Artikel-ID: 836941 - Geändert am: Freitag, 26. März 2010 - Version: 25.1

Möglicherweise treten vorübergehend Verbindungsfehler auf, wenn Sie Updates mithilfe von Windows Update oder Microsoft Update installieren

Wichtig Dieser Artikel enthält Informationen über das Herabsetzen von Sicherheitseinstellungen und das Deaktivieren der Sicherheitsfunktionen auf Ihrem Computer. Sie können diese Änderungen vornehmen, um ein bestimmtes Problem zu umgehen. Bevor Sie diese Änderungen vornehmen, empfehlen wir Ihnen, die Risiken abzuschätzen, die mit der Implementierung dieser Problemumgehung in Ihrer Umgebung verbunden sein können. Wenn Sie diese Problemumgehung implementieren, führen Sie alle geeigneten Zusatzschritte aus, um Ihren Computer zu schützen.

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Einführung

Wenn Sie die Website Windows Update oder Microsoft Update verwenden, um Updates zu suchen und zu installieren, kann einer der Fehler auftreten, die im Abschnitt "Symptome" aufgeführt sind.

Wichtig In den meisten Fällen werden diese Fehler durch vorübergehende Probleme verursacht, die von sehr kurzen Unterbrechungen der Kommunikation zwischen dem zu aktualisierenden Computer und dem herunterzuladenden Update bewirkt werden. Diese Probleme werden normalerweise automatisch behoben. Bevor Sie also die in diesem Artikel beschriebenen Problembehandlungsmethoden ausprobieren, verlassen Sie die Windows Update-Website, warten 10-15 Minuten und starten dann Windows Update erneut, um nach Updates zu suchen. Sie können das Update auch während des üblichen 24-Stunden-Zyklus der automatischen Aktualisierung von Windows installieren lassen.

Hinweis Diese Fehler können auch dann auftreten, wenn keine Änderungen an den Netzwerkeinstellungen vorgenommen wurden.

Symptome

Wenn Sie die Website Windows Update oder Microsoft Update verwenden, um Updates zu suchen und zu installieren, erhalten Sie möglicherweise eine der folgenden Fehlermeldungen:
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Fehler 0x80070008Fehler 0x800705B4
Fehler 0x8007000E Fehler 0x80072EE2
Fehler 0x80072EFD Fehler 0x80072EE7
Fehler 0x80072EEF Fehler 0x80072EFE
Fehler 0x8024400E Fehler 0x80072F76
Fehler 0x80244016 Fehler 0x80072F78
Fehler 0x80244022 Fehler 0x80090305
Fehler 0x8024402F Fehler 0x8009033F
Fehler 0xC80003FA Fehler 0x80244008
Fehler 0xC800042D Fehler 0x8024400A
Fehler 0x80071A90 Fehler 0x8024400D
Weiter Informationen über die einzelnen Fehlercodes finden Sie im Abschnitt "Zusätzliche Fehlercodeinformationen für erfahrenen Benutzer".

Ursache

Diese Fehlermeldungen können durch eines der folgenden Probleme verursacht werden:
  • Anwendungen oder Prozesse, die die Internetkommunikation beeinträchtigen
  • Ressourcenprobleme Ihres Computers
  • Hohe Internetaktivität
  • Behebbare Datenbankfehler

Lösung

Wenn Sie Windows Update verlassen, 10-15 Minuten gewartet und Windows Update anschließend neu gestartet haben oder zugelassen haben, dass die Windows-Funktion Automatische Updates Updates in ihrem 24-stündigen Zyklus installiert, und die Fehlermeldungen weiterhin angezeigt werden, verwenden Sie die folgenden Methoden beginnend mit Methode A, um das Problem zu beheben.

Methode A: Überprüfen der Internetverbindung

Vergewissern Sie sich, dass der Zugriff auf andere Websites möglich ist. Wenn Sie nicht auf andere Websites zugreifen können, funktioniert Ihre Internetverbindung ggf. nicht ordnungsgemäß, weshalb Sie Ihren Internetdienstanbieter kontaktieren und um Hilfe bitten sollten.

