Ändern der Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt in eine Office 2003-Basisquelle oder eine Quelle mit Service Pack 3 (SP3)

SPRACHE AUSWÄHLEN SPRACHE AUSWÄHLEN
Artikel-ID: 902349 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
902349 How to change the source for a client computer from an updated administrative installation point to an Office 2003 original baseline source or Service Pack 3 (SP3)
In Artikel 922665 wird dieses Thema für Microsoft Office XP behandelt.
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Alles erweitern | Alles schließen

Auf dieser Seite

Einführung

Im vorliegenden Artikel wird erläutert, wie Sie die Quelle für einen Clientcomputer von einem aktualisierten Administratorinstallationspunkt zu einem Microsoft Office 2003 Service Pack 3 (SP3)-Administratorinstallationspunkt ändern.

Zusammenfassung

Eine beliebte Methode zur Bereitstellung und Pflege von Microsoft Office 2000 in einem Firmennetzwerk ist die Verwendung eines Administratorinstallationspunkts. In diesem Szenario besteht die effizienteste Methode zum Aktualisieren von Clientcomputern darin, den Administratorinstallationspunkt zu aktualisieren und dann eine Neuinstallation von Office mit erneuter Zwischenspeicherung auf den Clientcomputern durchzuführen.

Bei der Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung wird zunächst die zwischengespeicherte MSI-Datei auf dem Clientcomputer ersetzt. Dann werden die Office 2000-Dateien nach Bedarf aktualisiert. Neue Clientcomputer, die mithilfe des aktualisierten administrativen Abbilds installiert werden, erhalten automatisch die neuere Version der MSI-Datei. Eine Verkettung von Updates für die Kerninstallation von Office ist daher nicht erforderlich.

Wenn ein Administrator Microsoft Windows Update (MU), Windows Server Update Services (WSUS), den Microsoft Baseline Security Analyzer (MBSA) 2.0 oder das Systems Management Server (SMS) 2003 Inventory Tool für Microsoft Updates (ITMU) verwenden möchte, muss es sich bei dem Administratorinstallationspunkt um eine ursprüngliche Basisquelle handeln, auf die noch keine Updates oder Hotfixes angewendet wurden. Andernfalls müssen Sie den Administratorinstallationspunkt auf Office 2003 Service Pack 3 (SP3) aktualisieren und die Clientcomputer erneut zwischenspeichern.

Seit Office 2003 SP3 handelt es sich bei all kleineren veröffentlichten Updates um administrative Softwareupdates mit sämtlichen Dateien. Aus diesem Grund können MU und WSUS die Softwareupdates richtig auf Clientcomputern erkennen und bereitstellen, die auf Office SP3 aktualisierte Administratorinstallationspunkte verwenden.

Da für Versionen von Office 2003 vor Office 2003 SP3 binäre Clientsoftwareupdates erstellt wurden, kann für Administratorinstallationspunkte vor Office 2003 SP3 nur empfohlen werden, eine Installationsquelle zu verwenden, bei der es sich um eine ursprüngliche Basisquelle handelt oder die auf Office 2003 SP3 aktualisiert wurde.

Wenn Sie eine Transformation hinzufügen, modifizieren oder entfernen möchten, müssen Sie die aktuelle Installation entfernen, bevor Sie eine Neuinstallation mit der neuen Transformation über eine ursprüngliche Basisquelle oder einen auf SP3 aktualisierten Office 2003-Administratorinstallationspunkt bereitstellen können.

Außerdem müssen Sie die aktuelle Installation entfernen und dann eine Neuinstallation über eine ursprüngliche Basisquelle oder einen auf SP3 aktualisierten Office 2003-Admininistratorinstallationspunkt bereitstellen, wenn folgende Bedingungen vorliegen:
  • Die Installation wird über die Softwareverteilung von Active Directory durchgeführt.
  • Auf dem Clientcomputer ist die Version 3.0 oder höher von Microsoft Windows Installer installiert.
  • Auf dem Clientcomputer ist gegenwärtig mindestens ein clientseitiges Office-Update installiert.
  • Der aktuelle Administratorinstallationspunkt weist ein Service Pack auf, bei dem es sich nicht um Office 2003 SP3 handelt.
Wenn diese Bedingungen nicht vorliegen, sollten Sie in der Lage sein, den Client so zu konfigurieren, dass er eine ursprüngliche Basisquelle oder einen auf Office 2003 SP3 aktualisierten Administratorinstallationspunkt verwenden kann, ohne dass eine Deinstallation und Neuinstallation erforderlich ist.

Weitere Informationen

Hinweis: Falls Sie einen Administratorinstallationspunkt für Office 2003 auf Office 2003 SP3 aktualisieren möchten, lesen Sie bitte im Abschnitt "So aktualisieren Sie einen Administratorinstallationspunkt auf Office 2003 SP3" nach.

So wechseln Sie auf eine ursprüngliche Basisquelle

  1. Erstellen Sie eine ursprüngliche Basisquelle. Bei einer ursprünglichen Basisquelle handelt es sich entweder um eine Kopie der ursprünglichen komprimierten Medien oder einen Administratorinstallationspunkt. Dieser Administratorinstallationspunkt wird vom ursprünglichen komprimiertem Medium erstellt und weist keine weiteren Updates auf.

