder mehrere Gerät(e) wie externe Modems, Router, Switches, Hubs oder Firewalls beteiligt.

Schritt 1: Netzwerkverbindung reparieren

Wenn Sie mit Windows XP arbeiten, reparieren Sie Ihre Netzwerkverbindung. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Netzwerk- und Internetverbindungen, klicken Sie auf Netzwerkverbindungen, und doppelklicken Sie dann auf das Netzwerk, das Sie reparieren möchten.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Netzwerkunterstützung und danach auf Reparieren.
Bild minimierenBild vergrößern
Breitbandverbindung testen

Schritt 2: Benötigte Ports öffnen

Wenn Sie eines der im Abschnitt "Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:" aufgelisteten Spiele über das Internet spielen möchten, sind dazu bestimmte Ports erforderlich.

Hinweis: In einer Client-/Server-Umgebung können Portkonfigurationen nur durch den Netzwerkadministrator geändert werden.

Informationen dazu, welche Ports für Ihr Spiel benötigt werden, erhalten Sie, wenn Sie auf der folgenden Microsoft-Website Ihr Spiel auswählen:
http://support.microsoft.com/?pr=gms

Schritt 3: Direkte Verbindung zum Internet herstellen

Stellen Sie eine direkte Verbindung zum Internet her, und verwenden Sie dazu außer dem DSL- oder Kabelmodem keine weiteren Geräte, um zu ermitteln, ob das Problem durch Ihre Breitbandhardware verursacht wird. Tritt das Problem jetzt nicht mehr auf, wenden Sie sich an Ihren Hardwarehersteller, Internetdienstanbieter oder Netzwerkadministrator und fragen Sie, wie die Verbindungseigenschaften richtig konfiguriert werden.

Schritt 4: Verbindung zum Umkreisnetzwerk herstellen

Fragen Sie den Hersteller Ihres Routers, wie Sie Ihr Umkreisnetzwerk (auch als "DMZ", "Demilitarized Zone" oder "Abgeschirmtes Subnetz" bezeichnet) korrekt einrichten. Informationen zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Hardwarehersteller oder Internetdienstanbieter finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen".

Schritt 5: Die aktuellste Firmware downloaden und installieren

Ihr Hardwarehersteller hat eventuell bereits ein Firmware-Update für einen Router freigegeben, das bestimmte Probleme in bestimmten Spielen oder Simulationen behebt. Mithilfe eines Firmware-Updates können auch neue Features für das Gerät installiert oder bereits vorhandene Features verbessert werden, wie zum Beispiel "Universal Plug & Play" (UPnP). Informationen zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Hardwarehersteller oder Internetdienstanbieter finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen". Eine Liste von Netzwerkdefinitionen und häufig verwendeten Begriffen finden Sie im Abschnitt "Definitionen".

Methode 10: Netzwerkkonfigurationen

Es folgt eine Liste mit verschiedenen Netzwerkkonfigurationen und den Problemen, die bei diesen Konfigurationen auftreten können:
  • Softwarefirewall

    Eine Softwarefirewall ist ein Sicherheitssystem, das als schützende Barriere zwischen einem Netzwerk und der Außenwelt fungiert. Wenn Sie eine Softwarefirewall installiert haben, kann diese verhindern, dass Ihr Computer eine Verbindung zu anderen Computern oder Servern für eine Multiplayer-Sitzung aufbaut. Sehen Sie im Infobereich nach (dies ist der kleine Bereich in der unteren rechten Ecke Ihres Bildschirms), ob auf Ihrem Computer eine Firewall eingerichtet ist. In Windows XP müssen Sie eventuell alle Symbole im Infobereich anzeigen lassen, um das Symbol für Ihre Firewall sehen zu können. Setzen Sie den Mauszeiger auf ein Symbol, und warten Sie einige Sekunden, um anzeigen zu lassen, welches Programm einem Symbol zugeordnet ist. Wenn Sie das Symbol für Ihre Firewall gefunden haben, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf dieses Symbol. Dadurch wird möglicherweise ein Menü eingeblendet, über das Sie die Firewall vorübergehend deaktivieren können. Häufig verwendete Softwarefirewalls sind zum Beispiel: ZoneAlarm, Norton Internet Security, Mcafee Security und BlackIce. Wird das Problem durch Deaktivieren der Firewall behoben, bitten Sie den Hersteller der Softwarefirewall um Anweisungen dazu, wie Sie Ihre Firewall so konfigurieren können, dass sie Ihr Spiel oder Ihre Simulation nicht mehr beeinträchtigt. Im Abschnitt "Informationsquellen" finden Sie Links zu anderen Knowledge Base-Artikeln, denen Sie Informationen zur Kontaktaufnahme mit vielen Hardware- und Softwareherstellern entnehmen können.
  • Internetverbindungsfirewall (ICF)

    Die neueste Version von Microsoft Windows beinhaltet ICF-Software. Die Internetverbindungsfirewall ist eine Software, mit deren Hilfe Sie Einschränkungen in Bezug darauf festlegen können, welche Daten zwischen Ihrem Heimnetzwerk oder kleinen Firmennetzwerk und dem Internet übermittelt werden dürfen. Die ICF schützt auch einen einzelnen Computer, der über ein Kabelmodem, DSL-Modem oder DFÜ-Modem mit dem Internet verbunden ist. Aktivieren Sie die Firewall nicht für indirekte Verbindungen zum Internet. ICF ist nicht erforderlich, wenn in Ihrem Netzwerk bereits eine Firewall oder ein Proxyserver eingesetzt wird.

