Behandlung von Active Directory-Replikationsfehlern, die durch DNS-Aufruffehler, Ereignis-ID 2087 oder Ereignis-ID 2088 verursacht werden

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 824449 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
824449 Troubleshooting Active Directory replication failures that occur because of DNS lookup failures, event ID 2087, or event ID 2088
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt einen Aktionsplan für Administratoren und Supportfachleute, den diese umsetzen sollten, wenn Domänencontroller, auf denen Microsoft Windows 2000 oder Microsoft Windows Server 2003 ausgeführt wird, aufgrund von DNS-Aufruffehlern keine Active Directory-Replikation durchführen können. Administratoren, die Replikationsfehler oder Fehlfunktionen sonstiger Komponenten behandeln, die durch eine mangelhafte DNS-Namensauflösung verursacht werden, sollten diesen Aktionsplan anwenden.

Dieser Artikel behandelt auch zwei neue Ereignisse mit den Ereignis-IDs 2087 und 2088, die durch Zieldomänencontroller protokolliert werden, auf denen Windows Server 2003 mit Service Pack 1 (SP1) ausgeführt wird. Diese Ereignisse treten ein, wenn eine mangelhafte DNS-Namensauflösung die eingehende Replikation von Partitionen verhindert, die mit dem Active Directory-Verzeichnisdienst formatiert wurden. In diesem Problemszenario ist noch bedeutender, dass Zieldomänencontroller auf Windows Server 2003 SP1-Basis den vollqualifizierten Domänennamen des Quelldomänencontrollers in DNS oder den NetBIOS-Computernamen des Quelldomänencontrollers im Windows Internet Name Service (WINS) verwenden. Das Ziel der Verbesserungen in Windows Server 2003 ist, die Auswirkungen von Konfigurationsfehlern des DNS-Clients oder DNS-Servers auf die Active Directory-Replikation auf ein Minimum zu begrenzen.

Problembeschreibung

Auf einem Domänencontroller, der auf Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) basiert, können die folgenden Ereignismeldungen im Ereignisprotokoll des Verzeichnisdienstes protokolliert werden.

Meldung 1

Typ: Fehler
Quelle: NTDS-Replikation
Kategorie: DS RPC Client
Ereignis-ID: 2087
Benutzer: NT-AUTORITÄT\ANONYMOUS-ANMELDUNG
Computer: Computername
Beschreibung:
Active Directory konnte den folgenden DNS-Hostnamen des Quelldomänencontrollers nicht zu einer IP-Adresse auflösen. Dieser Fehler verhindert die Replizierung von Hinzufüge- bzw. Löschvorgängen oder Änderungen im Active Directory zwischen einen oder mehreren Domänencontrollern in der Gesamtstruktur. Sicherheitsgruppen, die Gruppenrichtlinie, Benutzer und Computer und deren Kennwörter werden dadurch inkonsistent zwischen den Domänencontrollern, solange dieser Fehler nicht behoben wird. Eventuell wird auch die Anmeldungsauthentifizierung bzw. der Zugriff auf Netzwerkressourcen, beeinflusst.

Quelldomänencontroller: Domänencontrollername
Fehlgeschlagener DNS-Hostname: GUID._msdcs.DNS-Domänenname

Hinweis: Standardmäßig werden nur maximal 10 DNS-Fehler innerhalb eines Zeitraums von 12 Stunden angezeigt, auch wenn mehr als 10 Fehler aufgetreten sind. Setzen Sie den folgenden Diagnoseregistrierungswert auf 1, um sämtliche Fehlerereignisse zu protokollieren:

Registrierungspfad:
HKLM\System\CurrentControlSet\Services\NTDS\Diagnostics\22 DS RPC Client

Benutzeraktion:

1) Entfernen Sie die Metadaten des Quelldomänencontrollers mit ntdsutil.exe entsprechend des Microsoft Knowledge Base-Artikels 216498, falls der Quelldomänencontroller nicht mehr funktioniert oder sein Betriebssystem mit einem neuen Computernamen oder einer NTDSDSA-Objekt-GUID neu installiert wurde.