Wenn Sie auf andere Websites zugreifen können, fahren Sie mit Methode B fort.

Methode B: Sicherstellen, dass die Windows-Firewall aktiviert ist, und vorübergehendes Deaktivieren von Firewalls von Drittanbietern

Achtung Diese Problemumgehung kann den Schutz Ihres Computers oder Netzwerks vor böswilligen Benutzern oder Malware wie z. B. Viren beeinträchtigen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen diese Informationen jedoch bereit, damit Sie sie nach eigenem Ermessen implementieren können. Sie verwenden diese Problemumgehung auf eigene Gefahr.

Gehen Sie folgendermaßen vor, um diese Methode durchzuführen:

Schritt 1: Vergewissern Sie sich, dass die Windows-Firewall aktiviert ist.

Gehen Sie hierzu in Windows 7 und Windows Server 2008 R2 folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie zum Öffnen der Windows-Firewall auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    Schaltfläche 'Start'
    , dann auf Systemsteuerung, danach auf System und Sicherheit und schließlich auf Windows-Firewall.
  2. Klicken Sie im Navigationsbereich auf der linken Seite auf Windows-Firewall ein- oder ausschalten.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Berechtigung für die Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Administratorenkennwort ein, oder geben Sie eine Bestätigung an.
  3. Vergewissern Sie sich, dass die Option Windows-Firewall einschalten sowohl für Standorteinstellungen für das Heim- oder Arbeitsplatznetzwerk (privat) und Standorteinstellungen für das öffentliche Netzwerk ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf OK.
Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Um Windows-Firewall zu öffnen, klicken Sie auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    -Schaltfläche
    und auf Systemsteuerung. Klicken Sie dann auf Sicherheit und anschließend auf Windows-Firewall.
  2. Klicken Sie auf Windows-Firewall ein- oder ausschalten.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Berechtigung für die Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Administratorenkennwort ein, oder geben Sie eine Bestätigung an.
  3. Klicken Sie auf Ein (empfohlen) und dann auf OK.
Führen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    firewall.cpl
  3. Stellen Sie auf der Registerkarte Allgemein sicher, dass Ein (Empfohlen) ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf OK.

Schritt 2: Deinstallieren Sie vorübergehend Firewalls von Drittanbietern

Wählen Sie hierzu in Windows 7 und Windows Server 2008 R 2 eine der folgenden Optionen:
  • Konsultieren Sie die Dokumentation im Lieferumfang des Programms.
  • Zeigen Sie die Hilfedateien des Programms an.
  • Wenden Sie sich an den Hersteller des Programms. Informationen zur Kontaktaufnahme mit dem Programmhersteller finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
    http://support.microsoft.com/gp/vendors (http://support.microsoft.com/gp/vendors)
Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf die Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    -Schaltfläche
    und dann auf Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Sicherheit und dann auf Sicherheitscenter.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder bestätigen Sie den Vorgang.

    Hinweis Wählen Sie im Navigationsbereich auf der linken Seite die Option Startseite der Systemsteuerung aus, sofern diese nicht bereits aktiviert wurde.
  3. Lesen Sie unter Firewall den Hinweis zum Firewallstatus. Diese Information gibt Auskunft darüber, ob eine Firewall installiert ist, um welche Firewall es sich handelt und ob sie aktiviert ist. Wenn beispielsweise ZoneAlarm installiert und aktiviert ist, lautet die Angabe ZoneAlarm-Firewall ist derzeit aktiviert. In der rechten Ecke des Firewallabschnitts wird außerdem durch eine grüne Schaltfläche angezeigt, dass die Firewall aktuell ausgeführt wird.
  4. Öffnen Sie die Firewallanwendung eines Drittanbieters, die im Firewallstatushinweis aufgeführt ist, und deaktivieren Sie vorübergehend die Firewall. Lesen Sie ggf. die Dokumentation der Firewallanwendung, oder wenden Sie sich an den Anbieter der Anwendung, um weitere Informationen zur vorübergehenden Deaktivierung der Anwendung zu erhalten.
Wählen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 eine der folgenden Optionen aus:
  • Lesen Sie die im Programm enthaltene Dokumentation.
  • Zeigen Sie die Hilfedateien für das Programm an.
  • Wenden Sie sich an den Programmanbieter. Kontaktinformationen zu Programmanbietern finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://support.microsoft.com/gp/vendors (http://support.microsoft.com/gp/vendors)

Schritt 3: Versuchen Sie erneut, die Updates zu installieren.

