Ein Domänencontroller, auf dem Microsoft Windows Server 2003 ausgeführt wird, reagiert möglicherweise für einen Zeitraum von 2 bis 15 Minuten mehrmals am Tag nicht mehr
Dieser Artikel ist eine Übersetzung des folgenden englischsprachigen Artikels der Microsoft Knowledge Base: 908370
(http://support.microsoft.com/kb/908370/EN-US/
)
A domain controller that is running Microsoft Windows Server 2003 may stop responding for 2 to 15 minutes several times a day
Wichtig: Dieser Artikel enthält Informationen zum Bearbeiten der Registrierung. Sie sollten eine Sicherungskopie der Registrierung erstellen, bevor Sie die Registrierung bearbeiten. Sie müssen wissen, wie die Registrierung wiederhergestellt werden kann, wenn ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Erstellen einer Sicherungskopie, zum Wiederherstellen und Bearbeiten der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986
(http://support.microsoft.com/kb/256986/DE/
)
Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung
Bitte beachten Sie: Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Es ist möglich, dass nachträgliche Änderungen bzw. Ergänzungen im englischen Originalartikel in dieser Übersetzung nicht berücksichtigt sind. Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen basieren auf der/den englischsprachigen Produktversion(en). Die Richtigkeit dieser Informationen in Zusammenhang mit anderssprachigen Produktversionen wurde im Rahmen dieser Übersetzung nicht getestet. Microsoft stellt diese Informationen ohne Gewähr für Richtigkeit bzw. Funktionalität zur Verfügung und übernimmt auch keine Gewährleistung bezüglich der Vollständigkeit oder Richtigkeit der Übersetzung.
Ein Domänencontroller, auf dem Microsoft Windows Server 2003 ausgeführt wird, reagiert möglicherweise für einen Zeitraum von 2 bis 15 Minuten mehrmals am Tag nicht.
Eine SMS-Sitzung (Server Message Block) reagiert möglicherweise nicht, wenn der Benutzer eines Clientcomputers versucht, Dateien zu durchsuchen oder Dateien in einem Netzwerk zu öffnen. Das Problem betrifft alle Clientcomputer gleichzeitig. Das Problem tritt möglicherweise auch auf, wenn Sie versuchen, Dateien auf dem Server mithilfe eines UNC-Pfads (Universal Naming Convention) zu durchsuchen.
Wenn dieses Problem auftritt, können Sie mithilfe eines Eingabeaufforderungsfensters einen freigegebenen Verzeichnisstandort anzeigen. Der Server verwendet nicht mehr Ressourcen als gewöhnlich.
In einer Windows Server 2003-Domäne treten auf einem Clientcomputer, auf dem Microsoft Windows Server 2003, Microsoft Windows XP oder Microsoft Windows 2000 ausgeführt wird, die folgenden Probleme auf:
Sie können sich nicht anmelden oder dem Server keine Netzlaufwerke zuordnen. Wenn Sie sich erfolgreich angemeldet haben, können Sie mit Windows Explorer nicht auf freigegebene Elemente im Netzwerk zugreifen.
Programme auf dem Clientcomputer reagieren nicht. Excel-Arbeitsmappen reagieren im Netzwerk möglicherweise erst nach 2 Minuten.
Wenn Sie versuchen, eine Verbindung zum Server herzustellen, wird eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt.
Fehlermeldung 1
Systemfehler 53: Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden. (ERROR_BAD_NETPATH)
Fehlermeldung 2
Systemfehler 64: Der angegebene Netzwerkname ist nicht mehr verfügbar. (ERROR_NETNAME_DELETED)
Fehlermeldung 3
Systemfehler 67: Der Netzwerkname wurde nicht gefunden. (ERROR_BAD_NET_NAME)
Der Server reagiert mehrere Male am Tag nicht mehr. Das System kann keine SMB-basierte Netzwerkanfrage verarbeiten. Das Problem wird jedoch vorübergehend behoben, wenn der Server neu gestartet wird.
