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Detaillierte Beschreibung der Funktion "Datenausführungsverhinderung" in Windows XP Service Pack 2, Windows XP Tablet PC Edition 2005 und Windows Server 2003Artikel-ID: 875352 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Um weiterhin Sicherheitsupdates für Windows XP zu erhalten, müssen Sie Windows XP mit Service Pack 3 (SP3) ausführen. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Website:
Auslaufender Support für einige Windows-Versionen |
| Konfiguration | Beschreibung |
| OptIn | Dies ist die Standardkonfiguration. Auf Systemen mit Prozessoren, die die durch Hardware erzwungene Datenausführungsverhinderung verwenden können, ist die Datenausführungsverhinderung standardmäßig für begrenzte Systembinärdateien und Anwendungen mit Opt-In aktiviert. Mit dieser Option gilt die Datenausführungsverhinderung standardmäßig nur für Windows-Systembinärdateien. |
| OptOut | Die Datenausführungsverhinderung ist standardmäßig für alle Prozesse aktiviert. Benutzer können über das Dialogfeld System in der Systemsteuerung manuell eine Liste mit bestimmten Anwendungen erstellen, auf die die Datenausführungsverhinderung nicht angewendet wird. IT-Experten können mithilfe des Application Compatibility Toolkit eine oder mehrere Anwendungen vom Schutz durch die Datenausführungsverhinderung ausnehmen. Systemkompatibilitätskorrekturen (Shims) werden für die Datenausführungsverhinderung wirksam. |
| AlwaysOn | Die Datenausführungsverhinderung gilt für das gesamte System. Alle Prozesse werden immer mit angewendeter Datenausführungsverhinderung ausgeführt. Die Ausnahmenliste für das Ausnehmen bestimmter Anwendungen vom Schutz durch die Datenausführungsverhinderung steht nicht zur Verfügung. Systemkompatibilitätskorrekturen (Shims) werden für die Datenausführungsverhinderung nicht wirksam. Anwendungen, die mithilfe des Application Compatibility Toolkit ausgenommen wurden, werden mit angewendeter Datenausführungsverhinderung ausgeführt. |
| AlwaysOff | Für das gesamte System gilt unabhängig von der DEP-Unterstützung der Hardware kein Schutz durch die Datenausführungsverhinderung. Der Prozessor wird nur im PAE-Modus ausgeführt, wenn die Option/PAE in der Datei "Boot.ini" vorhanden ist. |
Wenn das System die durch Hardware erzwungene Datenausführungsverhinderung nicht verwenden kann, sind die Windows-Kernbinärdateien und Anwendungen nur durch die durch Software erzwungene Datenausführungsverhinderung geschützt.
Folgende Einstellungen gelten für Boot.ini:
/noexecute=Richtlinienstufe
Hinweis:Richtlinienstufe ist definiert als AlwaysOn, AlwaysOff, OptIn oder OptOut.Die Einstellung /noexecute in der Datei Boot.ini wird, sofern vorhanden, beim Installieren von Windows XP SP2 nicht geändert. Die Einstellungen werden auch beim Verschieben eines Windows-Betriebssystemabbilds zwischen Computern mit und ohne Unterstützung für durch Hardware erzwungene Datenausführungsverhinderung nicht geändert.
Während der Installation von Windows XP SP2 und Windows Server 2003 SP1 oder neueren Versionen ist die Richtlinienstufe "OptIn" standardmäßig aktiviert, wenn nicht in einer unbeaufsichtigten Installation eine andere Richtlinienstufe angegeben ist. Wenn die Einstellung /noexecute=Richtlinienstufe nicht im Starteintrag für eine Version von Windows mit Unterstützung für die Datenausführungsverhinderung vorhanden ist, entspricht das Verhalten dem Verhalten beim Einschluss der Option /noexecute=OptIn.
Wenn Sie als Administrator angemeldet sind, können Sie die Datenausführungsverhinderung zwischen den Richtlinien OptIn und OptOut manuell auf der Registerkarte Datenausführungsverhinderung im Dialogfeld Systemeigenschaften konfigurieren. Im folgenden Verfahren wird die manuelle Konfiguration der Datenausführungsverhinderung auf dem Computer beschrieben:
- Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie sysdm.cpl im Feld Öffnen ein, und klicken Sie dann auf OK.
