Artikel-ID: 826852 - Geändert am: Mittwoch, 31. Januar 2007 - Version: 11.1

Ports, die von Systems Management Server 2003 verwendet werden, um durch eine Firewall oder durch einen Proxy-Server zu kommunizieren

Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
826852  (http://support.microsoft.com/kb/826852/EN-US/ ) Ports that Systems Management Server 2003 uses to communicate through a firewall or through a proxy server
Eine Version des Artikels für Microsoft Systems Management Server (SMS) 2.0 finden Sie auf folgender Webseite der Microsoft Knowledge Base:
200898  (http://support.microsoft.com/kb/200898/DE/ ) Wie Verwenden von Systems Management Server 2.0 über einen Firewall
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

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Einführung

Dieser Artikel listet die Ports auf, die von Microsoft Systems Management Server (SMS) 2003 verwendet werden, um durch eine Firewall oder durch einen Proxy-Server zu kommunizieren.

Weitere Informationen

Nach der Erweiterung des SMS-Schemas verwendet SMS 2003 neue Ports für den Zugriff auf den Active Directory-Verzeichnisdienst. Die folgende Liste enthält die Ports, die SMS zur Kommunikation verwendet.

Port-Anforderungen: SMS Site-Server zu Active Directory

SMS 2003 Site-Server benötigen für folgende Aufgaben Zugang zum globalen Katalogserver von Active Directory:
  • Veröffentlichung von Standortsystemen in Active Directory
  • Veröffentlichung und Abfrage von Active Directory-Standortgrenzen
  • Ausführung von Active Directory-Discovery-Methoden
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DienstnameUDPTCP
LDAP389389
LDAP/SSLN/V636
RPC-Endpunktzuordnung135135
Globaler Katalog LDAPN/V3268
Globaler Katalog LDAP SSLN/V3269
Kerberos8888

Port-Anforderungen: SMS 2003 Site-Server auf der untergeordneten Seite, der sekundären Seite oder dem SMS SQL-Server

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Port 445Server Message Block (SMB)

Port-Anforderungen: SMS 2003 Site-Server zu SMS SQL Server-Remotedatenbank. Proxy Management-Punkte, Verwaltungspunkt, Server-Locator-Punkte und Berichtspunkte zu SMS SQL Server-Datenbank

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Port 1433TCP (SMS Site-Server zu SQL-Server)
Hinweis: Weitere Informationen zu SQL Server-Ports finden Sie im Abschnitt ?Microsoft SQL Server-Ports?.

Port-Anforderungen: SMS 2003 Advanced Client zu Active Directory

In einer Active Directory-Umgebung sendet der Advanced Client eine Lightweight Directory Access Protocol (LDAP)-Anfrage an den globalen Katalogserver, um einen Verwaltungspunkt zu finden, der der Client-IP-Adresse entspricht. Active Directory benötigt folgende Ports, damit der Client eine Verbindung zum globalen Katalogserver herstellen kann.
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Port 389 UDP (User Datagram Protocol) LDAP Ping
Port 389TCP LDAP
Port 636TCP LDAP (SSL-Verbindung)
Port 3268TCP (explizite Verbindung zum globalen Katalog)
Port 3269TCP (explizite Verbindung zum globalen Katalog)

Port-Anforderungen: SMS 2003 Advanced Client zu Verwaltungspunkt oder zu Verteilungspunkt

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Port 80Hypertext Transfer Protocol (HTTP)
Port 139Clientsitzungen (für Verwaltungspunkte, auf denen BITS nicht aktiviert ist)
Port 445Server Message Block (für Verwaltungspunkte, auf denen BITS nicht aktiviert ist)
Hinweis: Wenn Sie einen Verteilungspunkt mit aktiviertem Background Intelligent Transfer Service (BITS) durch eine Firewall verwenden, muss nur Port 80 sowohl für den Verwaltungs- als auch für den Verteilungspunkt mit aktiviertem BITS geöffnet werden. Alle Verbindungen werden vom Client gestartet. Wenn Sie nur Port 80 öffnen, müssen Sie den Verwaltungspunkt mithilfe des folgenden Skripts festlegen:
dim oSMSClient 
set oSMSClient = CreateObject ("Microsoft.SMS.Client") 
oSMSClient.SetCurrentManagementPoint "MP NetBIOS name",0  
set oSMSClient=nothing 
Weitere Informationen finden Sie auf folgender Website:
http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/aa509005.aspx (http://msdn2.microsoft.com/en-us/library/aa509005.aspx)
Ohne Zugriff auf Active Directory oder WINS in der Umgebung benötigt der erweiterte Client eine Datei "lmhosts" auf den Clientcomputern. Sie benötigen Einträge für einen oder mehrere Verwaltungspunkte. Beispielsweise hat der folgende Verwaltungspunkt die IP-Adresse 10.0.0.1 und den Standortcode AAA: 10.0.0.1 "MP_AAA \0x1A" #PRE. Weitere Informationen zum Erstellen einer Datei LMHOSTS, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
180094  (http://support.microsoft.com/kb/180094/DE/ ) So erstellen Sie eine LMHOSTS-Datei für Domänenüberprüfung und Namensauflösung

