Artikel-ID: 826511 - Geändert am: Mittwoch, 21. Februar 2007 - Version: 3.3

Beheben von Setupproblemen in Office mit einer Office-Setupprotokolldatei

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
826511  (http://support.microsoft.com/kb/826511/EN-US/ ) How to use a setup log file to troubleshoot setup problems in Office
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Zusammenfassung

Dieser schrittweise aufgebaute Artikel beschreibt, wie Sie Office-Setupprobleme mithilfe von Microsoft Office-Installationsprotokolldateien beheben.

Manchmal kann ein Problem mit Office-Setup auftreten, bei dem keine Fehlermeldung angezeigt wird. Selbst wenn eine Fehlermeldung angezeigt wird, müssen Sie die Ursache des Problems möglicherweise mithilfe einer Installationsprotokolldatei ermitteln.

Dieser Artikel beschreibt mehrere Verfahren zur Interpretation der Informationen in Office-Installationsprotokolldateien. Die Themen sind in der Reihenfolge aufgeführt, in der Sie die einzelnen Verfahren anwenden sollten. In diesem Artikel werden zwar nicht alle möglichen Situationen behandelt, es werden jedoch verschiedene Beispiele für Situationen genannt, in denen das Setupproblem durch die korrekte Interpretation einer Setupprotokolldatei behoben werden kann.

Viele Artikel in der Microsoft Knowledge Base, die sich auf Installationsfehler beziehen, enthalten auch Ausschnitte aus Protokolldateien, mit deren Hilfe Sie feststellen können, ob der Artikel das Problem beschreibt, das bei Ihnen auftritt.

Erstellen einer Protokolldatei

Office Setup erstellt automatisch Protokolldateien in Ihrem Ordner "\Temp". Die Benennung der Protokolldateien unterliegt folgenden Regeln:

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
Protokolldatei fürName der Protokolldatei
Setup.exeMicrosoft Office Setup(####).txt
Windows Installer (Systemdateien-Update)Microsoft Office Setup(####)_Task(0001).txt
Windows Installer (Office-Installation)Microsoft Office Setup(####)_Task(0002).txt


Die englischen Nummernzeichen (####) im Namen der Protokolldateien stehen für Nummern, die mit 0001 beginnen. Sie werden bei jedem Ausführen des Setupprogramms um jeweils 1 erhöht. Daher ist die Protokolldatei mit der höchsten Nummer die Protokolldatei, die bei der letzten Ausführung des Setupprogramms erstellt wurde.

Hinweis: Möglicherweise gibt es auf Ihrem Computer nur die Windows Installer-Protokolldatei für die Office-Installation. In diesem Fall ist an den Namen der Windows Installer-Protokolldatei für die Office-Installation statt "Task(0002)" die Angabe "Task(0001)" angehängt.

Interpretieren von Protokolldateien

In Abhängigkeit von dem Problem, das bei Ihnen aufgetreten ist, müssen Sie entweder die Setupprotokolldatei oder die Windows Installer-Protokolldatei für die Office-Installation anzeigen.

