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EINFÜHRUNG

In diesem Artikel wird Schritt für Schritt erklärt, wie Sie Internet Protocol Version 6 (IPv6) oder bestimmte IPv6-Komponenten in Windows 7, Windows Vista, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 deaktivieren. IPv6 oder IPv6-Komponenten können auf dem Hostcomputer oder einer bestimmten Netzwerkkarte deaktiviert werden.

Wir empfehlen nicht, IPv6 zu deaktivieren. Wenn Sie allerdings IPv6 oder IPv6-Komponenten deaktivieren müssen, führen Sie die Schritte in diesem Artikel aus. Weitere Informationen dazu, warum wir von der Deaktivierung von IPv6 abraten, finden Sie unter der Frage: "Wie lauten Microsofts Empfehlungen zur Deaktivierung von IPv6?" im folgenden Artikel:
IPv6 für Microsoft Windows: Häufig gestellte Fragen

Zum Deaktivieren von IPv6 oder von IPv6-Komponenten müssen Sie beim Computer als Mitglied der Administratorgruppe angemeldet sein, oder Ihr Benutzerkonto muss über die Berechtigung zum Bearbeiten der Windows-Registrierung verfügen.

Weitere Informationen

Sie können die folgenden Fix it-Lösungen verwenden, um IPv6 oder einzelne IPv6-Komponenten automatisch aktivieren oder deaktivieren zu lassen. Zudem können Sie IPv6-Komponenten auch selbst aktivieren oder deaktivieren. Wenn Sie IPv6 oder IPv6-Komponenten automatisch aktivieren oder deaktivieren lassen möchten, fahren Sie mit dem Abschnitt "Problem automatisch beheben (Dies ist möglicherweise nur in Englisch verfügbar)" fort. Wenn Sie IPv6 oder einzelne IPv6-Komponenten lieber selbst aktivieren oder deaktivieren möchten, fahren Sie mit dem Abschnitt "Problem manuell beheben (Dies ist möglicherweise nur in Englisch verfügbar)" fort.

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HinweisDas 6to4-Tunneling-Protokoll wird in Windows 7, Windows Vista, Windows Server 2008 R2 und Windows Server 2008 standardmäßig aktiviert, wenn einer Schnittstelle eine öffentliche IPv4-Adresse (d. h. eine IPv4-Adresse, die nicht in den Bereichen 10.0.0.0/8, 172.16.0.0/12 oder 192.168.0.0/16 liegt) zugewiesen wird. 6to4 weist automatisch den 6to4-Tunneling-Schnittstellen dieser zugewiesenen Adressen jeweils eine IPv6-Adresse zu, und 6to4 registriert diese IPv6-Adressen automatisch auf dem zugewiesenen DNS-Server. Wenn dieses Verhalten nicht erwünscht ist, empfehlen wir, die IPv6-Tunnelschnittstellen auf den betreffenden Hosts zu deaktivieren.


Problem automatisch beheben

Um IPv6 oder einzelne IPv6-Komponenten automatisch aktivieren oder deaktivieren zu lassen, klicken Sie auf den Link Problem automatisch beheben. Klicken Sie anschließend im Dialogfeld Dateidownload auf Ausführen, und befolgen Sie die Schritte im Assistenten.

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Deaktivieren von IPv6 Bevorzugen von IPv4 gegenüber IPv6 Deaktivieren von IPv6 an Nicht-Tunnelschnittstellen Deaktivieren von IPv6-Tunnelschnittstellen Deaktivieren von IPv6 an Nicht-Tunnelschnittstellen (außer der Loopback-Schnittstelle) und an IPv6-Tunnelschnittstellen
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50409
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50410
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50411
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50412
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50413
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Aktivieren von IPv6 Bevorzugen von IPv6 gegenüber IPv4 Aktivieren von IPv6 an Nicht-Tunnelschnittstellen Aktivieren von IPv6-Tunnelschnittstellen Aktivieren von IPv6 an Nicht-Tunnelschnittstellen und an IPv6-Tunnelschnittstellen
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50440
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50441
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50441
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50443
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Problem beheben
Microsoft Fix it 50444
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Hinweis Dieser Assistent ist möglicherweise nur in englischer Sprache verfügbar. Die automatische Korrektur funktioniert aber auch für andere Sprachversionen von Windows.

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Hinweis Wenn Sie sich nicht an dem Computer befinden, auf dem das Problem auftritt, können Sie die automatische Korrektur auf einem USB-Speicherstick oder einer CD speichern und anschließend auf dem vom Problem betroffenen Computer ausführen.