    Hinweise
    • Am einfachsten ist es, eine komprimierte Quelle zu erstellen. Dazu kopieren Sie die Original-CD von Office an den gewünschten Speicherort der Quelle. Die komprimierte Quelle beinhaltet dann jedoch nicht den Product ID Key (PIDKEY) bzw. die Product ID-Informationen der Windows Installer-Datei.
    • Sie müssen einen Administratorinstallationspunkt erstellen, wenn der PIDKEY bzw. die Product ID-Informationen Teil der Windows Installer-Datei sein soll.
    Falls Sie alle Clientcomputer gleichzeitig auf die ursprüngliche Basisquelle aktualisieren, können Sie die vorhandene Quelle mit der ursprünglichen Basisquelle am selben Speicherort ersetzen. Andernfalls empfehlen wir, dass Sie einen neuen Speicherort für die ursprüngliche Basisquelle wählen und die vorhandene Quelle intakt lassen, so dass Sie die Clientcomputer schrittweise aktualisieren können.
  2. Führen Sie eine Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung durch. Obwohl es unter Umständen möglich ist, das clientseitige Service Pack unabhängig von der erneuten Zwischenspeicherung der ursprünglichen Basisquelle anzuwenden, ist es effizienter und oftmals nötig, das clientseitige Service Pack während der Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung anzuwenden. Verwenden Sie eine Befehlszeile in etwa der folgenden Art, um das clientseitige Service Pack während der Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung anzuwenden:
    msiexec.exe /i UBQPfad\Dateiname.msi REINSTALLMODE=VOMU PATCH=SPPfad\Dateiname.msp
    Hinweise: Bei dieser Befehlszeile müssen die Platzhalter folgendermaßen ersetzt werden:
    • UBQPfad steht für den Pfad der ursprünglichen Basisquelle.
    • Dateiname.msi steht für den Dateinamen der Windows Installer-Datei.
    • SPPfad steht für den Pfad des Office-Service Packs.
    • Dateiname.msp steht für den Dateinamen der Installationsdatei des Office-Service Packs.
    Falls die Office-Installation mittels einer Softwareverteilung über Active Directory verwaltet wird, sollten Sie die Befehlszeile nicht für die Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung verwenden. Anstatt dessen sollten Sie das Paket erneut verteilen und anschließend Windows Server Update Services für die Verteilung des Service Packs verwenden.

    Hinweis: Das Service Pack, das während der erneuten Zwischenspeicherung angewendet wird, sollte mit der Version des Administratorinstallationspunkts übereinstimmen, bevor es in eine ursprüngliche Basisquelle umgewandelt wird. Wenn das Service Pack nicht mit der Version des Administratorinstallationspunkts übereinstimmt, kann die Installation des Services Packs fehlschlagen, falls auf dem Client bereits Updates installiert wurden.
  3. Da die Einbeziehung des clientseitigen Service Packs die Eigenschaft REINSTALLMODE intern zurücksetzt, müssen Sie eine zweite erneute Zwischenspeicherung ausführen, um die MSI-Datei der ursprünglichen Basisquelle korrekt zu registrieren. Ohne die zweite erneute Zwischenspeicherung lassen sich spätere Updates möglicherweise nicht installieren. Verwenden Sie eine Befehlszeile in etwa der folgenden Art, um die zweite Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung auszuführen:
    msiexec.exe /i UBQPfad\Dateiname.msi REINSTALLMODE=VM
    Hinweise: Bei dieser Befehlszeile müssen die Platzhalter folgendermaßen ersetzt werden:
    • UBQPfad steht für den Pfad der ursprünglichen Basisquelle.
    • Dateiname.msi steht für den Dateinamen der Windows Installer-Datei.
    Beachten Sie dabei, dass während der zweiten erneuten Zwischenspeicherung lediglich die MSI-Datei übertragen wird. Deshalb kommt es während dieses Vorgangs nur zu einem minimalen Datenaufkommen im Netzwerk.
  4. Aktualisieren Sie den Clientcomputer, indem Sie zusätzliche Office-Updates installieren.

    Verteilen Sie schnellstmöglich alle Office-Updates, die vorher Teil des aktualisierten Administratorinstallationspunktes waren, um sicherzustellen, dass die richtigen Versionen der Ersatzdateien verwendet werden, sollte eine Reparatur erforderlich sein. Sie können nun Windows Server Update Services verwenden, um diese und weitere Office-Updates zu verteilen.

    Wir empfehlen, dass Sie eine Lokalinstallationsquelle (Local Installation Source, LIS) beibehalten. Sie können LIS mit dem Local Installation Source Tool (LISTool.exe) implementieren.