Falls dadurch Ihr Problem behoben wird, befolgen Sie die Anweisung in Methode B, Schritt 2, um Ihre Firewall eines Drittanbieters zu reaktivieren. Sie können zudem nach Updates für Ihre Firewall suchen und diese installieren.

Falls das Problem damit nicht behoben ist, fahren Sie mit Methode C fort.

Methode C: Vorübergehendes Deaktivieren der Antivirussoftware von Drittanbietern

Achtung Diese Problemumgehung kann den Schutz Ihres Computers oder Netzwerks vor böswilligen Benutzern oder Malware wie z. B. Viren beeinträchtigen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen diese Informationen jedoch bereit, damit Sie sie nach eigenem Ermessen implementieren können. Sie verwenden diese Problemumgehung auf eigene Gefahr.

Hinweis Falls Ihre Firewall eines Drittanbieters noch aus Methode B deaktiviert ist, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt keine E-Mail-Nachrichten öffnen, nicht durch das Internet surfen und keine Sofortnachrichten senden.

Schritt 1: Bestimmen und deaktivieren Sie vorübergehend Ihre Antivirussoftware eines Drittanbieters

Hinweis Windows erkennt nicht sämtliche Antivirussoftware, und manche Antivirussoftware meldet Windows nicht ihren Statuts. Wenn die Antivirussoftware nicht im Windows-Sicherheitscenter angezeigt wird und Sie über keine Sucherfahrung verfügen, wenden Sie eine der folgenden Möglichkeiten an:
  • Rufen Sie das Start-Menü auf, und suchen Sie die Antivirussoftware in der Programmliste.
  • Geben Sie im Start-Menü in das Feld Suchen den Namen der Software oder des Herstellers ein.
  • Das Symbol wird auf der rechten Seite des Infobereichs der Taskleiste angezeigt.
Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    Schaltfläche 'Start'
    , und kopieren Sie in das Textfeld Suche starten den folgenden Befehl (oder geben Sie ihn ein):
    wscui.cpl
  2. Klicken Sie in der Programmliste auf wscui.cpl.
  3. Klicken Sie im Fenster Windows-Sicherheit auf Schutz vor schädlicher Software.

    Hinweis Wenn Windows die Antivirussoftware erkennt, wird sie unter Virenschutz aufgeführt.
  4. Wenn die Software aktiviert ist, suchen Sie in der Hilfedokumentation der Software Informationen zur Deaktivierung.
Führen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl, und fügen Sie ihn in das Feld Öffnen ein (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE:
    wscui.cpl
  3. Klicken Sie im Fenster Windows-Sicherheit auf Virenschutz.
  4. Wenn die Software aktiviert ist, zeigen Sie die Informationen zur Antivirusanwendung an, und notieren Sie den Namen der Anwendung.
  5. Klicken Sie auf Start und dann auf Alle Programme. Suchen und starten Sie die Antivirusanwendung.
  6. Deaktivieren Sie vorübergehend die Software.

    Hinweis Informationen über das Deaktivieren der Software finden Sie ggf. in der Dokumentation der Anwendung.

Schritt 2: Suchen nach Windows Updates

Sobald die Antivirussoftware vorübergehend deaktiviert ist, besuchen Sie erneut die Windows Update- oder Microsoft Update-Website, und versuchen Sie, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde und die Updates erfolgreich installiert wurden, sollte die Antivirussoftware des Drittanbieters wieder aktiviert werden. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Falls das Problem damit nicht behoben ist, fahren Sie mit Methode D fort.

