Dienstübersicht und Netzwerkportanforderungen für Windows

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 832017 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Wenn Sie ein Small Business-Kunde sind, finden Sie auf der Website Support für Kleinunternehmen weitere Ressourcen zur Fehlerbehebung und nützliche Informationen.
Hinweis
Bild minimierenBild vergrößern
2684263
Wichtig Dieser Artikel enthält mehrere Verweise auf den Standardbereich der dynamischen Ports. Der Standardbereich der dynamischen Ports hat sich unter Windows Server 2008 und höheren Versionen sowie Windows Vista und höheren Versionen wie folgt geändert:
  • Startport: 49152
  • Endport: 65535
In Windows 2000, Windows XP und Windows Server 2003 wird der folgende dynamische Portbereich verwendet:

  • Startport: 1025
  • Endport: 5000

Für Sie bedeutet das:
  • Wenn in der Computernetzwerk-Umgebung nur Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows 8, Windows 7 oder Windows Vista verwendet wird, müssen Sie die Konnektivität über den hohen Portbereich von 49152 bis 65535 aktivieren.
  • Wird in der Computernetzwerk-Umgebung Windows Server 2012, Windows Server 2008 R2, Windows Server 2008, Windows 8, Windows 7 oder Windows Vista in Kombination mit älteren Windows-Versionen als Windows Server 2008 und Windows Vista verwendet, dann müssen Sie die Konnektivität über die beiden folgenden Portbereiche aktivieren:
    • Oberer Portbereich 49152 bis 65535
    • Unterer Portbereich 1025 bis 5000
  • Wenn in Ihrer Computernetzwerk-Umgebung nur ältere Windows-Versionen als Windows Server 2008 und Windows Vista verwendet werden, müssen Sie die Konnektivität über den unteren Portbereich 1025 bis 5000 aktivieren.
Weitere Informationen zum Standardbereich der dynamischen Ports in Windows Server 2012, Windows 8, Windows Server 2008 R2, Windows 7, Windows Server 2008 und Windows Vista finden Sie im folgenden Microsoft Knowledge Base:
929851 Der Standardbereich der dynamischen Ports für TCP/IP hat sich in Windows Vista und Windows Server 2008 geändert
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Zusammenfassung

In diesem Artikel werden die wichtigsten Netzwerkports, -protokolle und -dienste beschrieben, die von Microsoft-Client- und Serverbetriebssystemen, serverbasierten Programmen und deren Unterkomponenten im Microsoft Windows-Serversystem verwendet werden. Administratoren und Supportmitarbeiter können sich in diesem Microsoft Knowledge Base-Artikel einen Überblick darüber verschaffen, welche Ports und Protokolle Microsoft-Betriebssysteme und Programme für die Netzwerkkonnektivität in einem segmentierten Netzwerk benötigen.

Die Portinformationen in diesem Artikel sollten nicht zur Konfiguration von Windows Firewall verwendet werden. Weitere Informationen zum Konfigurieren von Windows-Firewall finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:

Networking and Access Technologies: Windows Firewall
Das Windows-Serversystem bietet eine umfassende und integrierte Infrastruktur, welche die Anforderungen von Entwicklern und IT (Information Technology)-Experten erfüllt. Dieses System führt Programme und Lösungen aus, mit denen Sie Informationen schnell und einfach abrufen, analysieren und weitergeben können. Diese Microsoft-Client-, Server- und Serverprogrammprodukte verwenden verschiedene Netzwerkports und -protokolle, um mit Clientsystemen und anderen Serversystemen über das Netzwerk zu kommunizieren. Dedizierte Firewalls, hostbasierte Firewalls und IPsec-Filter (Internet Protocol Security) sind weitere wichtige Komponenten, die für die Netzwerksicherheit erforderlich sind. Wenn diese Technologien jedoch so konfiguriert sind, dass sie Ports und Protokolle blockieren, die von einem bestimmten Server verwendet werden, antwortet dieser Server nicht mehr auf Clientanforderungen.

