Artikel-ID: 836941 - Geändert am: Donnerstag, 2. Oktober 2008 - Version: 23.1

Möglicherweise treten vorübergehend Verbindungsfehler auf, wenn Sie Updates mithilfe von Windows Update oder Microsoft Update installieren

Wichtig Dieser Artikel enthält Informationen über das Herabsetzen von Sicherheitseinstellungen und das Deaktivieren der Sicherheitsfunktionen auf Ihrem Computer. Sie können diese Änderungen vornehmen, um ein bestimmtes Problem zu umgehen. Bevor Sie diese Änderungen vornehmen, empfehlen wir Ihnen, die Risiken abzuschätzen, die mit der Implementierung dieser Problemumgehung in Ihrer Umgebung verbunden sein können. Wenn Sie diese Problemumgehung implementieren, führen Sie alle geeigneten Zusatzschritte aus, um Ihren Computer zu schützen.

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Einführung

Wenn Sie die Website Windows Update oder Microsoft Update verwenden, um Updates zu suchen und zu installieren, kann einer der Fehler auftreten, die im Abschnitt "Symptome" aufgeführt sind.

Wichtig In den meisten Fällen handelt es sich um temporäre oder kurzfristige Probleme, die durch geringfügige Unterbrechungen in der Kommunikation zwischen dem zu aktualisierenden Computer und dem Windows Update-Server verursacht werden. Diese Probleme werden normalerweise automatisch behoben. Versuchen Sie daher zuerst, das Update erneut zu installieren, bevor Sie die in diesem Artikel genannten Problembehandlungsmethoden anwenden. Verlassen Sie dazu die Windows Update-Website, und stellen Sie nach 10 bis 15 Minuten die Verbindung wieder her. Sie können das Update auch während des üblichen 24-Stunden-Zyklus der automatischen Aktualisierung von Windows installieren lassen.

Hinweis Diese Fehler können auch dann auftreten, wenn keine Änderungen an den Netzwerkeinstellungen vorgenommen wurden.

Symptome

Wenn Sie die Website Windows Update oder Microsoft Update verwenden, um Updates zu suchen und zu installieren, erhalten Sie möglicherweise eine der folgenden Fehlermeldungen:
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
Fehler 0x80070008Fehler 0x800705B4
Fehler 0x8007000E Fehler 0x80072EE2
Fehler 0x80072EFD Fehler 0x80072EE7
Fehler 0x80072EFE Fehler 0x8024400E
Fehler 0x80072F76 Fehler 0x80244016
Fehler 0x80072F78 Fehler 0x80244022
Fehler 0x80090305 Fehler 0x8024402F
Fehler 0x8009033F Fehler 0xC80003FA
Fehler 0x80244008 Fehler 0xC800042D
Fehler 0x8024400A Fehler 0x80071A90
Fehler 0x8024400D
Weiter Informationen über die einzelnen Fehlercodes finden Sie im Abschnitt "Zusätzliche Fehlercodeinformationen für erfahrenen Benutzer".

Ursache

Diese Fehlermeldungen können durch eines der folgenden Probleme verursacht werden:
  • Anwendungen oder Prozesse, die die Internetkommunikation beeinträchtigen
  • Ressourcenprobleme Ihres Computers
  • Zu viel Aktivität auf der Updatesite
  • Hohe Internetaktivität
  • Behebbare Datenbankfehler
  • Probleme mit dem Servertimeout auf der Website Windows Update bzw. Microsoft Update

Lösung

Verwenden Sie die folgenden Methoden zur Problembehebung, wenn die Fehlermeldung bei der Installation des Updates im Verlauf des 24-Stunden-Zyklus der automatischen Aktualisierung von Windows auftritt oder bestehen bleibt, nachdem Sie Windows Update verlassen und nach 10 bis 15 Minuten erneut eine Verbindung mit der Website hergestellt haben. Beginnen Sie die Problembehandlung mit Methode A.

Methode A: Überprüfen der Internetkonnektivität

Stellen Sie sicher, dass Sie erfolgreich auf andere Websites zugreifen können. Wenn Sie nicht auf andere Websites zugreifen können, funktioniert Ihre Internetverbindung möglicherweise nicht ordnungsgemäß. Wenden Sie sich an Ihren Internetdienstanbieter.

Wenn Sie erfolgreich auf andere Websites zugreifen können, fahren Sie mit Methode B fort.