- Klicken Sie auf der Registerkarte Erweitert unter Systemleistung auf Einstellungen.
- Klicken Sie auf die Registerkarte Datenausführungsverhinderung, und wenden Sie eines der folgenden Verfahren an:
- Klicken Sie auf Datenausführungsverhinderung nur für erforderliche Windows-Programme und -Dienste aktivieren, um die Richtlinie "OptIn" auszuwählen.
- Klicken Sie auf Datenausführungsverhinderung für alle Programme und Dienste mit Ausnahme der ausgewählten aktivieren, um die Richtlinie "OptOut" auszuwählen. Klicken Sie anschließend auf Hinzufügen, und fügen Sie die Anwendungen hinzu, für die die Datenausführungsverhinderung nicht verwendet werden soll.
- Klicken Sie zweimal auf OK.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um zur Konfiguration der Datenausführungsverhinderung mithilfe der Datei "Boot.ini" zur Richtlinie "AlwaysOn" zu wechseln.
- Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie auf Eigenschaften.
- Klicken Sie in der Registerkarte Erweitert unter Starten und Wiederherstellen auf Einstellungen.
- Klicken Sie unter Systemstart auf Bearbeiten. Die Datei "Boot.ini" wird in Microsoft Editor geöffnet.
- Klicken Sie im Editor im Menü Bearbeiten auf Suchen.
- Geben Sie in das Feld Suchen nach die Zeichenfolge /noexecute ein, und klicken Sie anschließend auf Weitersuchen.
- Klicken Sie im Dialogfeld Suchen auf Abbrechen.
- Ersetzen Sie Richtlinienstufe durch AlwaysOn.
WARNUNG Achten Sie darauf, den Text exakt einzugeben. Die Option für die Datei Boot.ini sollte nun folgendermaßen lauten:/noexecute=AlwaysOn - Klicken Sie im Editor im Menü Datei auf Speichern.
- Klicken Sie zweimal auf OK.
- Starten Sie den Computer neu.
Konfiguration der Datenausführungsverhinderung auf Anwendungsbasis
Aus Gründen der Anwendungskompatibilität kann die Datenausführungsverhinderung, wenn sie auf die Richtlinienstufe "OptOut" festgelegt ist, für einzelne 32-Bit-Anwendungen selektiv deaktiviert werden. Verwenden Sie hierzu die Registerkarte Datenausführungsverhinderung im Dialogfeld Eigenschaften von System, um die Datenausführungsverhinderung selektiv für eine Anwendung zu deaktivieren. Für IT-Experten ist in Windows XP Service Pack 2 eine neue Anwendungskompatibilitätskorrektur namens "DisableNX" enthalten. Die Anwendungskompatibilitätskorrektur DisableNX deaktiviert die Datenausführungsverhinderung für das Programm, auf das sie angewendet wird.Die Anwendungskompatibilitätskorrektur DisableNX kann mithilfe des Application Compatibility Toolkit auf eine Anwendung angewendet werden. Weitere Informationen zur Windows-Anwendungskompatibilität finden Sie im Artikel zur Windows-Anwendungskompatibilität auf der folgenden Website von Microsoft:
http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windows/appcompatibility/default.mspx
(http://www.microsoft.com/technet/prodtechnol/windows/appcompatibility/default.mspx)
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
912923
(http://support.microsoft.com/kb/912923/DE/
)
Wie Bestimmen von Hardware DEP von verfügbar und auf Ihrem Computer konfiguriert ist
Informationsquellen
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
899298
(http://support.microsoft.com/kb/899298/DE/
)
Das "Understanding Data Execution Prevention" Hilfethema besagt falsch Standardeinstellung für Datenausführungsverhinderung in Windows Server 2003 Service Pack 1
Eigenschaften
Artikel-ID: 875352 - Geändert am: Freitag, 17. September 2010 - Version: 14.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
- Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, wenn verwendet mit:
- Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
- Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
- Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
- Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
- Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
Keywords: | kbtshoot kbinfo KB875352 |
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