Übersicht

Die folgende Liste bietet einen Überblick über die in diesem Artikel enthaltenen Informationen:
  • Der Abschnitt "Systemdienstports" enthält eine kurze Beschreibung der einzelnen Dienste, den logischen Namen der jeweiligen Dienste und die Ports und Protokolle, die für ein fehlerfreies Funktionieren der Dienste erforderlich sind. Nutzen Sie diesen Abschnitt, um die Ports und Protokolle zu ermitteln, die ein bestimmter Dienst verwendet.
  • Der Abschnitt "Ports und Protokolle" enthält eine Tabelle, in der die Informationen aus dem Abschnitt "Systemdienstports" zusammengefasst sind. Diese Tabelle ist nach der Portnummer sortiert, nicht nach dem Dienstnamen. Nutzen Sie diesen Abschnitt, um schnell festzustellen, welche Dienste einen bestimmten Port überwachen.

In diesem Artikel werden bestimmte Begriffe auf eine spezifische Art und Weise gebraucht. Um Missverständnisse zu vermeiden, stellen Sie sicher, dass Sie die Bedeutung der Begriffe, so wie Sie im vorliegenden Dokument verwendet werden, verstehen:
  • Systemdienste: Systemdienste sind Programme, die automatisch im Rahmen des Startvorgangs einer Anwendung oder im Rahmen des Startvorgangs des Betriebssystems geladen werden. Systemdienste unterstützen die unterschiedlichen Aufgaben, die das Betriebssystem ausführen muss. Einige Systemdienste auf Computern, auf denen Windows Server 2003, Enterprise Edition, ausgeführt wird, sind z. B. der Serverdienst, der Druckerwarteschlangendienst und der WWW-Publishingdienst. Jeder Systemdienst hat einen Dienstanzeigenamen und einen Dienstnamen. Der Dienstanzeigename ist der Name, der in Verwaltungsprogrammen mit grafischer Benutzeroberfläche, wie z. B. dem Snap-In "Dienste" in der Microsoft Management Console (MMC) erscheint. Der Dienstname ist der Name, der mit Befehlszeilenprogrammen und zahlreichen Skriptsprachen verwendet wird. Jeder Systemdienst kann einen oder mehrere Netzwerkdienste zur Verfügung stellen.
  • Anwendungsprotokoll: In diesem Artikel ist mit Anwendungsprotokoll ein Netzwerkprotokoll auf hoher Ebene gemeint, das ein oder mehrere TCP/IP-Protokolle und Ports verwendet. Beispiele für Anwendungsprotokolle sind HTTP, Server Message Blocks (SMBs) und das Simple Mail Transfer-Protokoll (SMTP).
  • Protokoll: Die TCP/IP-Protokolle sind Standardformate zum Datenaustausch zwischen Geräten in einem Netzwerk. TCP/IP-Protokolle arbeiten auf einer niedrigeren Ebene als die Anwendungsprotokolle. Die TCP/IP-Protokollsuite umfasst TCP, das User Datagram-Protokoll (UDP) und das Internet Control Message-Protokoll (ICMP).
  • Port: Dieser Begriff bezeichnet den Netzwerkport, den der Systemdienst auf eingehenden Netzwerkverkehr überwacht.
Dieser Artikel erläutert nicht, welche Dienste zur Netzwerkkommunikation auf andere Dienste angewiesen sind. Zum Beispiel stützen sich viele Dienste auf den Remoteprozeduraufruf (Remote Procedure Call, RPC) oder DCOM-Funktionen in Microsoft Windows, die ihnen dynamische TCP-Ports zuweisen. Der RPC-Dienst koordiniert Anfragen von anderen Systemdiensten, die RPC oder DCOM verwenden, um mit Clientcomputern zu kommunizieren. Viele andere Dienste stützen sich auf NetBIOS (Network Basic Input/Output System) oder SMBs, Protokolle, die vom Serverdienst zur Verfügung gestellt werden. Andere Dienste stützen sich auf HTTP oder HTTPS (Hypertext Transfer-Protokoll Secure). Diese Protokolle werden von Internetinformationsdienste (Internet Information Services, IIS) zur Verfügung gestellt. Eine umfassende Erörterung der Struktur der Windows-Betriebssysteme würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Eine detaillierte Dokumentation dieses Themas ist jedoch auf den Websites Microsoft TechNet und Microsoft Developer Network (MSDN) verfügbar. Obwohl sich viele Dienste möglicherweise auf einen bestimmten TCP- oder UDP-Port stützen, kann zu einem gegebenen Zeitpunkt jeweils nur ein Dienst oder Prozess diesen Port aktiv überwachen.

