Versionsinformationen für Windows Server 2003 Service Pack 1

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Artikel-ID: 889101 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
889101 Release notes for Windows Server 2003 Service Pack 1
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Einführung

Dieser Artikel enthält die Versionsinformationen für Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1).

Weitere Informationen

Die Versionsinformationen im vorliegenden Artikel beziehen sich auf aktuelle Probleme, die in den Versionsinformationen auf der Microsoft Windows Server 2003 Produktinstallations-CD, die die Integration von SP1 beinhaltet, nicht enthalten sind. Außerdem werden Artikel der Microsoft Knowledge Base aufgelistet, die weitere wichtige Informationen über Windows Server 2003 für die Versionsinformationen dokumentieren.

Bevor Sie Windows Server 2003 SP1 herunterladen und installieren, lesen Sie die Themen in diesem Dokument durch, um Informationen zu Ihrer Systemkonfiguration zu erhalten. Weitere Informationen zu den Problemen, die in Windows Server 2003 SP1 behoben werden, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
824721 Windows Server 2003 Service Pack 1-Liste der Updates
Weitere Informationen zu den Updates für die Windows-Supporttools, die in Windows Server 2003 SP1 enthalten sind, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892777 Supporttools in Windows Server 2003 Service Pack 1
Weitere Informationen zum Beziehen des aktuellsten Service Packs für Windows Server 2003 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
889100 So erhalten Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003
Weitere Informationen zu aktualisierten Bereitstellungsprogrammen für Windows Server 2003 SP1 finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892778 Aktualisiertes Systemvorbereitungsprogramm für Windows Server 2003 Service Pack 1

Installation

Für Windows Server 2003 Service Pack 1 erforderlicher Festplattenspeicher

Weitere Informationen zu dem für Windows Server 2003 Service Pack 1 erforderlichen Festplattenspeicher finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
892807 Der erforderliche Festplattenspeicher für Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1)

Bekannte Probleme

Netzwerkprobleme, die Datenverkehr über TCP/IP und RPC durch Firewalls oder VPN betreffen
Nach der Installation von Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) können Probleme mit der Kommunikation zwischen Servern auftreten. Diese Probleme treten in seltenen und speziellen Konfigurationen bei TCP/IP- und RPC-Datenverkehr durch Firewalls oder VPN-Produkte auf.

Dieses Problem kann sich auf die Domänenreplikation und andere Verbindungsbereiche auswirken. Wenn Sie Windows Server 2003 SP1 einsetzen, sollten Sie daher die Domänencontroller-Replikation überwachen, um sicherzugehen, dass Ihre Domänencontroller nicht von diesem Problem beeinträchtigt werden. Weitere Informationen, auch zur Verfügbarkeit von Hotfixes, finden Sie in den folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
899148 Einige Firewalls lassen keinen Netzwerkverkehr zu, der von Computern mit Windows Server 2003 Service Pack 1 stammt
898060 Die Installation des Sicherheitsupdates MS05-019 oder von Windows Server 2003 Service Pack 1 kann dazu führen, dass die Netzwerkverbindungen zwischen Clients und Servern fehlschlagen
Es erscheint kein Eingabefenster für die Installation, nachdem die Service Pack-Dateien entpackt wurden
Beim Versuch, Windows Server 2003 SP1 zu installieren, kann das folgende Problem auftreten:

Nach dem Starten der Installation von Windows Server 2003 SP1 und dem Entpacken der Service Pack-Dateien erscheint kein Eingabefenster für die Installation. Dennoch können Sie im Task Manager sehen, dass die Installationsdatei (Update.exe) und die folgende Datei ausgeführt werden:
WindowsServer2003-KB889101-SP1-Prozessor-Sprache.exe
Hinweis: Beim Namen der zweiten Datei steht der Platzhalter Prozessor entweder für "x86" oder "ia64", abhängig von der ausgeführten Version von Windows Server 2003. Der Platzhalter Sprache steht für den dreistelligen Sprachcode. Wenn Sie beispielsweise die englische Version von Windows Server 2003 SP1 auf einem 32-Bit Windows Server 2003-Computer installieren, wird folgender Name angezeigt:
WindowsServer2003-KB889101-SP1-x86-enu.exe
Dieses Problem tritt auf, wenn Sie nicht genügend Systemressourcen zur Verfügung haben, um die Installation des Service Packs abzuschließen. Verwenden Sie eine oder mehrere der folgenden Methoden, um dieses Problem zu beheben.
  • Überprüfen Sie den zur Verfügung stehenden Festplattenspeicher auf Ihrem Computer. Wenn der freie Festplattenspeicherplatz unter 700 Megabyte (MB) beträgt, machen Sie zusätzlichen Speicherplatz frei. Im Idealfall sollten etwa 2 GB Speicherplatz zur Verfügung stehen.

    Hinweis: Weitere Informationen zum Ermitteln des freien Festplattenspeichers finden Sie unter dem Thema "Verfügbaren Speicherplatz auf einem Datenträger ermitteln" in der Windows Server 2003-Hilfe.
  • Erhöhen Sie die Größe der Auslagerungsdatei auf mindestens 500 MB. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl sysdm.cpl ein, und klicken Sie auf OK.
    2. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
    3. Klicken Sie im Bereich Leistung auf Einstellungen.
    4. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
    5. Klicken Sie unter Virtueller Speicher auf Ändern.
    6. Klicken Sie in der Liste Laufwerk auf das Laufwerk, das die Auslagerungsdatei enthält, deren Größe Sie ändern möchten.
    7. Geben Sie unter Größe der Auslagerungsdatei für ein bestimmtes Laufwerk eine neue Größe für die Auslagerungsdatei von mindestens 500 MB in das Feld Anfangsgröße (MB) oder in das Feld Maximale Größe (MB) ein, und klicken Sie auf Festlegen.

      Hinweis: Die maximale Größe der Auslagerungsdatei muss größer oder gleich der Anfangsgröße sein.
    8. Klicken Sie dreimal hintereinander auf OK.
Eine falsche Hardwareabstraktionsschicht (Hardware Abstraction Layer, HAL) könnte angewendet werden, wenn Ihr Computer eine Standard-HAL verwendet
Wenn Sie die integrierte (Slipstream) Produkt-CD verwenden, um nur Windows Server 2003 SP1 auf einem x86-basierten Computer zu installieren, auf dem bereits Windows Server 2003 installiert ist, wird eventuell eine falsche HAL auf den Computer angewendet. Dieses Problem kann bei x86-basierten Computern auftreten, die eine Standard-HAL verwenden, wie beispielsweise eine HAL für große oder partitionierbare x86-Computer oder für x86-basierte fehlertolerante Computer. Dieses Problem könnte dazu führen, dass Ihr Computer nicht korrekt arbeitet oder ausfällt, nachdem Sie Windows Server 2003 SP1 installiert und neu gestartet haben.

Setzen Sie sich zum Umgehen dieses Problems mit dem Verkäufer oder Hersteller Ihres Systems in Verbindung, und informieren Sie sich, ob eine Standard-HAL benötigt wird. Überprüfen Sie auch die internen Dateinameneigenschaften der HAL, um zu ermitteln, ob die aktuell genutzte HAL von Microsoft oder dem Hersteller Ihres Systems bereitgestellt wurde. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie im Feld Öffnen den Befehl %windir%\system32 ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie im Ordner "System32" mit der rechten Maustaste auf die Datei Hal.dll, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Version.
  4. Klicken Sie im Bereich Weitere Versionsinformationen in der Liste Elementname auf Firma.
  5. Sehen Sie sich den Eintrag im Feld Wert an.
    • Wenn der Firmenname "Microsoft Corporation" lautet, wurde die HAL von Microsoft bereitgestellt. In diesem Fall können Sie Windows Server 2003 SP1 bedenkenlos mithilfe der integrierten Produkt-CD installieren.
    • Wird der Name eines Verkäufers oder Herstellers angezeigt, könnte der Computer eine spezifische HAL benötigen, um unter Windows Server 2003 SP1 korrekt zu arbeiten. Setzen Sie sich in diesem Fall mit dem Verkäufer oder Hersteller Ihres Systems in Verbindung, um zu erfahren, ob Ihr System eine spezifische HAL benötigt und wo Sie eine HAL herunterladen können, die unter Windows Server 2003 SP1 korrekt arbeitet. Informieren Sie sich ebenfalls, ob bei der Installation der HAL-Datei spezielle Anweisungen zu beachten sind, sodass keine Funktionalitätseinbußen oder Fehler auftreten, wenn nach dem Fertigstellen des Updates der Computer neu gestartet wird.

