Problembehandlung bei beschädigten Dokumenten in Word für Windows

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Dieser Artikel wurde zuvor veröffentlicht unter D35172
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
87856 WD: Troubleshooting Damaged Documents in Word for Windows
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Zusammenfassung

Beschädigte Dokumente können bei jedem Programm zu einem ungewohnten Verhalten führen. Dieses Verhalten tritt auf, da das Programm Entscheidungen über durchzuführende Operationen trifft basierend auf den fehlerhaften Informationen in der Datei.

Die beste Methode, sich vor beschädigten Dokumente zu schützen, besteht darin, Sicherungskopien von Ihren Dokumenten anzulegen. Für den Fall, daß Sie keine Sicherungskopie einer Datei erstellt haben, finden Sie in diesem Artikel Verfahren zur Problembehandlung. Mit Hilfe dieser Verfahren können Sie beschädigte Dokumente von Microsoft Word für Windows identifizieren und wiederherstellen.

Informationen zur Verwendung des Konverters "Textkonverter für das Wiederherstellen" in Word 97 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: D35148 (Englisch: Q156573)
   TITEL     : WD97: Wiederherstellen von Text 
               aus beliebigen Dateien

Weitere Informationen

Identifizieren eines beschädigten Dokuments

Beschädigte Dokumente führen häufig dazu, daß ein Programm ein Verhalten aufweist, das nicht im Programmentwurf vorgesehen ist (z. B. nicht endende Neupaginierung, fehlerhaftes Dokumentlayout und fehlerhafte Formatierung, unleserliche Zeichen auf dem Bildschirm, Fehlermeldungen während der Verarbeitung, ausbleibende Systemreaktionen oder Systemabsturz beim Laden oder Anzeigen der Datei sowie jedes andere ungewöhnliche Verhalten, das nicht dem normalen Programmbetrieb zugeschrieben werden kann). Derartige Verhaltensweisen können allerdings auch durch andere Faktoren als durch beschädigte Dokumente hervorgerufen werden. Führen Sie die folgenden Problembehandlungsschritte aus, um andere Einflußfaktoren auszuschließen:
  • Überprüfen Sie, ob ein vergleichbares Verhalten auch bei anderen Dokumenten auftritt.
  • Überprüfen Sie, ob ein vergleichbares Verhalten auch in anderen Programmen auftritt.
  • Kopieren Sie die fragliche Datei auf einen anderen Computer, und versuchen Sie, das Verhalten zu reproduzieren.
  • Verwenden Sie einen anderen Druckertreiber, und versuchen Sie, das Verhalten zu reproduzieren.
  • Benennen Sie alle Vorlagen um, die an das Dokument angefügt wurden, und versuchen Sie, das Verhalten zu reproduzieren.
  • Ändern Sie andere Systemkomponenten (wie z. B. die Bildschirmtreiber oder Schriftarten), und versuchen Sie, das Verhalten zu reproduzieren. Wenn Sie z. B. eine OEM-Version eines Bildschirmtreibers verwenden, sollten Sie mit Hilfe des Setup-Programms von Windows zum Microsoft Windows-Bildschirmtreiber wechseln.
  • Deaktivieren Sie alle Drittanbieterprogramme, die ausgeführt werden, alle speicherresidenten (TSR) Programme, Schriftarten-Manager, Bildschirmschoner und Systemshells), und versuchen Sie, das Verhalten zu reproduzieren.
Wenn das Problem nach der Durchführung dieser Schritte lediglich bei einem einzigen Dokument auftritt, ist das Dokument höchstwahrscheinlich beschädigt.