Bei Verwendung von RPC mit TCP/IP oder UDP/IP als Transportprotokoll werden Eingangsports den Systemdiensten häufig dynamisch nach Bedarf zugeordnet. Dabei werden TCP/IP- und UDP/IP-Ports mit einer höheren Portnummer als Port 1024 verwendet. Diese werden informell auch als beliebige RPC-Ports bezeichnet. In diesen Fällen sind RPC-Clients darauf angewiesen, dass die RPC-Endpunktzuordnung ihnen mitteilt, welche(r) dynamische(n) Port(s) dem Server zugeordnet wurde(n). Bei manchen RPC-basierten Diensten können Sie einen bestimmten Port konfigurieren, statt RPC dynamisch einen Port zuweisen zu lassen. Sie können auch, unabhängig vom Dienst, die Bandbreite an Ports, die RPC dynamisch zuordnet, auf einen kleinen Bereich begrenzen. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Abschnitt "Informationsquellen".

Dieser Artikel enthält Informationen über die Rollen der Systemdienste und der Server bei den Microsoft-Produkten, die im Abschnitt "Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf" aufgelistet sind. Die Informationen in diesem Artikel treffen teilweise auch auf Microsoft Windows XP und Microsoft Windows 2000 Professional zu; der Schwerpunkt des Artikels liegt jedoch auf serverspezifischen Betriebssystemen. Deshalb werden hier die Ports beschrieben, die ein Dienst überwacht, und nicht die Ports, mit deren Hilfe Clientprogramme Verbindungen zu einem Remotesystem herstellen.

Systemdienstports

Dieser Abschnitt enthält eine Beschreibung der einzelnen Systemdienste und den logischen Namen der jeweiligen Dienste sowie die Ports und Protokolle, die die Dienste benötigen.

Klicken Sie in der folgenden Liste auf den Namen eines Systemdiensts, um die Beschreibung anzuzeigen:

Active Directory (Lokale Sicherheits-Autorität, LSA)

Gatewaydienst auf Anwendungsebene

ASP.NET-Zustandsdienst

Zertifikatsdienste

Clusterdienst

Computerbrowser

DHCP-Server

DFS-Namespaces (DFSN)

DFS-Replikation

Server für die Überwachung verteilter Verknüpfungen

Distributed Transaction Coordinator

DNS-Server

Ereignisprotokoll

Faxdienst

Dateireplikation

Dateiserver für Macintosh

FTP-Publishingdienst

Gruppenrichtlinie

HTTP SSL

Internetauthentifizierungsdienst

Internet Connection Firewall (ICF)/Internet Connection Sharing (ICS)

IPAM

ISA/TMG-Server

Kerberos-Schlüsselverteilungscenter

Lizenzprotokollierung

Message Queuing

Messenger

Microsoft Exchange MTA-Stacks

Microsoft POP3-Dienst

Netzwerkanmeldung

NetMeeting-Remotedesktopfreigabe

Network News Transfer Protocol (NNTP)

Offlinedateien, Benutzerprofildienst, Ordnerumleitung und primärer Computer

Leistungsdatenprotokolle und Warnungen

Druckerspooler

Remoteinstallation

Remoteprozeduraufruf (RPC)