Systemverwaltung

Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme

In der Hilfedokumentation für Itanium-Versionen von Windows Server 2003 werden die Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme (Windows Server 2003 Administration Tools Pack, Admin Pack) als "Adminpak.msi" bezeichnet. Der tatsächliche Dateiname auf der Produkt-CD ist allerdings "Wadminpak.msi". Daher müssen Sie zur Installation der Windows Server 2003-Verwaltungsprogramme die Datei "Wadminpak.msi" von der 64-Bit-Produkt-CD ausführen.

Active Directory

Kopie von Medium installieren (Install replica From Media, IFM)

Windows Server 2003-Domänencontroller ohne Service Pack 1 (SP1) sollten nicht mithilfe der Methode "Kopie von Medium installieren" installiert werden, wenn die Sicherungsdatei von einem Domänencontroller mit Windows Server 2003 SP1 stammt.
  • Sie können einen neuen Windows Server 2003-Domänencontroller ohne SP1 mithilfe der Methode "Kopie von Medium installieren" installieren, wenn die Sicherungsdatei von einem Windows Server 2003-Domänencontroller ohne SP1 stammt.
  • Sie können einen neuen Windows Server 2003 SP1-Domänencontroller mithilfe der Methode "Kopie von Medium installieren" installieren, wenn die Sicherungsdatei von einem Windows Server 2003 SP1-Domänencontroller oder einem Windows Server 2003-Domänencontroller ohne SP1 stammt.
Hinweis: Plattformübergreifende IFM-Heraufstufungen werden weder empfohlen noch unterstützt. Die Verwendung einer Systemstatus-Sicherungskopie eines 32-Bit-Domänencontrollers zur Heraufstufung eines 64-Bit-Domänencontrollers mithilfe von IFM (oder umgekehrt) wird nicht unterstützt.

Allgemeines

Probleme mit dem Multilingual User Interface Pack (MUI)

Alle Benutzer des Multilingual User Interface Packs (MUI) sollten die englische Version von Windows Server 2003 SP1 herunterladen. Es gibt aber einige Updates in Windows Server 2003 SP1, die die Funktionsweise des Multilingual User Interface Packs betreffen. Zum Beheben dieser Probleme müssen Sie die MUIs für die betroffenen Komponenten herunterladen, wenn diese verfügbar sind.

Hardware

Datenübertragung über NSC IrDA-Geräte

Wenn Sie ein NSC IrDA (National Semiconductor Corporation / Infrared Data Association)-Gerät mit Plug and Play (PnP) ID 6001 auf einer 32-Bit-Version von Windows Server 2003 verwenden, können Sie dieses möglicherweise nicht für Datentransfers verwenden. In diesem Fall kann es sein, dass der für das NSC IrDA-Gerät ausgewählte standardmäßige IrDA-Transceiver nicht zur tatsächlichen Hardware passt. Diese Nichtübereinstimmung führt zum Fehlschlagen der Datenübertragung.

Legen Sie über den Geräte-Manager einen alternativen Transceiver-Wert fest, um dieses Problem zu umgehen. Gehen Sie folgendermaßen vor, um einen alternativen Transceiver-Wert festzulegen.