Setupprotokolldateien

Die Protokolldatei für "Setup.exe" ist relativ kurz, weil die Datei "Setup.exe" nur die folgenden Tasks ausführt:
  • Lesen der Datei "Setup.ini".
  • Durchsuchen der Befehlszeile auf Eigenschaften und Befehlszeilenoptionen, die an Windows Installer übergeben werden müssen. Häufig wird beim Schreiben der Befehlszeile der folgende Fehler gemacht:
    Transform=Pfad\Transform-Dateiname.mst
    Wenn Sie diesen Befehl in der Befehlszeile verwenden, wird zwar während der Installation keine Fehlermeldung angezeigt, das Transformationspaket wird jedoch nicht auf die Installation angewendet. Die korrekte Befehlszeile lautet:
    Transforms=Pfad\Transform-Dateiname.mst
    Die Setup.exe-Protokolldatei enthält die Befehlszeile, die Sie für die Installation angegeben haben. Daher müssen Sie die Protokolldatei auf Schreibfehler wie im obigen Beispiel überprüfen (in der ersten Befehlszeile fehlt der Buchstabe "s" am Ende von "Transform").
  • Überprüfen, ob das richtige Betriebssystem und die richtigen Service Packs verwendet werden.
  • Überprüfen der Version der Datei "Msi.dll".
  • Starten der Datei "Instmsi(w).exe" zur Installation von Windows Installer.
  • Überprüfen auf Vorhandensein installierter Betaversionen von Office.
  • Überprüfen der Version der Schriftarten "Tahoma" und "TahomaBD".
Das Setupprogramm erstellt standardmäßig eine lokale Installationsquelle in Office. Dies gilt jedoch nur, wenn Sie Office von einer CD oder auf der Basis eines komprimierten CD-Abbilds installieren. Wenn auf dem lokalen Computer freier Festplattenspeicher in ausreichender Menge vorhanden ist, führt das Setupprogramm standardmäßig eine Zwischenspeicherung der gesamten Installationsquelle durch. Windows Installer verwendet diese lokale Installationsquelle, um Office zu installieren, wobei diese lokale Installationsquelle für eine spätere Reparatur, Neuinstallation oder Aktualisierung von Office verfügbar bleibt. Benutzer können Features bei Bedarf installieren oder das Setupprogramm im Wartungsmodus ausführen, um neue Features hinzuzufügen. Da das Setupprogramm die lokale Installationsquelle standardmäßig erstellt, müssen Sie keine zusätzlichen Optionen festlegen. Das Setupprogramm erstellt die lokale Installationsquelle auf dem Computer des Benutzers in dem folgenden versteckten Ordner:

Laufwerk\Msocache\Downloadcode

Das Setupprogramm führt in Office standardmäßig eine Zwischenspeicherung der gesamten Installationsquelle durch. Wenn der verfügbare Speicherplatz auf dem Computer des Benutzers nicht ausreicht, werden nur die Installationsdateien für die ausgewählten Features zwischengespeichert. Das Setupprogramm speichert die lokale Installation auch nach Abschluss des Installationsvorgangs.

In der Setupprotokolldatei können die folgenden Informationen enthalten sein:
  • Liste der in den Ordner "\MSOCACHE" zu kopierenden Dateien:
    Files to Download: File: FILES\WINDOWS\INF\AER_1033.ADM (DW20.ADM_1033) 
    File: FILES\PFILES\COMMON\MSSHARED\DW\DW20.EXE (DW20.EXE_0001) 
    File: FILES\PFILES\COMMON\MSSHARED\DW\DWDCW20.DLL (DWDCW20.DLL) 
    File: FILES\PFILES\COMMON\MSSHARED\DW\1033\DWINTL20.DLL (DWINTL20.DLL_0001_1033) 
    File: FILES\PFILES\COMMON\MSSHARED\DW\DWTRIG20.EXE (DWTRIG20.EXE) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\OCLEAN.DLL (OCLEAN.DLL_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\OCLNCORE.OPC (OCLNCORE.OPC_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\OCLNCUST.OPC (OCLNCUST.OPC_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\1033\OCLNINTL.OPC (OCLNINTL.OPC_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\OFFCLN.EXE (OFFCLN.EXE_1033) 
    File: FILES\SETUP\OSE.EXE (OSE.EXE) 
    File: PRO11.MSI (PRO11.MSI) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\1033\PSS10O.CHM (PSS10O.CHM_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\1033\PSS10R.CHM (PSS10R.CHM_1033) 
    File: FILES\PFILES\MSOFFICE\OFFICE11\1033\SETUP.CHM (SETUP.CHM_1033) 
    File: SKU011.XML (SKU011.XML_0002_1033) 
    File: A2561405.CAB (A2561405.CAB) 
    File: A3561405.CAB (A3561405.CAB) 
    File: A4561405.CAB (A4561405.CAB) 
    File: AV561403.CAB (AV561403.CAB) 
    File: CC561401.CAB (CC561401.CAB)
    