2) Vergewissern Sie sich, dass auf dem Quelldomänencontroller Active Directory ausgeführt wird und dass über das Netzwerk auf den Quelldomänencontroller zugegriffen werden kann, indem Sie "net view \\<Name des Quelldomänencontrollers>" oder "ping <Name des Quelldomänencontrollers>" eingeben.

3) Vergewissern Sie sich, dass der Quelldomänencontroller einen gültigen DNS-Server für DNS-Dienste verwendet, und das der Hosteintrag und der CNAME-Datensatz des Quelldomänencontrollers korrekt registriert sind. Verwenden Sie dazu die für DNS optimierte Version von "DCDIAG.EXE" die Sie über "http://www.microsoft.com/dns" beziehen können.

dcdiag /test:dns

4) Stellen Sie sicher, dass der Zieldomänencontroller einen gültigen DNS-Server für DNS-Dienste verwendet, indem Sie die für DNS optimierte Version von "DCDIAG.EXE" wie folgt auf der Konsole des Zieldomänencontrollers ausführen:

dcdiag /test:dns

5) Für eine weitere Analyse von DNS-Fehlern lesen Sie den KB-Artikel 824449: http://support.microsoft.com/?kbid=824449

Zusätzliche Daten
Fehlerwert:
11004 Der angeforderte Name ist gültig, es wurden jedoch keine Daten des angeforderten Typs gefunden.

Meldung 2

Typ: Warnung
Quelle: NTDS-Replikation
Kategorie: DS RPC Client
Ereignis-ID: 2088
Benutzer: NT-AUTORITÄT\ANONYMOUS-ANMELDUNG
Computer: Computername
Beschreibung:
Active Directory konnte DNS nicht zum Auflösen der IP-Adresse des unten aufgeführten Quelldomänencontrollers verwenden. Active Directory wurde erfolgreich mit dem NetBIOS- oder dem vollqualifizierten Computernamen des Quelldomänencontrollers repliziert, damit die Konsistenz von Sicherheitsgruppen, Gruppenrichtlinien, Benutzern und Computern sowie von deren Kennwörtern gewährleistet wird.

Eine ungültige DNS-Konfiguration kann sich auf andere wichtige Operationen von Mitgliedscomputern, Domänencontrollern oder Anwendungsservern in dieser Active Directory-Gesamtstruktur auswirken, wie zum Beispiel die Anmeldeauthentifizierung oder den Zugang zu Netzwerkressourcen.

Sie sollten diesen DNS-Konfigurationsfehler sofort beheben, so dass der Domänencontroller die IP-Adresse des Quelldomänencontrollers mit DNS auflösen kann.

Alternativer Servername: Alternativer Servername
Fehlerhafter DNS-Hostname: GUID._msdcs.DNS-Domänenname

Hinweis: Standardmäßig werden nur bis zu 10 DNS-Fehler für den jeweiligen 12 stündigen Zeitraum angezeigt, auch wenn mehr als 10 Fehler auftreten. Setzen Sie den folgenden Diagnoseregistrierungswert auf 1, um sämtliche Fehlerereignisse zu protokollieren:

Registrierungspfad:
HKLM\System\CurrentControlSet\Services\NTDS\Diagnostics\22 DS RPC Client

Benutzeraktion:

1) Entfernen Sie die Metadaten des Quelldomänencontrollers mit ntdsutil.exe entsprechend des Microsoft Knowledge Base-Artikels 216498, falls der Quelldomänencontroller nicht mehr funktioniert oder sein Betriebssystem mit einem neuen Computernamen oder einer NTDSDSA-Objekt-GUID neu installiert wurde.

2) Vergewissern Sie sich, dass auf dem Quelldomänencontroller Active Directory ausgeführt wird und dass über das Netzwerk auf den Quelldomänencontroller zugegriffen werden kann, indem Sie "net view \\<Name des Quelldomänencontrollers>" oder "ping <Name des Quelldomänencontrollers>" eingeben.