Anzuwendende Verfahren, wenn das Dokument geöffnet wird, das Programm jedoch ein unerwartetes Verhalten aufweist

Methode 1: Konvertieren Sie die Datei in ein anderes Format, und konvertieren Sie sie dann zurück zu Word:

Es handelt sich hierbei um die einfachste und vollständigste Methode zum Wiederherstellen eines Dokuments. Sie sollten immer zuerst dieses Verfahren anwenden. Speichern Sie die Datei im RTF-Dateiformat; dieses Format behält die Formatierungen im Microsoft Word für Windows-Dokument bei. Öffnen Sie die Datei, nachdem Sie sie im RTF-Format gespeichert haben, erneut in Word für Windows, und konvertieren Sie sie von RTF zurück in das Word-Format. Wenn dieses Methode erfolgreich ist, werden bei der Konvertierung alle Beschädigungen aus der Datei entfernt. Wenn die Beschädigung nach dem Speichern der Datei im RTF-Dateiformat weiterhin vorhanden ist, sollten Sie versuchen, die Datei in den folgenden Dateiformaten zu speichern:
   Andere Textverarbeitungsformate
   Nur Text
Anmerkung: Durch das Speichern von Dateien im Format "Nur Text" werden Probleme mit beschädigten Dokumenten in aller Regel behoben; bei diesem Verfahren gehen jedoch alle Formatierungen verloren. Diese Methode erfordert also eine umfangreiche Neuformatierung der Datei; Sie sollten sie deshalb nur dann verwenden, wenn das Problem durch Speichern der Dateien in anderen Dateiformaten nicht behoben werden konnte.

Methode 2: Kopieren Sie den gesamten Inhalt des Dokuments bis auf die letzte Absatzmarke in ein neues Dokument:

Word für Windows speichert umfassende Formatierungsinformationen in der letzten Absatzmarke, insbesondere Abschnitts- und Formatvorlagenformatierungen. Wenn Sie den gesamten Inhalt bis auf den letzten Absatz in ein neues Dokument kopieren, verbleibt die Beschädigung möglicherweise in dem alten Dokument. In dem neuen Dokument müssen Sie anschließend noch die Abschnitts- und Formatvorlagenformatierungen neu zuweisen.

Anmerkung: Sie können den gesamten Inhalt des Dokuments bis auf die letzte Absatzmarke markieren, indem Sie STRG+ENDE und dann STRG+UMSCHALT+POS1 drücken.

Methode 3: Kopieren Sie die nicht beschädigten Abschnitte des Dokuments in ein neues Dokument:

Manchmal ist es möglich, die Position der Beschädigung innerhalb des Dokuments zu bestimmen. Sollte dies der Fall sein, können Sie den gesamten Inhalt bis auf den beschädigten Abschnitt in eine neue Datei kopieren. Führen Sie anschließend die folgenden Schritte aus, um das Dokument wiederherzustellen:
  • Nachdem Sie die nicht beschädigten Abschnitte des Dokuments in eine neue Datei kopiert haben, müssen Sie eine Kopie des beschädigten Dokuments im Format "Nur Text" speichern.
  • Öffnen Sie die zuvor gespeicherte Textdatei. Kopieren Sie den Text dieser Datei, und fügen Sie ihn in die Datei ein, die die nicht beschädigten Abschnitte des Dokuments enthält.
  • Formatieren Sie die Abschnitte neu, die Sie in Schritt 2 eingefügt haben, und speichern Sie dann das wiederhergestellte Dokument.
Anzuwendende Verfahren, wenn das Dokument nicht geöffnet werden kann

Für das Öffnen eines Dokuments, das nicht geöffnet werden kann, stehen unterschiedliche Verfahren zur Verfügung. Welche Methode in einer Situation am besten geeignet ist, hängt von der Art und dem Schweregrad der Beschädigung des Dokuments und der Art des fehlerhaften Verhaltens, das das Programm aufweist, ab. Zwar führen die meisten dieser Methoden in aller Regel zum Erfolg, ein beschädigtes Dokument kann jedoch nicht in jedem Fall wiederhergestellt werden.

