Artikel-ID: 889101 - Geändert am: Montag, 20. November 2006 - Version: 12.2 Versionsinformationen für Windows Server 2003 Service Pack 1Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 889101 (http://support.microsoft.com/kb/889101/EN-US/ ) Release notes for Windows Server 2003 Service Pack 1 Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung. Auf dieser SeiteEinführungDieser Artikel enthält die Versionsinformationen für Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1). Weitere InformationenDie Versionsinformationen im vorliegenden Artikel beziehen sich auf aktuelle Probleme, die in den Versionsinformationen auf der Microsoft Windows Server 2003 Produktinstallations-CD, die die Integration von SP1 beinhaltet, nicht enthalten sind. Außerdem werden Artikel der Microsoft Knowledge Base aufgelistet, die weitere wichtige Informationen über Windows Server 2003 für die Versionsinformationen dokumentieren.
Bevor Sie Windows Server 2003 SP1 herunterladen und installieren, lesen Sie die Themen in diesem Dokument durch, um Informationen zu Ihrer Systemkonfiguration zu erhalten. Weitere Informationen zu den Problemen, die in Windows Server 2003 SP1 behoben werden, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 824721
(http://support.microsoft.com/kb/824721/DE/
)
Windows Server 2003 Service Pack 1-Liste der Updates
Weitere Informationen zu den Updates für die Windows-Supporttools, die in Windows Server 2003 SP1 enthalten sind, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892777
(http://support.microsoft.com/kb/892777/DE/
)
Supporttools in Windows Server 2003 Service Pack 1
Weitere Informationen zum Beziehen des aktuellsten Service Packs für Windows Server 2003 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
889100
(http://support.microsoft.com/kb/889100/DE/
)
So erhalten Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003
Weitere Informationen zu aktualisierten Bereitstellungsprogrammen für Windows Server 2003 SP1 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892778
(http://support.microsoft.com/kb/892778/DE/
)
Aktualisiertes Systemvorbereitungsprogramm für Windows Server 2003 Service Pack 1 InstallationFür Windows Server 2003 Service Pack 1 erforderlicher FestplattenspeicherWeitere Informationen zu dem für Windows Server 2003 Service Pack 1 erforderlichen Festplattenspeicher finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:892807
(http://support.microsoft.com/kb/892807/DE/
)
Der erforderliche Festplattenspeicher für Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) Bekannte ProblemeNetzwerkprobleme, die Datenverkehr über TCP/IP und RPC durch Firewalls oder VPN betreffenNach der Installation von Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) können Probleme mit der Kommunikation zwischen Servern auftreten. Diese Probleme treten in seltenen und speziellen Konfigurationen bei TCP/IP- und RPC-Datenverkehr durch Firewalls oder VPN-Produkte auf.Dieses Problem kann sich auf die Domänenreplikation und andere Verbindungsbereiche auswirken. Wenn Sie Windows Server 2003 SP1 einsetzen, sollten Sie daher die Domänencontroller-Replikation überwachen, um sicherzugehen, dass Ihre Domänencontroller nicht von diesem Problem beeinträchtigt werden. Weitere Informationen, auch zur Verfügbarkeit von Hotfixes, finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base: 899148
(http://support.microsoft.com/kb/899148/DE/
)
Einige Firewalls lassen keinen Netzwerkverkehr zu, der von Computern mit Windows Server 2003 Service Pack 1 stammt 898060
(http://support.microsoft.com/kb/898060/DE/
)
Die Installation des Sicherheitsupdates MS05-019 oder von Windows Server 2003 Service Pack 1 kann dazu führen, dass die Netzwerkverbindungen zwischen Clients und Servern fehlschlagen Es erscheint kein Eingabefenster für die Installation, nachdem die Service Pack-Dateien entpackt wurdenBeim Versuch, Windows Server 2003 SP1 zu installieren, kann das folgende Problem auftreten:Nach dem Starten der Installation von Windows Server 2003 SP1 und dem Entpacken der Service Pack-Dateien erscheint kein Eingabefenster für die Installation. Dennoch können Sie im Task Manager sehen, dass die Installationsdatei (Update.exe) und die folgende Datei ausgeführt werden: WindowsServer2003-KB889101-SP1-Prozessor-Sprache.exe Hinweis: Beim Namen der zweiten Datei steht der Platzhalter Prozessor entweder für "x86" oder "ia64", abhängig von der ausgeführten Version von Windows Server 2003. Der Platzhalter Sprache steht für den dreistelligen Sprachcode. Wenn Sie beispielsweise die englische Version von Windows Server 2003 SP1 auf einem 32-Bit Windows Server 2003-Computer installieren, wird folgender Name angezeigt:
WindowsServer2003-KB889101-SP1-x86-enu.exe
Dieses Problem tritt auf, wenn Sie nicht genügend Systemressourcen zur Verfügung haben, um die Installation des Service Packs abzuschließen. Verwenden Sie eine oder mehrere der folgenden Methoden, um dieses Problem zu beheben.