3) Vergewissern Sie sich, dass der Quelldomänencontroller einen gültigen DNS-Server für DNS-Dienste verwendet, und das der Hosteintrag und der CNAME-Datensatz des Quelldomänencontrollers korrekt registriert sind. Verwenden Sie dazu die für DNS optimierte Version von "DCDIAG.EXE" die Sie über "http://www.microsoft.com/dns" beziehen können.

dcdiag /test:dns

4) Stellen Sie sicher, dass der Zieldomänencontroller einen gültigen DNS-Server für DNS-Dienste verwendet, indem Sie die für DNS optimierte Version von "DCDIAG.EXE" wie folgt auf der Konsole des Zieldomänencontrollers ausführen:

dcdiag /test:dns

5) Für eine weitere Analyse von DNS-Fehlern lesen Sie den KB-Artikel 824449: http://support.microsoft.com/?kbid=824449

Zusätzliche Daten
Fehlerwert:
11004 Der angeforderte Name ist gültig, es wurden jedoch keine Daten des angeforderten Typs gefunden.

Die Ereignis-ID 2087 tritt auf, wenn die Active Directory-Replikation wegen eines DNS- oder NetBIOS-Aufruffehlers fehlgeschlagen ist. Der Domänencontroller, der die Ereignis-ID 2087 protokolliert hat, war nicht in der Lage, die IP-Adresse des Replikationspartners mit einer der folgenden Komponenten aufzulösen:
  • Dem CNAME-Ressourceneintrag
  • Dem vollqualifizierten Computernamen in DNS
  • Dem NetBIOS-Computernamen
Da der Domänencontroller, der das Ereignis protokolliert, keine eingehende Replikation durchführen kann, sind die Active Directory-Daten auf den verschiedenen Domänencontrollern möglicherweise nicht mehr konsistent. So könnten beispielsweise die Informationen zu Benutzer- und Computergruppen inkonsistent sein.

Die Ereignis-ID 2088 tritt auf, wenn die folgenden Bedingungen vorliegen:
  • Die Active Directory-Replikation kann den CNAME-Ressourceneintrag des Replikationspartners nicht unter Verwendung von DNS zu einer IP-Adresse auflösen.
  • Active Directory kann die IP-Adresse des Replikationspartners mit dessen vollqualifiziertem Computernamen in DNS oder mit dessen NetBIOS-Computernamen in einer WINS- oder NetBIOS-Übertragung auflösen.
Hinweis: Selbst wenn die NetBIOS-Namensauflösung erfolgreich ist, müssen alle Fehler bei der DNS-Namensauflösung untersucht und behoben werden, da DNS-Konfigurationsfehler zum Fehlschlagen von Active Directory-Funktionen führen können.

Ursache

DNS-Aufrufprobleme können zur Folge haben, dass die Active Directory-Replikation auf eine der folgenden Arten fehlschlägt:
  • Fall 1: Ein Domänencontroller versucht eine Replikation mit einem anderen Domänencontroller, der offline ist, und die Active Directory- und DNS-Daten für den sich offline befindlichen Domänencontroller wurden nicht aktualisiert oder gelöscht, um darauf hinzuweisen, dass auf den Domänencontroller nicht zugegriffen werden kann.
  • Fall 2: Ein Domänencontroller versucht eine Replikation mit einem anderen Domänencontroller, der zwar online ist, aufgrund von DNS- oder Netzwerkproblemen können die Domänencontroller einander jedoch nicht finden.
Alle Domänencontroller registrieren SRV-, A- und CNAME-Einträge in DNS. Ein CNAME-Eintrag hat das Format Dsa_Guid._msdcs.DNS-Domänenname. Dsa_Guid steht für den GUID des Objekts "Verzeichnissystemagent" (Directory System Agent/DSA) des Domänencontrollers. DNS-Domänenname steht für den Namen der Gesamtstruktur, in der sich der Domänencontroller befindet. Domänencontroller benötigen den CNAME-Eintrag, um ihre Replikationspartner zu finden und zu identifizieren.

Der Anmeldedienst auf dem Domänencontroller registriert alle SRV-Einträge. Der DNS-Clientdienst auf dem Domänencontroller registriert den DNS-Hosteintrag (A) und den GUID CNAME-Eintrag.