    
    
    
  • Bestätigung der Einstellungen für die lokale Installationsquelle (mit Angabe des Laufwerks, das als Cache-Laufwerk verwendet wird):
    Using Local Cache Drive of already installed product: C:\. 
    Found enough space on drive "C:\" to cache all feature cabinets. 
    (CDCACHE=AUTO) - There is enough space to cache some or all of the image.  
    Drive for this download is C:\
    
  • Bestätigung der ausgeführten Tasks (mit Angabe des Zielverzeichnisses für die Zwischenspeicherung des MSI-Pakets):
    Package was: E:\5614.0_o11pro_CBXS_ENG\PRO11.MSI. 
    Setting Package to: C:\MSOCache\All Users\90000409-6000-11D3-8CFE-0150048383C9\PRO11.MSI. 
    Done with CD Caching, cached MSI to: C:\MSOCache\All Users\90000409-6000-11D3-8CFE-0150048383C9\PRO11.MSI
    
Weitere Informationen zum Feature "Lokalinstallationsquelle" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
830168  (http://support.microsoft.com/kb/830168/DE/ ) Häufig gestellte Fragen zum Feature "Lokalinstallationsquelle"

Wenn Sie Probleme mit den von Ihnen verwendeten Befehlszeileneigenschaften und -optionen vermuten, können Sie diese Elemente auch in der Setupprotokolldatei finden. Wenn Sie beispielsweise die folgende Befehlszeile zum Ausführen des Setupprogramms verwenden
f:\Setup.exe companyname="my company" /qb
finden Sie im Setupprotokoll den folgenden Text:
Launch Setup 
9/22/03 1:49:46 PM 
companyname="my company" /qb 
Detected Windows Info:
 PlatformId = 2
 MajorVersion = 4
 MinorVersion = 0 
Setup path: \\server\share\2003_Admin\SETUP.EXE 
Adding property...companyname="my company"

Recognized command line switch: /qb
-und-
Office-specific properties added: companyname="my company" 
General properties added: LAUNCHEDFROMSETUP=1 SETUPEXEPATH=\\server\share\2003_Admin\ 
Writing Task: 
D:\WINNT\System32\msiexec.exe
 /I \\server\share\2003_Admin\PRO11.MSI
 METRICSSOURCE="\\server\share\2003_Admin companyname=""my company"" /qb"
 companyname="my company" LAUNCHEDFROMSETUP=1 SETUPEXEPATH=\\server\share\2003_Admin\  /qb
Hinweis: "Setup.exe" verwendet diese Befehlszeilenoptionen und -eigenschaften nicht wirklich, sondern übergibt sie nur an die Datei "Msiexec.exe" (den Windows Installer).

Wenn die Protokolldatei für "Setup.exe" mit einem ähnlichen Text wie dem folgenden endet (return code: 1603), gab es ein Problem mit dem Windows Installer-Abschnitt der Installation:
9/22/03 3:34:27 PM  Chained install return code: 1603 
Shutting down chained setup processing. 
Set Verbose logging for subsequent setup.

***** Setup exits 
9/22/03 3:34:27 PM 
(return = 1603)
In diesem Fall müssen Sie die Windows Installer-Protokolldateien für die Office-Installation überprüfen.

