Artikel-ID: 884776 - Geändert am: Mittwoch, 12. Dezember 2007 - Version: 9.1 Konfigurieren des Windows-Zeitdienstes zum Verhindern eines großen ZeitoffsetsDieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 884776 (http://support.microsoft.com/kb/884776/EN-US/ ) Configuring the Windows Time service against a large time offset Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteEinführungWindows enthält W32Time, das Zeitdienst-Programm, das vom Kerberos-Authentifizierungsprotokoll verwendet wird. Für Kerberos ist es nicht erforderlich, dass das Zeitdienst-Programm ausgeführt wird. Wenn Sie das Zeitdienst-Programm deaktivieren, funktioniert Kerberos weiterhin ordnungsgemäß, solange die Zeitdifferenz zwischen den entsprechenden Computern innerhalb der maximal erlaubten Abweichung bleibt. Sie können das Zeitdienst-Programm auch deaktivieren und anschließend den Zeitdienst eines Fremdanbieters installieren.
Der Zeitdienst soll sicherstellen, dass alle Computer in einer Organisation, die mit Microsoft Windows 2000 oder höher arbeiten, eine gemeinsame Zeit verwenden. Um die korrekte Verwendung einer gemeinsamen Zeit zu gewährleisten, verwendet der Zeitdienst eine hierarchische Beziehung zur Kontrolle der Autorität. Der Zeitdienst lässt keine Schleifen zu. Windows-Computer verwenden standardmäßig die folgende Hierarchie:
Weitere InformationenMicrosoft Windows XP Professional und Microsoft Windows Server 2003, alle VersionenDomänenserverGesamtstrukturstamm-PDC (autorisierender Zeitserver)Der autorisierende Zeitserver sollte möglichst darauf konfiguriert werden, die Uhrzeit von einer Hardwarequelle zu beziehen. Wenn Sie den autorisierenden Zeitserver für die Synchronisierung mit einer Internetzeitquelle konfigurieren, findet keine Authentifizierung statt. Sie müssen die Registrierungseinträge MaxPosPhaseCorrection und MaxNegPhaseCorrection neu konfigurieren. Ihr Standardwert lautet 0xFFFFFFFF (alle Zeitänderungen akzeptieren). Der empfohlene Wert ist 900 (15 Minuten) oder noch weniger, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen und den Sicherheitsanforderungen. Der Wert hängt außerdem vom Pollintervall ab. Microsoft empfiehlt, den Wert des Registrierungseintrags MaxPollInterval auf 10 oder weniger oder den Wert des Registrierungseintrags SpecialPollInterval auf 3600 (1 Stunde) oder weniger zu setzen. Weitere Informationen zu diesen Registrierungseinträgen finden Sie im Abschnitt "Registrierungsschlüssel für den Zeitdienst in Windows Server 2003 und Windows XP".Domänencontroller und Mitgliedsserver innerhalb der DomäneDie Registrierungseinträge MaxPosPhaseCorrection und MaxNegPhaseCorrection haben den Standardwert 0xFFFFFFFF (alle Zeitänderungen akzeptieren). Dieser Standardwert ist in Ordnung. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen innerhalb Ihrer Domäne zum Schutz gegen Benutzerfehler sind jedoch sinnvoll. Abhängig von Ihren Anforderungen können Sie die Standardwerte belassen oder ändern.Eigenständige ClientsDie Registrierungsschlüssel MaxPosPhaseCorrection und MaxNegPhaseCorrection haben den Standardwert 54.000 (15 Stunden). Als Sicherheitsvorkehrung empfiehlt es sich, diesen Wert zu reduzieren. Microsoft empfiehlt, den Wert auf 3600 (1 Stunde) oder noch weniger einzustellen, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen, dem Pollintervall und den Sicherheitsanforderungen.Registrierungsschlüssel für den Zeitdienst in Windows Server 2003 und Windows XPTabelle minimieren
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http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/A0FCD250-E5F7-41B3-B0E8-240F8236E2101033.mspx
(http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/A0FCD250-E5F7-41B3-B0E8-240F8236E2101033.mspx)
Windows 2000 Service Pack 4 (SP4), alle VersionenDomänenserverGesamtstrukturstamm-PDC (autorisierender Zeitserver)Der autorisierende Zeitserver sollte möglichst darauf konfiguriert werden, die Uhrzeit von einer Hardwarequelle zu beziehen. Wenn Sie den autorisierenden Zeitserver für die Synchronisierung mit einer Internetzeitquelle konfigurieren, findet keine Authentifizierung für den manuellen Modus statt. Sie müssen den Registrierungseintrag MaxAllowedClockErrInSecs neu konfigurieren. Der Standardwert ist 43.200. Der empfohlene Wert ist 900 (15 Minuten) oder noch weniger, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen und den Sicherheitsanforderungen. Der Wert hängt außerdem vom Pollintervall ab. Microsoft empfiehlt ein Pollintervall von einer Stunde (Period = 24). Weitere Informationen zu diesem Registrierungseintrag finden Sie im Abschnitt "Registrierungsschlüssel für Windows Server 2000 SP 4" in diesem Artikel.Domänencontroller und Mitgliedsserver innerhalb der DomäneDer Synchronisierungstyp ist NT5DS. Der Zeitdienst führt die Synchronisierung auf Basis der Domänenhierarchie durch und akzeptiert alle Zeitänderungen. Da NT5DS alle Zeitänderungen akzeptiert, ohne den Zeitoffset zu berücksichtigen, ist es sehr wichtig, eine zuverlässige Gesamtstruktur-Zeitquelle im Zeitsynchronisierungs-Subnetz einzurichten.Eigenständige ClientsDer Registrierungseintrag MaxAllowedClockErrInSecs hat den Standardwert 43.200 (12 Stunden). Als Sicherheitsvorkehrung empfiehlt es sich, diesen Wert zu reduzieren. Microsoft empfiehlt, diesen Wert auf 3600 (1 Stunde) oder noch weniger einzustellen, abhängig von der Zeitquelle, den Netzwerkbedingungen, dem Pollintervall und den Sicherheitsanforderungen.Registrierungsschlüssel für Windows Server 2000 SP 4Tabelle minimieren
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