Methode B: Stellen Sie sicher, dass Windows-Firewall aktiviert ist, und deaktivieren Sie vorübergehend Firewalls von Drittanbietern

Achtung Diese Problemumgehung kann den Schutz Ihres Computers oder Netzwerks vor böswilligen Benutzern oder Malware wie z. B. Viren beeinträchtigen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen diese Informationen jedoch bereit, damit Sie sie nach eigenem Ermessen implementieren können. Sie verwenden diese Problemumgehung auf eigene Gefahr.

Um die Methode fortzusetzen, führen Sie die folgenden Schritte aus.

Schritt 1: Stellen Sie sicher, dass Windows-Firewall aktiviert ist

Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Um Windows-Firewall zu öffnen, klicken Sie auf Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    -Schaltfläche
    und auf Systemsteuerung. Klicken Sie dann auf Sicherheit und anschließend auf Windows-Firewall.
  2. Klicken Sie auf Windows-Firewall ein- oder ausschalten.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Berechtigung für die
				Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Administratorenkennwort ein, oder geben Sie eine Bestätigung an.
  3. Klicken Sie auf Ein (empfohlen) und dann auf OK.
Führen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    firewall.cpl
  3. Stellen Sie auf der Registerkarte Allgemein sicher, dass Ein (Empfohlen) ausgewählt ist, und klicken Sie dann auf OK.

Schritt 2: Deaktivieren Sie vorübergehend Firewalls von Drittanbietern

Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf die Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    -Schaltfläche
    und dann auf Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Sicherheit und dann auf Sicherheitscenter.

    Bild minimierenBild vergrößern
    Berechtigung für die
				Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie dazu aufgefordert werden, geben Sie das Administratorenkennwort ein, oder geben Sie eine Bestätigung an.

    Hinweis Wählen Sie im Navigationsbereich auf der linken Seite die Option Startseite der Systemsteuerung aus, sofern diese nicht bereits aktiviert wurde.
  3. Lesen Sie unter Firewall den Hinweis zum Firewallstatus. Diese Information gibt Auskunft darüber, ob eine Firewall installiert ist, um welche Firewall es sich handelt und ob sie aktiviert ist. Wenn beispielsweise ZoneAlarm installiert und aktiviert ist, lautet die Angabe ZoneAlarm-Firewall ist derzeit aktiviert. In der rechten Ecke des Firewallabschnitts wird außerdem durch eine grüne Schaltfläche angezeigt, dass die Firewall aktuell ausgeführt wird.
  4. Öffnen Sie die Firewallanwendung eines Drittanbieters, die im Firewallstatushinweis aufgeführt ist, und deaktivieren Sie vorübergehend die Firewall. Lesen Sie ggf. die Dokumentation der Firewallanwendung, oder wenden Sie sich an den Anbieter der Anwendung, um weitere Informationen zur vorübergehenden Deaktivierung der Anwendung zu erhalten.
Wählen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 eine der folgenden Optionen aus:
  • Lesen Sie die im Programm enthaltene Dokumentation.
  • Zeigen Sie die Hilfedateien für das Programm an.
  • Wenden Sie sich an den Programmanbieter. Kontaktinformationen zu Programmanbietern finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://support.microsoft.com/gp/vendors (http://support.microsoft.com/gp/vendors)

Schritt 3: Versuchen Sie erneut, die Updates zu installieren

Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde, führen Sie Schritt 2 der Methode B aus, um die Drittanbieter-Firewall wieder zu aktivieren. Sie können zudem nach Updates für Ihre Drittanbieter-Firewall suchen und diese installieren.

Wenn das Problem durch diese Methode nicht behoben wurde, fahren Sie mit Methode C fort.

Methode C: Vorübergehendes Deaktivieren der Antivirussoftware von Drittanbietern

Achtung Diese Problemumgehung kann den Schutz Ihres Computers oder Netzwerks vor böswilligen Benutzern oder Malware wie z. B. Viren beeinträchtigen. Wir empfehlen diese Problemumgehung nicht, stellen diese Informationen jedoch bereit, damit Sie sie nach eigenem Ermessen implementieren können. Sie verwenden diese Problemumgehung auf eigene Gefahr.

Hinweis Öffnen Sie keine E-Mails, surfen Sie nicht im Internet und verwenden Sie kein Instant Messaging, während Ihre Drittanbieter-Firewall bei Anwendung von Methode B deaktiviert ist.