Windows Installer-Protokolldateien

Die Windows Installer-Protokolldateien sind erheblich größer als die Setupprotokolldatei und können zunächst unlesbar erscheinen. Die folgenden Hinweise können Ihnen jedoch dabei helfen, das Problem einzugrenzen:
  • Wenn bei der Ausführung des Setupprogramms eine Fehlermeldung angezeigt wird, suchen Sie in der Protokolldatei nach der Fehlernummer. Wenn beim Setup beispielsweise der "Fehler 1327" angezeigt wird, müssen Sie in der Protokolldatei nach der Nummer "1327" suchen. Sie finden eventuell einen Text, der dem folgenden ähnelt:
    MSI (c) (41:90): Hinweis: 1: 1327 2: C:\
    Fehler 1327. Ungültiges Laufwerk: C:\
    MSI (c) (41:90): Produkt: Systemdateien-Update: -- Fehler 1327. Ungültiges Laufwerk: C:\

    Aktion beendet um 15:34:26: CostFinalize. Rückgabewert 3.
    Der maßgebliche Text in diesen Protokolleinträgen ist "Ungültiges Laufwerk". In diesem Fall besteht das Problem darin, dass Sie den Laufwerkbuchstaben des Laufwerks geändert haben (zum Beispiel mit dem Festplatten-Manager), auf dem Windows installiert ist. Trotz der Änderung des Laufwerkbuchstabens verweisen einige Registrierungsschlüssel immer noch auf den ursprünglichen Laufwerksbuchstaben.
  • Wenn Sie in der Microsoft Knowledge Base keinen Artikel finden, der mit Ihrer spezifischen Fehlermeldung übereinstimmt, gehen Sie bei der Diagnose des Problems folgendermaßen vor:
    1. Durchsuchen Sie die Protokolldatei nach der Fehlernummer.
    2. Lesen Sie alle Zeilen oberhalb der Zeile mit der Fehlernummer. In der Regel finden Sie eine Zeile, bei der ein Fehler aufgetreten ist, und deren Ergebnis ein Setupfehler ist.

      Die Protokolldatei wurde beispielsweise nach dem "Fehler 2737" durchsucht. Der folgende Text wurde in oder über der Zeile mit dem Fehler 2737 gefunden:
      MSI (c) (B7:A7): Hinweis: 1: 2737 2: CheckCAServer 3: c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP 4: CheckCAServer 
      Info 2898. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (Tahoma8   Tahoma   1 ) 
      Fehler 2737. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (CheckCAServer 
        
      c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP   CheckCAServer            ) 
      MSI (c) (B7:A7): Produkt: Microsoft Office Professional 2003 -- Fehler 
      2737. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (CheckCAServer   
      c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP
         
      CheckCAServer            )
      
      Aktion beendet um 9:58:55: CheckCAServer. Rückgabewert 3.
      
      
      Looking at this text, you see that Setup failed on the call to CheckCAServer.
  • Alle Protokolldateien enthalten einen oder mehrere Fehler, die normalerweise ignoriert werden können. Die folgenden Fehler können in jeder Protokolldatei erscheinen und weisen in der Regel nicht auf ein Setupproblem hin:
    Information 2898. Ein interner Fehler ist aufgetreten. Um Unterstützung zu erhalten, wenden Sie sich bitte an die EDV-Abteilung Ihrer Organisation.
    Information 2743. Ein interner Fehler ist aufgetreten. Um Unterstützung zu erhalten, wenden Sie sich bitte an die EDV-Abteilung Ihrer Organisation.
    Information 2726. Ein interner Fehler ist aufgetreten. Um Unterstützung zu erhalten, wenden Sie sich bitte an die EDV-Abteilung Ihrer Organisation.
  • Eine Angabe, nach der Sie suchen sollten, ist die Zeichenfolge "Note" (Hinweis). Im folgenden Fall, bei dem das Setupprogramm mit dem Fehler 2755 fehlgeschlagen war, konnte die Lösung des Problems aus dem einige Zeilen über dem Fehler stehenden Hinweis abgeleitet werden:
    MSI (s) (EC:BC): Hinweis: 1: 2336 2: 5 3: C:\WINNT\Installer\ 
    MSI (s) (EC:BC): MainEngineThread gibt 1632 zurück 
    MSI (c) (F8:F4): Hinweis: 1: 2755 2: 1632 3: 
    \\server\share\2003_Admin\PRO11.MSI 
    Fehler 2755. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (1632   \\server\share\2003_Admin\PRO11.MSI ) Um Unterstützung zu erhalten, wenden 
    Sie sich bitte an die EDV-Abteilung Ihrer Organisation
    
