Alle Webserver in einer Webfarm, die Windows SharePoint Services ausführen, müssen aktualisiert werden

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 875358 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
875358 You must update all the Web servers that are running Windows SharePoint Services in a Web farm
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Einführung

Dieser Artikel enthält Informationen über Aspekte, die zu beachten sind, wenn Sie Ihre Webserver in einer Webfarmbereitstellung von Microsoft Windows SharePoint Services auf Service Pack-Versionen von Microsoft Windows SharePoint Services aktualisieren. Bei der Bereitstellung von Windows SharePoint Services in einer Webfarm-Umgebung müssen Sie alle Webserver in der Webfarm aktualisieren. Dieser Artikel enthält auch Informationen darüber, wie Sie sich vergewissern können, dass Service Packs für Windows SharePoint Services erfolgreich auf dem Webserver installiert wurden.

Hinweis: Eine Webfarm wird manchmal auch als Serverfarm bezeichnet. In diesem Artikel wird der Begriff Webfarm verwendet.

Weitere Informationen

Wenn Sie Webserver in einer Webfarmbereitstellung von Windows SharePoint Services aktualisieren, müssen Sie alle Webserver in der Webfarm aktualisieren, sodass alle dieselbe Version von Windows SharePoint Services ausführen. Wenn Sie zum Beispiel Ihre Webfarm von Windows SharePoint Services auf das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services aktualisieren, müssen Sie dieses Service Pack auf allen Webservern in der Webfarm installieren. Eine Webfarm-Konfiguration, bei der ein Service Pack für Windows SharePoint Services auf einigen, aber nicht auf allen Webservern installiert ist, wird nicht unterstützt und führt zu Fehlfunktionen.

Die folgenden Aspekte sind zu beachten, wenn Sie die Webserver in Ihrer Webfarm auf das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services aktualisieren:
  • Sie sollten jeden Webserver einzeln aktualisieren, um Probleme mit Datenbanksperrungen zu vermeiden. Wenn Probleme mit Datenbanksperrungen auftreten, werden die virtuellen Server möglicherweise nicht korrekt aktualisiert.
  • Sichern Sie die von Windows SharePoint Services verwendeten Datenbanken, bevor Sie auf das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services aktualisieren.

    Hinweis: Wenn Sie Hotfixes für Windows SharePoint Services installiert haben, die nicht in einem bestimmten Service Pack für Windows SharePoint Services enthalten sind, müssen Sie sich an Microsoft Support Services wenden und neuere Versionen der Hotfixes beziehen, die mit diesem Service Pack funktionieren. Ein Hotfix für Windows SharePoint Services, der auf Ihrem Computer installiert wurde, bevor Sie ein bestimmtes Service Pack installiert haben, wird nach der Installation dieses Service Packs nicht funktionieren.

    Wenn Sie zum Beispiel einen Hotfix für Windows SharePoint Services installiert haben, der nicht in Microsoft Windows SharePoint Services Service Pack 1 (SP1) enthalten war, wenden Sie sich an Microsoft Support Services, und beziehen Sie eine Version dieses Hotfixes, die mit Windows SharePoint Services SP1 korrekt funktioniert.

    Besuchen Sie dazu die folgende Website von Microsoft:
    http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=fh;[LN];CNTACTMS
  • Nehmen Sie jeden Webserver aus der Lastenausgleichsrotation heraus, wenn Sie Ihre Webfarm auf das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services aktualisieren. Hierdurch sorgen Sie dafür, dass während der Aktualisierung kein Benutzer mit der Webfarm verbunden ist.
  • Außerdem wird empfohlen, den WWW-Publishingdienst auf jedem Webserver zu beenden, bevor Sie das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services auf diesem Webserver installieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
    2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung net stop w3svc ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
    3. Geben Sie exit ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE], um die Eingabeaufforderung zu schließen.
    Nachdem Sie das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services auf dem Webserver installiert haben, starten Sie den WWW-Publishingdienst. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
    2. Geben Sie in der Eingabeaufforderung net start w3svc ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
    3. Geben Sie exit ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE], um die Eingabeaufforderung zu schließen.
Hinweis: Sie installieren das Service Pack, indem Sie sich entweder direkt bei dem Server anmelden oder die Verbindung über eine Konsolensitzung herstellen. Wenn Sie das Service Pack installieren, während Sie über einen Remotedesktop angemeldet sind, werden die OHotFix-Protokolldateien, die sich im Verzeichnis "%Temp%\OHotFix" auf Ihrem Computer befinden, gelöscht, wenn Sie sich abmelden und dann erneut anmelden. Weiter unten in diesem Artikel wird erklärt, wie Sie anhand dieser Protokolldateien überprüfen können, ob die Aktualisierung durch das Service Pack erfolgreich war.