Hinweis: Diese Abhilfe garantiert nicht, dass das NSC IrDA-Gerät funktionieren wird.
  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie devmgmt.msc in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie auf OK.
  2. Klicken Sie unter Infrarotgeräte mit der rechten Maustaste auf das NSC IrDA-Gerät, und klicken Sie auf Eigenschaften.
  3. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
  4. Klicken Sie im Feld Eigenschaften auf Infrarottransceiver A.
  5. Klicken Sie in der Liste Wert auf einen anderen Wert für Infrarottransceiver A.
  6. Klicken Sie auf OK, um das Dialogfeld Eigenschaften von NSC IrDA zu schließen.
  7. Testen Sie das NSC IrDA-Gerät. Wenn das Gerät nicht funktioniert, wiederholen Sie den Vorgang, aber wählen Sie in Schritt 5 einen anderen Transceiver-Wert.
Wenn diese Abhilfe nicht funktioniert, setzen Sie sich mit dem Herstellers Ihres Systems in Verbindung, um ein aktualisiertes BIOS zu erhalten.

Anwendungen

Anwendungskompatibilität von Windows Server 2003 Service Pack 1

Weitere Informationen zur Windows Server 2003 SP1-Anwendungskompatibilität finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
896367 Anwendungskompatibilität von Windows Server 2003 Service Pack 1

Das Microsoft .NET Framework Version 1.1

Das Microsoft .NET Framework ist in allen Produkten der Windows Server 2003-Familie enthalten, außer den 64-Bit-Versionen.

Die 32-Bit-Version des .NET Framework 1.1 wird von den 64-Bit-Versionen von Windows Server 2003 mit SP1 unterstützt und kann für 32-Bit-Anwendungen installiert werden, die unter 64-Bit-Versionen von Windows ausgeführt werden. Die 32-Bit-Version des .NET Framework 1.1 verwendet Windows auf dem Windows 64 (WOW64) 32-Bit-Subsystem.

Verwenden Sie Windows Update, um .NET Framework 1.1 zu installieren, oder rufen Sie die folgende Microsoft-Webseite auf, um das verteilbare .NET Framework 1.1-Paket (.NET Framework 1.1 Redistributable Package) herunterzuladen:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyId=262D25E3-F589-4842-8157-034D1E7CF3A3&displaylang=de
Verwenden Sie Windows Update, um Microsoft .NET Framework 1.1 Service Pack 1 zu installieren, oder rufen Sie die folgende Microsoft-Webseite auf, um das Service Pack herunterzuladen:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=a8f5654f-088e-40b2-bbdb-a83353618b38
Wichtige Informationen zu Leistung und Skalierbarkeit
Wenn eine 32-Bit-Version des .NET Framework auf einem Itanium-Computer installiert wird, gehen Programme, die für die 32-Bit-Variante des .NET Framework erstellt wurden, eine Bindung ein und werden darauf ausgeführt. Daher werden mithilfe von .NET Framework 1.1 erstellte Anwendungen nur in einem 32-Bit-Prozess innerhalb der WOW64-Kompatibilitätsumgebung ausgeführt. Aufgrund des Aufbaus der x86-Emulation für die Itanium-Prozessorbaureihe und das WOW64-Subsystem sind Anwendungen auf die Ausführung auf einem Computer beschränkt.

Die Ausführung mit nur einem Prozessor und die x86-Emulation reduzieren die Leistung und Skalierbarkeit von 32-Bit-.NET Framework-Anwendungen, die auf Intanium-Computern ausgeführt werden. Es wird empfohlen, Anwendungen, die .NET Framework 1.1 verwenden, für interaktive Clientanwendungen zu verwenden. Für .NET Framework-Anwendungen, die hohe Leistung und Skalierbarkeit erfordern, wie beispielsweise hochlastige ASP.NET-Anwendungen, wird diese Umgebung nicht empfohlen. Softwareentwickler sollten stattdessen den Einsatz von .NET Framework 2.0 testen. Zur Verbesserung der Leistung und Skalierbarkeit enthält .NET Framework 2.0 64-Bit-Unterstützung für Itanium-Computer.