Schritt 1: Lokalisieren Sie Ihre Antivirussoftware eines Drittanbieters, und deaktivieren Sie diese vorübergehend

Hinweis Windows erkennt nicht alle Antivirenprogramme, und einige dieser Programme geben keine Statusberichte an Windows aus. Wenn die Antivirussoftware nicht im Windows-Sicherheitscenter angezeigt wird und Sie über keine Sucherfahrung verfügen, wenden Sie eine der folgenden Möglichkeiten an:
  • Rufen Sie das Start-Menü auf, und suchen Sie die Antivirussoftware in der Programmliste.
  • Geben Sie im Start-Menü in das Feld Suchen den Namen der Software oder des Herstellers ein.
  • Das Symbol wird auf der rechten Seite des Infobereichs der Taskleiste angezeigt.
Führen Sie hierzu unter Windows Vista und Windows Server 2008 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf die Start
    Bild minimierenBild vergrößern
    -Schaltfläche
    , und kopieren Sie in das Feld Suche starten den folgenden Befehl (oder geben Sie ihn ein):
    wscui.cpl
  2. Klicken Sie in der Programmliste auf wscui.cpl.
  3. Klicken Sie im Fenster Windows-Sicherheit auf Schutz vor schädlicher Software.

    Hinweis Wenn Windows die Antivirussoftware erkennt, wird sie unter Virenschutz aufgeführt.
  4. Wenn die Software aktiviert ist, suchen Sie in der Hilfedokumentation der Software Informationen zur Deaktivierung.
Führen Sie hierzu unter Windows 2000, Windows XP oder Windows Server 2003 die folgenden Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    wscui.cpl
  3. Klicken Sie im Fenster Windows-Sicherheit auf Virenschutz.
  4. Wenn die Software aktiviert ist, zeigen Sie die Informationen zur Antivirusanwendung an, und notieren Sie den Namen der Anwendung.
  5. Klicken Sie auf Start und dann auf Alle Programme. Suchen und starten Sie die Antivirusanwendung.
  6. Deaktivieren Sie vorübergehend die Software.

    Hinweis Informationen über das Deaktivieren der Software finden Sie ggf. in der Dokumentation der Anwendung.

Schritt 2: Suchen Sie nach Windows-Updates

Besuchen Sie erneut die Website Windows Update oder Microsoft Update, sobald die Antivirussoftware vorübergehend deaktiviert ist, und versuchen Sie erneut, das Update herunterzuladen und zu installieren.

Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde und die Updates erfolgreich installiert wurden, sollte die Antivirussoftware des Drittanbieters wieder aktiviert werden. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Wenn das Problem durch diese Methode nicht behoben wurde, fahren Sie mit Methode D fort.

Methode D: Deaktivieren von Softwarebeschleunigungsprogrammen

Deaktivieren Sie alle Softwarebeschleunigungsprogramme, die möglicherweise ausgeführt werden. Dabei kann es sich beispielsweise um Programme zur Beschleunigung von Dateidownloads oder der Internetgeschwindigkeit handeln.

Hinweis Öffnen Sie keine E-Mails, surfen Sie nicht im Internet und verwenden Sie kein Instant Messaging, solange Ihre Drittanbieter-Firewall nach der Anwendung von Methode B noch deaktiviert ist.

Schritt 1: Deaktivieren Sie Softwarebeschleunigungsprogramme

Wählen Sie hierzu aus den folgenden Optionen aus:
  • Lesen Sie die im Programm enthaltene Dokumentation.
  • Zeigen Sie die Hilfedateien für das Programm an.
  • Wenden Sie sich an den Programmanbieter. Kontaktinformationen zu Programmanbietern finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://support.microsoft.com/gp/vendors (http://support.microsoft.com/gp/vendors)

Schritt 2: Installieren Sie Updates

Besuchen Sie erneut die Website Windows Update oder Microsoft Update, sobald die Antivirussoftware vorübergehend deaktiviert ist, und versuchen Sie erneut, Updates herunterzuladen und zu installieren.

Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde, sollten die im ersten Schritt deaktivierten Softwarebeschleunigungsprogramme wieder aktiviert werden.

Wenn das Problem durch diese Methode nicht behoben wurde, fahren Sie mit Methode E fort.

Methode E: Hinzufügen der Websites Windows Update und Microsoft Update zur Liste der vertrauenswürdigen Sites

Hinweis Öffnen Sie keine E-Mails, surfen Sie nicht im Internet und verwenden Sie kein Instant Messaging, während Ihre Drittanbieter-Firewall bei Anwendung von Methode B deaktiviert ist.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um die Websites Windows Update und Microsoft Update zur Liste vertrauenswürdiger Sites hinzuzufügen:
  1. Starten Sie Windows Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.

