Optimieren der Netzwerkleistung von Office Access und der Jet-Datenbank-Engine mit Windows 2000- und Windows XP-Clients

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Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
889588 How to optimize Office Access and Jet database engine network performance with Windows 2000-based and Windows XP-based clients
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256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Zusammenfassung

Wenn Sie ein Programm, das auf der Microsoft Jet-Datenbank-Engine basiert, wie Microsoft Office Access, auf Ihrem Microsoft Windows 2000- oder Microsoft Windows XP-Computer ausführen, scheint das Programm möglicherweise langsamer und weniger zu reagieren als erwartet. Dieser Artikel enthält Informationen dazu, wie Sie die Netzwerkleistung für Windows 2000- und Windows XP-Computer optimieren können. Dadurch können Office Access und auf der Jet-Datenbank-Engine basierende Programme besser reagieren.

Einführung

Nachdem Sie Ihren Computer von einem Microsoft Windows NT 4.0-Betriebssystem auf ein Windows 2000-Betriebssystem oder ein Windows XP Professional-Betriebssystem aktualisiert haben, stellen Sie möglicherweise eine Abnahme der Leistung von Office Access oder von Anwendungen, die auf der Jet-Datenbank-Engine basieren, fest. Es treten unter Umständen die folgenden Symptome auf:
  • Das Öffnen einer .mdb-Datei dauert länger als erwartet.
  • Access-Abfragen dauern länger als erwartet.
  • Das Öffnen eines Formulars, das auf einer verknüpften Tabelle in Access basiert, dauert länger als erwartet.
  • Access-Vorgänge, wie das Einfügen, dauern länger als erwartet.
  • Der Vorgang, auf Netzwerkressourcen zuzugreifen, dauert länger als erwartet.

Weitere Informationen

Die Netzwerkleistung von Access und auf der Jet-Datenbank-Engine basierenden Programmen hängt von den folgenden Kriterien ab:
  • Den Dateisystemeinstellungen des Dateiservers, auf dem die Back-End-Datenbank gespeichert ist.
  • Den Zwischenspeicherungs- und Optimierungsmethoden des Client.
  • Den Routinen und Methoden von Access oder des auf der Jet-Datenbank-Engine basierenden Programms.

Dateiserveroptimierung

Die folgenden Methoden beschreiben, wie die Leistung auf dem Dateiserver, auf dem die Datenbank von Access oder der Jet-Datenbank-Engine gespeichert ist, optimiert werden kann.

Verwenden der 8.3-Benennungskonventionen für Dateien

Access ruft die GetShortPathNameW-Funktion über das Netzwerk für jede Anfügeabfrage auf, wenn der Name der Datenbankdatei länger ist als acht Zeichen oder wenn sich die Datenbank innerhalb eines Ordners befindet, dessen Name mehr als acht Zeichen umfasst.

Dieses Verhalten tritt bei Dateinamen und Ordnernamen auf, deren Länge die von der 8.3-Benennungskonvention für Dateien angegebenen Einschränkungen überschreitet. Lange Datei- und Ordnernamen können die für das Abschließen der Abfrage erforderliche Zeit verlängern. Benennen Sie den Dateinamen oder den Ordnernamen um, wenn der Name Ihrer Datenbankdatei oder des Ordners, in dem sich die Datenbank befindet, mehr als acht Zeichen umfasst. Die Datei- und Ordnernamen dürfen nicht länger sein als acht Zeichen, und die Dateinamenerweiterung darf aus maximal drei Zeichen bestehen. Im Folgenden finden Sie ein Beispiel für einen Datenbankpfad, der kurze Datei- und Ordnernamen gemäß der 8.3-Konvention enthält:
\Ordner_1\Ordner_2\AccessDb.mdb
Das folgende Beispiel stellt einen Datenbankpfad dar, der lange Datei- und Ordnernamen enthält:
\OrdnerFuerErsteDatenbank\OrdnerFuerZweiteDatenbank\DiesIstEine_GrosseDatenbank.mdb
Weitere Informationen über lange Dateinamen in Windows finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
226403 Wenn Namen der Datei Short (8.3) kopiert werden, können sich Namen der Datei Short (8.3) ändern
Alternativ können Sie, wenn Sie eine geteilte Datenbank verwenden, die Datei- und Ordnernamen der Front-End-Datenbankverknüpfungen durch die Entsprechungen der 8.3-Konvention ersetzen. Gehen Sie beispielsweise von folgendem Datenbankpfad mit langen Datei- und Ordnernamen aus:
\OrdnerFuerErsteDatenbank\OrdnerFuerZweiteDatenbank\DiesIstEine_GrosseDatenbank.mdb
Sie können die Verknüpfungen in der Front-End-Datenbank in die folgenden kurzen Datei- und Ordnernamenentsprechungen umbenennen:
\Ordner~1\Ordner~2\DiesIst~1.mdb
Das folgende Beispiel zeigt, wie eine Verknüpfung zu einer Datenbank, die einen langen Datenbankpfad aufweist, mit der kurzen Dateinamenskonvertierung hergestellt wird:
Function mcrLink()    DoCmd.TransferDatabase acLink, "Microsoft Access", "\\Servername\Freigabename\Ordner~1\Ordner~2\DiesIst~1.mdb", acTable, "tblName1", "tblName1", False

