Fehler 0x8007232b oder 0x8007007B tritt auf, wenn Sie Windows zu aktivieren versuchen.

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Problembeschreibung

Wenn Sie versuchen, Windows Vista oder Windows Server 2008 zu aktivieren, kann eine Fehlermeldung etwa folgenden Inhalts angezeigt werden:
Aktivierungsfehler: Code 0x8007232b
Der DNS-Name ist nicht vorhanden.
Beim Versuch, Windows 7, Windows 8 oder Windows Server 2012 zu aktivieren, wird eine Fehlermeldung etwa folgenden Inhalts angezeigt:

Fehlermeldung 1
Windows konnte nicht aktiviert werden.
Der Host für die Schlüsselverwaltungsdienste (Key Management Services, KMS) konnte in DNS (Domain Name System) nicht gefunden werden. Wenden Sie sich an den Systemadministrator, um überprüfen zu lassen, ob ein KMS in DNS richtig veröffentlicht wurde.
Fehler: 0x8007232b
Beschreibung:
Der DNS-Name ist nicht vorhanden.
Fehlermeldung 2
Fehler: 0x8007007B
"Der Dateiname, Verzeichnisname oder die Datenträgerbezeichnung ist falsch."
Dieses Problem kann auftreten, wenn folgende Bedingungen vorliegen:
  • Sie verwenden Volumenlizenzmedien, um eine der folgenden Betriebssysteme installieren:
    • Windows 8
    • Windows 7
    • Windows Vista Enterprise
    • Windows Vista Business
    • Windows Server 2012
    • Windows Server 2008
    • Windows Server 2008 R2
  • Der Aktivierungs-Assistent kann keine Verbindung zu einem Schlüsselverwaltungsdienst-Hostcomputer (Key Management Service, KMS) herstellen.
Wenn Sie MSDN, TechNet oder MAPs verwenden, verfügen Sie wahrscheinlich über Volumenlizenzmedien und haben einen Multiple Activation Key (MAK) erhalten.

Lösung

Wenden Sie abhängig von Ihrer spezifischen Situation eine oder mehrere der folgenden Methoden an, um dieses Problem zu beheben.

Methode 1: Verwenden eines Mehrfachaktivierungsschlüssels statt der KMS-Aktivierung

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Wenn die KMS-Aktivierung nicht verwendet wird und wenn kein KMS-Server vorhanden ist, sollte der Product Key in einen Mehrfachaktivierungsschlüssel (MAK) geändert werden. Für Microsoft Developer Network (MSDN) oder TechNet sind die unter den Medien aufgelisteten SKUs (Stock-Keeping Units) normalerweise Volumenlizenzmedien, und der bereitgestellte Product Key ist ein MAK-Schlüssel.

Ändern Sie den Product Key in einen MAK. Gehen Sie zu diesem Zweck folgendermaßen vor:
  1. Klicken Sie auf Start
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    Schaltfläche 'Start'
    , klicken Sie auf Alle Programme, klicken Sie auf Zubehör, und klicken Sie anschließend auf Eingabeaufforderung.
  2. Klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

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    Benutzerzugriffssteuerung
    Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder bestätigen Sie den Vorgang.
  3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE:
    slmgr -ipk xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx
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    Hinweis In diesem Befehl steht der Platzhalter xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx-xxxxx für den MAK-Product Key.
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Methode 2: Konfigurieren eines KMS-Hostservers für die Aktivierung der Clients

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Für die KMS-Aktivierung muss ein KMS-Hostserver für die Aktivierung der Clients konfiguriert worden sein. Wenn keine KMS-Hostserver in Ihrer Umgebung konfiguriert sind, installieren und aktivieren Sie einen KMS-Hostserver mit einem entsprechenden KMS-Hostserverschlüssel. Nachdem Sie einen Computer im Netzwerk konfiguriert haben, auf dem die KMS-Software gespeichert ist, veröffentlichen Sie die DNS-Einstellungen (Domain Name System). Einen Überblick über den KMS-Hostsserver-Konfigurationsvorgang finden Sie unter
Einrichten eines KMS-Hosts auf einem Computer mit Windows Server 2008 R2 (Video)