Eine falsche Hardwareabstraktionsschicht (Hardware Abstraction Layer, HAL) könnte angewendet werden, wenn Ihr Computer eine Standard-HAL verwendetWenn Sie die integrierte (Slipstream) Produkt-CD verwenden, um nur Windows Server 2003 SP1 auf einem x86-basierten Computer zu installieren, auf dem bereits Windows Server 2003 installiert ist, wird eventuell eine falsche HAL auf den Computer angewendet. Dieses Problem kann bei x86-basierten Computern auftreten, die eine Standard-HAL verwenden, wie beispielsweise eine HAL für große oder partitionierbare x86-Computer oder für x86-basierte fehlertolerante Computer. Dieses Problem könnte dazu führen, dass Ihr Computer nicht korrekt arbeitet oder ausfällt, nachdem Sie Windows Server 2003 SP1 installiert und neu gestartet haben.Setzen Sie sich zum Umgehen dieses Problems mit dem Verkäufer oder Hersteller Ihres Systems in Verbindung, und informieren Sie sich, ob eine Standard-HAL benötigt wird. Überprüfen Sie auch die internen Dateinameneigenschaften der HAL, um zu ermitteln, ob die aktuell genutzte HAL von Microsoft oder dem Hersteller Ihres Systems bereitgestellt wurde. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
SystemverwaltungWindows Server 2003-VerwaltungsprogrammeIn der Hilfedokumentation für Itanium-Versionen von Windows Server 2003 werden die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme (Windows Server 2003 Administration Tools Pack, Admin Pack) als "Adminpak.msi" bezeichnet. Der tatsächliche Dateiname auf der Produkt-CD ist allerdings "Wadminpak.msi". Daher müssen Sie zur Installation der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme die Datei "Wadminpak.msi" von der 64-Bit-Produkt-CD ausführen.Active DirectoryKopie von Medium installieren (Install replica From Media, IFM)Windows Server 2003-Domänencontroller ohne Service Pack 1 (SP1) sollten nicht mithilfe der Methode "Kopie von Medium installieren" installiert werden, wenn die Sicherungsdatei von einem Domänencontroller mit Windows Server 2003 SP1 stammt.
AllgemeinesProbleme mit dem Multilingual User Interface Pack (MUI)Alle Benutzer des Multilingual User Interface Packs (MUI) sollten die englische Version von Windows Server 2003 SP1 herunterladen. Es gibt aber einige Updates in Windows Server 2003 SP1, die die Funktionsweise des Multilingual User Interface Packs betreffen. Zum Beheben dieser Probleme müssen Sie die MUIs für die betroffenen Komponenten herunterladen, wenn diese verfügbar sind.
