Artikel-ID: 918664 - Geändert am: Dienstag, 1. August 2006 - Version: 1.4 Sichere Verbindungen via VPN unter Windows XP - Teil 2: Den VPN-Server einrichtenDieser Artikel ist Teil 2 zum Thema Sichere Verbindungen via VPN unter Windows XP. In diesem Teil erfahren Sie, wie Sie den VPN-Server einrichten. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Teil 1: Einleitung Teil 2: Den VPN-Server einrichten Teil 3: Daten für den Zugriff freigeben Teil 4: Den VPN-Client einrichten Teil 5: Die Verbindung herstellen Teil 6: Auf Daten zugreifen Teil 7: Den Komfort verbessern Teil 8: Die Sicherheit erhöhen Teil 9: Verbindungsprobleme lösen Richten Sie zuerst den VPN-Server ein. Das ist Ihr Rechner zu Hause oder im Büro, den Sie von unterwegs erreichen wollen. Konfigurieren Sie den Rechner so, dass er Eingehende Verbindungen zulässt. Windows XP erlaubt genau eine eingehende Verbindung zur selben Zeit.
Rechner, die Daten austauschen möchten, müssen sich an Regeln halten, die sie verstehen. Dazu dienen Netzwerk-Protokolle. Sie legen fest, wie die Kommunikation ablaufen soll. Das wichtigste Protokoll ist TCP/IP. Es ist seit langem das Standardprotokoll für Netzwerke aller Art. Auch Ihr VPN benutzt TCP/IP. Die Konfiguration ist recht einfach. Der wichtigste Eintrag ist die IP-Adresse. Sie dient dazu, Ihren Rechner im Netzwerk eindeutig zu identifizieren. Sie besteht aus 4 Zahlen zwischen 0 und 255, die jeweils durch einen Punkt voneinander getrennt sind. Alle Rechner im Netz werden also einfach durchnummeriert. Natürlich müssen Sie darauf achten,
Das LAN
Gehen Sie nun mit einem Ihrer Rechner ins Internet, bekommt dieser Rechner eine neue IP-Adresse zusätzlich zu der Adresse, die er im LAN hat. Diese Adresse weist der ISP Ihrem Rechner bei der Einwahl zu und so ist er in der Lage, sich im Internet zu bewegen und z.B. Kontakt mit Webservern und Mailservern aufzunehmen. In der Regel erhalten Sie jedes Mal eine andere Adresse, wenn Sie sich ins Internet einwählen. Fazit: Ihr Rechner, der nun mit dem Internet verbunden ist, gehört zur selben Zeit zwei Netzwerken an, Ihrem LAN mit einer privaten IP-Adresse, wie sie für LANs vorgesehen ist und dem Internet mit einer öffentlichen IP-Adresse, die weltweit auch nur einmal vorkommen darf. Gleiches gilt natürlich auch, wenn Sie mit beiden Rechnern ins Internet gehen werden. Einmal zu Hause und einmal unterwegs, wie es im Endeffekt für Ihr VPN nötig ist.
Das VPN Machen Sie nun Ihren Desktop-Rechner zu einem VPN-Server und das Notebook zum VPN-Client, kommt noch ein weiteres Netzwerk hinzu. Zu diesem Zweck haben Sie vorhin die beiden IP-Adressen bei der Server-Konfiguration angegeben.
Fazit: Bauen Sie ein VPN in der beschriebenen Weise auf, haben Sie es mit drei Netzwerken zu tun, die alle Ihren eigenen Zweck erfüllen und die Sie nicht durcheinander bringen dürfen. Die Abbildung fasst das Wichtigste noch mal zusammen. Bild minimieren ![]() Hinweis Wollen Sie einen Rechner mit einem LAN oder gar zwei LANs miteinander über VPN verbinden, ist die Einrichtung komplizierter. Sie müssen dann in der Regel auch die IP-Adressen anders konfigurieren. Eine detaillierte Beschreibung würde jedoch an dieser Stelle zu weit führen. InformationsquellenDie weiteren Teile des Themas Sichere Verbindungen via VPN unter Windows XP sind: Teil 1
(http://support.microsoft.com/kb/918663/DE/
)
Einleitung Teil 2 Den VPN-Server einrichten (dieser Artikel) Teil 3 (http://support.microsoft.com/kb/918665/DE/ ) Daten für den Zugriff freigeben Teil 4 (http://support.microsoft.com/kb/918666/DE/ ) Den VPN-Client einrichten Teil 5 (http://support.microsoft.com/kb/918667/DE/ ) Die Verbindung herstellen Teil 6 (http://support.microsoft.com/kb/918668/DE/ ) Auf Daten zugreifen Teil 7 (http://support.microsoft.com/kb/918669/DE/ ) Den Komfort verbessern Teil 8 (http://support.microsoft.com/kb/918670/DE/ ) Die Sicherheit erhöhen Teil 9 (http://support.microsoft.com/kb/918672/DE/ ) Verbindungsprobleme lösen Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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