Wenn Sie versuchen, auf freigegebene DFS-(Distributed File System-)Ressourcen auf dem Server zuzugreifen, reagiert der DFS-Dienst nicht mehr.
Der Server reagiert erst wieder, wenn der DFS-Dienst neu gestartet wird. Wenn dieses Problem auftritt, reagieren auch auf dem Clientcomputer geöffnete Dateien nicht mehr.
Diese Probleme treten nicht nur auf, wenn die freigegebene Ressource eine freigegebene DFS-Ressource ist.
Wenn dieses Problem auftritt, protokollieren die Computer, auf denen Windows XP Professional oder Windows Server 2003 ausgeführt wird, möglicherweise Einträge, die den folgenden Einträgen im Anwendungsprotokoll ähnlich sind. Möglicherweise werden jedoch keine Einträge protokolliert.
Fehlermeldung 1
Typ: Fehler Quelle: Userenv Ereigniskennung: 1058 Beschreibung: Auf die Datei "gpt.ini" des Gruppenrichtlinienobjekts CN={31B2F340-016D-11D2-945F-00C04FB984F9},CN=Richtlinien,CN=System,DC=<Domänenname>,DC=DC=<TopLevelDomain> kann nicht zugegriffen werden. Die Datei muss im Pfad <\\DomainName.com\sysvol\DomainName.com\Policies\{31B2F340-016D-11D2-945F-00C04FB984F9}\gpt.ini> vorhanden sein. (Die Konfigurationsinformationen konnten vom Domänencontroller nicht gelesen werden. Der Computer ist entweder nicht verfügbar, oder der Zugriff wurde verweigert.) Die Verarbeitung der Gruppenrichtlinie wird abgebrochen.
Fehlermeldung 2
Typ: Fehler Quelle: Userenv Kategorie: Keine Ereigniskennung: 1030 Beschreibung: Die Abfrage der Liste der Gruppenrichtlinienobjekte ist fehlgeschlagen. Bisher wurde eine Fehlermeldung dieser Art im Richtlinienmodul protokolliert.
Normalerweise protokollieren Clientcomputer und Mitgliedsserver diese Ereignisse beim Start, wenn die Fehlerbedingung bereits aufgetreten ist.
Diese Probleme treten aufgrund eines Problems mit dem H.323/LDAP-Proxy auf (LDAP = Lightweight Directory Access Protocol). Dieses Problem tritt auf, wenn die Netzwerk-Adressübersetzung (Network Address Translation, NAT) verhindert, dass LDAP-Anfragen Dienste auf dem Domänenserver erreichen.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um dieses Problem zu beheben:
Wenn unter Windows Server 2003 Netzwerkadapter-Teamingsoftware installiert ist, deinstallieren Sie die Netzwerkadapter-Teamingsoftware, und aktualisieren Sie anschließend den Netzwerkadaptertreiber auf die neueste Version.
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
843156
(http://support.microsoft.com/kb/843156/DE/
)
Sie empfangen "ein System, bei dem Fehler 67 aufgetreten ist". "Der Netzwerkname kann nicht gefunden werden Fehlermeldung in Windows Server 2003
Installieren Sie Microsoft Windows Server 2003 Service Pack 1 (SP1) auf dem Domänencontroller. Wenn Sie Service Pack 1 nicht anwenden können, führen Sie die Schritte aus, die im Abschnitt "Abhilfe" beschrieben sind.
Hinweise
Durch diese Schritte wird das Problem, das im Abschnitt "Problembeschreibung" beschrieben ist, möglicherweise nicht behoben, wenn Sie nicht Windows Server 2003 SP1 installieren, bevor Sie den Routing- und RAS-Dienst und den NAT-Dienst (Network Address Translation) auf dem Domänencontroller installieren und einrichten. Wenn Sie Windows Server 2003 SP1 nach dem Routing- und RAS-Dienst und dem NAT-Dienst installieren, führen Sie die im Abschnitt "Abhilfe" beschriebenen Schritte aus.