End Function


Weitere Informationen darüber, wie die Datei- und Ordnernamen der Front-End-Datenbankverknüpfungen durch die Entsprechung der 8.3-Konvention ersetzt wird, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
891176 Geringere Leistung in database-based Access-basieren- nachdem Sie Windows NT 4.0 von Windows oder Windows XP aktualisieren oder database-based Jetprogrammen, nachdem Sie Windows NT 4.0 von Windows oder Windows XP aktualisieren
Die Verwendung der hier aufgeführten Informationen, Makro- oder Programmcodes geschieht auf Ihre eigene Verantwortung. Microsoft stellt Ihnen diese Informationen sowie Makro- und Programmlistings ohne Gewähr auf Richtigkeit, Vollständigkeit und/oder Funktionalität sowie ohne Anspruch auf Support zur Verfügung. In diesem Artikel wird vorausgesetzt, dass Sie mit der in den Beispielen verwendeten Programmiersprache und mit den zum Erstellen und Debuggen von Prozeduren verwendeten Tools vertraut sind. Die Spezialisten von Microsoft Support Services können bei der Erläuterung der Funktionalität bestimmter Prozeduren helfen, jedoch werden sie diese Beispiele nicht in Bezug auf eine erweiterte Funktionalität verändern, noch werden sie Prozeduren entwickeln, die auf Ihre besonderen Bedürfnisse zugeschnitten sind.

Deaktivieren der Zugriffsverletzungs-Benachrichtigungsverzögerung

Sie können die Zugriffsverletzungs-Benachrichtigungsverzögerung deaktivieren, um die Dateiserverleistung zu verbessern. Führen Sie hierzu folgende Schritte auf dem Dateiserver, auf dem die Datenbank von Access oder des auf der Jet-Datenbank-Engine basierenden Programms gespeichert ist, aus:

Warnung: Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Gehen Sie zum folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameters, zeigen Sie auf Neu, klicken Sie auf DWORD-Wert, geben Sie SharingViolationDelay ein, und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].

    Hinweis: Wenn Sie den Unterschlüsseleintrag "SharingViolationDelay" erstellen, lautet der zugewiesene Standardwert 0x0. Dies ist der Wert, der benötigt wird.

    Wenn der Unterschlüsseleintrag "SharingViolationDelay" bereits vorhanden ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Eintrag SharingViolationDelay, klicken Sie auf Ändern, geben Sie 0 ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameters, zeigen Sie auf Neu, klicken Sie auf DWORD-Wert, geben Sie SharingViolationRetries ein, und drücken Sie anschließend die [EINGABETASTE].

    Hinweis: Wenn Sie den Unterschlüsseleintrag "SharingViolationRetries" erstellen, lautet der zugewiesene Standardwert 0x0. Dies ist der Wert, der benötigt wird.

