Nach der Installation eines Service Packs, Update Rollups oder Drucker-Hotfixes auf einem Server unter Windows 2000 oder Windows Server 2003 kann nicht gedruckt werden

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Artikel-ID: 832219 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
832219 Users cannot print after you install a service pack, update rollup, or printer hotfix on a server in Windows 2000 or in Windows Server 2003
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie die Registrierung bearbeiten. Sie müssen wissen, wie die Registrierung wiederhergestellt werden kann, wenn ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Nach der Installation von Microsoft Windows 2000 Service Pack 2 (SP2), eines Windows Server 2003 Service Packs, eines Update Rollups oder eines Hotfixes, mit dem die Datei "Unidrvui.dll" aktualisiert wird, treten möglicherweise die beiden folgenden Symptome auf:
  • Wenn ein Client oder ein Server versucht, einen Druckauftrag zu starten, scheint der Druckerspoolerdienst nicht mehr zu reagieren (oder "hängt") und die folgende Fehlermeldung wird angezeigt:
    Es konnte kein Druckauftrag erstellt werden.
  • Wenn Sie versuchen, von der Server-Konsole aus eine Testseite zu drucken, wird folgende Fehlermeldung angezeigt:
    Die Testseite konnte nicht gedruckt werden.

Ursache

Dieses Verhalten tritt möglicherweise dann auf, wenn Sie das Service Pack oder das Hotfix-Paket auf einem Server mit vielen Unidrv-basierten PCL Druckertreibern (PCL = Printer Control Language) installieren.

Wenn Sie ein Service Pack oder eine Hotfix-Datei installieren, die die Datei "Unidrvui.dll" auf einem Server mit vielen Unidrv-basierten PCL-Druckertreibern installieren, wird es möglicherweise lange (bis zu zwei Stunden) dauern, bis der Server die analysierten binären Druckerbeschreibungsdateien (BUD-Dateien) wiederhergestellt hat, mit deren Hilfe die Spoolereffizienz für diese Treiber erhöht wird. Währenddessen ist der Druckerspooler nicht in der Lage, eingehende Druckaufträge zu empfangen und wird möglicherweise den Clients mitteilen, dass die Druckerwarteschlange voll ist. Hierbei handelt es sich um einen einmaligen Parsing-Vorgang, der nicht mehr stattfindet, nachdem die binären BUD-Dateien erfolgreich wiederhergestellt wurden.

Binäre BUD-Dateien, die von GPD-Dateien (GPD = Generic Printer Description) generiert werden, müssen wiederhergestellt werden, weil sich die GPD-Parser-Dateiversion geändert hat. Wenn alle Unidrv-basierten PCL-Treiber überprüft wurden, kann der Spooler wieder Druckaufträge verarbeiten. Microsoft empfiehlt daher, diese bis zu zwei Stunden dauernde BUD-Datei-Kompilierung zeitlich einzuplanen, wenn Sie Service Pack- und Hotfix-Installationen auf Servern mit vielen Unidrv-basierten PCL-Druckertreibern durchführen.

Lösung

Planen Sie zur Behebung dieses Problems genügend Zeit ein, damit der Server den Parsing-Vorgang aller Unidrv-basierten Druckertreiber für jede aktualisierte Druckerdatei abschließen kann, und planen Sie anschließend noch genügend Zeit für alle Drucker ein, die diese Dateien verwenden.

Abhilfe

Achtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungs-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Verantwortung.

Wenn Sie nicht so lange warten möchten, bis der Server den Parsing-Vorgang aller Unidrv-basierten Druckertreiber abgeschlossen hat, können Sie alle zwischengespeicherten binären BUD-Dateien manuell entfernen und sie dann automatisch wiederherstellen lassen. Je nachdem wie schnell Ihr Server ist, kann die automatische Wiederherstellung der Dateien möglicherweise schneller abgeschlossen werden. In der Regel dauert dieser Vorgang 30 Minuten.

Hinweis: Der Druckerspooler installiert zuerst eine neuere Version von Unidrv.dll. Anschließend sind die BUD-Dateien nicht mehr aktuell. Die BUD-Dateien sind kompilierte Versionen der PPD-Dateien und können vollständig von diesen PPD-Dateien wiederhergestellt werden. Daher können Sie die BUD-Dateien entfernen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Beenden Sie den Druckwarteschlangendienst. Führen Sie dazu den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung aus:
    net stop spooler
  2. Suchen Sie nach allen BUD-Dateien, und stellen Sie dann sicher, dass diese Dateien Stempel mit der aktuellen Zeit und dem aktuellen Datum enthalten. Die Dateien tragen das heutige Datum.
  3. Entfernen Sie alle BUD-Dateien, deren Zeit- und Datumsstempel vor dem heutigen Datum liegt. Diese Dateien sind im folgenden Ordner gespeichert:
    %SYSTEMROOT%\System32\Spool\Drivers\w32x86\3
  4. Entfernen Sie den folgenden Registrierungsschlüssel, falls vorhanden:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\PostSPUpgrade
    Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen. Geben Sie im Feld Öffnen den Befehl regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
    2. Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsunterschlüssel:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print
    3. Klicken Sie im Menü Registrierung auf Registrierungsdatei exportieren.
    4. In das Feld Dateiname geben Sie printkey ein. Klicken Sie anschließend auf Speichern.

      Hinweis: Wenn Sie den Registrierungsschlüssel
      Print
      später wiederherstellen möchten, doppelklicken Sie auf die Datei "Printkey.reg", die Sie gespeichert haben.
    5. Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel, und klicken Sie auf ihn, falls vorhanden:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Print\PostSPUpgrade
    6. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Löschen, und klicken Sie dann auf Ja, um zu bestätigen, dass Sie den Registrierungsschlüssel
      PostSPUpgrade
      löschen möchten.

      Hinweis: Möglicherweise wird der Registrierungsschlüssel
      PostSPUpgrade
      erneut angezeigt, nachdem Sie den Computer neu gestartet haben. Dieses Verhalten tritt auf, wenn andere BUD-Dateien vorhanden sind, die noch nicht analysiert wurden. Nachdem diese Dateien analysiert wurden, wird dieser Registrierungsschlüssel automatisch entfernt.
  5. Starten Sie den Server neu.
Wenn Sie den Server neu gestartet haben, steht die Funktion "Drucken" den Benutzern nach ca. 30 Minuten zur Verfügung.

Eigenschaften

Artikel-ID: 832219 - Geändert am: Montag, 10. Dezember 2007 - Version: 5.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server SP4
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server SP3
  • Microsoft Windows 2000 Advanced Server SP2
  • Microsoft Windows 2000 Server SP4
  • Microsoft Windows 2000 Service Pack 3
  • Microsoft Windows 2000 Server SP2
  • Microsoft Windows 2000 Professional SP4
  • Microsoft Windows 2000 Service Pack 3
  • Microsoft Windows 2000 Professional SP2
  • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
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