Ein ähnliches Problem tritt möglicherweise auf, bei dem der DFS-Dienst auf dem Windows Server 2003-Server für ca. 10 Minuten nicht mehr reagiert. Wenn dieses Problem auftritt, reagieren freigegebene DFS-Ressourcen nicht mehr auf Benutzeranfragen. Wenn der DFS-Server Mitglied einer Microsoft Windows NT 4.0-Domäne ist, führen Sie die Schritte in Knowlegde Base-Artikel 810418 aus, um das Problem zu beheben.
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
810418
(http://support.microsoft.com/kb/810418/DE/
)
Deaktivieren von Standortbewusstsein für Windows Server 2003 oder Windows 2000 DFS in einer Windows NT 4.0-Domäne
Warnung: Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung mithilfe des Registrierungs-Editors oder einer anderen Methode können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Diese Probleme können eine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich machen. Microsoft kann nicht dafür garantieren, dass Probleme, die von einer falschen Verwendung des Registrierungs-Editors herrühren, behoben werden können. Änderungen in der Registrierung geschehen auf eigene Verantwortung.
Wenden Sie eine der folgenden Methoden an, um dieses Problem zu umgehen.
Hinweis: Bei diesen Methoden werden die folgenden Bedingungen vorausgesetzt:
Auf dem Domänencontroller wird Windows Server 2003 ausgeführt.
Der Domänencontroller wird als Dateiserver und als Druckserver betrieben.
Auf dem Domänencontroller ist Windows Server 2003 Service Pack 1 nicht installiert.
Auf dem Domänencontroller wird mindestens eines der folgenden Programme ausgeführt:
Internetverbindungsfirewall (ICF)/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (ICS)
Starten Sie den DFS-(Distributed File System-)Dienst neu. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie cmd ein, und klicken Sie auf OK.
Geben Sie net stop DFS ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
Geben Sie net start DFS ein, und drücken Sie die [EINGABETASTE].
Hinweis: Für Active Directory ist der DFS-Dienst erforderlich, damit Clients die freigegebene Ressource "SYSVOL" findet. Der DFS-Dienst muss daher auf jedem Domänencontroller ausgeführt werden. Beenden Sie in einer Umgebung mit mehreren Domänencontrollern den DFS-Dienst nicht, ohne den Dienst neu zu starten.
Wenn die Netzwerk-Adressübersetzung (Network Address Translation, NAT) nicht korrekt konfiguriert ist, können Sie dieses Problem möglicherweise beheben, indem Sie den IP NAT-Treiber deaktivieren. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
Klicken Sie auf Start, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Arbeitsplatz, und klicken Sie auf Eigenschaften.
Klicken Sie auf die Registerkarte Hardware, klicken Sie auf Geräte-Manager, und klicken Sie anschließend im Menü Ansicht auf Ausgeblendete Geräte anzeigen.
Doppelklicken Sie auf Nicht-PnP-Treiber, und doppelklicken Sie anschließend Übersetzer für IP-Netzwerkadressen.
Klicken Sie auf die Registerkarte Treiber, klicken Sie auf Anhalten und klicken Sie dann auf OK.
Starten Sie den Computer neu.
Weitere Informationen zur Verwendung der Registrierung zur Deaktivierung des IP NAT-Treibers finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
816071
(http://support.microsoft.com/kb/816071/DE/
)
Wie deaktivieren Sie den Kernel-Filtertreiber in Windows für Modus vorübergehend
Gehen Sie folgendermaßen vor, um die NAT/Basisfirewall zu deaktivieren:
Klicken Sie auf Start, zeigen Sie auf Alle Programme, zeigen Sie auf Verwaltung, und klicken Sie auf Routing- und RAS-Dienst.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf NAT/Basic Firewall, und klicken Sie anschließend auf Eigenschaften.
Entfernen Sie im Dialogfeld der Eigenschaften der NAT/Basisfirewall die Schnittstelle An ein privates Netzwerk angeschlossene private Schnittstelle und die Schnittstelle An das Internet angeschlossene öffentliche Schnittstelle.