Weitere Informationen zum Einrichten eines KMS-Servers und zum Veröffentlichen der DNS-Einstellungen finden Sie auf den folgenden Microsoft-Websites:

Methode 3: Der Client kann keinen KMS-Host im Netzwerk für die Aktivierung finden

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Wenn im Netzwerk ein KMS-Hostcomputer eingerichtet ist und der Client im Netzwerk keinen KMS-Host für die Aktivierung findet, gehen Sie wie folgt vor:
  1. Vergewissern Sie sich, dass der Computer, auf dem der KMS-Host installiert ist und der über einen KMS-Schlüssel aktiviert wird, in DNS registriert ist. Gehen Sie zu diesem Zweck folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start
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      die Schaltfläche "Start"
      , dann auf Alle Programme und auf Zubehör, und klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung.
    2. Klicken Sie auf Als Administrator ausführen.

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      Benutzerzugriffssteuerung
      Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder bestätigen Sie den Vorgang.
    3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE: nslookup -type=all _vlmcs._tcp>kms.txt
    4. Öffnen Sie die durch diesen Befehl generierte Datei "Kms.txt". Diese Datei sollte mindestens einen Eintrag enthalten, die dem folgenden Eintrag ähneln:
      _vlmcs._tcp.contoso.com                            SRV service location: priority       = 0 weight         = 0 port           = 1688 svr hostname   = kms-server.contoso.com
    5. Wenn diese "_vlmcs"-Einträge vorhanden sind und die erwarteten KMS-Hostnamen enthalten, fahren Sie mit dem Abschnitt "Methode 4" fort.
  2. Standardmäßig registriert ein KMS-Hostserver alle 24 Stunden dynamisch einen DNS SRV-Eintrag. Überprüfen Sie die Registrierung, um festzustellen, ob der KMS-Hostserver beim DNS registriert ist. Gehen Sie zu diesem Zweck folgendermaßen vor:
    1. Klicken Sie auf Start, geben Sie regedit ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
    2. Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsschlüssel:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SL
    3. Wenn der Unterschlüssel DisableDnsPublishing vorhanden ist und den Wert 1 hat, dann ist der KMS-Dienst nicht im DNS registriert. Wenn der Unterschlüssel DisableDnsPublishing fehlt, erstellen Sie einen neuen DWORD-Wert namens DisableDnsPublishing. Wenn eine dynamische Registrierung akzeptabel ist, ändern Sie den Wert des Unterschlüssels in 0. Hierzu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf DisableDnsPublishing, klicken Sie auf Ändern, geben Sie 0 in das Feld Datenwert ein, und klicken Sie dann auf OK.

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    Hinweis Standardmäßig weist dieser Registrierungsschlüssel einen nicht definierten Wert auf, der alle 24 Stunden eine dynamische Registrierung bewirkt.
Wenn der DNS-Serverdienst keine dynamischen Aktualisierungen unterstützt, oder wenn keine dynamischen Aktualisierungen erfolgen, kann der "VLMCS._TCP, SRV"-Eintrag manuell registriert werden. Gehen Sie folgendermaßen vor, um auf einem Microsoft DNS-Server manuell einen KMS SRV-Eintrag zu erstellen:
  1. Öffnen Sie auf dem DNS-Server den DNS-Manager. Klicken Sie zum Öffnen des DNS-Managers auf Start, klicken Sie auf Verwaltung und dann auf DNS.
  2. Klicken Sie auf den DNS-Server, auf dem Sie den SRV-Ressourceneintrag erstellen müssen.
  3. Erweitern Sie Forward-Lookupzonen in der Konsolenstruktur, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Domäne, und klicken Sie dann auf Andere neue Einträge.
  4. Blättern Sie durch die Liste, klicken Sie auf Dienstidentifizierung (SRV) und dann auf Eintrag erstellen.
  5. Geben Sie die folgenden Informationen ein:
    • Service: _VLMCS
    • Protokoll: _TCP
    • Portnummer: 1688
    • Host, der diesen Dienst anbietet: <FQDN_of_KMS_Host>
  6. Klicken Sie nach Abschluss des Vorgangs auf OK und dann auf Fertig.
Um auf einem BIND 9.x-kompatiblen DNS-Server manuell SRV-Einträge zu erstellen, fügen Sie beim Erstellen des Eintrags die folgenden Informationen hinzu.