    Hinweis Wenn Sie Internet Explorer 7 verwenden und das Menü nicht zur Verfügung steht, drücken Sie die ALT-Taste, um auf das Internet Explorer-Menü zuzugreifen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Sicherheit und dann auf Vertrauenswürdige Sites.
  4. Klicken Sie auf Sites, und deaktivieren Sie das Kontrollkästchen Für Sites dieser Zone ist eine Serverüberprüfung (https:) erforderlich.
  5. Geben Sie im Feld Diese Website zur Zone hinzufügen die folgenden Adressen ein, und klicken Sie nach jeder Eingabe auf Hinzufügen:
    • http://update.microsoft.com
    • http://windowsupdate.microsoft.com
  6. Klicken Sie zweimal auf OK.
  7. Versuchen Sie erneut, die Updates zu installieren.
Wenn das Problem durch diese Methode behoben wurde und die Updates erfolgreich installiert wurden, sollte ggf. die Drittanbieter-Firewall wieder aktiviert werden. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Wenn das Problem durch diese Methode nicht behoben wurde, fahren Sie mit Methode F fort.

Methode F: Stellen Sie sicher, dass das aktuelle Update für den Intelligenten Hintergrundübertragungsdienst (BITS) installiert wurde

Hinweis Öffnen Sie keine E-Mails, surfen Sie nicht im Internet und verwenden Sie kein Instant Messaging, während Ihre Drittanbieter-Firewall bei Anwendung von Methode B deaktiviert ist.

Um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie Sie sicherstellen, dass das aktuelle Update für den Intelligente Hintergrundübertragungsdienst (BITS) installieren wurde, klicken Sie auf die folgende Artikelnummer, und lesen Sie den entsprechenden Microsoft Knowledge Base-Artikel:
842773   (http://support.microsoft.com/kb/842773/ ) Ein Updatepaket mit BITS-Version 2.0 und WinHTTP Version 5.1 steht für Windows Server 2003, Windows XP und Windows 2000 zur Verfügung
Wenn Sie die Updates mit dieser Methode erfolgreich installieren konnten, ist die Problembehebung damit beendet. Wenn jedoch Ihre Drittanbieter-Firewall nach Anwendung von Methode B noch deaktiviert ist, sollten Sie diese wieder aktivieren. Lesen Sie hierzu Schritt 2 der Methode B.

Wenn diese Methode nicht erfolgreich war und Sie mit der erweiterten Problembehandlung vertraut sind, fahren Sie mit dem Abschnitt "Erweiterte Problembehandlung" fort.

Wenn Sie für die erweiterte Problembehandlung nicht über ausreichende Erfahrungen verfügen, kann Ihnen dieser Artikel leider nicht weiter helfen. Bitten Sie für weitere Schritte ggf. eine andere Person um Hilfe, oder wenden Sie sich an den Support. Besuchen Sie hierzu die folgende Microsoft-Website:
http://support.microsoft.com/contactus/ (http://support.microsoft.com/contactus/)

Weitere Informationen

Die Problembehandlungsmethoden und andere Informationen im folgenden Abschnitt sind für erfahrene Benutzer vorgesehen, die in einer Unternehmensumgebung arbeiten, in der aktuell Hostdateien und Proxyserver verwendet werden.

Erweiterte Problembehandlungsmethoden

Erweiterte Methode A: Entfernen von Einträgen für Windows Update und Microsoft Update von der Hostdatei

Einige Programme ändern möglicherweise die Hostdatei, um die DNS-Namensauflösung zu steuern. Gelegentlich ist in der Hostdatei ein Eintrag für die Website Windows Update oder Microsoft Update enthalten.

Führen Sie zum Entfernen der Einträge aus der Hostdatei folgende Schritte aus:
  1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  2. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    notepad %windir%\system32\drivers\etc\hosts
    Hinweis Wenn Sie aufgefordert werden, ein Programm zum Öffnen der Hosts-Datei auszuwählen, klicken Sie auf Editor. Wählen Sie die Option Immer das ausgewählte Programm verwenden, und klicken Sie auf OK.
  3. Entfernen oder markieren Sie im Editor alle Hosts-Dateien, die Einträge für Windows Update enthalten, damit sie nicht gelesen werden, wenn auf die Datei zugegriffen wird. Setzen Sie hierzu das Nummernzeichen (#) vor jede Zeile, die "microsoft" und "update" enthält. Fügen Sie z. B. das Nummernzeichen (#) dem Anfang der folgenden Einträge hinzu:
    • # 64.4.21.125 http://update.microsoft.com
    • # 64.4.21.125 http://windowsupdate.microsoft.com
    • # http://update.microsoft.com
  4. Klicken Sie im Menü Datei auf Speichern.
  5. Beenden Sie den Editor.
  6. Starten Sie den Computer neu.

