Die Größen der Arbeitssätze aller Prozesse in einer Konsolensitzung werden möglicherweise gekürzt, wenn Sie Terminaldienste verwenden, um sich bei einem Computer mit Windows Server 2003 an- oder abzumelden

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Artikel-ID: 905865 - Produkte anzeigen, auf die sich dieser Artikel bezieht
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base:
905865 The sizes of the working sets of all the processes in a console session may be trimmed when you use Terminal Services to log on to or log off from a computer that is running Windows Server 2003
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
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Problembeschreibung

Wenn Sie Terminaldienste verwenden, um sich bei einem Computer, auf dem Microsoft Windows Server 2003 ausgeführt wird, an- oder abzumelden, werden die Größen der Arbeitssätze aller Prozesse in der Konsolensitzung möglicherweise auf die Größen gekürzt, die vorlagen, kurz nachdem der Computer gestartet wurde. Diese Reduzierung der Größen aller Arbeitssätze ist unter Umständen nur temporär. Die Reduzierung tritt unabhängig davon auf, ob der Computer ein Arbeitsgruppencomputer, ein Mitgliedsserver oder ein Domänencontroller ist.

Wenn die Arbeitssätze gekürzt werden, werden möglicherweise die Daten im Speicher in die Auslagerungsdatei geschrieben. Dieses Verhalten erhöht die Datenträgeraktivität. Schließlich erhalten Sie unter Umständen eine Fehlermeldung, dass das Minimum für den virtuellen Speicher zu niedrig ist.

Manchmal werden möglicherweise alle Bytes in der Auslagerungsdatei verwendet. Die Leistung des Computers kann abnehmen, bis alle Arbeitssätze zu ihrem zwischengespeicherten Zustand zurückkehren. Die Arbeitssätze werden möglicherweise auch dann gekürzt, wenn ausreichend physischer Speicher für die aktuellen Speicheranforderungen vorhanden ist. Oder die Arbeitssätze werden auch dann gekürzt, wenn ausreichend physischer Speicher für das Zwischenspeichern der gesamten Inhalte dateibasierter Speicher vorhanden ist. Zu diesen dateibasierten Speichern gehören die Active Directory-Verzeichnisdienstdatenbank und Microsoft SQL Server-Datenbanken.

Dieses Problem betrifft die Arbeitssätze aller Dienste, die auf dem Computer ausgeführt werden. Hierzu gehören Dienste, die im Auftrag des Hauptbetriebssystems ausgeführt werden, und Programme, die auf dem lokalen Server ausgeführt werden. Die Dienste, die ihre Leistung durch Zwischenspeichern dateibasierter Speicher verbessern, sind am meisten vom Kürzen von Arbeitssätzen betroffen.

Dieses Problem tritt auf, wenn Sie Terminaldienste verwenden, um die Verbindung zu einem Computer herzustellen, auf dem Windows Server 2003 mit Service Pack 1 oder mit angewandtem Hotfix 834293 ausgeführt wird.

Hinweis: Wenn Sie sich an der physischen Konsole des Computers an- oder abmelden, wird der Arbeitssatz nicht gekürzt.

Lösung

Service Pack-Informationen

Installieren Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003, um dieses Problem zu beheben. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
889100 So erhalten Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003

Hotfixinformationen

Um dieses Problem zu lösen, wenden Sie diesen Hotfix auf allen Computern an, auf denen Windows Server 2003 mit Service Pack 1 ausgeführt wird. Fügen Sie dann den Hotfix dem Buildserver-Installationsprozess hinzu, sodass der Hotfix in zukünftige Installationen von Windows Server 2003 mit Service Pack 1 mit eingeschlossen wird.

Voraussetzungen

Aufgrund von Dateiabhängigkeiten erfordert dieses Update Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1. Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
889100 So erhalten Sie das neueste Service Pack für Windows Server 2003

Neustart

Sie müssen den Computer nach der Installation dieses Hotfixes neu starten.

Ersetzte Hotfixes

Dieser Hotfix ersetzt keine anderen Hotfixes.

Dateiinformationen

Die englische Version dieses Hotfixes weist die in der nachstehenden Tabelle aufgelisteten Dateiattribute (oder höher) auf. Datums- und Uhrzeitangaben für diese Dateien sind in der "Coordinated Universal Time" (UTC) angegeben. Wenn Sie die Dateiinformationen anzeigen, werden diese Angaben in die lokale Zeit konvertiert. Den Unterschied zwischen UTC-Zeit und lokaler Zeit können Sie in der Systemsteuerung unter Datum und Uhrzeit mithilfe der Angaben auf der Registerkarte Zeitzone ermitteln.
Windows Server 2003, 32-Bit-Versionen
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
DateinameDateiversionDateigrößeDatumZeitPlattformErforderliches SPServicebereich
Msgina.dll5.2.3790.25251,211,90408.09.200505:21x86SP1SP1QFE
Windows Server 2003, x64-Versionen
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
DateinameDateiversionDateigrößeDatumZeitPlattformErforderliches SPServicebereich
Msgina.dll5.2.3790.25251,193,47207.09.200515:14x64SP1SP1QFE
Wmsgina.dll5.2.3790.25251,211,90407.09.200515:14x86SP1WOW
Windows Server 2003, Itanium-Versionen
Tabelle minimierenTabelle vergrößern
DateinameDateiversionDateigrößeDatumZeitPlattformErforderliches SPServicebereich
Msgina.dll5.2.3790.25251,465,85607.09.200515:13IA-64SP1SP1QFE
Wmsgina.dll5.2.3790.25251,211,90407.09.200515:13x86SP1WOW

Status

Microsoft hat bestätigt, dass es sich hierbei um ein Problem bei den in diesem Artikel genannten Microsoft-Produkten handelt. Dieses Problem wurde erstmals in Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 2 behoben.

Weitere Informationen

Hinweise
  • Keine Ereignis- oder Protokolldatei verfolgt Anmeldungen bei Terminaldiensten auf einem Windows Server 2003-Remotecomputer nach. Das Sicherheitsereignisprotokoll verzeichnet Anmelde- und Abmeldetransaktionen, unterscheidet aber nicht zwischen Terminaldiensteanmeldungen.
  • Das Dienstprogramm Qwinsta erkennt interaktiv Terminaldienstesitzungen auf einem lokalen Computer oder einem Remotecomputer. Zum Anzeigen der Syntaxinformationen geben Sie an einer Eingabeaufforderung qwinsta /? ein.
  • Um den mit diesem Problem verbundenen Speicherabfall anzuzeigen, verwenden Sie den Systemmonitor, um den Arbeitssatz eines Prozesses nachzuverfolgen. Alternativ können Sie auch den Task-Manager verwenden, um die Speicherverwendung anzuzeigen.
Weitere Informationen finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
834293 Wenn Sie trennen und wenn die Verbindung dann mit Remotedesktop wiederherstellen, werden Fensterstatus nicht korrekt möglicherweise wiedergeherstellt

Eigenschaften

Artikel-ID: 905865 - Geändert am: Montag, 25. Juni 2007 - Version: 2.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition (32-bit x86)
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter Edition for Itanium-Based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise Edition for Itanium-based Systems
  • Microsoft Windows Server 2003, Enterprise x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Standard x64 Edition
  • Microsoft Windows Server 2003, Datacenter x64 Edition
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