Ein Domänencontroller geht wie folgt vor, um seinen Replikationspartner zu finden:
  1. Der Domänencontroller verwendet DNS, um nach dem CNAME-Eintrag seines Replikationspartners zu suchen.
  2. Falls diese Suche nicht erfolgreich ist, sucht der Domänencontroller nach dem DNS A-Eintrag seines Replikationspartners. Der Domänencontroller sucht zum Beispiel nach "dc-03.corp.contoso.com".
  3. Falls die Suche nach einem DNS A-Eintrag nicht erfolgreich ist, führt der Domänencontroller unter Verwendung des Hostnamens seines Replikationspartners eine NetBIOS-Übertragung durch. Der Domänencontroller verwendet dabei zum Beispiel "dc-03".

Lösung

Fall 1

Um durch einen nicht mehr in Gebrauch befindlichen Domänencontroller hinterlassene Active Directory- und DNS-Daten zu entfernen, befolgen Sie die Anweisungen im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
216498 Entfernen von Daten aus Active Directory nach fehlgeschlagener Domänencontroller-Herabstufung
Falls der Domänencontroller online sein muss, beseitigen Sie die Ursache der Blockade, und bringen Sie den Domänencontroller dann wieder online. Wenn Sie den Domänencontroller neu starten, registrieren Sie dadurch automatisch die Active Directory- und DNS-Daten, die für die Active Directory-Replikation mit dem Zieldomänencontroller benötigt werden.

Falls Sie den Domänencontroller nicht neu starten aber dessen DNS-Einträge neu registrieren möchten, gehen Sie zu Schritt 7 ("Registrieren Sie Ressourceneinträge in DNS").

Fall 2

Falls die Replikation nicht stattfindet, weil ein Zieldomänencontroller den DNS-Namen eines Replikationspartners nicht auflösen kann, müssen Sie eine Diagnose möglicher DNS- und Netzwerkverbindungsprobleme durchführen, um die Ursache des Fehlers zu finden.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um eine Diagnose und Fehlerbehebung der DNS-Unterstützung für die Active Directory-Replikation durchzuführen:
  1. Sammeln Sie Informationen.

    Für die Diagnose und Fehlerbehebung der DNS-Unterstützung für die Active Directory-Replikation und anderer Operationen, die von DNS abhängig sind, benötigen Sie die folgenden Informationen:
    • Den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) und die IP-Adresse des Quelldomänencontrollers.
    • Den FQDN und die IP-Adresse des DNS-Servers, der als Host der DNS-Zone für die Active Directory-Domäne fungiert.
    Hinweis: Die Informationen zu Domänencontroller und DNS-Server können identisch sein, wenn auf dem Domänencontroller auch der DNS-Serverdienst ausgeführt wird, der als Host der DNS-Zone für den Active Directory-Domänennamen fungiert.
  2. Überprüfen Sie die Netzwerkverbindungseinstellungen.
    1. Klicken Sie auf dem Domänencontroller, der den Fehler meldet, in der Systemsteuerung auf Netzwerkverbindungen.
    2. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Netzwerkverbindung, die Sie konfigurieren möchten, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
    3. Klicken Sie auf der Registerkarte Allgemein (für eine LAN-Verbindung) oder auf der Registerkarte Netzwerk (für alle sonstigen Verbindungen) auf Internetprotokoll (TCP/IP), und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
    4. Vergewissern Sie sich im Feld Folgende DNS-Serveradressen verwenden, dass der bevorzugte DNS-Server oder der alternative DNS-Server die richtige IP-Adresse für den DNS-Server haben, der als Host für die DNS-Zone des Active Directory-Domänennamens fungiert.

      Hinweis: Wir empfehlen, den bevorzugten DNS-Server für den Domänencontroller an einem lokalen oder sehr gut verbundenen Hubstandort zu platzieren. Wenn Sie einen solchen Hubstandort verwenden, reduzieren Sie die Wartezeit für Replikationsvorgänge.
    5. Wenn die IP-Adressen korrekt sind, gehen Sie zu Schritt 3. Ist die IP-Adresse nicht korrekt, geben Sie die richtige Adresse ein und gehen Sie dann zu Schritt 7.
  3. Überprüfen Sie die Konnektivität.