Port-Anforderungen: SMS Remote Control System-Dienst: Wuser32

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AnwendungsprotokollProtokollPorts
SMS Remote ChatTCP2703
SMS Remote ChatUDP 2703
SMS Remote Control (Steuerung)TCP2701
SMS Remote Control (Steuerung)UDP2701
SMS Remote Control (Daten) TCP2702
SMS Remote Control (Daten)UDP2702
SMS RemotedateiübertragungTCP2704
SMS RemotedateiübertragungUDP 2704

SMS Remote Control UDP

Wenn Sie NetBIOS über TCP/IP zur SMS-Remotesteuerung verwenden, werden die folgenden Ports verwendet:
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Port 137 Namensauflösung
Port 138Messaging
Port 139Clientsitzungen
Hinweis: Wenn Sie NetBIOS über Novell NWLink verwenden, müssen Sie den Router dazu konfigurieren, Pakete des Typs 20 weiterzuleiten. Pakete des Typs 20 unterstützen NetBIOS.

Microsoft Windows NT UDP

Die folgende Liste enthält die Kern-UDP-Ports, die Windows NT verwendet, zusätzlich werden ihre jeweiligen Funktionen aufgeführt:
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Domain Name System (DNS)UDP53
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol)UDP67
Remoteprozeduraufrufe (RPC)TCP135
WINS (Windows Internet Name Service)UDP138
NetBIOS-DatagrammeUDP138
NetBIOS-DatagrammeTCP139
Hinweis: Auf der SMS-Verwaltungskonsole muss TCP-Port 135 zur Kommunikation geöffnet sein. Ansonsten kann die Konsole nicht alle Elemente in der Konsolenstruktur darstellen.

Microsoft SQL Server-Ports

Wenn Sie eine TCP/IP-Netzwerkbibliothek verwenden, aktivieren Sie Port 1433 auf der Firewall. Verwenden Sie die Hosts-Datei oder eine weiterentwickelte Verbindungszeichenfolge zur Hostnamensauflösung.

Wenn Sie Named Pipes über TCP/IP verwenden, aktivieren Sie Port 139 für NetBIOS-Funktionen.

Microsoft rät davon ab, die UDP-Ports 137 und 138 zur NetBIOS-Namensauflösung über B-Knoten-Broadcasts zu verwenden. Stattdessen können Sie einen WINS-Server oder eine Lmhosts-Datei zur Namensauflösung verwenden.

Standardmäßig verwendet SQL Server TCP-Port 1433 (nicht UDP), um TCP/IP abzuhören. Um den Port zu ändern, führen Sie SQL Server-Setup auf dem Server aus, und klicken Sie dann auf Netzwerkunterstützung ändern. Wenn SQL Server Port 1433 verwendet, arbeitet die Client-Netzwerkbibliothek korrekt. Wenn SQL Server eine Standardportnummer verwendet, muss der Client diesen Port im Datenquellnamen (DSN = Data Source Name) festlegen.

SMS RAS-Sender

SMS kann auch den SMS RAS-Sender mit PPTP (Point-to-Point Tunneling-Protokoll) verwenden, um SMS Site-, Client- und administrative Informationen durch eine Firewall zu senden und zu empfangen. Unter diesen Umständen wird der folgende Port verwendet:
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PPTPTCP1723

Sicherheit

Zur Erhöhung der Sicherheit auf Ihrem Computer können Sie Ihre Firewall so konfigurieren, dass IP-Filter verwendet werden, die es nur registrierten Adressen gestatten, durch die Firewall zu gelangen.

Wenn Sie spezifische Ports auf einem Proxyserver oder einer Firewall öffnen, kann dies die Sicherheit auf Ihrem Computer beeinträchtigen. Weitere Informationen zu Sicherheitsproblemen finden Sie auf folgender Microsoft-Website: Weitere Informationen zum Begrenzen von TCP/IP-Ports für DCOM finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
300083  (http://support.microsoft.com/kb/300083/DE/ ) Wie Einschränken von TCP/IP Ports unter Windows 2000 und Windows XP


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Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Systems Management Server 2003 Enterprise Edition
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