Artikel-ID: 840342 - Geändert am: Montag, 31. März 2008 - Version: 3.2 Anwendungen funktionieren in einer Terminaldienste-Umgebung eventuell nicht richtig
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 840342 (http://support.microsoft.com/kb/840342/EN-US/ ) Applications may not run correctly in a Terminal Services environment Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Bevor Sie die Registrierung bearbeiten, vergewissern Sie sich bitte, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 256986
(http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/
)
Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. ProblembeschreibungWenn Sie sich mit einer Terminaldienstesitzung an einem Windows Server 2003-Computer anmelden, auf dem die Terminaldienste installiert sind, und dann versuchen, von einem Clientcomputer aus ein Programm auf dem Terminalserver auszuführen, funktioniert dieses Programm möglicherweise nicht richtig. UrsacheDieses Problem tritt auf, wenn der Sitzungsspeicher GUI-Objekte (GUI = Graphical User Interface) nicht zu Anwendungen zuordnen kann. Der Sitzungsspeicher auf einem Terminalserver verwaltet die Zuordnung von GUI-Objekten zu verschiedenen Anwendungen. Wenn der Sitzungsspeicher, der GUI-Objekten zugeordnet ist, nicht ausreicht, werden GUI-Objekte den Anwendungen, die auf dem Terminalserver ausgeführt werden, nicht richtig zugeordnet. Das kann zur Folge haben, dass Anwendungen nicht richtig ausgeführt werden. LösungAchtung: Die unkorrekte Verwendung des Registrierungs-Editors kann schwerwiegende Probleme verursachen, die das gesamte System betreffen und eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Benutzen Sie den Registrierungs-Editor auf eigene Verantwortung. Sie können die Registrierungseinträge für den Sitzungsspeicher in der Registrierung manuell ändern, um den Sitzungsspeicher zu konfigurieren. Der Registrierungseintrag zum Ändern des Sitzungsspeichers befindet sich unter folgendem Registrierungsunterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management Der Registrierungseintrag "SessionPoolSize" gibt den Sitzungsauslagerungsspeicher in Megabytes an. Der Standardwert für den Sitzungsauslagerungsspeicher ist 16 MB. Wenn genügend Speicher vorhanden ist, kann Windows auch 32 MB zuweisen. Dieser Speicher wird für Videotreiberzuordnungen verwendet. In einem 64-Bit-Betriebssystem beträgt der Standardwert für den Eintrag "SessionViewSize" 104 MB, der Standardwert für den Eintrag "SessionPoolSize" 64 MB. Am besten erhöht man den Speicher, der den Einträgen "SessionViewSize" und "SessionPoolView" zugeordnet ist, indem man den zugeordneten Speicher um 16 MB vergrößert und anschließend überprüft, ob die Dienste zur Ausführung von Anwendungen zur Verfügung stehen. Ist das nicht der Fall, vergrößern Sie den Speicher erneut um 16 MB, und versuchen Sie es nochmals. Verwenden Sie den Registrierungs-Editor, um die DWORD-Werte beider Registrierungseinträge zu bearbeiten und die Werte der Registrierungseinträge "SessionViewSize" und "SessionPoolSize" zu ändern. Sie können die Werte dieser Registrierungswerte auch separat ändern. Hinweis: In 64-Bit-Windows-Betriebssystemen ist das Limit für das GDI-Handle (GDI = Graphical Device Interface) nicht höher als bei 32-Bit-Windows-Betriebssystemen. Die maximale Anzahl von GDI-Handles, die ein Prozess verarbeiten kann, beträgt 65.535. Sie können die Anzahl der GDI-Handles, die ein Prozess verarbeiten kann, über den folgenden Registrierungswert einschränken: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\
CurrentVersion\Windows Name: GDIProcessHandleQuota Typ: REG_DWORD Wert: 10000 (Standarddezimalwert) Idealerweise darf der Speicher, der den Registrierungseinträgen "SessionViewSize" und "SessionPoolSize" zugeordnet ist, 512 MB nicht überschreiten. Sie können den Speicher, der diesen Werten zugeordnet ist, auch vergrößern, abhängig von Ihrem RAM und sonstigen relevanten Registrierungswerten. Wenn Sie mehr Speicher zuordnen, um den Desktopheap zu vergrößern, können Sie den Speicher reduzieren, der vom Terminalserver anderen Ressourcen zugewiesen wurde, z. B. dem Nicht-Auslagerungsspeicher, Auslagerungsspeicher und Systemcache. Das beeinträchtigt die Leistung des Terminalservers. Wenn den Einträgen "SessionViewSize" und "SessionPoolSize" mehr Speicher zugeordnet wird, wird außerdem der Speicher reduziert, der für die Zuweisung des virtuellen Kerneladressraums reserviert ist. Dies wiederum kann zur Folge haben, dass der Terminalserver nur eine begrenzte Anzahl von Benutzern unterstützt. Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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