Vor der Aktivierung des Modus "Systemcache" in Windows XP zu berücksichtigende Faktoren

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Artikel-ID: 895932 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
895932 Things to consider before you enable System cache mode in Windows XP
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Einführung

Der Modus Systemcache steuert die Verteilung zwischen dem Speicher, den Microsoft Windows dem Dateicache zuweist und dem Speicher, den Windows Anwendungen zuordnet. Die Systemcache-Ressourcen werden beim Start verteilt und danach nicht geändert. Der Modus Systemcache ist darauf ausgelegt, die Leistung von Windows-Servern zu verbessern, indem er den Dateicache des Systems vergrößert. Webserver und andere Dateifreigabeprogramme auf Serverbasis erzielen in der Regel eine bessere Leistung, wenn Informationen aus dem Systemcache und nicht wiederholt von der Festplatte gelesen werden. Wenn der Systemcache ordnungsgemäß eingesetzt wird, verbessert sich die Leistung des Dateiservers.

Falls sich die Leistung verbessert, wenn man vom Modus Systemcache zum Modus Programme wechselt, steht dem Betriebssystem nur wenig Speicher zur Verfügung. Dieser Speichermangel wirkt sich auf das gesamte System aus. Ein Treiber, der zusätzliche Ressourcen anfordert, erhält diese möglicherweise nicht. Jeder Treiber handhabt diese Ressourcenknappheit möglicherweise unterschiedlich. Die eigentliche Hauptursache ist daher schwer zu identifizieren.

Hinweis: Standardmäßig ist der Modus Systemcache in Microsoft Windows Server 2003 aktiviert. In Microsoft Windows XP ist dieser Modus standardmäßig deaktviert.

Weitere Informationen

Der Modus Systemcache wurde für die Verwendung in Verbindung mit Windows-Serverprodukten entwickelt, die als Server fungieren. Der Modus Systemcache ist auch für den begrenzten Einsatz in Windows XP geeignet, wenn Sie Windows XP als Dateiserver verwenden. Für die tägliche Verwendung auf dem Desktop wurde dieser Modus nicht entwickelt. Wenn Sie ein Serverprodukt als Desktop verwenden, sollten Sie in Erwägung ziehen, die Ressourcenzuweisung zum Modus Programme zu ändern oder mehr physischen Arbeitsspeicher zu installieren.

Wenn Sie den Modus Systemcache auf einem Computer aktivieren, der Hardware auf UMA-Basis (UMA = Unified Memory Architecture) oder einen Accelerated Graphics Port (AGP) verwendet, kann es zu einer schwerwiegenden und willkürlich auftretenden Verschlechterung der Leistung kommen. Diese Leistungsverschlechterung kann sich zum Beispiel in einem nur sehr langsam funktionierenden System, Stoppfehlern, einem nicht zu startenden Computer, nicht geladenen Geräten oder Anwendungen und einer Instabilität des Systems äußern.

Die Treiber für diese Komponenten verbrauchen einen großen Teil des für Anwendungen verbleibenden Speichers, wenn Sie während des Systemstarts initialisiert werden. Außerdem verfügt das System in diesem Szenario möglicherweise nicht über ausreichend Arbeitsspeicher, wenn die folgenden Bedingungen vorliegen:
  • Andere Treiber und Desktop-Benutzerdienste fordern zusätzliche Ressourcen an.
  • Desktop-Benutzer übertragen umfangreiche Dateien.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um den Systemcache in Windows XP zu konfigurieren:
  1. Klicken Sie auf Start, klicken Sie auf Ausführen, geben Sie sysdm.cpl in das Feld Öffnen ein, und klicken Sie dann auf OK.
  2. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
  3. Klicken Sie im Bereich Systemleistung auf Einstellungen.
  4. Klicken Sie auf die Registerkarte Erweitert.
  5. Wählen Sie im Bereich Speichernutzung eine der folgenden Konfigurationen aus:
    • Falls Ihr Computer hauptsächlich als Arbeitsstation und nicht als Server eingesetzt wird, klicken Sie auf Programme. In diesem Fall arbeiten Ihre Programme schneller und die Systemcachegröße entspricht der in Windows XP definierten Standardgröße.
    • Wenn Ihr Computer als Server eingesetzt wird oder Sie mit Programmen arbeiten, die einen größeren Systemcache erfordern, klicken Sie auf Systemcache.
  6. Klicken Sie auf OK, und starten Sie Ihren Computer neu.
Der Modus Systemcache aktiviert den Registrierungseintrag "LargeSystemCache", der sich unter dem folgenden Registrierungsunterschlüssel befindet:
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Session Manager\Memory Management
Hinweis: Falls der Computer nicht gestartet werden kann, können Sie beim Starten des Computers die Option Letzte als funktionierend bekannte Konfiguration auswählen. Dadurch wird der Registrierungseintrag "LargeSystemCache" auf die Standardeinstellung zurückgesetzt.

Weitere Informationen zum Registrierungseintrag "LargeSystemCache" finden Sie auf der folgenden Website von Microsoft:
http://technet2.microsoft.com/windowsserver/en/library/EFA621BD-A031-4461-9E72-59197A7507B61033.mspx
Weitere Informationen zu verwandten Themen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
189327 Wie Zuordnen von Adapter RAM in Prozessadressraum

Eigenschaften

Artikel-ID: 895932 - Geändert am: Donnerstag, 5. April 2007 - Version: 4.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows XP Professional
  • Microsoft Windows XP Home Edition
Keywords: 
kbtshoot KB895932
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