Problem manuell beheben

Ändern des Registrierungswerts DisabledComponents

IPv6 kann über den Registrierungswert DisabledComponents auf dem Host deaktiviert werden. Der Registrierungswert DisabledComponents wirkt sich auf alle Netzwerkschnittstellen auf dem Host aus.

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Wichtig Dieser Abschnitt bzw. die Methoden- oder Aufgabenbeschreibung enthält Hinweise zum Bearbeiten der Registrierung. Durch die falsche Bearbeitung der Registrierung können schwerwiegende Probleme verursacht werden. Daher ist es wichtig, bei der Ausführung der folgenden Schritte sorgfältig vorzugehen. Als Schutzmaßnahme sollten Sie vor der Bearbeitung der Registrierung eine Sicherungskopie erstellen. So ist gewährleistet, dass Sie die Registrierung wiederherstellen können, falls ein Problem auftritt. Weitere Informationen zum Sichern und Wiederherstellen der Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base: 322756 Sichern und Wiederherstellen der Registrierung in Windows

Gehen Sie folgendermaßen vor, wenn Sie bestimmte IPv6-Komponenten selbst deaktivieren möchten:
  1. Klicken Sie auf Start
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    Schaltfläche "Start"
    , geben Sie regedit in das Feld Suche starten ein, und klicken Sie dann in der Liste Programme auf regedit.exe.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Fortsetzen.
  3. Klicken Sie im Registrierungs-Editor auf folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\
  4. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents, um den Eintrag DisabledComponents zu ändern.

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    Hinweis Wenn der Eintrag DisabledComponents nicht verfügbar ist, müssen Sie ihn erstellen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:
    1. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie anschließend auf DWORD-Wert (32-Bit).
    2. Geben Sie DisabledComponents ein, und drücken Sie die EINGABETASTE.
    3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents.
  5. Geben Sie einen der folgenden Werte in das Feld Wert ein, um den gewünschten Status für das IPv6-Protokoll festzulegen, und klicken Sie dann auf OK.
    1. Geben Sie 0 ein, um alle IPv6-Komponenten zu aktivieren. (Windows-Standardeinstellung)
    2. Geben Sie 0xffffffff ein, um alle IPv6-Komponenten, außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle, zu deaktivieren. Mit diesem Wert wird auch Windows so konfiguriert, dass in der Präfixrichtlinientabelle IPv4 statt IPv6 verwendet wird. Weitere Informationen finden Sie unter Auswahl von Quell- und Zieladresse.
    3. Geben Sie 0x20 ein, damit die Einträge in Präfixrichtlinientabelle so geändert werden, dass IPv4 statt IPv6 verwendet wird.
    4. Geben Sie 0x10 ein, um IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen (sowohl LAN- als auch Point-to-Point Protocol- [PPP]-Schnittstellen) zu deaktivieren.
    5. Geben Sie 0x01 ein, um IPv6 an allen Tunnelschnittstellen zu deaktivieren. Hierzu gehören Intra-Site Automatic Tunnel Addressing Protocol (ISATAP), 6to4 und Teredo.
    6. Geben Sie 0x11 ein, um alle IPv6-Schnittstellen zu deaktivieren, außer der IPv6-Loopback-Schnittstelle.
Um anhand des DisabledComponents-Registrierungswerts zu überprüfen, ob IPv6 deaktiviert wurde, führen Sie den folgenden Befehl an der Windows-Eingabeaufforderung aus:
reg query HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters /v DisabledComponents

Die folgende Fehlermeldung wird möglicherweise angezeigt:
FEHLER: Das System konnte den angegebenen Registrierungsschlüssel oder Wert nicht finden.
Wenn Sie diese Fehlermeldung erhalten, ist der Registrierungswert DisabledComponents nicht festgelegt. Wenn DisabledComponents-Wert festgelegt ist, überschreibt er die Einstellungen in den Verbindungseigenschaften.