    Wenn der Unterschlüsseleintrag "SharingViolationRetries" bereits vorhanden ist, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf SharingViolationRetries, klicken Sie auf Ändern, geben Sie 0 ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  5. Beenden Sie den Registrierungseditor.
Weitere Informationen über die Zugriffsverletzungs-Benachrichtigungsverzögerung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
150384 Wenn die Datei auf einem anderen Computer geöffnet ist, wird Zugriff der freigegebenen Datei verzögert

Verschieben der Back-End-Datenbankdatei auf ein NTFS-Dateisystemvolume

Wenn sich die Programmdatenbank von Access bzw. der Jet-Datenbank-Engine auf einem FAT-Volume (FAT = File Allocation Table) befindet, können Sie die Leistung verbessern, indem Sie die Back-End-Datenbankdatei auf ein NTFS-Volume verschieben. Weitere Informationen zu NTFS finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
100108 Übersicht über die Dateisysteme FAT, HPFS und NTFS
Weitere Informationen über das Verschieben von Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datenbanken erhalten Sie, wenn Sie in der Access-Hilfe nach "Kopieren oder Verschieben einer Access-Datei" suchen.

Deaktivieren der automatischen Erzeugung kurzer Dateinamen

Deaktivieren Sie die automatische Erzeugung kurzer Dateinamen im NTFS-Dateisystem. Führen Sie hierzu folgende Schritte auf dem Dateiserver, auf dem die Datenbank von Access oder des auf der Jet-Datenbank-Engine basierenden Programms gespeichert ist, aus: Warnung: Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie regedit, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Gehen Sie zum folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE \SYSTEM\CurrentControlSet\Control\FileSystem
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NtfsDisable8dot3NameCreation, klicken Sie auf Ändern, geben Sie 1 ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  4. Beenden Sie den Registrierungseditor. Starten Sie anschließend den Computer neu.
Hinweis: Nachdem Sie diese Änderung vorgenommen haben, sind Dateien, die das kurze Namensformat verwenden, weiterhin in 32-Bit-Programmen verfügbar. Dateien mit langen Dateinamen, die erstellt wurden, nachdem Sie diese Änderung vorgenommen haben, stehen möglicherweise in 16-Bit-Programmen nicht mehr zur Verfügung.

Weitere Informationen über die automatische Erzeugung kurzer Dateinamen auf NTFS finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
121007 Deaktivieren der 8.3-Namenserstellung auf NTFS-Partitionen
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
210638 Deaktivieren kurzer automatischer Erstellung Dateiname
Wenn sich Ihre Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datei auf einem Windows Server 2003-Dateiserver befindet, können Sie Dateisystemaliasing deaktivieren. Aliasing ist eine Funktion, die in Windows Server 2003 enthalten ist. Mithilfe dieser Funktion können mehrere lange Dateinamen oder mehrere kurze Dateinamen auf dieselbe Datei verweisen. Durch Deaktivieren von Dateisystemaliasing kann die Leistung verbessert werden, indem die Serverdienst-Zwischenspeicherung, die auf dem Windows Server 2003-Computer verfügbar ist, erhöht wird.

Wichtig: Wenn Ihr Windows Server 2003-Computer Dateisystemaliasing, wie Bereitstellungspunkte oder Analysepunkte, verwendet, ist es nicht empfehlenswert, dieses Verfahren auszuführen.

Gehen Sie auf dem Windows Server 2003-Dateiserver, auf dem die Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datenbank gespeichert ist, folgendermaßen vor, um Dateiserveraliasing zu deaktivieren.

Warnung: Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie regedit ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Gehen Sie zum folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters
  3. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Parameters, zeigen Sie auf Neu, klicken Sie auf DWORD-Wert, geben Sie NoAliasingOnFileSystem ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
  4. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NoAliasingOnFileSystem, klicken Sie auf Ändern, geben Sie 1 ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  5. Beenden Sie den Registrierungseditor. Starten Sie anschließend den Computer neu.

Clientoptimierung

Die folgenden Methoden beschreiben, wie die Leistung auf dem Client, der auf die Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datenbank zugreifen wird, verbessert werden kann.

Aktivieren der erweiterten Dateinamen-Zwischenspeicherung

Standardmäßig werden von Windows 2000- und Windows XP-Betriebssystemen nur kurze Dateinamen und kurze Ordnernamen zwischengespeichert, d. h. Datei- und Ordnernamen, die der 8.3-Konvention entsprechen. Sie können erweiterte Zwischenspeicherung auf Ihrem Windows 2000 oder Windows XP-Computer aktivieren, sodass auch lange Dateinamen und lange Ordnernamen zwischengespeichert werden. Dies kann die Leistung verbessern, wenn Sie über ein Netzwerk auf Dateien zugreifen.