Methode D: Deaktivieren von Softwarebeschleunigungsprogrammen

Deaktivieren Sie alle Softwarebeschleunigungsprogramme, die Sie ggf. ausführen. Dabei kann es sich beispielsweise um Programme zur Beschleunigung von Dateidownloads oder der Internetgeschwindigkeit handeln.

Hinweis Falls Ihre Firewall eines Drittanbieters noch aus Methode B deaktiviert ist, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt keine E-Mail-Nachrichten öffnen, nicht durch das Internet surfen und keine Sofortnachrichten senden.

Schritt 1: Deaktivieren von Softwarebeschleunigungsprogrammen

Wählen Sie hierzu eine der folgenden Optionen:
  • Lesen Sie die im Programm enthaltene Dokumentation.
  • Zeigen Sie die Hilfedateien für das Programm an.
  • Wenden Sie sich an den Programmanbieter. Kontaktinformationen zu Programmanbietern finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://support.microsoft.com/gp/vendors (http://support.microsoft.com/gp/vendors)

Schritt 2: Installieren Sie Updates

Sobald das Softwarebeschleunigungsprogramm deaktiviert ist, besuchen Sie erneut die Windows Update- oder Microsoft Update-Website, und versuchen Sie, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde, sollten die im ersten Schritt deaktivierten Softwarebeschleunigungsprogramme wieder aktiviert werden.

Falls das Problem damit nicht behoben ist, fahren Sie mit Methode E fort.

Methode E: Hinzufügen der Windows Update-Website und Microsoft Update-Website zur Liste der vertrauenswürdigen Sites in Internet Explorer

Hinweis Falls Ihre Firewall eines Drittanbieters noch aus Methode B deaktiviert ist, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt keine E-Mail-Nachrichten öffnen, nicht durch das Internet surfen und keine Sofortnachrichten senden.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Websites Windows Update und Microsoft Update zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzuzufügen:
  1. Starten Sie Windows Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.

    Hinweis Wenn Sie Internet Explorer 7 verwenden und das Menü nicht zur Verfügung steht, drücken Sie die ALT-Taste, um auf das Internet Explorer-Menü zuzugreifen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf Vertrauenswürdige Sites.
  4. Klicken Sie auf Sites, und deaktivieren Sie dann das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
  5. Geben Sie im Feld Diese Website zur Zone hinzufügen die folgenden Adressen ein, und klicken Sie nach jeder Eingabe auf Hinzufügen:
    • http://update.microsoft.com
    • http://windowsupdate.microsoft.com
  6. Klicken Sie zweimal auf OK.
  7. Versuchen Sie erneut, die Updates zu installieren.
Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde und die Updates erfolgreich installiert wurden, sollte ggf. die Firewall des Drittanbieters wieder aktiviert werden. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Falls das Problem damit nicht behoben ist, fahren Sie mit Methode F fort.

Methode F: Vergewissern, dass das neueste Update von Background Intelligent Transfer Service (BITS) installiert ist

Hinweis Falls Ihre Firewall eines Drittanbieters noch aus Methode B deaktiviert ist, sollten Sie zu diesem Zeitpunkt keine E-Mail-Nachrichten öffnen, nicht durch das Internet surfen und keine Sofortnachrichten senden.

Um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie Sie sicherstellen, dass das aktuelle Update für den Intelligente Hintergrundübertragungsdienst (BITS) installieren wurde, klicken Sie auf die folgende Artikelnummer, und lesen Sie den entsprechenden Microsoft Knowledge Base-Artikel:
842773   (http://support.microsoft.com/kb/842773/ ) Ein Updatepaket mit BITS-Version 2.0 und WinHTTP Version 5.1 steht für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000 zur Verfügung
Wenn Sie die Updates mit dieser Methode erfolgreich installieren konnten, ist die Problembehebung damit beendet. Wenn jedoch Ihre Firewall eines Drittanbieters nach Anwendung von Methode B noch deaktiviert ist, sollten Sie diese wieder aktivieren. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Wenn diese Methode nicht erfolgreich war und Sie mit der erweiterten Problembehandlung vertraut sind, fahren Sie mit dem Abschnitt "Erweiterte Problembehandlung" fort.