    
    Im vorstehenden Beispiel weisen die beiden folgenden Zeilen auf ein Problem mit den Berechtigungen für den Ordner "\Winnt\Installer" hin:
    MSI (s) (EC:BC): Hinweis: 1: 2336 2: 5 3: C:\WINNT\Installer\ 
    MSI (s) (EC:BC): MainEngineThread gibt 1632 zurück
    
    Nachdem die Berechtigungen für diesen Ordner korrigiert wurden, trat der Fehler 2755 nicht mehr auf.

    Hinweis: Die Zeile mit der Zahl "1632" ist der entscheidende Hinweis dafür, dass dieses Problem mit Berechtigungen zusammenhängt.

    Hinweis: In Protokolleinträgen mit der Angabe "Note" (Hinweis) kann die vierstellige Zahl nach "Hinweis" direkt Windows Installer-Fehlern zugeordnet werden, die in den oben erwähnten Artikeln der Microsoft Knowledge Base aufgeführt sind.
  • Eine weitere Zeichenfolge, nach der Sie in der Protokolldatei suchen sollten, ist "Return Value 3" (Rückgabewert 3). Wenn keine Fehlernummer angezeigt wurde oder Sie sich nicht daran erinnern, und die Angabe "Return Value 3" (Rückgabewert 3) ist in der Protokolldatei zu finden, sollten Sie sich bei der Problembehandlung auf diesen Bereich konzentrieren. Wenn bei der Ausführung des Setupprogramms eine Aktion durchgeführt wird, wird diese Aktion in den Protokolldateien verzeichnet. Wenn diese Aktion abgeschlossen ist, wird ein Rückgabewert verzeichnet. Wenn der Rückgabewert 1 ist, war die Aktion erfolgreich; schlägt die Aktion jedoch fehl, erscheint der Rückgabewert 3.
    Aktion gestartet um 9:56:45: SetW2kMill_WFP. 
    Aktion beendet um 9:56:45: SetW2kMill_WFP. Rückgabewert 1. 
    MSI (c) (B7:A7): Aktion ausführen: CheckCAServer 
    Aktion gestartet 9:56:45: CheckCAServer. 
    MSI (c) (B7:A7): MSIHANDLE (3) des Typs 790542 für Thread wird erstellt 
    183129 
    MSI (c) (B7:A7): MSIHANDLE (3) des Typs 790542 für Thread wird geschlossen 
    -183129 
    MSI (c) (B7:A7): Hinweis: 1: 2737 2: CheckCAServer 3: 
    c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP 4: CheckCAServer 
    Info 2898. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (Tahoma8   Tahoma   1 ) 
    Error 2737. Ein interner Fehler ist aufgetreten. (CheckCAServer 
    c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP   CheckCAServer            ) 
    MSI (c) (B7:A7): Produkt: Microsoft Office Standard 2003 -- Fehler 2737. 
    Ein interner Fehler ist aufgetreten. (CheckCAServer   c:\windows\TEMP\MSI82D6.TMP CheckCAServer            )
    		
    Aktion beendet um 9:58:55: CheckCAServer. Rückgabewert 3.
    
    .
    