Weitere Informationen darüber, wie Sie die erweiterte Zwischenspeicherung mit Windows XP Service Pack 1 und früheren Versionen aktivieren, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
834350 Ihr Zugriff auf Netzwerkressourcen ist in Windows XP langsamer als in früheren Versionen von Windows
Weitere Informationen darüber, wie Sie die erweiterte Zwischenspeicherung auf Windows 2000 aktivieren, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
843418 Bei dem Zugreifen auf Netzwerkressourcen oder Microsoft Access auf Sie wann in Windows 2000 verwenden, kann Leistung von verringerter auftreten
Hinweis: In Windows XP Service Pack 2 und Windows Server 2003 ist bereits eine Art der erweiterten Zwischenspeicherung enthalten. Der Registrierungsunterschlüssel, InfoCacheLevel, muss jedoch weiterhin auf einen hexadezimalen Wert von 0x10 festgelegt werden, damit die Leistung optimiert wird.
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\MRxSmb\Parameters

Optimieren von Anfügeabfragen auf Windows XP-Computern

Windows XP-Computer leeren den Cache und schreiben für jede Anfügetransaktion, die stattfindet, die gesamte Datenbank auf den Dateiserver. Sie können Anfügeabfragen optimieren, indem Sie einen Hotfix anwenden und den Windows-Registrierungseintrag "DisableFlushOnCleanup" auf Ihrem Windows XP-Computer ändern.

Weitere Informationen über das Optimieren von Anfügeabfragen auf Windows XP-Computern finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
825433 Schlechte Leistung, wenn Sie mit einer dateibasierten freigegebenen Datenbank Daten von einem Windows XP-Client anfügen

Optimieren der Routinen und Methoden der Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datenbanken

Mithilfe der folgenden Empfehlungen kann die Leistung der Routinen und Methoden, die von Access oder auf der Jet-Datenbank-Engine basierenden Programmen verwendet werden, verbessert werden.
  • Verwenden Sie eine geteilte Datenbankkonfiguration. Eine geteilte Datenbankkonfiguration wird auch als Front-End- und Back-End-Datenbankkonfiguration bezeichnet. Weitere Informationen über das Konfigurieren einer geteilten Datenbank finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    162522 ADT/ODE: Verteilen einer geteilten Datenbank mit dem ODE/ADT
  • Installieren Sie das neueste Service Pack, das für Ihr Windows-Betriebssystem verfügbar ist, auf den Clientcomputern und auf dem Dateiservercomputer.
  • Installieren Sie Jet 4.0 Service Pack 8 oder höher auf dem Clientcomputer. Weitere Informationen dazu, wie Sie das neueste Service Pack für die Jet-Datenbank-Engine erhalten, finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    239114 So erhalten Sie das aktuelle Service Pack für die Microsoft Jet 4.0-Datenbank-Engine
  • Konfigurieren Sie alle Datenbank-Front-End-Computer so, dass eine offene Verbindung zu den Back-End-Datenbankdateien erhalten bleibt. Erstellen Sie hierzu eine Tabelle in der Back-End-Datenbankdatei, die ein Textfeld und einen Datensatz enthält. Erstellen Sie beispielsweise eine Tabelle, die die folgende Konfiguration aufweist:
    Tabellenname: tblConnect
    Feldname: Field1
    Typ: Text
    Erster Datensatz: ?Connection?

    Verknüpfen Sie diese Tabelle mit Ihrer Front-End-Datenbank, und erstellen Sie ein Formular, das auf der Tabelle basiert. Öffnen Sie die Datenbank, indem Sie ein verborgenes Formular im Rahmen Ihrer Startroutine verwenden. Ihre Startroutine kann in ein Makro oder in ein Startformular eingefügt werden, wie im folgenden Beispiel:
    DoCmd.OpenForm " tblConnect",acNormal ,,acHidden
    Alternativ können Sie einen Datensatz öffnen, der auf dieser Tabelle basiert. Die Datensatzvariable muss in einem globalen Deklarationsbereich eines Moduls deklariert sein. Sie muss auch geschlossen werden, wenn Sie die Front-End-Datenbank schließen.
  • Verwenden Sie Formulare anstelle von Tabellen, wenn mehrere Benutzer die Verbindung zur Datenbank für diesen Dateneintrag herstellen.