Microsoft Exchange Server

Sie können Microsoft Exchange 2000 Server nicht auf einem Computer installieren, auf dem eine Version von Windows Server 2003 ausgeführt wird. Weitere Informationen zu den Installationsvoraussetzungen für Microsoft Exchange Server 2003 in Domänen, auf denen Windows Server 2003 ausgeführt wird, finden Sie auf folgender Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/germany/exchange/default.mspx

Sicherheit

Authentifizierung schlägt fehl, wenn der FQDN nicht mit dem lokalen Computernamen übereinstimmt

Windows Server 2003 SP1 enthält eine Sicherheitsfunktion zur Überprüfung von Loopbacks, die so genannte Reflection Attacks auf Ihren Computer verhindern soll. Daher schlägt die Authentifizierung fehl, wenn der von Ihnen verwendete vollqualifizierte Domänenname (FQDN) oder der benutzerdefinierte Hostheader nicht mit dem lokalen Computernamen übereinstimmen. Dieses Problem lässt sich durch Bearbeiten der Registrierung umgehen.

Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
896861 Fehler 401.1 beim Aufrufen einer Website, die integrierte Authentifizierung verwendet und mit IIS 5.1 oder IIS 6 gehostet wird

Zertifikatsdienste: Auswirkungen von Sicherheitserweiterungen für das DCOM-Protokoll

In Windows Server 2003 SP1 werden erweiterte Standardsicherheitseinstellungen für das DCOM-Protokoll eingeführt. Insbesondere führt SP1 präzisere Rechte ein, die einem Administrator unabhängige Kontrolle über lokale und Remote-Berechtigungen zum Starten, Aktivieren und Zugreifen auf COM-Server gewähren. Weitere Informationen zu den in Windows Server 2003 SP1 eingeführten DCOM-Sicherheitserweiterungen finden Sie unter Funktionale Änderungen in Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 auf der folgenden Microsoft-Website:
http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?displaylang=de&FamilyID=C3C26254-8CE3-46E2-B1B6-3659B92B2CDE
Windows Server 2003-Zertifikatsdienste stellen Registrierungs- und Verwaltungsdienste mithilfe des DCOM-Protokolls bereit. Die Zertifikatsdienste stellen mehrere DCOM-Schnittstellen zur Verfügung, um diese Dienste verfügbar zu machen. Für den korrekten Zugang und die korrekte Nutzung dieser Dienste setzten die Zertifikatsdienste voraus, dass ihre DCOM-Schnittstellen so konfiguriert sind, dass sie Remoteaktivierungs- und -zugangsberechtigungen zulassen. Dennoch müssen Sie aufgrund der durch SP1 eingeführten erweiterten Standardsicherheitseinstellungen für DCOM diese Sicherheitseinstellungen eventuell aktualisieren, um die weitere Verfügbarkeit dieser Dienste nach der Installation von SP1 sicherzustellen. Im Folgenden wird beschrieben, wie Sie dies ausführen können.

Standardmäßig sind alle DCOM-Schnittstellen in Windows Server 2003 SP1 so konfiguriert, dass sie nur Administratoren Remote-Zugangsberechtigungen, -Startberechtigungen und -Aktivierungsberechtigungen gewähren. Bei einer Aktualisierung auf Windows Server 2003 SP1 werden jedoch Änderungen an der Sicherheitskonfiguration für die globale DCOM-Schnittstelle und die CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle vorgenommen. Diese Änderungen werden vorgenommen, damit die Zertifikatsdienste korrekt arbeiten.

Beachten Sie, dass alle Änderungen verloren gehen, die vor der Installation von SP1 an der CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle vorgenommen wurden. Der Installationsvorgang von SP1 setzt alle vorherigen Sicherheitseinstellungen in der CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle auf ihre Standardeinstellung zurück.