Methode 1: Öffnen Sie das beschädigte Word-Dokument im Entwurfsmodus:

Manchmal gelingt es, ein Dokument im Entwurfsmodus zu öffnen, das in anderen Ansichten nicht geöffnet werden konnte. Sobald Sie die Datei geöffnet haben, sind Sie in der Lage, sie wiederherzustellen oder zu reparieren.

Verwenden Sie eines der folgenden Verfahren, um in Word in den Entwurfsmodus zu wechseln:
  • Klicken Sie im Menü "Ansicht" auf "Normal". Klicken Sie im Menü "Extras" auf "Optionen", wählen Sie die Registerkarte "Ansicht" aus, und aktivieren Sie die Option "Entwurfsansicht" aus.
  • Führen Sie in Word 6.0 und 7.0 das folgende Makro aus, um die Bildschirmaktualisierung zu deaktivieren, das beschädigte Dokument zu öffnen, zum Entwurfsmodus zu wechseln und dann die Bildschirmaktualisierung erneut zu aktivieren:
       Sub Main
          ScreenUpdating 0
          FileOpen .Name = "<path>\Dateiname.doc"  
          ' geben Sie den Pfad an, und ersetzen Sie den Dateinamen
          ToolsOptionsView .DraftFont = 1
          ScreenUpdating
       End Sub
Anmerkung: Ersetzen Sie in diesem Makro den Argumenttext "Dateiname.doc" durch den Namen der beschädigten Datei.

Wenn Sie dieses Makro verwenden, sind Sie eventuell wieder in der Lage, Dokumente zu öffnen, die ansonsten aufgrund von Beschädigungen, die die Druckeinrichtung, das Seitenlayout oder Bildschirmaktualisierungen in Word beeinflussen, nicht geöffnet werden könnten. Wenn z. B. in Word vor dem Öffnen des Dokuments eine allgemeine Schutzverletzung auftritt, können Sie diese Schutzverletzung durch die Verwendung des oben angegebenen Makros eventuell vermeiden.

Achtung: Die Verwendung des Codes, der in diesem Artikel bereitgestellt wird, erfolgt auf eigenes Risiko! Microsoft stellt diesen Code wie besehen zur Verfügung, jedoch ohne ausdrückliche oder konkludente Gewährleistung, einschließlich, aber nicht beschränkt auf konkludente Gewährleistungen der Handelsüblichkeit und/oder Eignung für einen bestimmten Zweck.

Methode 2: Fügen Sie das Dokument als Datei in ein neues Dokument ein:

Die letzte Absatzmarke in einem Word-Dokument enthält Informationen zu dem Dokument. Wenn das Dokument beschädigt ist, können Sie den Text des Dokuments eventuell abrufen, wenn Sie in der Lage sind, dabei diese letzte Absatzmarke auszulassen.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um auf das Dokument zuzugreifen, die letzte Absatzmarke dabei jedoch auszulassen:
  • Erstellen Sie ein neues leeres Dokument.
  • Klicken Sie im Menü "Einfügen" auf "Datei".
  • Suchen Sie im Dialogfeld "Datei einfügen" das beschädigte Dokument, markieren Sie es, und klicken Sie auf "OK".
Möglicherweise müssen Sie dem letzten Abschnitt des Dokuments einen Teil der Abschnittsformatierung neu hinzufügen.

Methode 3: Öffnen Sie die Datei, indem Sie eine Verknüpfung zu der Datei erstellen:

Diese Methode funktioniert bei Verwendung von Word 2.0, 7.0 und 97 (nicht 6.0). Weitere Informationen finden Sie in der Anmerkung am Ende der Beschreibung dieser Methode.

Wenn die Methode "Fügen Sie das Dokument als Datei in ein neues Dokument ein" (Methode 2) nicht funktioniert, sollten Sie versuchen, das Problem mittels dieser Methode zu lösen. Mit Hilfe dieser Methode können Sie auf das Dokument zugreifen, ohne die letzte Absatzmarke zu berücksichtigen. Wenn Sie eine Verknüpfung erstellen, wird darüber hinaus ein Teil der Headerinformationen nicht gelesen.