Starten Sie den Routing- und RAS-Dienst neu.
Wenn ein Routing- und RAS-Server das Clientnetzwerk und einen DSL-Router (DSL = Digital Subscriber Line) trennt, müssen Sie weitere Schritte ausführen, damit Clientcomputer die Internetverbindung aufrechterhalten können. Sie müssen auch das Routing zwischen Windows Small Business Server und einem DSL-Router korrekt konfigurieren. Stellen Sie hierfür sicher, dass der DSL-Router über eine statische Route zum Netzwerk des Client verfügt.
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
837453
(http://support.microsoft.com/kb/837453/DE/
)
Verwendung von Windows 2003 Routing and Remote Access Service oder ISA Server mit einem DSL-Router für den Internetzugang
Wenn die Netzwerk-Adressübersetzung (NAT) aktiviert werden muss, da sie als Netzwerkbrücke zwischen dem LAN-Netzwerkadapter und einem Internet-Netzwerkadapter fungiert, deaktivieren Sie den H.323/LDAP-Proxy, indem Sie den Registrierungsunterschlüssel EnableH323Proxy auf 0 (Null) festlegen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
Wenn das Sicherheitsupdate "835732" nicht installiert ist, müssen Sie dieses Sicherheitsupdate installieren.
Weitere Informationen zum Sicherheitsupdate "835732" finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
835732
(http://support.microsoft.com/kb/835732/DE/
)
MS04-011: Sicherheitsupdate für Microsoft Windows
Führen Sie diese Schritte aus, um den Registrierungsunterschlüssel EnableH323Proxy der Registrierung hinzuzufügen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den folgenden Registrierungsunterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\SharedAccess\Parameters
Zeigen Sie auf Neu, klicken Sie auf DWORD-Wert, und geben Sie dann EnableH323Proxy ein.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf EnableH323Proxy, klicken Sie auf Ändern, und geben Sie 0 in das Feld Wert ein.
Starten Sie den Computer neu.
Aktivieren Sie die Windows-Firewall.
Hinweis: In Windows Server 2003 mit Service Pack 1 wurde der H.323/LDAP-Proxy aus der Internetverbindungsfirewall, der Gemeinsamen Nutzung der Internetverbindung und dem Routing- und RAS-Dienst entfernt.
Der Dienst "Internetverbindungsfirewall (ICF)/Gemeinsame Nutzung der Internetverbindung (ICS)" (Service_Name: SharedAccess) bietet die folgenden Dienste für ein Heim- und kleines Firmennetzwerk
Netzwerk-Adressübersetzung
Adressierung
Namensauflösung
Eindringschutz
Für Diagnosezwecke können Sie die erweiterte LDAP-Protokollierung aktivieren. Wenn dieses Problem auftritt, wird möglicherweise Ereignis 1216 protokolliert, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
Das System ist für eine Verwendung der erweiterten NTDS-Protokollierung konfiguriert.
Die Ebene der LDAP-Schnittstellenereignisprotokollierung wird durch den folgenden Registrierungsunterschlüssel auf einen Wert von 4 festgelegt:
Wenn Ereignis 1216 protokolliert wird, wird möglicherweise ein Eintrag angezeigt, der dem folgenden Eintrag in der Ereignisanzeige ähnlich ist:
Typ: Warnung Quelle: NTDS LDAP Kategorie: LDAP-Schnittstelle Ereigniskennung: 1216 Beschreibung: Internes Ereignis: Eine LDAP-Clientverbindung wurde aufgrund eines Fehlers geschlossen. Client-ID: 11387
Weitere Daten Fehlerwert: 995 Der E/A-Vorgang wurde entweder aufgrund einer Threadbeendigung oder einer Anwendungsanforderung abgebrochen. Interne ID: c0602ec
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Artikel der Microsoft Knowledge Base:
816071
(http://support.microsoft.com/kb/816071/DE/
)
Wie deaktivieren Sie den Kernel-Filtertreiber in Windows für Modus vorübergehend
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