Empfohlene Verfahren für das Optimieren der Datenbankleistung

Wir empfehlen folgende Vorgehensweisen für die Optimierung der Leistung von Access oder Jet-Datenbank-Engine-Programmen:
  • Optimieren Sie den Datenbank-Programmcode in Access-Modulen, die ressourcenintensive Vorgänge enthalten, wie etwa Schleifen. Schließen Sie hierzu den Schleifencode in BeginTrans-Anweisungen und CommitTrans-Anweisungen ein, wie im folgenden Beispiel:
    BeginTrans Loop code CommitTrans
    Dadurch kann die Jet-Datenbank-Engine mehrere Updates sammeln und sie als einzelnen Batch schreiben. Weitere Informationen zum Optimieren von Code in Access-Modulen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    208858 ACC2000 für Leistung von Client/Server-Anwendung optimieren
  • Opportunistisches Sperren (Opportunistic Locking) ist auf Windows-Clients standardmäßig aktiviert. Stellen Sie sicher, dass opportunistisches Sperren auf dem Clientcomputer nicht deaktiviert wurde. Weitere Informationen zum Konfigurieren des opportunistischen Sperrens in Windows finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    296264 Konfigurieren von opportunistischem Sperren in Windows
    Weitere Informationen über opportunistisches Sperren und Leistung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
    303528 Optimale Pflege einer Jet 4.0-Datenbank
  • Stellen Sie die Verbindung zu dem Dateiserver, auf dem die Access- oder Jet-Datenbank-Engine-Datenbank gespeichert ist, mithilfe eines zugeordneten Laufwerks anstelle eines UNC-Pfads (UNC = Universal Naming Convention) her.
Um die Datenbankleistung zu optimieren, migrieren Sie Access oder die Jet-Datenbank-Engine-Programme auf Microsoft SQL Server. Das Client/Server-Modell ist für aktive Datenbanken, die viele Verbindungen bedienen, besser geeignet als das Dateiservermodell. Durch die Verwendung von SQL Server können Leistung und Stabilität entscheidend verbessert werden.

Informationsquellen

Weitere Informationen über Access, Jet-Datenbank-Engine und Netzwerkleistung finden Sie in folgenden Artikeln der Microsoft Knowledge Base:
275085 BUG: geringe Leistung auf verknüpften Tabellen in Access 2002 und Office Access 2003
261000 FEHLER: Schlechtere Performance bei verknüpften Tabellen in Access 2000
209126 Information über Abfrage-Leistung in einer Access-Datenbank
288631 Defragmentieren und Komprimieren von Datenbanken zur Verbesserung der Leistung
209126 Information über Abfrage-Leistung in einer Access-Datenbank
290181 Niedrige Leistung beim Öffnen eines Objekts mit aktivierter Objektnamen-Autokorrektur
240434 Wie Steigern von Leistung von Anwendungen, die Jet 4.0 verwenden
289533 Hinweise auf Informationen zum Entwerfen einer Datenbank in Microsoft Access
870753 Beschreibung: des post-837001 Database Engine Hotfix-Jet 4.0-Pakets: 21. Juli 2004
303528 Optimale Pflege einer Jet 4.0-Datenbank
208858 ACC2000: Optimieren für Leistung von Client
239114 So erhalten Sie das aktuelle Service Pack für die Microsoft Jet 4.0-Datenbank-Engine
891176 Geringere Leistung in database-based Access-basieren- nachdem Sie Windows NT 4.0 von Windows oder Windows XP aktualisieren oder database-based Jetprogrammen, nachdem Sie Windows NT 4.0 von Windows oder Windows XP aktualisieren

Eigenschaften

Artikel-ID: 889588 - Geändert am: Samstag, 1. Dezember 2007 - Version: 5.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Professional x64 Edition
  • Microsoft Windows XP Media Center Edition
  • Microsoft Windows XP Tablet PC Edition
  • Microsoft Windows 2000 Professional Edition
  • Microsoft Windows 2000 Server
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Office Access 2003
  • Microsoft Access 2002 Standard Edition
  • Microsoft Access 2000 Standard Edition
  • Microsoft Access 97 Standard Edition
  • Microsoft Windows XP Professional 64-Bit Edition (Itanium)
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