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Hinweis Wenn in Ihrer Organisation ein nicht von Microsoft stammender DNS-Server verwendet wird, können Sie die erforderlichen SRV-Einträge verwenden, sofern der DNS-Server BIND 9.x-kompatibel ist.
  • Name=_vlmcs._TCP
  • Type=SRV
  • Priority = 0
  • Weight = 0
  • Port = 1688
  • Hostname = <FQDN oder A-Name des KMS-Hosts>
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Hinweis Die Felder Priority und Weight werden von KMS nicht verwendet und vom KMS-Client ignoriert. Diese Felder müssen jedoch in der Zonendatei enthalten sein.

Damit ein BIND 9.x-DNS-Server die automatische KMS-Veröffentlichung unterstützt, konfigurieren Sie den BIND-Server so, dass er die Aktualisierung von Ressourceneinträgen von KMS-Hosts ermöglicht. Fügen Sie z. B. die folgende Zeile zur Zonendefinition in "Named.conf" oder "Named.conf.local" hinzu:
allow-update { any; };
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Methode 4: Manuelles Zuweisen eines KMS-Servers

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Standardmäßig verwenden die KMS-Clients die automatische Ermittlungsfunktion und fragen DNS nach einer Liste der Server ab, die in der Mitgliedschaftszone des Clients den _VLMCS-Eintrag veröffentlicht haben. DNS gibt die Liste der KMS-Hosts in willkürlicher Reihenfolge zurück. Der Client wählt einen KMS-Host aus und versucht, auf diesem eine Sitzung einzurichten. Wenn dieser Versuch erfolgreich ist, speichert der Client den Server zwischen und versucht, ihn für den nächsten Verlängerungsversuch zu verwenden. Wenn das Einrichten der Sitzung fehlschlägt, wählt der Client willkürlich einen anderen Server aus. Es empfiehlt sich dringend, das Feature für die automatische Ermittlung zu verwenden. Sie können jedoch auch manuell einen KMS-Server zuweisen. Öffnen Sie hierzu auf dem KMS-Client eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten. Um eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechte zu öffnen, klicken Sie auf Start
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die Schaltfläche "Start"
, dann auf Alle Programme und auf Zubehör, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.
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Benutzerzugriffssteuerung
Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder bestätigen Sie den Vorgang.

Geben Sie die folgenden Befehle an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten ein:
  • Zum Zuweisen eines KMS-Host unter Verwendung des FQDN des Hosts geben Sie folgenden Befehl ein:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <KMS-FQDN>:<Port>
  • Zum Zuweisen eines KMS-Host unter Verwendung der IPv4-Adresse des Hosts geben Sie folgenden Befehl ein:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <IPv4Address><:port>
  • Zum Zuweisen eines KMS-Host unter Verwendung der IPv6-Adresse des Hosts geben Sie folgenden Befehl ein:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <IPv6Address><:port>
  • Zum Zuweisen eines KMS-Host unter Verwendung des NETBIOS-Namen des Hosts geben Sie folgenden Befehl ein:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <NetbiosName><:port>
  • Um zur automatischen Ermittlung auf einem KMS-Client zurückzukehren, geben Sie folgenden Befehl ein:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs ?ckms
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Methode 5: Der Client ist nicht in der Lage, den DNS-Namen des KMS-Servers aufzulösen oder eine Verbindung zum KMS-Server herzustellen.

