Artikel-ID: 889735 - Geändert am: Dienstag, 4. Juli 2006 - Version: 1.2 Windows XP Service Pack 2 (Teil 1): Mehr Sicherheit - mit Service Pack 2Dieser Artikel ist Teil 1 zum
Thema Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt. In diesem Teil erhalten Sie einen Überblick über das Thema. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Teil 1: Mehr Sicherheit - mit Service Pack 2 Teil 2: Service Pack 2 installieren Teil 3: Das neue Sicherheitscenter Teil 4: Automatische Updates Teil 5: Virenschutz Teil 6: Die Windows Firewall Teil 7: Schutz vor Pufferüberläufen Teil 8: Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express Teil 9: Probleme? Service Pack 2 deinstallieren Auf dieser SeiteImmer mehr Computer sind dauerhaft mit dem Internet verbunden. Während Firmen Ihre Rechner vor möglichen Angriffen professionell schützen, ist dies bei Privatanwendern leider noch immer viel zu selten der Fall. Windows XP Service Pack 2 (SP2) bietet daher viele Sicherheitseinstellungen und Schutzmaßnahmen, die Ihren Rechner sicherer machen. SP2 nimmt viele Veränderungen am Betriebssystem vor. Das 265 MByte große Sicherheitspaket schließt alle bislang bekannten Sicherheitslücken und bietet eine Reihe neuer Funktionen. Das neue SicherheitscenterDie auffälligste Neuerung in SP2 ist das Sicherheitscenter. Als Einsatzzentrale für die wichtigsten sicherheitsrelevanten Einstellungen faßt es Firewall, Virenschutz und Automatische Updates einheitlich zusammen. So sind Sie immer schnell über den Sicherheitsstatus Ihres Rechners im Bilde und können sofort reagieren, wenn etwas nicht so ist, wie es sein sollte.Bild minimieren ![]() Automatische UpdatesMit Automatischen Updates können Sie Ihren Rechner ohne viel Aufwand auf dem neuesten Stand halten. Sie können selbst die Update-Webseite besuchen und Updates gezielt aussuchen oder die Arbeit Windows überlassen. Einfacher geht es nicht.VirenschutzEin Antivirenprogramm gehört nicht zum Umfang von Windows. Dennoch sollten Sie einen Schutz vor Viren, Würmern und Trojanern installieren, sonst könnte die Anbindung ans Internet auch einmal eine böse Überraschung für Sie parat haben. Für Home-User gibt es unter anderem kostenlose Schutzsoftware, die Sie einfach aus dem Internet downloaden können.Die Windows FirewallDie neue Windows Firewall übernimmt die Türsteherfunktion auf Ihrem Rechner. Sie überwacht, wer eine Verbindung zu Ihnen aufnehmen will und blockt unerwünschte Zugriffe automatisch ab. Wollen Sie bestimmte Verbindungen zulassen, können Sie Ausnahmen definieren, indem Sie bestimmte Ports öffnen, bestimmten Programmen oder Diensten den Zugriff erlauben oder genau die Rechner festlegen, denen Sie vertrauen (z.B. Ihrem kleinen Netzwerk).Schutz vor PufferüberläufenDaten und Programmcode stehen im selben Speicher zur Verfügung. Da ist es nicht ausgeschlossen, dass ausführbarer Code in Datenbereichen landet. Hacker machen sich diesen Umstand für ihre Angriffe zunutze. Die neue Datenausführungsverhinderung (DEP = Data Execution Prevention) kennzeichnet bestimmte Speicherbereiche als "nicht ausführbar" und macht so eingeschmuggelten Code wirkungslos.Internet ExplorerDer Internet Explorer ist sicherer geworden. Er wurde um einen Popup-Blocker ergänzt, der lästige Werbefenster unterdrückt. Darüber hinaus werden auch unangeforderte Downloads und ActiveX-Installationen geblockt. So ist ein Haupteinfallstor für Dialer geschlossen. Ebenfalls neu ist die Add-On-Verwaltung, die es Ihnen erleichtert, unerwünschte Browser-Erweiterungen zu erkennen und zu deaktivieren und sich so gegen manche Spyware zu schützen. Und auch die zusätzlichen Einstellungen für Sicherheitszonen können die Gefahr eines Angriffs deutlich vermindern.Outlook ExpressIn Outlook Express werden nun Emails als Text-Mails und nicht mehr als HTML-Mails angezeigt. So können Viren nicht mehr durch das bloße Lesen einer Mail aktiv werden. Entscheiden Sie sich dennoch für das HTML-Format, werden mitgeschickte Bilder erst einmal geblockt und durch ein rotes Kreuz ersetzt. Das schützt Sie vor Spammern, die herausfinden wollen, ob Ihre Email-Adresse gültig ist. Stammen die Bilder aus einer vertrauenswürdigen Quelle, können Sie sie natürlich nachladen.SP2 deinstallierenMöglicherweise gehört gerade Ihr Rechner zu denjenigen, die mit SP2 nicht zurecht kommen. Dann können Sie es selbstverständlich wieder deinstallieren und zum alten Zustand zurückkehren.InformationsquellenDie weiteren Teile des Themas Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt sind:
Teil 1 Mehr Sicherheit
mit Service Pack 2 (dieser Artikel) Teil 2 (http://support.microsoft.com/kb/889736/DE/ ) Service Pack 2 installieren Teil 3 (http://support.microsoft.com/kb/889737/DE/ ) Das neue Sicherheitscenter Teil 4 (http://support.microsoft.com/kb/889738/DE/ ) Automatische Updates Teil 5 (http://support.microsoft.com/kb/889739/DE/ ) Virenschutz Teil 6 (http://support.microsoft.com/kb/889740/DE/ ) Die Windows Firewall Teil 7 (http://support.microsoft.com/kb/889741/DE/ ) Schutz vor Pufferüberläufen Teil 8 (http://support.microsoft.com/kb/889742/DE/ ) Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express Teil 9 (http://support.microsoft.com/kb/889743/DE/ ) Probleme? SP2 deinstallieren Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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