    Gehen Sie folgendermaßen vor, um die Konnektivität zu überprüfen: Verwenden Sie den Befehl ping auf dem Zieldomänencontroller, um die IP-Adressen von Quelldomänencontroller und DNS-Server zu ermitteln.
    Geben Sie auf dem Zieldomänencontroller die folgenden Befehle in eine Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie nach jedem Befehl die [EINGABETASTE]:

    ping IP-Adresse des Quelldomänencontrollers
    ping IP-Adresse des DNS-Servers

    Wenn beide Befehle nicht erfolgreich ausgeführt werden, könnte eine Netzwerkkonnektivitätsfehler vorliegen. Wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator, um diesen Fehler diagnostizieren und beheben zu lassen. Wenn beide Befehle erfolgreich ausgeführt werden, liegt ein DNS-Fehler vor.
  4. Stellen Sie sicher, dass der DNS-Serverdienst ausgeführt wird.

    Wenn der Zieldomänencontroller darauf konfiguriert ist, einen lokalen DNS-Server zu verwenden, vergewissern Sie sich, dass der DNS-Serverdienst ausgeführt wird. Geben Sie hierzu in der Eingabeaufforderung net start ?DNS Server? ein, und drücken Sie dann die [EINGABETASTE].

    Falls der DNS-Serverdienst ausgeführt wird, erscheint eine entsprechende Meldung, die besagt, dass er ausgeführt wird. Wenn der DNS-Serverdienst zwar installiert ist aber nicht ausgeführt wird, wird der DNS-Serverdienst durch diesen Befehl gestartet.

    Falls der DNS-Serverdienst nicht installiert ist, wird eine Meldung angezeigt, die besagt, dass der Servername ungültig ist. Wenn der Zieldomänencontroller darauf konfiguriert ist, einen Remote-DNS-Server zu verwenden, verwenden Sie die DNS-Konsole, um den DNS-Serverdienst zu starten. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Öffnen Sie die DNS-Konsole.
    2. Klicken Sie im Menü Vorgang auf Verbindung mit DNS-Server herstellen.
    3. Klicken Sie in Verbindung mit DNS-Server herstellen auf Folgenden Computer.
    4. Wenn Sie eine Verbindung zu einem Remoteserver herstellen, geben Sie entweder den DNS-Computernamen oder die IP-Adresse des Remoteservers an.
    5. Aktivieren Sie das Kontrollkästchen Verbindung mit dem angegebenen Computer jetzt herstellen, und klicken Sie dann auf OK.
    6. Zeigen Sie im Menü Vorgang auf Alle Tasks, und klicken Sie anschließend auf Start.
  5. Vergewissern Sie sich, dass der Ressourceneintrag registriert ist.

    Der Zieldomänencontroller verwendet den DNS CNAME-Ressourceneintrag Dsa_Guid._msdcs.DNS-Domänenname, um den Quelldomänencontroller zu finden, der sein Replikationspartner ist. Gehen Sie folgendermaßen vor, um sicherzustellen, dass sich dieser Ressourceneintrag in der DNS-Zone für den Active Directory-Domänennamen befindet:
    1. Öffnen Sie die DNS-Konsole in der Konsolenstruktur. Suchen Sie einen Domänencontroller, auf dem der DNS-Serverdienst ausgeführt wird und bei dem der Dienst der Host für die DNS-Zone mit einem Namen ist, der mit dem Active Directory-Domänennamen identisch ist.
    2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf die Zone mit dem Namen "_msdcs.DNS-Domänenname.

      Im Windows 2000 Server-DNS ist "_msdcs.DNS-Domänenname" eine untergeordnete Domäne der DNS-Zone für den Active Directory-Domänennamen. In Windows Server 2003 ist "_msdcs.DNS-Domänenname" eine separate Zone.
    Die Zone mit dem Namen "_msdcs.DNS-Domänenname" muss Folgendes enthalten:
    • Einen CNAME-Ressourceneintrag mit dem Namen DSA-Guid._msdcs.DNS-Domänenname.
    • Einen entsprechenden A-Ressourceneintrag für den Namen des DNS-Servers, der auf dem Zielhost im CNAME-Eintrag identifiziert wird.