Diese Methode ermöglicht Ihnen, die Datei zu öffnen, wenn sich dieser Teil des Headers oder die letzte Absatzmarke in dem beschädigten Bereich des Dokuments befindet.

Führen Sie die folgenden Schritte aus, um eine Verknüpfung zu einer nicht beschädigten Datei zu erstellen und dann die Verknüpfung so zu ändern, daß sie auf die beschädigte Datei verweist:
  • Erstellen Sie ein neues Dokument. Geben Sie in das Dokument den Text "Dies ist ein Test" ein. Speichern Sie das Dokument.
  • Markieren Sie den Text, und klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Kopieren".
  • Klicken Sie im Menü "Datei" auf "Neu". Klicken Sie in dem neuen Dokument im Menü "Bearbeiten" auf "Inhalte einfügen".
  • Wählen Sie entweder die Option "Unformatierter Text" oder die Option "Formatierten Text" aus, und klicken Sie dann auf "Verknüpfung einfügen". Klicken Sie auf "OK".
  • Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Verknüpfungen". Das Dialogfeld "Verknüpfungen" wird angezeigt.
  • Wählen Sie den Dateinamen des ersten verknüpften Dokuments aus, und klicken Sie auf "Quelle ändern" (klicken Sie in Word 2.x auf "Verknüpfung ändern"). Das Dialogfeld "Öffnen" wird angezeigt, und Sie werden gefragt, auf welches Dokument die Verknüpfung von nun an zeigen soll.
  • Wählen Sie das Dokument aus, das Sie nicht mehr öffnen können, und klicken Sie auf "Öffnen".
  • Klicken Sie im Dialogfeld "Verknüpfungen" auf "OK" (geben Sie in Word 2.x den Pfad und den Dateinamen ein). Die Daten/der Text aus dem beschädigten Dokument werden/wird angezeigt (vorausgesetzt, wiederherstellbare Daten/wiederherstellbarer Text wurde(n) gefunden).
  • Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Verknüpfungen", und klicken Sie dann auf "Verknüpfung beenden". Anschließend können Sie den wiederhergestellten Text neu formatieren und speichern.
Anmerkung: Wenn Sie Word 6.x verwenden, sollten Sie die folgenden Schritte ausführen:
  • Erstellen Sie ein neues Dokument. Geben Sie "Dies ist ein Test" in das neue Dokument ein, und speichern Sie das Dokument.
  • Markieren Sie den Text, und klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Kopieren".
  • Drücken Sie die NACH-RECHTS-TASTE auf der Tastatur, um die Markierung des Textes aufzuheben. Auf diese Weise verschieben Sie die Einfügemarke in die nächste Zeile.
  • Klicken Sie im Menü "Bearbeiten" auf "Inhalte einfügen".
  • Wählen Sie entweder die Option "Unformatierter Text" oder "Formatierter Text" aus, und klicken Sie auf "Verknüpfung einfügen". Klicken Sie auf "OK".
  • Drücken Sie ALT+F9, um die Feldfunktionen anzuzeigen. Die Feldfunktion wird etwa folgendermaßen aussehen:
       {LINK Word.Document.6 "C:\\DOKU\\TEST.DOC" "DDE_LINK3" \a \r \* MERGEFORMAT}
     - Ändern Sie den Pfad zu dem Dokument in der Feldfunktion auf den Pfad zu dem beschädigten Dokument.
     - Löschen Sie "DDE_LINK#" aus der Feldfunktion (einschließlich der Anführungszeichen).
     - Positionieren Sie die Einfügemarke innerhalb des LINK-Felds.
     - Drücken Sie F9, um das Feld zu aktualisieren.
     - Drücken Sie ALT+F9, um das Ergebnis des Felds anzuzeigen.
     - Drücken Sie dann STRG+UMSCHALT+F9, um die Verknüpfung zu dem Feld zu lösen und das Feld zu Text zu konvertieren.
Methode 4: Öffnen Sie die Datei in WordPad oder Microsoft Write