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Wenn sich das Problem mit den voranstehenden Methoden nicht beheben ließ, besteht das Problem möglicherweise darin, dass der Clients den DNS-Namen des KMS-Servers nicht auflösen oder keine Verbindung zum KMS-Server herstellen kann. Ist dies der Fall, führen Sie folgende Schritte aus:
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Hinweis Sofern nichts anderes angegeben ist, werden die folgenden Schritte auf dem KMS-Client ausgeführt, auf dem der im Titel genannte Fehler aufgetreten ist:
  1. Geben Sie an der Eingabeaufforderung den folgenden Befehl ein, und drücken Sie anschließend die Eingabetaste:
    IPCONFIG /all
  2. Notieren Sie sich die zugewiesene IP-Adresse, die DNS-Serveradresse und die Standardgatewayadresse, die in der Ausgabe des Befehls angezeigt werden.
  3. Überprüfen Sie mit dem Befehl ping die grundlegende IP-Konnektivität zum DNS-Server. Hierzu führen Sie folgenden Befehl aus.
    ping <DNS_Server_IP_Adresse>
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    Hinweis Wenn der Server mit dem Befehl nicht erreicht wird, muss dieses Problem zuerst behoben werden.

    Weitere Informationen zur Behandlung von TCP/IP-Problemen, wenn der DNS-Server nicht auf den Befehl "ping" reagiert, finden Sie im Microsoft TechNet-Thema Troubleshooting TCP/IP (Behandlung von TCP/IP-Problemen).
  4. Stellen Sie sicher, dass die Suchliste des primären DNS-Suffixes das DNS-Domänensuffix enthält, das der KMS-Host registriert hat.

    Für die Computer, die der Domäne beigetreten sind, erfordert die automatische DNS-Ermittlung von KMS, dass die DNS-Zone den SRV-Ressourceneintrag für den KMS-Host enthält. Diese DNS-Zone ist die DNS-Zone, die entweder dem primären DNS-Suffix des Computers oder der Domäne des Active Directory-DNS entspricht.

    Für Arbeitsgruppencomputer setzt die automatische DNS-Ermittlung von KMS voraus, dass die DNS-Zone den SRV-Ressourceneintrag für den KMS-Host enthält. Diese DNS-Zone ist die DNS-Zone, die entweder dem primären DNS-Suffix des Computers oder dem vom Dynamic Host Configuration-Protokoll (DHCP) zugewiesenen DNS-Domänennamen entspricht. Dieser Domänenname wird durch die Option definiert, die den Codewert 15 gemäß RFC-Definition 2132 (Request for Comments) aufweist.
  5. Überprüfen Sie, ob die SRV-Einträge des KMS-Hosts in DNS registriert sind. Geben Sie an einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die Eingabetaste.
    nslookup -type=all _vlmcs._tcp>kms.txt
  6. Öffnen Sie die durch diesen Befehl generierte Datei "Kms.txt". Diese Datei sollte einen oder mehrere Einträge enthalten, die dem folgenden Eintrag ähneln:
    _vlmcs._tcp.contoso.com                            SRV service location: priority       = 0 weight         = 0 port           = 1688 svr hostname   = kms-server.contoso.com
    Überprüfen Sie die IP-Adresse, den Hostnamen und den Port des KMS-Hosts.

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    Hinweis Wenn der KMS-Host mit dem Befehl nslookup gefunden wird, bedeutet das nicht, dass der DNS-Client den KMS-Host finden kann.. Wenn der Befehl nslookup den KMS-Host findet und Sie den KMS-Hostserver dennoch nicht aktivieren können, überprüfen Sie die anderen Einstellungen, wie beispielsweise den primären DNS-Suffix und die Suchliste des DNS-Suffixes.

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    Hinweis Die SRV-Einträge werden in der DNS-Zone registriert, die der KMS-Hostdomänenmitgliedschaft entspricht. Angenommen, ein KMS-Host tritt der Domäne contoso.com bei. In diesem Szenario registriert der KMS-Host seinen VLMCS._TCP SRV-Eintrag unter der DNS-Zone contoso.com. Daher wird der Eintrag VLMCS._TCP.CONTOSO.COM erstellt. Wenn die Clients so konfiguriert sind, dass sie eine andere DNS-Zone verwenden, veröffentlichen Sie KMS automatisch in mehreren DNS-Domänen. Gehen Sie zu diesem Zweck folgendermaßen vor:
    1. Melden Sie sich bei einem KMS-Host an.
    2. Öffnen Sie eine Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten. Klicken Sie dazu auf Start, auf Alle Programme und auf Zubehör. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf Eingabeaufforderung, und klicken Sie dann auf Als Administrator ausführen.

