Daten-CDs brennen - Teil 1: Einleitung
Dieser Artikel ist Teil 1 zum Thema Daten-CDs brennen. Dieser Teil ist eine allgmeine Einleitung zu diesem Thema. Um die anderen Kapitel aufzurufen, nutzen Sie bitte die Links am Ende des Artikels. Folgend sind die Kapitel, die sich mit diesem Thema befassen: Teil 1: Einleitung Teil 2: Die Daten zusammenstellen Teil 3: Den Brennvorgang starten Teil 4: Eine neue Session brennen Teil 5: Eine CD kopieren Teil 6: Eine CD-RW einsetzen Teil 7: Die Brennoptionen anpassen So ein CD-Brenner ist schon praktisch: Musik, Daten, Fotos - all das lässt sich ganz einfach auf eine CD brennen, wenn man die richtigen Tipps und Kniffe kennt. Hier erfahren Sie, was für das Brennen von Daten-CDs wichtig ist. Wenn in Ihrem Computer ein CD-Brenner eingebaut ist, können Sie Daten im Windows Explorer auf einer CD-R oder CD-RW speichern. Das dafür erforderliche Brennprogramm ist in Windows bereits integriert. Sie brauchen also keine zusätzliche Software. Das Brennen selbst läuft dann in zwei Stufen ab:
CD-RW, CD-R und CD-ROM Zum Brennen benötigen Sie spezielle CD-Rohlinge. Hierbei sind die CD-RWs von den CD-Rs zu unterscheiden. Eine CD-RW (CD Rewriteable) kann wieder komplett gelöscht und dann neu beschrieben werden. Das Löschen einzelner Dateien ist allerdings nicht möglich. Außerdem sind dem Löschen und Wiederbeschreiben natürliche Grenzen gesetzt: etwa 100 bis maximal 1.000 Brennaktionen sind machbar. Die Daten auf einer CD-R (CD Recordable) können nicht gelöscht werden. Im einfachsten Fall werden sie in einer Singlesession hintereinander weg gebrannt. Nicht genutzter Speicherplatz geht dann verloren. Windows erzeugt aber automatisch eine so genannte Multisession-CD. So kann die CD in mehreren Etappen erstellt werden, bis sie komplett voll geschrieben ist. Es ist aber zu beachten, dass bei jeder Session das Inhaltsverzeichnis neu geschrieben wird und dafür jedes Mal 11 MB Speicherkapazität notwendig sind. Auf normalen CD-R(W)s können 700 MB Daten und auf speziellen bis zu 900 MB gespeichert werden. Eine CD-ROM kann nur gelesen werden und wird meist in größeren Stückzahlen in einem Herstellerwerk gepresst. Die meisten Programm- und Musik-CDs und die CDs in Computer-Zeitschriften werden als CD-ROM geliefert. Geschwindigkeiten von CD-Brennern Die Geschwindigkeit des Brennvorgangs wird in einem x-fachen von 150 KB (KiloByte) Nutzdaten pro Sekunde angegeben. Ein 52-fach Brenner kann demzufolge maximal 7.800 KB Daten pro Sekunde schreiben. Wenn bei einem CD-Brenner für die Geschwindigkeiten beispielsweise 52/32/52 angegeben ist, hat das folgende Bedeutung:
![]() Nicht immer ist der schnellste Brenner auch der beste: Mit steigender Brenngeschwindigkeit steigt auch die Belastung für den Rohling und damit die Fehlerquote. Interne und externe Geräte Sollten Sie noch keinen CD-Brenner haben, müssen Sie entscheiden, ob Sie einem internen oder einem externen Gerät den Vorzug geben:
Brennschutz Über einen Fehler früherer Tage, den Buffer underrun, brauchen Sie sich heute keine Gedanken mehr zu machen. Gemeint ist der unterbrochene Schreibfluss beim Brennen, der einen Rohling unbrauchbar macht. Alle modernen Geräte verfügen über eine Technik, die den Brennvorgang überwacht. Entweder werden die Daten in einem Zwischenspeicher gepuffert, der Aussetzer überbrückt, oder der Laser wird kurz abgesetzt, um seine Arbeit später an gleicher Stelle wieder aufzunehmen. Hierfür finden Sie Bezeichnungen wie:
Passende Rohlinge verwenden Beim Brennen von CDs führt nur das Zusammenwirken aufeinander abgestimmter Faktoren zum Erfolg. So müssen z. B. die Fähigkeiten des Brenners und die des Rohlings harmonieren. Doch manchmal will es einfach nicht klappen: Man brennt eine CD, alles scheint in Ordnung zu sein, doch irgendwann bricht der Brennvorgang mit einer Fehlermeldung ab. Oft liegt das an einer Unverträglichkeit zwischen Brenner und Rohling. Ein anderer Rohling ? und schon ist das Problem behoben. Um solchen Erfahrungen vorzubeugen, lässt sich für viele Geräte per Internet überprüfen, mit welchen Rohlingen die Zusammenarbeit reibungslos funktioniert. Die Brenner-Hersteller bieten häufig Listen auf ihrer Webseite an. CD-Dateisysteme Zum Schreiben von CDs gibt es verschiedene Standards. Einige davon sind:
Hinweis: Windows verwendet zum Schreiben von CDs, wenn möglich, das ISO 9660 Level 1-Format, sonst das Joliet-Format. Halten Sie sich also bei Datei- und Verzeichnisnamen streng an die Regeln, wenn Sie die Daten auch auf anderen Betriebssystemen lesen möchten. InformationsquellenTeil 1 Einleitung (dieser Artikel) Teil 2 (http://support.microsoft.com/kb/928551/DE/) Die Daten zusammenstellen Teil 3 (http://support.microsoft.com/kb/928552/DE/) Den Brennvorgang starten Teil 4 (http://support.microsoft.com/kb/928553/DE/) Eine neue Session brennen Teil 5 (http://support.microsoft.com/kb/928554/DE/) Eine CD kopieren Teil 6 (http://support.microsoft.com/kb/928555/DE/) Eine CD-RW einsetzen Teil 7 (http://support.microsoft.com/kb/928556/DE/) Die Brennoptionen anpassen Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
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