Wenn Sie für die erweiterte Problembehandlung nicht über ausreichende Erfahrungen verfügen, kann Ihnen dieser Artikel leider nicht weiter helfen. Bitten Sie für weitere Schritte ggf. eine andere Person um Hilfe, oder wenden Sie sich an den Support. Weitere Informationen zu Supportoptionen finden Sie auf der folgenden Website von Microsoft:
http://support.microsoft.com/contactus/ (http://support.microsoft.com/contactus/)

Weitere Informationen

Die Problembehandlungsmethoden und andere Informationen im folgenden Abschnitt sind für erfahrene Benutzer vorgesehen, die in einer Unternehmensumgebung arbeiten, in der aktuell Hostdateien und Proxyserver verwendet werden.

Erweiterte Problembehandlungsmethoden

Erweiterte Methode A: Entfernen von Einträgen für Windows Update und Microsoft Update aus der Datei "Hosts"

Bestimmte Programme nehmen zur Steuerung der DNS-Namensauflösung Änderungen an der Datei "Hosts" vor. Gelegentlich ist in der Hostdatei ein Eintrag für die Website Windows Update oder Microsoft Update enthalten.

Führen Sie zum Entfernen der Einträge aus der Hostdatei folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl, und fügen Sie ihn in das Feld Öffnen ein (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE:
    notepad %windir%\system32\drivers\etc\hosts
    Hinweis Wenn Sie dazu aufgefordert werden, ein Programm zum Öffnen der Datei Hosts anzugeben, klicken Sie auf Notepad, danach auf die Option Diesen Dateityp immer mit diesem Programm öffnen und dann auf OK.
  3. Entfernen oder markieren Sie im Editor alle Hosts-Dateien, die Einträge für Windows Update enthalten, damit sie nicht gelesen werden, wenn auf die Datei zugegriffen wird. Setzen Sie hierzu das Nummernzeichen (#) vor jede Zeile, die "microsoft" und "update" enthält. Fügen Sie z. B. das Nummernzeichen (#) dem Anfang der folgenden Einträge hinzu:
    • # 64.4.21.125 http://update.microsoft.com
    • # 64.4.21.125 http://windowsupdate.microsoft.com
    • # http://update.microsoft.com
  4. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern.
  5. Beenden Sie den Editor.
  6. Starten Sie den Computer neu.

    Hinweis Wenn Sie den Computer nicht neu starten wollen, können Sie auch den DNS-Auflösungscache leeren. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
    2. Geben Sie im Feld Ausführen die Zeichenfolge cmd ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
    3. Geben Sie bei der Eingabeaufforderung ipconfig /flushdns ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Erweiterte Methode B: Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxy-Konfiguration

Windows 7

Führen Sie zum Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxykonfiguration für Windows 7 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie cmd in das Feld Programme/Dateien durchsuchen ein.
  2. Klicken Sie in der Liste Programme mit der rechten Maustaste auf regedit.exe, und wählen Sie dann Als Administrator ausführen aus.

    Hinweis Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. einer Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder klicken Sie auf Fortsetzen.
  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drucken Sie die EINGABETASTE:
    netsh winhttp show proxy
    Hinweis Die Proxyeinstellung wird neben Proxyserver angezeigt. Ist kein Proxyserver vorhanden, wird im Eingabeaufforderungsfenster Direktzugriff <Kein Proxyserver> angezeigt.
  4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE, um die aufgeführte Proxyeinstellung zu entfernen:
    netsh winhttp reset proxy
  5. Kehren Sie zur Windows Update- oder Microsoft Update-Website zurück, und versuchen Sie erneut, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Windows Vista

Führen Sie zum Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxykonfiguration unter Windows Vista die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start, und geben Sie cmd im Feld Suche starten ein.
  2. Klicken Sie in der Liste Programme mit der rechten Maustaste auf regedit.exe, und wählen Sie dann Als Administrator ausführen aus.