    Weitere Informationen zum Local Installation Source Tool finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
    http://office.microsoft.com/en-us/ork2003/HA011402361033.aspx

So aktualisieren Sie einen Administratorinstallationspunkt auf Office 2003 SP3

  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, und geben Sie die Befehlszeile für den Windows Installer ein. Wenden Sie die entsprechenden Optionen für Ihre Installation an. Verwenden Sie folgende Syntax:
    msiexec /p [Pfad\MAINSP3ff.msp]/a [Pfad\Name der Office 2003-MSI-Datei] /qb /L*V [Pfad\Name der Protokolldatei]
    Hinweis: Wenn ein Update mehrere MSP-Dateien enthält, müssen Sie die Befehlszeile für jede MSP-Datei einzeln ausführen, die Sie auf den Administratorinstallationspunkt anwenden möchten. Sie können in einer Befehlszeile nicht auf mehrere MSP-Dateien verweisen. In der folgenden Tabelle sind die Befehlszeilenoptionen beschrieben.
    Tabelle minimierenTabelle vergrößern
    BefehlszeilenoptionBeschreibung
    MsiexecName der ausführbaren Datei von Microsoft Windows Installer.
    /pErmöglicht Windows Installer das Anwenden eines Updates auf eine vorhandene Installation.
    [Pfad\MAINSP3ff.msp]Pfad und Dateiname der MSP-Datei für das Update.
    /aErmöglicht Windows Installer das Ausführen einer Administratorinstallation eines Produkts auf einer Netzwerkfreigabe.
    [Pfad\Name der MSI-Datei]Pfad und Dateiname des Windows Installer-Pakets für das ursprüngliche administrative Abbild.
    /qbLegt die Benutzeroberfläche auf die einfachste Ebene fest (einfache Fortschritts- und Fehlerbehandlung).
    /L*VAktiviert die Protokollierung und legt einen Pfad für die Protokolldatei fest. Bei Angabe des Flags * werden alle Informationen protokolliert.
    [Pfad\Name der Protokolldatei]Pfad und Dateiname der Protokolldatei von Windows Installer.
  2. Führen Sie eine Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung durch. Verwenden Sie eine Befehlszeile, die in etwa folgendermaßen aussieht:
    msiexec.exe /i UBQPfad\Dateiname.msi REINSTALLMODE=VOMU REINSTALL=ALL
    Hinweise: Bei dieser Befehlszeile müssen die Platzhalter folgendermaßen ersetzt werden:
    • UBQPfad steht für den Pfad der ursprünglichen Basisquelle.
    • Dateiname.msi steht für den Dateinamen der Windows Installer-Datei von Office 2003.
    Falls die Office-Installation mittels einer Softwareverteilung über Active Directory verwaltet wird, sollten Sie die Befehlszeile nicht für die Neuinstallation mit erneuter Zwischenspeicherung verwenden. Statt dessen sollten Sie das Paket erneut bereitstellen und anschließend Windows Server Update Services, Microsoft Update oder das SMS Inventory Tool für Microsoft Updates zur Verteilung des Service Packs verwenden.
  3. Aktualisieren Sie den Clientcomputer, indem Sie zusätzliche Office-Updates installieren.

Informationsquellen

Weitere Informationen zum Aktualisieren einer Installation von Office 2003 finden Sie auf der folgenden Microsoft-Website:
http://office.microsoft.com/en-us/ork2003/HA011525741033.aspx
Weitere Informationen zur Verwendung eines Office-Administratorinstallationspunkts mit Microsoft Update oder Windows Server Update Services finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
903773 Wenn Sie Microsoft Update oder Windows Server Update Services verwenden, werden keine entsprechenden Microsoft Office-Aktualisierungen angezeigt

Eigenschaften

Artikel-ID: 902349 - Geändert am: Dienstag, 3. Juni 2008 - Version: 7.3
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Office Professional Edition 2003
  • Microsoft Office Standard Edition 2003
  • Microsoft Office Students and Teachers Edition 2003
  • Microsoft Office Small Business Edition 2003
  • Microsoft Office Basic Edition 2003
  • Microsoft Office Access 2003
  • Microsoft Office Excel 2003
  • Microsoft Office FrontPage 2003
  • Microsoft Office OneNote 2003
  • Microsoft Office Outlook 2003
  • Microsoft Office PowerPoint 2003
  • Microsoft Office Publisher 2003
  • Microsoft Office Word 2003
Keywords: 
kbsetup kbhowto KB902349
Microsoft stellt Ihnen die in der Knowledge Base angebotenen Artikel und Informationen als Service-Leistung zur Verfügung. Microsoft übernimmt keinerlei Gewährleistung dafür, dass die angebotenen Artikel und Informationen auch in Ihrer Einsatzumgebung die erwünschten Ergebnisse erzielen. Die Entscheidung darüber, ob und in welcher Form Sie die angebotenen Artikel und Informationen nutzen, liegt daher allein bei Ihnen. Mit Ausnahme der gesetzlichen Haftung für Vorsatz ist jede Haftung von Microsoft im Zusammenhang mit Ihrer Nutzung dieser Artikel oder Informationen ausgeschlossen.

Ihr Feedback an uns

 

Contact us for more help

Contact us for more help
Connect with Answer Desk for expert help.
Get more support from smallbusiness.support.microsoft.com