Aufheben der Bindung von IPv6 an eine bestimmte Netzwerkkarte
Sie können die Bindung von IPv6 an eine bestimmte Netzwerkkarte in Eigenschaften von LAN-Verbindung aufheben. Gehen Sie hierzu wie folgt vor:
  1. Klicken Sie auf Start
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    Schaltfläche "Start"
    und anschließend auf Systemsteuerung.
  2. Klicken Sie auf Netzwerk- und Freigabecenter.
  3. Klicken Sie im Bereich Aktive Netzwerke anzeigen auf LAN-Verbindung, und klicken Sie dann auf Eigenschaften.
  4. Deaktivieren Sie auf der Registerkarte Netzwerk das Kontrollkästchen Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6), und klicken Sie dann auf OK.
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Hinweis Das Kontrollkästchen Internet Protocol Version 6 (TCP/IPv6)wirkt sich nur auf die betreffende Netzwerkkarte aus, und hebt die Bindung von IPv6 an die ausgewählte Netzwerkkarte auf. Verwenden Sie den Registrierungswert DisabledComponents, um IPv6 auf dem Host zu deaktivieren. Der Registrierungswert DisabledComponents hat keinen Einfluss auf den Status des Kontrollkästchens. Daher kann das Kontrollkästchen auf der Registerkarte Netzwerk selbst dann für jede Schnittstelle noch aktiviert sein, wenn der Registrierungswert DisabledComponents festgelegt wurde, um IPv6 zu deaktivieren. Dieses Verhalten ist normal und beabsichtigt.

Weiterführende Schritte

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Wichtig Die folgenden Schritte sind nur für fortgeschrittene Benutzer bestimmt.

Um in den Präfixrichtlinien IPv6 statt IPv4 zu verwenden, gehen Sie so vor:
  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das sechste Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der aktuelle Wert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111011111" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.


Um IPv6 an allen Nicht-Tunnelschnittstellen zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor:
  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das fünfte Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der Quellwert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111101111" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.


Um all IPv6-Tunnelschnittstellen zu aktivieren, gehen Sie wie folgt vor:
  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das erste Bit der Daten, und legen Sie es auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der Quellwert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111111110" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
Gehen Sie folgendermaßen vor, um alle IPv6-Schnittstellen mit Ausnahme der IPv6-Loopback-Schnittstelle zu aktivieren:
  1. Suchen Sie den aktuellen Wert von DisabledComponents.
  2. Ändern Sie die Daten in Binärdaten. Sie erhalten einen 32-Bit-Binärwert.
  3. Suchen Sie das erste und das fünfte Bit der Daten, und legen Sie diese Bits auf 0 fest. Ändern Sie die anderen Bits nicht. Wenn der aktuelle Wert beispielsweise "11111111111111111111111111111111" lautet, sollte der neue Wert "11111111111111111111111111101110" sein.
  4. Ändern Sie die Daten von binär in hexadezimal.
  5. Legen Sie den hexadezimalen Wert als neuen Wert für DisabledComponents fest.
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Hinweise
  • Wenn Sie einen anderen Wert als 0x0 oder 0x20 verwenden, schlägt der Routing- und RAS-Dienst fehl, nachdem diese Änderung wirksam geworden ist.
  • Sie müssen den Computer neu starten, damit diese Änderungen wirksam werden.


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Hinweis Administratoren müssen eine ADMX-Datei erstellen, um die Einstellungen aus Schritt 5 in einer Gruppenrichtlinieneinstellung verfügbar zu machen.

Informationsquellen

Weitere Informationen dazu, wie Gruppenrichtlinien mit ADMX-Dateien verwaltet werden, finden Sie auf der Microsoft TechNet-Website:
Schrittweise Anleitung zum Verwalten von ADMX-Dateien für Gruppenrichtlinien
Weitere Informationen zur Windows-Registrierung finden Sie im folgenden Artikel der Microsoft Knowledge Base:
256986 Beschreibung der Microsoft Windows-Registrierung

Eigenschaften

Artikel-ID: 929852 - Geändert am: Freitag, 12. Juli 2013 - Version: 7.1
Die Informationen in diesem Artikel beziehen sich auf:
  • Windows Vista Enterprise
  • Windows Vista Enterprise 64-bit edition
  • Windows Vista Home Basic 64-bit edition
  • Windows Vista Home Premium 64-bit edition
  • Windows Vista Ultimate 64-bit edition
  • Windows Vista Business
  • Windows Vista Business 64-bit edition
  • Windows Vista Home Basic
  • Windows Vista Home Premium
  • Windows Vista Starter
  • Windows Vista Ultimate
  • Windows 7 Enterprise
  • Windows 7 Home Basic
  • Windows 7 Home Premium
  • Windows 7 Professional
  • Windows 7 Ultimate
  • Windows Server 2008 R2 Datacenter
  • Windows Server 2008 R2 Enterprise
  • Windows Server 2008 R2 Standard
  • Windows Server 2008 Datacenter
  • Windows Server 2008 Enterprise
  • Windows Server 2008 Standard
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