RPC-Locator

Remotespeicherbenachrichtigung

Remotespeicher

Routing und RAS

Server

SharePoint Portal Server

Simple Mail Transfer Protocol (SMTP)

Einfache TCP/IP-Dienste

SNMP-Dienst

SNMP-Trap-Dienst

SSDP-Suchdienst

TCP/IP-Druckserver

Telnet

Terminaldienste

Terminaldienstelizenzierung

Terminaldienste-Sitzungsverzeichnis

Daemon für "Trivial FTP"

UPnP-Gerätehost

Windows Internet Name Service (WINS)

Windows Media-Dienste

Windows-Zeitdienst

WWW-Publishingdienst

Ports und Protokolle

In der folgenden Tabelle sind die Informationen aus dem Abschnitt "Systemdienstports" zusammengefasst. Diese Tabelle ist nach der Portnummer sortiert, nicht nach dem Dienstnamen. Klicken Sie hier, um die Tabelle anzuzeigen

Microsoft stellt einen Teil der in dieser Tabelle enthaltenen Informationen in einer Microsoft Excel-Tabelle bereit. Diese Tabelle steht im Microsoft Download Center zum Download zur Verfügung.

Active Directory-Anforderungen an Ports und Protokolle

Anwendungsserver, Clientcomputer und Domänencontroller, die sich in einer gemeinsamen oder externen Gesamtstruktur befinden, sind dienstabhängig, damit von Benutzern und Computern gestartete Vorgänge, wie Domänenbeitritt, Anmeldeauthentifizierung, Remoteverwaltung und Active Directory-Replikation ordnungsgemäß funktionieren. Für solche Dienste und Vorgänge ist Netzwerkkonnektivität über bestimmte Netzwerkprotokolle und Ports erforderlich.

Die folgende Liste umfasst Dienste, Ports und Protokolle, die für Mitgliedscomputer und Domänencontroller erforderlich sind, damit sie zusammenarbeiten können oder damit Anwendungsserver Zugriff auf Active Directory haben.
Klicken Sie hier, um eine Liste der Dienste anzuzeigen, von denen Active Directory abhängig ist
Klicken Sie hier, um eine Liste der Dienste anzuzeigen, die Active Directory-Dienste benötigen

Informationsquellen

Klicken Sie hier, um eine Liste der Verweise auf Informationsquellen anzuzeigen

Windows Media-Dienste

Weitere Informationen zu den von Windows Media-Diensten verwendeten Ports finden Sie unter Allocating Ports for Windows Media Services.



Eigenschaften

Artikel-ID: 832017 - Geändert am: Freitag, 26. April 2013 - Version: 48.0
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Web Server 2008 R2
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 Standard
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Standard
  • Windows Web Server 2008
  • Windows Server 2008 for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2
  • Microsoft Systems Management Server 2003 Enterprise Edition
  • Microsoft SharePoint Portal Server 2001
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server
  • Microsoft SQL Server 2000 Standard Edition
  • Microsoft SQL Server 2000 Enterprise Edition
  • Microsoft Exchange 2000 Server Standard Edition
  • Microsoft Exchange 2000 Enterprise Server
  • Microsoft Operations Manager 2000 Enterprise Edition
  • Microsoft Internet Security and Acceleration Server 2000 Standard Edition
  • Microsoft Application Center 2000 Standard Edition
  • Windows 7 Enterprise
  • Windows 7 Home Basic
  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional
  • Windows 7 Starter
  • Windows 7 Ultimate
  • Windows Vista Service Pack 2
  • Microsoft Windows XP Service Pack 3
  • Windows 8
  • Windows Server 2012 Datacenter
  • Windows Server 2012 Essentials
  • Windows Server 2012 Foundation
  • Windows Server 2012 Standard
Keywords: 
kbfirewall kbhowtomaster KB832017
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com