Wenn Sie ein beschädigtes Dokument in Word für Windows nicht öffnen können (normalerweise tritt dies bei beschädigten Dateiheadern auf), können Sie den Dateiheader (Dateikopf) löschen und die Datei als "Nur Text" öffnen. Wenn Sie die Headerinformationen löschen, ist die gesamte Formatierung verloren. Durch diese Methode werden die Dateiheaderinformationen gelöscht.
  • Starten Sie Microsoft WordPad oder Write. (Klicken Sie in Windows 95 im Menü "Start" auf "Ausführen", geben Sie "WordPad" [ohne Anführungszeichen] ein, und klicken Sie auf "OK"; Klicken Sie in Windows 3.x im Microsoft Windows-Programm-Manager im Menü "Datei" auf "Ausführen", geben Sie "write" [ohne Anführungszeichen] ein, und klicken Sie auf "OK").
  • Öffnen Sie das beschädigte Dokument in WordPad oder in Write. Ein Dialogfeld wird angezeigt, in dem Sie dazu aufgefordert werden anzugeben, wie Sie die Datei konvertieren möchten. Klicken Sie auf die Schaltfläche "Keine Konvertierung".
  • Das Word für Windows-Dokument ist nun als Textdatei geöffnet. Am Anfang und am Ende des Dokuments werden eventuell Binärzeichen (Fremdzeichen) angezeigt. Löschen Sie diese Zeichen. Anmerkung: In Windows 95 wird die Datei möglicherweise fehlerfrei geöffnet, ohne daß eine Konvertierung oder das Löschen von Zeichen erforderlich ist. Sollte dies der Fall sein, können Sie die Datei unter einem neuen Namen speichern und später in Word, Version 6.x oder höher, öffnen.
  • Klicken Sie im Menü "Datei" auf "Speichern unter". Geben Sie im Feld "Dateiname" einen neuen Namen mit der Dateinamenerweiterung .doc ein. Bevor Sie auf die Schaltfläche "OK" klicken, sollten Sie sich noch das Verzeichnis merken, indem Sie Datei gespeichert wird, so daß Sie sie problemlos wiederfinden, wenn Sie Word für Windows erneut starten.
  • Klicken Sie im Menü "Datei" auf "Beenden".
  • Starten Sie Word für Windows neu, und öffnen Sie die Datei, die Sie in WordPad oder in Write gespeichert haben (die Datei hat den Namen, den Sie ihr in Schritt 4 zugewiesen haben). (Klicken Sie im Menü "Datei" auf "Öffnen". Geben Sie im Feld "Dateiname" den Pfad und den Dateinamen der neu erstellten Datei ein, und klicken Sie auf "OK".)
  • Im Dialogfeld "Datei konvertieren" sollte die Option "Nur Text" ausgewählt sein. Klicken Sie auf die Schaltfläche "OK", um die Textdatei in Word für Windows zu öffnen.
  • Klicken Sie im Menü "Datei" auf "Speichern unter", und speichern Sie die Datei im Word-Format. Anmerkung: Wählen Sie in Word für Windows, Version 2.0, im Feld "Dateityp" die Option "Word-Dokument (*.doc)" aus. Wählen Sie in Word für Windows, Version 1.x, die Schaltfläche "Optionen", und wählen Sie im Feld "Dateiformat" die Option "Normal" aus.
  • Geben Sie in das Feld "Dateiname" einen neuen Namen für die Datei ein, und klicken Sie auf "OK". Die Datei liegt nun im Word für Windows-Format vor. Sie können Sie erneut öffnen und alle erforderlichen Grafiken, Felder und Formatierungen neu hinzufügen.
Anmerkung zu Tabellen: Microsoft WordPad 1.0 kann das Dateiformat von Word, Version 6 und 7, lesen und schreiben. Die Datei wird automatisch konvertiert, und Formatierungen, die WordPad selbst unterstützt, werden beibehalten. Ein Dokument von Word, Version 6 oder 7, das nicht geöffnet werden kann, kann in WordPad häufig geöffnet werden. Tabellen werden zu Text mit Tabulatoren als Trennzeichen konvertiert, die grundlegende tabellarische Struktur der Tabelle wird jedoch beibehalten. Dies stellt häufig die einzige Methode dar, um eine beschädigte Tabelle wiederherzustellen.