    In diesem Fall war die Aktion SetW2kMill_WFP erfolgreich, da als Rückgabewert 1 erscheint. Die nächste Aktion, CheckCAServer, ist jedoch fehlgeschlagen, wie aus dem Rückgabewert 3 zu ersehen ist.
  • Manchmal finden Sie beim Überprüfen einer Protokolldatei jedoch weder eine Fehlernummer noch die Angaben "Note" (Hinweis) oder "Return Value 3" (Rückgabewert 3). Stattdessen wird ein ähnlicher Text wie der folgende angezeigt:
    MSI (c) (A5:65): Dateitransformationspaket wird gesucht: c:\test.mst 
    MSI (c) (A5:65): Hinweis: 1: 2203 2: c:\test.mst 3: -2147287038 
    MSI (c) (A5:65): Zwischengespeichertes Transformationspaket c:\test.mst 
    konnte nicht gefunden werden. Suche im Quellverzeichnis. 
    MSI (c) (A5:65): Dateitransformationspaket wird gesucht: 
    \\server\share\2003_ADMIN\test.mst 
    MSI (c) (A5:65): Hinweis: 1: 2203 2: \\server\share\2003_ADMIN\test.mst 3: 
    -2147287038 
    MSI (c) (A5:65): Hinweis: 1: 2729 1: 2203 2: 
    \\server\share\2003_ADMIN\test.mst 3: -2147287038 Fehler bei der Übernahme 
    der Transformationspakete. Stellen Sie sicher, dass die 
    Transformationspfade gültig sind. \\server\share\2003_ADMIN\test.mst 
    MSI (c) (A5:65): MainEngineThread gibt 1624 zurück
    
    
    
    In diesem Fall besteht ein Problem bei der Übernahme eines Transformationspakets, da das Paket nicht unter dem angegebenen Pfad (C:\test.mst) gefunden werden kann. Daher versucht das Setupprogramm, das Transformationspaket im Stammordner des Office-Quellspeicherorts zu finden. Wenn das Transformationspaket an keinem der beiden Speicherorte gefunden werden kann, wird die Installation abgebrochen.

Ausführliche Protokolldateien

Alle im Abschnitt "Windows Installer-Protokolldateien" aufgeführten Verfahren können auch auf ausführliche Protokolldateien angewendet werden. Bei einer ausführlichen Protokollierung benötigt die Ausführung des Setupprogramms jedoch mehr Zeit. Daher sollten Sie die ausführliche Protokollierung nur bei Setupproblemen anwenden, die sich nicht mithilfe einer standardmäßigen Protokolldatei diagnostizieren lassen.
  • Eine ausführliche Protokolldatei erstellen

    Bei der erstmaligen Installation von Office wird standardmäßig keine ausführliche Protokollierung verwendet. Wenn jedoch ein Setupfehler auftritt, wird beim zweiten Installationsversuch eine ausführliche Protokolldatei erstellt. Die für diese ausführlichen Protokolldateien verwendeten Protokollierungsoptionen stellen jedoch nicht alle für Windows Installer verfügbaren Optionen dar. Wenn Sie eine detailliertere Windows Installer-Protokolldatei mit sämtlichen Protokollierungsoptionen erstellen möchten, können Sie die Parameterkombination *v für die Befehlszeilenoption /L verwenden.

    Hinweis: Sie können eine ausführliche Protokolldatei während einer Administratorinstallation von Office erstellen, indem Sie eine Befehlszeile wie die folgende verwenden:
    Pfad\setup.exe /a Pfad\Pro11.msi /L*v C:\Verboselog.txt
    Diagnose beim Absturz des Setupprogramms

    Manchmal reagiert das Office-Setupprogramm nicht mehr (hängt), ohne dass eine Fehlermeldung angezeigt wird. In dieser Situation sollten Sie am besten den Computer neu starten und das Office-Setupprogramm mit aktivierter ausführlicher Protokollierung (mit einer zusätzlichen Option) erneut ausführen. Starten Sie das Office-Setupprogramm zu diesem Zweck neu. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und anschließend auf Ausführen.
    2. Geben Sie in das Feld Öffnen den folgenden Befehl ein, und klicken Sie auf OK:
      Pfad\Setup.exe /L*v! C:\Verboselog.txt
      Pfad steht dabei für den vollständigen Pfad zu Ihrem Office-Quellspeicherort.
    Im Normalfall werden 19 Zeilen mit Protokollinformationen im Zwischenspeicher abgelegt, bevor sie in die ausführliche Protokolldatei geschrieben werden. Wenn Sie nicht die Option ! für die Befehlszeilenoption /L (Protokollierung) verwenden, gehen möglicherweise einige oder alle dieser zwischengespeicherten Informationen verloren, wenn das Setupprogramm unterbrochen wird. Wenn Sie die Option ! verwenden, geht höchstens eine Zeile verloren, da die Option ! das Setupprogramm veranlasst, die Protokollinformationen Zeile für Zeile in die Protokolldatei zu schreiben (es erfolgt keine Zwischenspeicherung der Informationen).