Während des Installationsvorgangs von SP1 aktualisieren die Zertifikatsdienste automatisch die DCOM-Sicherheitseinstellungen wie folgt:
  • CertSrv-Anforderung-DCOM-Schnittstelle:
    • Die Sicherheitsgruppe "Jeder" erhält lokale und Remote-Zugangsberechtigungen.
    • Die Sicherheitsgruppe "Jeder" erhält lokale und Remote-Aktivierungsberechtigungen.
    • Die Sicherheitsgruppe "Jeder" erhält keine lokalen oder Remote-Startberechtigungen.
  • DCOM-Einstellungen für Computereinschränkung:
    • Eine neue Sicherheitsgruppe "CERTSVC_DCOM_ACCESS" wird automatisch erstellt.

      Wenn die Zertifizierungsstelle auf einem Mitgliedsserver installiert ist, ist CERTSVC_DCOM_ACCESS eine lokale Computergruppe, und die Sicherheitsgruppe "Jeder" wird ihr hinzugefügt.

      Wenn die Zertifizierungsstelle auf einem Domänencontroller installiert ist, ist CERTSVC_DCOM_ACCESS eine lokale Domänengruppe. Die Sicherheitsgruppen "Domänen-Benutzer" und "Domänen-Computer" aus der Domäne der Zertifizierungsstelle werden ihr hinzugefügt.
    • Die Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS erhält lokale und Remote-Zugangsberechtigungen.
    • Die Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS erhält lokale und Remote-Aktivierungsberechtigungen.
    • Die Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS erhält keine lokalen oder Remote-Startberechtigungen.
    Beachten Sie, dass die Zertifikatsdienste die DCOM-Sicherheitseinstellungen für Registrierungsbewerber außerhalb der Domäne der Zertifizierungsstelle nicht automatisch aktualisieren können, wenn die Zertifizierungsstelle auf einem Domänencontroller installiert ist und das Unternehmen aus mehr als einer Domäne besteht. Daher wird diesen Registrierungsbewerbern der Bewerbungszugang zu der Zertifizierungsstelle verweigert.

    Sie müssen die Benutzer manuell zu der Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS hinzufügen, um dieses Problem zu umgehen. Da die Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS eine lokale Domänengruppe ist, können Sie ihr nur Domänengruppen hinzufügen. Wenn sich beispielsweise Benutzer und Computer von einer anderen Domäne namens "Contoso" bei der Zertifizierungsstelle registrieren müssen, müssen Sie die Gruppen "Contoso\Domänen-Benutzer" und "Contoso\Domänen-Computer" manuell zu der Sicherheitsgruppe CERTSVC_DCOM_ACCESS hinzufügen.

    Wenn Registrierungsbewerbern, die durch die Zertifizierungsstelle autorisiert werden sollten, nach der Installation von SP1 die Autorisierung verweigert wird, können Sie die DCOM-Sicherheitseinstellungen nochmals durch die Zertifikatsdienste aktualisieren lassen. Führen Sie hierzu die nachstehenden Befehle in der folgenden Reihenfolge aus. Drücken Sie nach jedem Befehl die [EINGABETASTE].
    1. certutil ?setreg SetupStatus ?SETUP_DCOM_SECURITY_UPDATED_FLAG
    2. net stop certsvc
    3. net start certsvc
    DCOM_SECURITY_UPDATED_FLAG ist ein internes Registrierungs-Flag der Zertifikatsdienste, das angibt, dass die DCOM-Sicherheitseinstellungen vollständig und erfolgreich aktualisiert wurden. Die Zertifikatsdienste überprüfen dieses Flag bei jedem Start. Durch die Befehle in der oben stehenden Liste wird dieses Flag zurückgesetzt, und die Zertifikatsdienste werden beendet und neu gestartet, sodass die DCOM-Sicherheitseinstellungen neu aktualisiert werden.

Zusätzliche Informationsquellen

Eigenschaften

Artikel-ID: 889101 - Geändert am: Montag, 20. November 2006 - Version: 12.2
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1, wenn verwendet mit:
    • Microsoft Windows Server 2003, Web Edition
    • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
    • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
    • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
    • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
    • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
Keywords: 
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