    Hinweis Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. einer Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder klicken Sie auf Fortsetzen.
  3. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drucken Sie die EINGABETASTE:
    netsh winhttp show proxy
    Hinweis Die Proxyeinstellung wird neben Proxyserver angezeigt. Ist kein Proxyserver vorhanden, wird im Eingabeaufforderungsfenster Direktzugriff <Kein Proxyserver> angezeigt.
  4. Geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE, um die aufgeführte Proxyeinstellung zu entfernen:
    netsh winhttp reset proxy
  5. Kehren Sie zur Windows Update- oder Microsoft Update-Website zurück, und versuchen Sie erneut, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Windows XP und Windows Server 2003

Führen Sie zum Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxykonfiguration unter Windows XP und Windows Server 2003 die folgenden Schritte aus:
  1. Öffnen Sie Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verbindungen und dann auf LAN-Einstellungen.
  4. Aktivieren Sie im Dialogfeld Einstellungen für lokales Netzwerk das Kontrollkästchen Einstellungen automatisch ermitteln, und klicken Sie dann auf OK.
  5. Beenden Sie Internet Explorer.
  6. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  7. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    cmd
  8. Geben Sie die folgenden Befehle ein. Drücken Sie nach jedem Befehl die EINGABETASTE.
    1. proxycfg -d
    2. net stop wuauserv
    3. net start wuauserv
    4. exit
  9. Wechseln Sie zur Website Windows Update bzw. Microsoft Update zurück, und versuchen Sie erneut, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Erweiterte Methode C: Informationen zur Erkennung und Verwendung von Proxyservern durch den Windows Update-Client

Für Benutzer in Unternehmensumgebungen oder von Proxyservern

Falls Sie in einer Unternehmensumgebung oder hinter einem Proxyserver arbeiten, finden Sie weitere Informationen zur Erkennung und Verwendung von Proxyservern durch den Windows Update-Client im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
900935  (http://support.microsoft.com/kb/900935/ ) So stellt der Windows Update-Client fest, über welchen Proxyserver die Verbindung zur Windows Update-Website hergestellt wird

Zusätzliche Fehlercodeinformationen für erfahrene Benutzer

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
Hexadezimaler Fehlercode Dezimaler FehlercodeAPI-Fehlerbeschreibung
0x80070008-2147024888ERROR_NOT_ENOUGH_MEMORY
0x800705B4-2147023436Error_Timeout
0x8007000E-2147024882E_OUTOFMEMORY
0x80072EE2-2147012894ERROR_INTERNET_TIMEOUT
0x80072EFD-2147012867ERROR_INTERNET_CANNOT_CONNECT
0x80072EE7-2147012889ERROR_INTERNET_NAME_NOT_RESOLVED
0x80072EEF-2147012881ERROR_INTERNET_LOGIN_FAILURE
0x80072EFE-2147012866ERROR_INTERNET_CONNECTION_ABORTED
0x8024400E-2145107954SUS_E_PT_SOAP_SERVER
0x80072F76-2147012746ERROR_WINHTTP_HEADER_NOT_FOUND
0x80244016-2145107946SUS_E_PT_HTTP_STATUS_BAD_REQUEST
0x80072F78-2147012744ERROR_WINHTTP_INVALID_SERVER_RESPONSE
0x80244022-2145107934SUS_E_PT_HTTP_STATUS_SERVICE_UNAVAIL
0x80090305-2146893051SEC_E_SECPKG_NOT_FOUND
0x8024402F-2145107921WU_E_PT_ECP_SUCCEEDED_WITH_ERRORS
0x8009033F-2146892993SEC_E_Shutdown_IN_Progress
0xC80003FA-939523078hrReadVerifyFailure
0x80244008-2145107960SUS_E_PT_SOAPCLIENT_PARSEFAULT
0xC800042D-939523027HrVersionStoreOutOfMemory
0x8024400A -2145107958SUS_E_PT_SOAPCLIENT_PARSE
0x80071A90-2147018096ERROR_TRANSACTIONAL_CONFLICT
0x8024400D-2145107955SUS_E_PT_SOAP_CLIENT

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Update Corporate Edition 1.0
  • Microsoft Update
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