    Hinweis Wenn Sie den Computer nicht neu starten wollen, können Sie auch den DNS-Auflösungscache leeren. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
    2. Geben Sie im Feld Ausführen die Zeichenfolge cmd ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
    3. Geben Sie bei der Eingabeaufforderung ipconfig /flushdns ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.

Erweiterte Methode B: Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxykonfiguration

Hinweis Diese Methode steht nur Benutzern von Windows XP und Windows Server 2003 zur Verfügung. Diese Methode ist nicht für Benutzer von Windows Vista geeignet.

Führen Sie zum Entfernen des Proxyservereintrags aus der WinHTTP-Proxykonfiguration die folgenden Schritte aus:
  1. Öffnen Sie Internet Explorer.
  2. Klicken Sie im Menü Extras auf Internetoptionen.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Verbindungen und dann auf LAN-Einstellungen.
  4. Aktivieren Sie im Dialogfeld Einstellungen für lokales Netzwerk das Kontrollkästchen Einstellungen automatisch ermitteln, und klicken Sie dann auf OK.
  5. Beenden Sie Internet Explorer.
  6. Klicken Sie auf Start und dann auf Ausführen.
  7. Kopieren Sie den folgenden Befehl in das Feld Ausführen (oder geben Sie ihn ein), und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
    cmd
  8. Geben Sie die folgenden Befehle ein. Drücken Sie nach jedem Befehl die EINGABETASTE.
    1. proxycfg -d
    2. net stop wuauserv
    3. net start wuauserv
    4. exit
  9. Wechseln Sie zur Website Windows Update bzw. Microsoft Update zurück, und versuchen Sie erneut, die Updates herunterzuladen und zu installieren.

Erweiterte Methode C: Überprüfen, wie vom Windows Update-Client Proxyserver erkannt und verwendet werden

Für Benutzer von Unternehmensumgebungen und Proxyservern

Wenn Sie Benutzer einer Unternehmensumgebung sind oder Proxyserver verwenden, lesen Sie den folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base (KB), um Informationen zu erhalten, wie der Windows Update-Client Proxyserver erkennt und verwendet:
900935  (http://support.microsoft.com/kb/900935/ ) So stellt der Windows Update-Client fest, über welchen Proxyserver die Verbindung zur Windows Update-Website hergestellt wird

Zusätzliche Fehlercodeinformationen für erfahrene Benutzer

Tabelle minimierenTabelle vergrößern
Hexadezimaler Fehlercode Dezimaler FehlercodeAPI-Fehlerbeschreibung
0x80070008-2147024888ERROR_NOT_ENOUGH_MEMORY
0x800705B4-2147023436Error_Timeout
0x8007000E-2147024882E_OUTOFMEMORY
0x80072EE2-2147012894ERROR_INTERNET_TIMEOUT
0x80072EFD-2147012867ERROR_INTERNET_CANNOT_CONNECT
0x80072EE7-2147012889ERROR_INTERNET_NAME_NOT_RESOLVED
0x80072EFE-2147012866ERROR_INTERNET_CONNECTION_ABORTED
0x8024400E-2145107954SUS_E_PT_SOAP_SERVER
0x80072F76-2147012746ERROR_WINHTTP_HEADER_NOT_FOUND
0x80244016-2145107946SUS_E_PT_HTTP_STATUS_BAD_REQUEST
0x80072F78-2147012744ERROR_WINHTTP_INVALID_SERVER_RESPONSE
0x80244022-2145107934SUS_E_PT_HTTP_STATUS_SERVICE_UNAVAIL
0x80090305-2146893051SEC_E_SECPKG_NOT_FOUND
0x8024402F-2145107921WU_E_PT_ECP_SUCCEEDED_WITH_ERRORS
0x8009033F-2146892993SEC_E_Shutdown_IN_Progress
0xC80003FA-939523078hrReadVerifyFailure
0x80244008-2145107960SUS_E_PT_SOAPCLIENT_PARSEFAULT
0xC800042D-939523027HrVersionStoreOutOfMemory
0x8024400A -2145107958SUS_E_PT_SOAPCLIENT_PARSE
0x80071A90-2147018096ERROR_TRANSACTIONAL_CONFLICT
0x8024400D-2145107955SUS_E_PT_SOAP_CLIENT

Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Update Corporate Edition 1.0
  • Microsoft Update
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