Methode 5: Löschen Sie die Dateiheaderinformationen:

Anmerkung: Diese Methode funktioniert nur mit MS-DOS, Version 3.0 bis 6.2.

Verwenden Sie diese Methode nur dann, wenn alle anderen Methoden fehlschlagen. Wenn Sie ein beschädigtes Dokument in Word für Windows nicht öffnen können (normalerweise aufgrund eines beschädigten Dateiheaders), könne Sie den Dateiheader löschen und die Datei im Format "Nur Text" öffnen. Wenn Sie die Headerinformationen löschen, sind alle Formatierungen verloren.
  1. Geben Sie an der MS-DOS-Eingabeaufforderung folgendes ein, und drücken Sie dann die EINGABETASTE:
       copy con+DATEINAME.DOC NEUERNAME.DOC
"DATEINAME" ist der Name der beschädigten Datei, und "NEUERNAME" ist der Name der neuen Datei. (Das Wort "CON" wird angezeigt, und die Einfügemarke blinkt in einer leeren Zeile.)
  1. Drücken Sie die LEERTASTE zwölf Mal.
  2. Drücken Sie F6, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
  3. Starten Sie Word für Windows, und öffnen Sie die neue Datei.
  4. Löschen Sie die unleserlichen Zeichen am Anfang und am Ende der Datei. Der Dateitext in der Mitte der Datei ist normalerweise fehlerfrei erhalten.
  5. Formatieren Sie das Dokument neu, und speichern Sie es im Word für Windows-Format.
Anmerkung: Wenn die Datei in Word für Windows gespeichert wurde, während das Kontrollkästchen "Schnellspeicherung zulassen" aktiviert war, kann es vorkommen, daß der Text nicht in fortlaufenden Blöcken angezeigt wird. Die Schnellspeicherfunktion verfolgt Änderungen, die Sie an dem Text vornehmen, indem diese Änderungen an das Ende des Dokuments angefügt werden und die korrekte Position der Änderung vermerkt wird. In regelmäßigen Abständen aktualisiert die Schnellspeicherung das Dokument mit diesen Änderungen (diese Methode ist schneller und benötigt weniger Arbeitsspeicher als das Speichern des gesamten Dokuments). Wenn das Dokument beschädigt wurde, bevor die Schnellspeicherfunktion eine vollständige, aktualisierte Kopie des Dokuments erstellen konnte, kann es erforderlich sein, den Text neu zu ordnen (verschieben Sie den angefügten Text an die gewünschte Position im Dokument), und weisen Sie dann die Formatierungen neu zu.

Informationen zum Deaktivieren der Schnellspeicherfunktion finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
   ARTIKEL-ID: Q71999
   TITEL     : WD97: How to Disable the FastSave 
               Option in Word for Windows
Referenzinformationen:

"Microsoft MS-DOS Benutzerhandbuch und Referenzhandbuch", Version 5.0, Seite 391
"Microsoft Word für Windows Benutzerhandbuch", Version 2.0, Seite 676

Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, daß nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachige(n) Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.

Microsoft, MS, Word und MS-DOS sind eingetragene Warenzeichen.
Windows und Windows NT sind Warenzeichen der Microsoft Corporation.

Eigenschaften

Artikel-ID: 87856 - Geändert am: Dienstag, 27. August 2002 - Version: 1.0
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  • Microsoft Word 97 Standard Edition
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