HardwareDatenübertragung über NSC IrDA-GeräteWenn Sie ein NSC IrDA (National Semiconductor Corporation / Infrared Data Association)-Gerät mit Plug and Play (PnP) ID 6001 auf einer 32-Bit-Version von Windows Server 2003 verwenden, können Sie dieses möglicherweise nicht für Datentransfers verwenden. In diesem Fall kann es sein, dass der für das NSC IrDA-Gerät ausgewählte standardmäßige IrDA-Transceiver nicht zur tatsächlichen Hardware passt. Diese Nichtübereinstimmung führt zum Fehlschlagen der Datenübertragung.Legen Sie über den Geräte-Manager einen alternativen Transceiver-Wert fest, um dieses Problem zu umgehen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen alternativen Transceiver-Wert festzulegen. Hinweis: Diese Abhilfe garantiert nicht, dass das NSC IrDA-Gerät funktionieren wird.
AnwendungenAnwendungskompatibilität von Windows Server 2003 Service Pack 1Weitere Informationen zur Windows Server 2003 SP1-Anwendungskompatibilität finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:896367
(http://support.microsoft.com/kb/896367/DE/
)
Anwendungskompatibilität von Windows Server 2003 Service Pack 1 Das Microsoft .NET Framework Version 1.1Das Microsoft .NET Framework ist in allen Produkten der Windows Server 2003-Familie enthalten, außer den 64-Bit-Versionen.Die 32-Bit-Version des .NET Framework 1.1 wird von den 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 mit SP1 unterstützt und kann für 32-Bit-Anwendungen installiert werden, die unter 64-Bit-Versionen von Windows ausgeführt werden. Die 32-Bit-Version des .NET Framework 1.1 verwendet Windows auf dem Windows 64 (WOW64) 32-Bit-Subsystem. Verwenden Sie Windows Update, um .NET Framework 1.1 zu installieren, oder rufen Sie die folgende Microsoft-Webseite auf, um das verteilbare .NET Framework 1.1-Paket (.NET Framework 1.1 Redistributable Package) herunterzuladen: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=262D25E3-F589-4842-8157-034D1E7CF3A3&displaylang=de
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=262D25E3-F589-4842-8157-034D1E7CF3A3&displaylang=de)
Verwenden Sie Windows Update, um Microsoft .NET Framework 1.1 Service Pack 1 zu installieren, oder rufen Sie die folgende Microsoft-Webseite auf, um das Service Pack herunterzuladen:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=a8f5654f-088e-40b2-bbdb-a83353618b38
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=a8f5654f-088e-40b2-bbdb-a83353618b38)
Wichtige Informationen zu Leistung und SkalierbarkeitWenn eine 32-Bit-Version des .NET Framework auf einem Itanium-Computer installiert wird, gehen Programme, die für die 32-Bit-Variante des .NET Framework erstellt wurden, eine Bindung ein und werden darauf ausgeführt. Daher werden mithilfe von .NET Framework 1.1 erstellte Anwendungen nur in einem 32-Bit-Prozess innerhalb der WOW64-Kompatibilitätsumgebung ausgeführt. Aufgrund des Aufbaus der x86-Emulation für die Itanium-Prozessorbaureihe und das WOW64-Subsystem sind Anwendungen auf die Ausführung auf einem Computer beschränkt.Die Ausführung mit nur einem Prozessor und die x86-Emulation reduzieren die Leistung und Skalierbarkeit von 32-Bit-.NET Framework-Anwendungen, die auf Intanium-Computern ausgeführt werden. Es wird empfohlen, Anwendungen, die .NET Framework 1.1 verwenden, für interaktive Clientanwendungen zu verwenden. Für .NET Framework-Anwendungen, die hohe Leistung und Skalierbarkeit erfordern, wie beispielsweise hochlastige ASP.NET-Anwendungen, wird diese Umgebung nicht empfohlen. Softwareentwickler sollten stattdessen den Einsatz von .NET Framework 2.0 testen. Zur Verbesserung der Leistung und Skalierbarkeit enthält .NET Framework 2.0 64-Bit-Unterstützung für Itanium-Computer. Microsoft Exchange ServerSie können Microsoft Exchange 2000 Server nicht auf einem Computer installieren, auf dem eine Version von Windows Server 2003 ausgeführt wird. Weitere Informationen zu den Installationsvoraussetzungen für Microsoft Exchange Server 2003 in Domänen, auf denen Windows Server 2003 ausgeführt wird, finden Sie auf folgender Microsoft-Website:http://www.microsoft.com/germany/exchange/default.mspx