    Falls die Ressourceneinträge nicht vorhanden sind, gehen Sie zu Schritt 6, um zu diagnostizieren, warum der Anmeldedienst die Ressourceneinträge nicht automatisch registriert hat.
  6. Vergewissern Sie sich, dass der DNS-Serverdienst, der als Host für die Zone des Active Directory-Domänennamens fungiert, darauf konfiguriert ist, dynamische Updates zu akzeptieren.
    1. Klicken Sie in der DNS-Konsole mit der rechten Maustaste auf die betreffende Zone, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
    2. Überprüfen Sie auf der Registerkarte Allgemein, ob es sich um einen Active Directory-integrierten Zonentyp handelt.
    3. Klicken Sie im Feld Dynamische Updates auf Nur sichere. (In Windows 2000 Server hat die Option für sichere dynamische Updates den Namen Nur gesicherte Aktualisierungen.)
  7. Registrieren Sie DNS-Ressourceneinträge in DNS.

    Der Anmeldedienst auf einem Domänencontroller registriert die DNS-Ressourceneinträge, die erforderlich sind, damit der Domänencontroller im Netzwerk gefunden werden kann. Um diese Registrierung auf dem Quelldomänencontroller manuell zu initiieren, geben Sie die folgenden Befehle in eine Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie nach jedem Befehl die [EINGABETASTE]:

    net stop "net logon"

    net start "net logon"

    Der DNS-Clientdienst registriert den Hostressourceneintrag (A), auf den der CNAME-Eintrag verweist. Um diese Registrierung auf dem Quelldomänencontroller zu initiieren, geben Sie ipconfig /registerdns in eine Eingabeaufforderung ein, und drücken Sie dann die [EINGABETASTE].
  8. Überprüfen Sie die Registrierung der Ressourceneinträge.

    Gehen Sie zu Schritt 5, "Vergewissern Sie sich, dass der Ressourceneintrag registriert ist", um die erfolgreiche Registrierung der Einträge zu überprüfen.
  9. Erzwingen Sie die Replikation auf dem Quell- und dem Zieldomänencontroller.
    1. Öffnen Sie auf dem Zieldomänencontroller Active Directory-Standorte und -Dienste.
    2. Klicken Sie in der Konsolenstruktur auf NTDS-Einstellungen für den Domänencontroller, auf dem Sie die Replikation erzwingen möchten.
    3. Klicken Sie im Detailbereich mit der rechten Maustaste auf die Verbindung, die Sie für die Replikation der Verzeichnisinformationen verwenden möchten, und klicken Sie dann auf Jetzt replizieren.
    Sie können auch die Befehlszeilenprogramme repadmin und replmon verwenden. Sie finden diese Programme auf der Installations-CD von Windows Server 2003. (Für repadmin lautet der Befehl repadmin /syncall /d /e /P Quelldomänencontroller.)
  10. Untersuchen Sie sonstige Probleme.

    Falls die Fehler durch die Ausführung der vorstehend beschriebenen Schritte nicht behoben werden konnten, kann ein Domänencontroller eventuell seine DND-Ressourceneinträge nich dynamisch registrieren, weil die DNS-Server, die dieser Domänencontroller für die Namensauflösung verwendet, keine primäre authorisierende Zone für diese Ressourceneinträge finden können. In diesem Fall gibt es zwei mögliche Ursachen:

Weitere Informationen

Sie können auch die Befehlszeilenprogramme Netdiag.exe und Dcdiag.exe verwenden, um DNS- und Active Directory-Infrastrukturprobleme zu behandeln. Beide Programme sind online und auf der Installations-CD von Windows Server 2003 verfügbar. Diese Befehlszeilenprogramme stehen auf der Windows Server 2003 Resource Kit Tools-Webseite zum Download zur Verfügung:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=9d467a69-57ff-4ae7-96ee-b18c4790cffd&DisplayLang=en

Eigenschaften

Artikel-ID: 824449 - Geändert am: Dienstag, 6. Februar 2007 - Version: 4.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft Windows 2000 Datacenter Server
Keywords: 
kbprb kbdirservices KB824449
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com