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      Benutzerkontensteuerung
      Wenn Sie zur Eingabe eines Administratorkennworts bzw. zur Bestätigung aufgefordert werden, geben Sie das Kennwort ein, oder klicken Sie auf "Fortsetzen".
    3. Geben Sie an der Eingabeaufforderung Regedit.exe ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.
    4. Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsschlüssel:
      HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\SL
    5. Klicken Sie im Strukturbereich auf SL. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine leere Stelle im Detailbereich, zeigen Sie auf Neu, und klicken Sie dann auf Zeichenfolge.
    6. Geben Sie DnsDomainPublishList als Namen für den neuen Wert ein. Drücken Sie dann die EINGABETASTE.
    7. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den neuen DnsDomainPublishList-Wert, und klicken Sie anschließend auf Ändern.
    8. Geben Sie in das Dialogfeld Mehrteilige Zeichenfolge bearbeiten jeden von KMS veröffentlichten DNS-Domänensuffix in einer eigenen Zeile ein, und klicken Sie dann auf OK.

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      Hinweis Das Format für DnsDomainPublishList unterscheidet sich in Windows 7 und Windows Server 2008 R2.

      Weitere Informationen finden Sie im Abschnitt Technische Referenz zur Volumenaktivierung
    9. Starten Sie den Softwarelizenzierungsdienst mithilfe des Verwaltungstools Dienst neu. Durch diesen Vorgang werden die SRV-Einträge erstellt.
  7. Vergewissern Sie sich, dass der im letzten Schritt zurückgegebene Hostname mit einer Standardmethode auf dem KMS-Client aufgelöst werden kann. Wenn der Name aufgelöst wird, überprüfen Sie auch, ob die zurückgegebene IP-Adresse richtig ist. Wenn eine dieser Überprüfungen einen Fehler ergibt, untersuchen Sie das Auflösungsproblem des DNS-Clients.
  8. Wenn Sie das KMS-Feature für die automatische Ermittlung verwenden möchten, führen Sie den folgenden Befehl von einer Eingabeaufforderung mit erhöhten Rechten aus, um alle zuvor zwischengespeicherten KMS-Hostnamen zu entfernen:
    cscript C:\Windows\System32\slmgr.vbs ?ckms
  9. Wenn Sie glauben, dass ein Problem mit einem SRV-Eintrag vorliegt, können Sie dieses mit einem der Befehle beheben, die im Abschnitt "Methode 4" beschrieben werden, um einen KMS-Host statisch festzulegen. Die folgenden Befehle können verwendet werden, um zu ermitteln, ob es sich um ein Problem mit der Namensauflösung oder mit einem SRV-Eintrag handelt. Wenn keiner dieser Befehle das Problem beseitigt, ist möglicherweise ein Port gesperrt oder ein Host nicht verfügbar. Diese Probleme werden im nächsten Schritt behandelt.

    Führen Sie zuerst die folgenden Befehle aus:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <KMS_FQDN>:<port>
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs ?ato
    Wenn diese beiden Befehle das Problem beheben, liegt die Ursache bei einem SRV-Eintrag, und Sie müssen mit der Problembehandlung des SRV-Eintrags fortfahren.

    Wenn diese Befehle das Problem nicht beheben, führen Sie die folgenden Befehle aus:
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs -skms <IP Address>:<port>
    cscript \windows\system32\slmgr.vbs ?ato
    Wenn diese Befehle das Problem beheben, liegt höchstwahrscheinlich ein Problem mit der Namensauflösung vor.
  10. Der TCP-Port 1688 wird bei der Aktivierung für die Kommunikation zwischen dem KMS-Client und dem KMS-Host verwendet. Wenn es scheint, dass die Kommunikation blockiert wird, überprüfen Sie die Firewallkonfigurationen oder andere Ursachen für eine Blockierung des TCP-Ports 1688.
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Weitere Informationen

