Beschreibung des Features "Windows Firewall" in Windows XP Service Pack 2

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Artikel-ID: 843090 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
843090 Description of the Windows Firewall feature in Windows XP Service Pack 2
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Dieser Artikel beschreibt das Feature "Windows Firewall" in Microsoft Windows XP Service Pack 2 (SP2). Windows Firewall ist die aktualisierte softwarebasierte Firewall in Windows XP SP 2 und ersetzt somit die Internet Connection Firewall (ICF).

Weitere Informationen

Standardmäßig ist die Windows Firewall für alle Netzwerkverbindungen aktiviert. Dadurch wird die Netzwerksicherheit für neue Windows XP-Installationen und -Upgrades verbessert. Windows Firewall verbessert auch die Sicherheit von neuen Netzwerkverbindungen. Mit Windows Firewall können Sie Ausnahmeregeln definieren, damit gewisse Programme und Dienste eingehenden Datenverkehr empfangen können.

Sie können die Einstellungen der Windows Firewall im Sicherheitscenter oder im gleichnamigen Systemprogramm in der Systemsteuerung konfigurieren. Windows Firewall verfügt über drei Modi
  • Aktiv (empfohlen)
  • Inaktiv (nicht empfohlen)
  • Keine Ausnahmen zulassen
Die Registerkarte Allgemein erlaubt die Konfiguration der folgenden Optionen.
  • Keine Ausnahmen zulassen
  • Ausnahmen
  • Erweitert

Keine Ausnahmen zulassen

Nachdem Sie die Option Keine Ausnahmen zulassen ausgewählt haben, blockiert Windows Firewall alle Verbindungsanfragen zu Ihrem Computer. Es werden ebenfalls Anfragen von Programmen oder Diensten blockiert, die auf der Registerkarte Ausnahmen aufgeführt werden. Windows Firewall blockiert Datei- und Druckerfreigaben und die Erkennung von Netzwerkgeräten.

Möglicherweise benötigen Sie keine Ausnahmen, wenn Sie ein öffentliches Netzwerk verwenden, z. B. am Flughafen oder im Hotel. Diese Einstellung schützt Ihren Computer, da alle Verbindungsversuche mit Ihrem Computer blockiert werden. Selbst wenn Sie Windows Firewall ohne Ausnahmen verwenden, können Sie dennoch Webseiten aufrufen, E-Mail-Nachrichten senden und empfangen oder Instant Messaging-Programme ausführen. Sie können den Modus Keine Ausnahmen zulassen manuell konfigurieren. Windows oder eine Softwareanwendung können dies jedoch auch automatisch tun, wenn ein Programm oder Dienst bestimmte Daten erwartet.

Ausnahmen

Auf der Registerkarte Ausnahmen können Sie Ausnahmen für Programme und Ports festlegen. Dadurch kann ein bestimmtes Programm oder ein Port freigegeben werden, um eingehende Daten empfangen zu können.

Sie können die Art und den Umfang für jede Ausnahme einzeln bestimmen. Für Heimanwender oder in kleinen Netzwerken sollten Sie den Umfang auf das lokale Netzwerk begrenzen, falls möglich. Falls Sie den Wirkungsgrad auf das lokale Netzwerk begrenzen, können Computer im gleichen Subnetz mit Programmen auf dem Computer kommunizieren. Allerdings wird sämtlicher Datenverkehr von einem Remotenetzwerk blockiert.

Hinweis: Wenn Sie Adressen in einem großen Netzwerk verwenden möchten, sollten Sie eine Adresse in Ihrer Ausnahmenliste hinzufügen. Sie können auch die Option Jeder Computer verwenden, wenn eine Firmenfirewall ausgeführt wird. Die Ausnahmeeinstellungen geben die Computer an, die für einen bestimmten Port oder ein bestimmtes Programm autorisiert sind. In der folgenden Liste erhalten Sie eine Beschreibung der Zugriffsmodi:
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
EinstellungBeschreibung
Jeder Computer (inkl. Computer aus dem Internet)Das Programm kann mit jedem Computer kommunizieren, der eine Verbindung aufbauen möchte.
Nur für eigenes Netzwerk (Subnetz)Nur lokales Subnetz - Das Programm kann nur mit Computern im lokalen Subnetz kommunizieren
Benutzerdefinierte ListeGeben Sie mithilfe der Eingabemaske eine Adresse ein.
Falls Sie ein Netzwerk hinzufügen möchten, sollten Sie die korrekte Subnetzmaske verwenden. Zum Beispiel: 192.168.100.0/255.255.255.0
Falls Sie eine einzige Adresse hinzufügen möchten, sollten Sie die ganze Adresse eingeben sowie eine volle 255-Subnetzmaske. Zum Beispiel: 192.168.100.7/255.255.255.255
Dadurch wird der Firewall signalisiert, dass die Adresse das ganze Netzwerk darstellt und somit wird nur diese IP-Adresse freigeschaltet.

Erweitert

Mithilfe der Registerkarte Erweitert (in den Windows Firewall-Eigenschaften) können Sie die folgenden Einstellungen konfigurieren:
  • Netzwerkverbindungseinstellungen - Mit dieser Option können Sie benutzerdefinierte Regeln für jede Netzwerkschnittstelle konfigurieren.
  • Sicherheitsprotokollierung - Mit dieser Option können Sie die Sicherheitsprotokollierung konfigurieren.
  • ICMP - Mit dieser Option können Sie Regeln für den ICMP-Datenverkehr (ICMP = Internet Control Message Protocol) und für die Übertragung von Fehler- und Statusinformationen festlegen.
  • Standardeinstellungen - Mit dieser Option können Sie die Originalkonfiguration der Windows Firewall wiederherstellen.
Hinweis: Sie müssen den Firewall-Dienst in der Verwaltungskonsole beenden, wenn Sie die Verbindung prüfen möchten. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie anschließend auf Verwalten.
  2. Erweitern Sie den Eintrag Dienste und Anwendungen, und klicken Sie dann auf Dienste.
  3. Klicken Sie im rechten Fensterbereich auf Windows Firewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (ICS), und klicken Sie dann auf Beenden.
  4. Um den Dienst Windows Firewall/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (ICS), neu zu starten, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf einen Dienst und klicken Sie dann auf Start.

Informationsquellen

Weitere Informationen zur Windows-Firewall finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
842242 Einige Programme scheinen nach der Installation von Windows XP Service Pack 2 nicht mehr zu funktionieren
875357 Beheben von Problemen mit Einstellungen der Windows-Firewall in Windows XP Service Pack 2
875353 Verwendung des Dialogfeldes "Sicherheitshinweis" in Windows XP Service Pack 2

Eigenschaften

Artikel-ID: 843090 - Geändert am: Montag, 11. Juli 2005 - Version: 3.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Home Edition
Keywords: 
kbsecurity kbpolicy kbfirewall kbinfo kbhowto KB843090
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