    Weitere Informationen zur Internetverbindungsfirewall in Windows XP finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    283673 Internetverbindungsfirewall in Windows XP aktivieren oder deaktivieren
    Weitere Informationen zur Internetverbindungsfirewall finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    320855 Beschreibung der Windows XP-Internetverbindungsfirewall
  • Drahtlose Verbindung

    In Abhängigkeit von den zu überwindenden Distanzen, der Bauweise Ihrer Wohnung und möglichen Störungsquellen erzielen Sie bei einer drahtlosen Netzwerkverbindung eventuell nicht die bestmögliche Leistung. Gehen Sie folgendermaßen vor, um grundlegende Informationen zur Qualität Ihrer Verbindung zu erhalten:
    1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Systemsteuerung.
    2. Klicken Sie auf Netzwerk- und Internetverbindungen und danach auf Netzwerkverbindungen.
    3. Doppelklicken Sie auf die Netzwerkverbindung, die Sie überprüfen möchten.
    4. Im Fensterbereich Verbindung wird der Status der Verbindung angezeigt.
    Weitere Informationen zur Behandlung von Problemen mit drahtlosen Netzwerken finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    313242 Problembehandlung bei drahtlosen Netzwerkverbindungen in Windows XP

    Bild minimierenBild vergrößern
    Netzwerkkonfiguration
  • DFÜ-Verbindung

    Wenden Sie sich an Ihren Modem- oder Computerhersteller, um das neueste Treiberupdate für Ihr Modem zu erhalten. Weitere Informationen zur Kontaktaufnahme mit Ihrem Hardwarehersteller finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen". Falls das Problem weiterhin besteht, sollten Sie den Internetdienstanbieter wechseln. Im Internet finden Sie viele günstige Internetdienstanbieter.

    Hinweis: Wenn Sie eine DFÜ-Verbindung verwenden und das Problem durch die in diesem Artikel beschriebenen Verfahren nicht behoben werden konnte, müssen Sie eventuell eine schnellere Internetverbindung verwenden. DSL- oder Kabelverbindungen sind für Benutzer eine sehr gute Möglichkeit, schnellere und leistungsfähigere Internetverbindungen zu erhalten.
  • UPnP-kompatibles Netzwerk

    UPnP (Universal Plug & Play) ist mehr als eine bloße Erweiterung des Plug & Play-Peripheriemodells. UPnP unterstützt Null-Konfiguration, unsichtbare Netzwerktechnik und die automatische Erkennung einer Vielzahl von Gerätetypen einer breiten Palette unterschiedlicher Hersteller. Mit UPnP kann sich ein Gerät dynamisch einem Netzwerk anschließen, eine IP-Adresse beziehen, seine technischen Möglichkeiten auf andere übertragen und automatisch das Vorhandensein und die technischen Möglichkeiten anderer Geräte erkennen; UPnP ermöglicht also Netzwerke, bei denen keinerlei Konfigurationsarbeit geleistet werden muss. Geräte können somit direkt miteinander kommunizieren und potenziell ein Peer-to-Peer-Netzwerk bilden. Achten Sie beim Erwerb neuer Hardware auf das UPnP-Logo auf der Verpackung. Falls in Ihrem vorhandenen Netzwerk UPnP-Hardware zum Einsatz kommt, vergewissern Sie sich, dass diese in den entsprechenden Einstellungen aktiviert ist, oder wenden Sie sich für weitere Informationen an den jeweiligen Hersteller.
Weitere Informationen zur gemeinsamen Nutzung der Internetverbindung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
234815 Beschreibung: "Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung"

Hinweis: Eine Firewall dient dem Zweck, Ihren Computer vor Angriffen böswilliger Benutzer oder gefährlicher Software (z. B. Viren) zu schützen, die nicht angeforderten eingehenden Netzwerkverkehr nutzen, um Angriffe auf Ihren Computer durchzuführen. Bevor Sie Ihre Firewall deaktivieren, müssen Sie auf Ihrem Computer alle Netzwerkverbindungen trennen (auch die Internetverbindung).

