Artikel-ID: 889740 - Geändert am: Dienstag, 4. Juli 2006 - Version: 2.2 Windows XP Service Pack 2 (Teil 6): Die Windows FirewallDieser Artikel ist Teil 6 zum
Thema Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt. In diesem Teil erhalten Sie Informationen über die neue Windows Firewall. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Teil 1: Mehr Sicherheit - mit Service Pack 2 Teil 2: Service Pack 2 installieren Teil 3: Das neue Sicherheitscenter Teil 4: Automatische Updates Teil 5: Virenschutz Teil 6: Die Windows Firewall Teil 7: Schutz vor Pufferüberläufen Teil 8: Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express Teil 9: Probleme? Service Pack 2 deinstallieren Auf dieser SeiteOft wird vergessen, dass eine Internetanbindung keine Einbahnstraße ist. So wie Sie auf andere Rechner zugreifen, wenn Sie online sind, können fremde Rechner auch Ihren PC erreichen. Angriffe sind also eine permanente Bedrohung. Daher sollte kein Rechner mit dem Internet verbunden sein, ohne dass eine Firewall ihn schützt. Nach der Installation von SP2 ist die neue Windows-Firewall für alle Netzwerkverbindungen automatisch aktiviert, unabhängig davon, ob bereits eine andere Desktop-Firewall auf dem Rechner läuft oder nicht. Sie sperrt alle Verbindungen, die Sie nicht angefordert haben, während erwünschter Netzwerkverkehr ungehindert passieren kann. So können Sie etwa im Internet surfen, mailen und Dateien downloaden oder mit den Rechnern Ihres kleinen Netzwerks kommunizieren. Will aber jemand ohne Ihr Wissen Kontakt aufnehmen, weist ihn die Firewall zurück. Damit die Firewall nun weiß, was erlaubt ist, und was nicht, werden entsprechende Regeln erstellt. Für einige Programme wie den Internet Explorer geschieht das intern, in anderen Fällen müssen Sie selbst Hand anlegen und Ausnahmen definieren. Die Firewalleinstellungen ändernSie können jederzeit die Firewalleinstellungen ändern.
Die Firewall aktivieren oder deaktivieren
Eine andere Firewall einsetzenWollen Sie mit einer anderen Desktop-Firewall arbeiten, müssen Sie die Windows-Firewall deaktivieren. Zwei gleichzeitig aktivierte Firewalls behindern sich gegenseitig. Das Sicherheitscenter bemerkt die Unstimmigkeit und macht Sie mit einer entsprechenden Meldung darauf aufmerksam.Bild minimieren ![]()
Ausnahmen definierenEinige Programme und Spiele müssen bestimmte Informationen austauschen, damit sie korrekt arbeiten können. Wenn Sie etwa ein Spiel mit anderen Anwendern im Internet spielen oder chatten, gelangen diese Daten über eingehende Ports auf Ihren Rechner. Das geht natürlich nur, wenn diese Ports geöffnet sind.Da die Windows-Firewall aber alle nicht angeforderten Kontaktaufnahmen abblockt, müssen Sie bestimmte Programme in die Liste der Ausnahmen aufnehmen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Ausnahmen "on the fly" definierenWindows meldet, dass es ein Programm sperrt. Sie haben dann die Wahl zwischen drei Optionen:
Ausnahmen manuell erstellen
Automatische AusnahmenFür einige Programme (z.B. für Windows Messenger) erstellt Windows automatisch Regeln. Es fügt sie der Liste der Ausnahmen hinzu, ohne dass Sie davon etwas merken.Bereiche ändernLegen Sie eine Ausnahme für die Firewall fest, gilt diese automatisch für alle Rechner weltweit. Sie können die Erlaubnis zur Verbindungsaufnahme aber auch einschränken, wenn Sie den Bereich ändern.
WICHTIG: Problem mit der Datei- und DruckerfreigabeHaben Sie einen Einzelplatz-PC, ist die Datei- und Druckerfreigabe standardmäßig geblockt und Sie brauchen nicht weiterzulesen. Ist Ihr Internetrechner jedoch auch mit einem Netzwerk verbunden, wird die Datei- und Druckerfreigabe während der Installation von SP2 als Ausnahme für den Bereich Subnetz festgelegt.Leider enthält diese Einstellung zur Zeit einen Bug, der es ermöglicht, dass Ihre Datei- und Druckerfreigaben trotz aktivierter Firewall weltweit sichtbar sind. Bild minimieren ![]() Der Rechner muss lediglich für ein internes LAN Freigaben zur Verfügung stellen sowie per Modem oder ISDN oder DSL eine direkte Verbindung zum Internet herstellen. Außerdem muss ICS (Internet Connection Sharing = Internetverbindungsfreigabe) auf diesem Rechner deaktiviert sein. Ausgenommen sind nur die DSL-Nutzer, die bereits eine Firewall im DSL-Modem integriert haben oder einen DSL-Router verwenden. Schaffen Sie unbedingt Abhilfe, indem Sie die Datei- und Druckerfreigabe benutzerdefiniert konfigurieren.
InformationsquellenDie weiteren Teile des Themas Windows XP Service Pack 2 - Schritt für Schritt sind:
Teil 1
(http://support.microsoft.com/kb/889735/DE/
)
Mehr Sicherheit
mit Service Pack 2 Teil 2 (http://support.microsoft.com/kb/889736/DE/ ) Service Pack 2 installieren Teil 3 (http://support.microsoft.com/kb/889737/DE/ ) Das neue Sicherheitscenter Teil 4 (http://support.microsoft.com/kb/889738/DE/ ) Automatische Updates Teil 5 (http://support.microsoft.com/kb/889739/DE/ ) Virenschutz Teil 6 Die Windows Firewall (dieser Artikel) Teil 7 (http://support.microsoft.com/kb/889741/DE/ ) Schutz vor Pufferüberläufen Teil 8 (http://support.microsoft.com/kb/889742/DE/ ) Verbesserungen in Internet Explorer und Outlook Express Teil 9 (http://support.microsoft.com/kb/889743/DE/ ) Probleme? SP2 deinstallieren Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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