    Gehen Sie nach dem Erstellen der ausführlichen Protokolldatei zum Ende der Datei, und sehen Sie sich die letzte oder die letzten beiden Zeilen an. In diesen Zeilen ist angegeben, welche Aktion das Setupprogramm ausführen wollte, als es abgebrochen wurde. Es kann beispielsweise Text etwa folgenden Inhalts angezeigt werden:
    ComponentRegister(ComponentId={71CE92CC2CB71D119A12000A9CE1A22A}, 
    KeyPath=C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Components\11\1033\OWCDCH11.CHM,State=3,Disk=1,SharedDllRefCount=0) 
    1: {90170409-6000-11D3-8CFE-0050048383C9} 2: {71CE92CC2CB71D119A12000A9CE1A22A} 3: 
    C:\Programme\Gemeinsame Dateien\Microsoft Shared\Web Components\11\1033\OWCDCH11.CHM
    
    Dies weist auf ein Registrierungsproblem (in der Windows-Registrierung) der Komponente (71CE92CC2CB71D119A12000A9CE1A22A) hin, deren Registrierungsschlüsselpfad OWCDCH11.CHM ist.

    Die Lösung dieses spezifischen Problems besteht darin, die Windows-Registrierung zu reparieren, bevor das Office-Setupprogramm erneut ausgeführt wird.

    In einem anderen Fall wird möglicherweise Text etwa folgenden Inhalts in der Protokolldatei angezeigt:
    MSI (c) (EB:1F): Aktion ausführen: OPCRemove 
    Aktion gestartet um  11:42:57: OPCRemove. 
    MSI (c) (EB:1F): MSIHANDLE (504) des Typs 790542 wird für Thread erstellt -194273
    
    Dies weist auf ein Problem mit einem Vorgang des Assistenten zur Entfernung von Microsoft Office-Versionen hin. Dieses Problem kann auftreten, wenn das Office-Setupprogramm eine frühere Version von Microsoft Office nicht entfernen kann. Deinstallieren Sie zunächst die frühere Version von Office, und führen Sie das Office-Setupprogramm anschließend erneut aus.

    Hinweis: Office Setup verwendet die folgenden Präfixe für benutzerdefinierte Aktionen. Wenn die Protokolldatei auf ein Problem mit einer benutzerdefinierten Aktion hinweist, lässt sich anhand dieser Präfixe gut feststellen, wo Sie mit der Problembehandlung beginnen müssen.
    • OLCA - Outlook Custom Action (Benutzerdefinierte Outlook-Aktion)
    • OPC - Office Removal Wizard (Assistent zur Entfernung von Microsoft Office-Versionen)
    • CAG, CaMMC - Auf ClipArt bezogen
    • IE - Internet Explorer

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Office Professional Edition 2003
  • Microsoft Office Excel 2003
  • Microsoft Office PowerPoint 2003
  • Microsoft Office Publisher 2003
  • Microsoft Office Small Business Edition 2003
  • Microsoft Office Basic Edition 2003
  • Microsoft Office Access 2003
  • Microsoft Office SharePoint Designer 2007
  • Microsoft Office Word 2007
  • Microsoft Office Excel 2007
  • Microsoft Office Outlook 2007
  • Microsoft Office PowerPoint 2007
  • Microsoft Office Professional 2007
  • Microsoft Office Publisher 2007
  • Microsoft Office Standard 2007
  • Microsoft Office Ultimate 2007
  • Microsoft Office Professional Plus 2007
  • Microsoft Office Home and Student 2007
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