(http://www.microsoft.com/germany/exchange/default.mspx)
SicherheitAuthentifizierung schlägt fehl, wenn der FQDN nicht mit dem lokalen Computernamen übereinstimmtWindows Server 2003 SP1 enthält eine Sicherheitsfunktion zur Überprüfung von Loopbacks, die so genannte Reflection Attacks auf Ihren Computer verhindern soll. Daher schlägt die Authentifizierung fehl, wenn der von Ihnen verwendete vollqualifizierte Domänenname (FQDN) oder der benutzerdefinierte Hostheader nicht mit dem lokalen Computernamen übereinstimmen. Dieses Problem lässt sich durch Bearbeiten der Registrierung umgehen.Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 896861
(http://support.microsoft.com/kb/896861/DE/
)
Fehler 401.1 beim Aufrufen einer Website, die integrierte Authentifizierung verwendet und mit IIS 5.1 oder IIS 6 gehostet wird Zertifikatsdienste: Auswirkungen von Sicherheitserweiterungen für das DCOM-ProtokollIn Windows Server 2003 SP1 werden erweiterte Standardsicherheitseinstellungen für das DCOM-Protokoll eingeführt. Insbesondere führt SP1 präzisere Rechte ein, die einem Administrator unabhängige Kontrolle über lokale und Remote-Berechtigungen zum Starten, Aktivieren und Zugreifen auf COM-Server gewähren. Weitere Informationen zu den in Windows Server 2003 SP1 eingeführten DCOM-Sicherheitserweiterungen finden Sie unter Funktionale Änderungen in Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 auf der folgenden Microsoft-Website:http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=C3C26254-8CE3-46E2-B1B6-3659B92B2CDE
(http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=C3C26254-8CE3-46E2-B1B6-3659B92B2CDE)
Windows Server 2003-Zertifikatsdienste stellen Registrierungs- und Verwaltungsdienste mithilfe des DCOM-Protokolls bereit. Die Zertifikatsdienste stellen mehrere DCOM-Schnittstellen zur Verfügung, um diese Dienste verfügbar zu machen. Für den korrekten Zugang und die korrekte Nutzung dieser Dienste setzten die Zertifikatsdienste voraus, dass ihre DCOM-Schnittstellen so konfiguriert sind, dass sie Remoteaktivierungs- und -zugangsberechtigungen zulassen. Dennoch müssen Sie aufgrund der durch SP1 eingeführten erweiterten Standardsicherheitseinstellungen für DCOM diese Sicherheitseinstellungen eventuell aktualisieren, um die weitere Verfügbarkeit dieser Dienste nach der Installation von SP1 sicherzustellen. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie dies ausführen können.
Standardmäßig sind alle DCOM-Schnittstellen in Windows Server 2003 SP1 so konfiguriert, dass sie nur Administratoren Remote-Zugangsberechtigungen, -Startberechtigungen und -Aktivierungsberechtigungen gewähren. Bei einer Aktualisierung auf Windows Server 2003 SP1 werden jedoch Änderungen an der Sicherheitskonfiguration für die globale DCOM-Schnittstelle und die CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle vorgenommen. Diese Änderungen werden vorgenommen, damit die Zertifikatsdienste korrekt arbeiten. Beachten Sie, dass alle Änderungen verloren gehen, die vor der Installation von SP1 an der CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle vorgenommen wurden. Der Installationsvorgang von SP1 setzt alle vorherigen Sicherheitseinstellungen in der CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle auf ihre Standardeinstellung zurück. Während des Installationsvorgangs von SP1 aktualisieren die Zertifikatsdienste automatisch die DCOM-Sicherheitseinstellungen wie folgt:
Zusätzliche Informationsquellen
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