Wenn Sie Volumenlizenzmedien zum Installieren von Windows 8, Windows 7, Windows Vista Enterprise, Windows Vista Business, Windows Server 2012 oder Windows Server 2008 verwenden, wird zur Installation ein generischer Product Key verwendet. Wenn Sie Windows 8, Windows 7, Windows Vista Enterprise, Windows Vista Business, Windows Server 2012 oder Windows Server 2008 zu aktivieren versuchen, sucht der Aktivierungs-Assistent mithilfe von DNS einen Windows 8-, Windows 7-, Windows Vista- , Windows Server 2012 oder Windows Server 2008-basierten Computer, auf dem die KMS-Software ausgeführt wird. Wenn der Assistent DNS abfragt und den DNS-Eintrag für den KMS-Hostcomputer nicht findet, zeigt er eine Fehlermeldung an. Wenn ein KMS-Hostcomputersetup vorliegt, werden die richtigen DNS-Einträge vom Clientcomputer nicht gesehen. Wenn kein KMS-Hostcomputersetup vorliegt, müssen Sie entweder einen KMS-Hostcomputer einrichten oder zu einer MAK-Product Key-Methode wechseln, um Ihre Volumenlizenzinstallation zu aktivieren.

Microsoft Developer Network (MSDN) und Microsoft TechNet stellen Volumenlizenzmedien für Windows Server 2008-SKUs (Stock-Keeping Units), Windows Server 2008 R2-SKUs, Windows Server 2012-SKUs, Windows Vista Enterprise-SKUs, Windows 8 Enterprise-SKUs und Windows 7 Enterprise-SKUs bereit. Die Volumenlizenzmedien fordern bei der Installation nicht zur Eingabe eines Product Keys auf. Wenn Sie den Product Key nicht in den MSDN-Schlüssel ändern, wird beim Versuch, das Betriebssystem zu aktivieren, eine Fehlermeldung angezeigt. Wenn Sie MSDN- oder TechNet-Medien verwenden, müssen Sie den Product Key in den MSDN-Product Key ändern. Zum Ändern des Product Keys gehen Sie entsprechend dem Abschnitt "Methode 1" im Anschnitt "Lösung" vor.

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Hinweis Der MSDN- oder der TechNet-Product Key für Windows Server 2012, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2, Windows Vista Enterprise, Windows 8 Enterprise oder Windows 7 Enterprise ist ein MAK-Product Key. 

Informationsquellen

Weitere Informationen zur Volumenaktivierung finden Sie im Microsoft Knowledge Base-Artikel 929712: Informationen zur Volumenaktivierung für Windows Vista, Windows Server 2008, Windows Server 2008 R2 und Windows 7

Weitere Informationen zur Volumenlizenzierung finden Sie auf der Microsoft Volume Licensing -Website.

Weitere Informationen zum Aktivieren von Kopien von Windows Vista oder Windows Server 2008, die unter Verwendung von Volumenlizenzmedien installiert wurden, finden Sie auf der Webseite Product Activation and Key Information (Informationen zu Produktaktivierung und Product Keys) .

Informationen zu diesem Artikel

Artikel-ID: 929826
Letzte Überarbeitung: Dienstag, 24. Juni 2014
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:: Windows 8 Enterprise, Windows 8 Enterprise N, Windows Server 2012 Datacenter, Windows Server 2012 Foundation, Microsoft Hyper-V Server 2012, Windows Server 2012 Standard, Windows 7 Enterprise, Windows 7 Enterprise N, Windows Server 2008 R2 Datacenter, Windows Server 2008 R2 Datacenter without Hyper-V, Windows Server 2008 R2 Enterprise, Windows Server 2008 R2 Enterprise without Hyper-V, Windows Server 2008 R2 Foundation, Windows Server 2008 R2 Standard, Windows Server 2008 R2 Standard without Hyper-V, Windows Vista Business, Windows Vista Enterprise, Windows Vista Business 64-bit edition, Windows Vista Enterprise 64-bit edition, Windows Server 2008 Standard, Windows Server 2008 Enterprise, Windows Server 2008 Standard without Hyper-V, Windows Server 2008 for Itanium-Based Systems, Windows Server 2008 Enterprise without Hyper-V
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