Definitionen

Weitere Informationen zum Einrichten eines Heimnetzwerks finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/germany/athome/default.mspx
Es folgt eine Liste mit Definitionen häufig verwendeter Begriffe, die Ihnen bei der Einrichtung Ihres Heimnetzwerks begegnen können:
  • Umkreisnetzwerk (auch als "DMZ", "Demilitarized Zone" oder "Abgeschirmtes Subnetz" bezeichnet): Eine Ansammlung von Geräten und Subnetzen, die sich zwischen einem privaten Netzwerk und dem Internet befindet und dem Schutz des privaten Netzwerks vor nicht berechtigten Internet-Benutzern dient.
  • Firewall: Ein System, das dabei hilft, Ihr Netzwerk vor äußeren Bedrohungen zu schützen; zum Beispiel vor böswilligen Benutzerangriffen, die ihren Ursprung außerhalb des Netzwerks haben. Eine Hardwarefirewall ist ein Routinggerät für Verbindungen, auf dem bestimmte Datenüberprüfungseinstellungen definiert sind, die alle an die Firewall angeschlossenen Geräte schützen sollen. Eine Softwarefirewall residiert auf einem einzelnen Computer und hilft, diesen Computer vor äußeren Bedrohungen zu schützen.
  • Firmware: Softwareinformationen, die in einem nicht flüchtigen Speicher (ROM-Speicher) auf einem Gerät gespeichert sind.
  • Gateway: Ein auch als "Router" bezeichnetes Gerät, das als eine Art Zentrale für vernetzte Geräte dient, übertragene Nachrichten empfängt und diese weiterleitet.
  • Hub: Ein Gerät mit mehreren Ports, das als zentraler Verbindungspunkt für Kommunikationsleitungen von allen Geräten innerhalb eines Netzwerks fungiert. Wenn Daten bei einem Port eingehen, werden sie auf die anderen Ports kopiert.
  • ICF: Abkürzung für "Internet Connection Firewall" (Internetverbindungsfirewall). Firewallsoftware, mit deren Hilfe Sie Einschränkungen in Bezug darauf festlegen können, welche Informationen zwischen Ihrem Netzwerk und dem Internet übertragen werden dürfen.
  • Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung: Ein Softwarefeature in Windows, mit dessen Hilfe mehrere Computer in einem Netzwerk über eine einzige Internetverbindung auf Onlinedienste zugreifen können.
  • Port: Eine physische Verbindung zur Übertragung von Daten zwischen einem Computer und anderen Geräten (z. B. Monitor, Modem oder Drucker), einem Netzwerk oder einem anderen Computer. Ports sind außerdem ein Softwarekanal für die Netzwerkkommunikation.
  • Router: Ein auch als "Gateway" bezeichnetes Gerät, das als eine Art Zentrale für vernetzte Geräte dient, übertragene Nachrichten empfängt und diese weiterleitet.
  • Switch: Ein zentrales Gerät, das einem Hub ähnelt und Pakete zu bestimmten Ports weiterleitet, statt alle Pakete an alle Ports zu übertragen. Ein Switch ist in Netzwerken, in denen große Datenmengen übertragen werden, besonders effizient.
Die in diesem Artikel genannten Fremdanbieterprodukte stammen von Herstellern, die von Microsoft unabhängig sind. Microsoft gewährt keine implizite oder sonstige Garantie in Bezug auf die Leistung oder Zuverlässigkeit dieser Produkte.

Informationsquellen

Weitere Informationen darüber, wie Sie sich an den Hardware-Hersteller wenden können, finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
65416 Hardware- und Softwarehersteller stellen Information, A-K her

60781 Hardware- und Softwarehersteller stellen Information, L-P her

60782 Hardware- und Softwarehersteller stellen Information, Q-Z her
Die Kontaktinformationen bezüglich der in diesem Artikel erwähnten Fremdanbieter sollen Ihnen helfen, den benötigten technischen Support zu finden. Diese Kontaktinformationen können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Sie werden von Microsoft ohne jede Gewähr weitergegeben.

Eigenschaften

Artikel-ID: 819836 - Geändert am: Montag, 28. August 2006 - Version: 23.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Links 2003 Championship Edition
  • Microsoft Age of Mythology
  • Microsoft Age of Empires II: The Age of Kings
  • Microsoft Age of Empires II: The Conqueror's Expansion
  • Microsoft Age of Empires II Gold Edition
  • Microsoft Age of Empires III
  • Microsoft Age of Mythology Gold
  • Microsoft Age of Mythology: The Titans
  • Microsoft Combat Flight Simulator 3: Battle for Europe
  • Microsoft Dungeon Siege
  • Microsoft Dungeon Siege: Legends of Aranna
  • Microsoft Dungeon Siege II
  • Microsoft Flight Simulator 2004 Century of Flight
  • Microsoft Freelancer
  • Microsoft Halo PC 1.0
  • Microsoft Links 2003
  • Microsoft Rise of Nations
  • Microsoft Rise of Nations: Gold Edition
  • Microsoft Rise of Nations: Rise of Legends
  • Microsoft Rise of Nations: Thrones and Patriots
Keywords: 
kbhowto kbinfo kbnetwork kb3rdparty KB819836
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com