Sie können eine Konsolensitzung von dem Computer aus einrichten, bei dem Sie angemeldet sind, indem Sie auf Start und auf Ausführen klicken und dann mstsc -v:<Servername> /F -console in das Feld Öffnen eingeben, wobei <Servername> den Server bezeichnet, zu dem Sie eine Verbindung herstellen möchten. Weitere Informationen zum Verwenden von Konsolensitzungen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
278845 Herstellen einer Verbindung und Spiegeln einer Konsolensitzung mit den Terminaldiensten von Windows Server 2003

Prüfen, ob das neueste Service Pack für Windows SharePoint Services installiert ist

Überprüfen Sie nach der Installation des neuesten Service Packs für Windows SharePoint Services auf einem Webserver, ob das Service Pack erfolgreich installiert wurde und die virtuellen Server erfolgreich aktualisiert wurden. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor.

Schritt 1: Anzeigen der Protokolldatei

Zeigen Sie die Protokolldatei "Ohotfix(Nummer).log" an, die sich im Ordner "%Temp%\Ohotfix" auf der Festplatte befindet, um zu überprüfen, ob das Service Pack erfolgreich installiert wurde. Wenn das Service Pack erfolgreich installiert wurde, ist der folgende Eintrag in der Protokolldatei zu finden:
The update was applied successfully (Die Aktualisierung wurde erfolgreich angewendet)

Schritt 2: Überprüfen der Versionsnummer des virtuellen Servers in der SharePoint-Zentraladministration

Überprüfen Sie die Versionsnummer des virtuellen Servers in der SharePoint-Zentraladministration, um zu überprüfen, ob die virtuellen Server erfolgreich aktualisiert wurden. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Starten Sie die SharePoint-Zentraladministration.
  2. Klicken Sie auf der Windows SharePoint Services-Zentraladministrationsseite unter Virtuellen Server konfigurieren auf Einstellungen virtueller Server konfigurieren.
  3. Notieren Sie sich auf der Listenseite für virtuelle Server unter Version die für den virtuellen Server aufgelistete Versionsnummer, und wenden Sie dann je nach Ihrer Situation eine der folgenden Methoden an:
    • Wenn die Versionsnummer mit der Versionsnummer des von Ihnen installierten Service Packs für Windows SharePoint Services übereinstimmt, wurde der virtuelle Server korrekt aktualisiert. Sie brauchen dann die verbleibenden Schritte in diesem Abschnitt nicht durchzuführen.

      Hinweis: Die aufgelisteten Versionsnummern haben folgende Bedeutung:
      • 6.0.2.5530 ist die Versionsnummer des virtuellen Servers in der Originalversion von Windows SharePoint Services.
      • 6.0.2.6361 ist die Versionsnummer des virtuellen Servers in Windows SharePoint Services Service Pack 1 (SP1).
      • 6.0.2.6411 ist die Versionsnummer des virtuellen Servers in Windows SharePoint Services mit dem installierten Sicherheitsupdate, das im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base beschrieben ist:
        887981 MS05-006: Sicherheitsanfälligkeit in Windows SharePoint Services und SharePoint Team Services kann standortübergreifende Scripting- und Spoofingangriffe ermöglichen
      • 6.0.2.6568 ist die Versionsnummer des virtuellen Servers in Windows SharePoint Services Service Pack 2 (SP2).
      • 6.0.2.8165 ist die Versionsnummer des virtuellen Servers in Windows SharePoint Services Service Pack 3 (SP3).
    • Wenn die Versionsnummer niedriger als 6.0.2.8165 ist, wurde der virtuelle Server nicht korrekt aktualisiert. Fahren Sie mit Schritt 4 fort.
  4. Wenn der virtuelle Server nach der Installation des neuesten Service Packs für Windows SharePoint Services nicht korrekt aktualisiert wird und die Versionsnummer unter der Version 6.0.2.6568 bleibt, verwenden Sie das Befehlszeilenprogramm "Stsadm.exe", um eine Aktualisierung der Inhaltsdatenbank und der Konfigurationsdatenbank zu erzwingen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
    2. Geben Sie an der Eingabeaufforderung die folgende Befehlszeile ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE]:
      cd /d %commonprogramfiles%\Microsoft Shared\Web Server Extensions\60\Bin stsadm -o upgrade -forceupgrade -url http://companyweb
    3. Geben Sie exit ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE], um die Eingabeaufforderung zu schließen.
    Weitere Informationen zum Verwalten von Windows SharePoint Services mithilfe des Befehlszeilenprogramms "Stsadm.exe" finden Sie unter dem Thema "Command-Line Operations" im Abschnitt "Reference" des Microsoft Windows SharePoint Services Administrator's Guide. Den Windows SharePoint Services Administrator's Guide finden Sie auf folgender Website von Microsoft:
    http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=a637eff6-8224-4b19-a6a4-3e33fa13d230&amp;displaylang=en

Informationsquellen

Weitere Informationen zu Windows SharePoint Services finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://technet.microsoft.com/windowsserver/sharepoint/default.aspx

Eigenschaften

Artikel-ID: 875358 - Geändert am: Montag, 25. Februar 2008 - Version: 4.8
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows SharePoint Services
Keywords: 
kbinfo kbtshoot kbservicepack kbdeployment kbupdate KB875358
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com